„Taqiya“

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Das zweckdienliche Lügen wird im Islam unter zwei Begriffen legitimiert: „Taqiya“ und „Maariḍh“. Das Konzept von Taqiya geht auf den Koranvers 3:28 zurück und ist fest in der Lehre aller Rechtsschulen des sunnitischen und schiitischen Islam fest verankert. Zusammengefasst geht es darum etwas zu verheimlichen und nicht offen zu legen, was man in seinem Herzen trägt. So definieren es die Gefährten Mohammeds und die großen islamischen Gelehrten. Al-Ṭabari kommentiert diesen Vers wie folgt: „Wenn ihr (Muslime) unter der Autorität (der Ungläubigen) steht und ihr Angst um euch habt, so verhaltet euch ihnen gegenüber mit der Zunge loyal, während ihr innerlich Feindschaft gegen sie hegt“. Ibn Kathir, schreibt hierzu: „Wer immer zu gegebener Zeit und an beliebigem Ort das Übel der Ungläubigen fürchtet, so soll er sich äußerlich loyal zeigen, jedoch nicht innerlich. […] Al-Bukhari überliefert ein Aussage von Abi Darda: „Lasst uns ins Gesicht mancher Menschen lächeln, während unsere Herzen sie verfluchen“. Sollte ein Muslim sagen, dass Taqiya nichts mit dem Islam zu tun hat, bezichtigt er die Gefährten Mohammeds und die großen sunnitischen Islamgelehrten der Lüge. Was dann vielleicht nichts anderes ist als angewandte Taqiya.

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