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Tagesevangelium – 04.10.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 10,1-12

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe. Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

03.10.2018 – Mittwoch der 26. Woche im Jahreskreis

Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897) – Karmelitin und Kirchenlehrerin

„Der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“

Entsinne Dich der Herrlichkeit des Vaters. Entsinne Dich des göttlichen Glanzes den Du verließest, um im Exil hier auf Erden alle armen Sünder loszukaufen. O Jesus! Dich in die Jungfrau Maria herab hineinbettend, hast Du Deine unendliche Größe und Herrlichkeit verhüllt. Ach, jene mütterliche Brust die Dir zum zweiten Himmel wurde. Entsinne Dich […] Entsinne Dich, wie an anderen Ufern die goldenen Gestirne und der silberne Mond, die ich in wolkenloser Bläue bestaune, Deine Kinderaugen entzückt und verzaubert haben. Mit jener kleinen Hand, die Maria streichelte, stützest Du die ganze Welt und schenktest ihr Leben. Und dachtest an mich, Jesus, mein kleiner König. Entsinne Dich. Entsinne Dich, wie in Einsamkeit Du mit Deinen göttlichen Händen gearbeitet hast; unerkannt zu leben war Dir die liebste Übung. Du hast das Wissen der Menschen abgelehnt, Du, der Du mit einem Wort die Welt bezaubern konntest. Dir gefiel es, Deine tiefe Weisheit zu verbergen. Du schienst unwissend zu sein, O allmächtiger Herr! Entsinne Dich. Entsinne Dich, wie Du fremd auf Erden, heimatlos warst, Du, das Ewige Wort, hattest nichts; nein, nicht einmal einen Stein, keinen Unterschlupf, wie der Vogel der Lüfte. O Jesus, komm herein zu mir, komm, Deinen Kopf zu betten, komm, Dich aufzunehmen ist meine Seele ganz und gar bereit, mein liebster Retter, ruhe in meinem Herzen. Es gehört Dir.

(Gedicht der Hl. Theresia vom Kinde Jesu: „Mein liebster Jesus, entsinne Dich“)

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 03.10.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 9,57-62

In jener Zeit als Jesus und seine Jünger auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

02.10.2018 – Gedenktag der Hl. Schutzengel

Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660) – Priester und Ordens-Gründer

„Engel sein für jemand“

Meine Töchter, die ihr euch um kleine Kinder kümmert, welchen Platz nehmt ihr wohl bei ihnen ein? In gewisser Hinsicht seid ihr ihre Engel. Na also, meine Töchter! Werdet ihr es etwa gering schätzen, bei diesen armen kleinen Kindern zu sein, wenn doch ihre Engel sich glücklich schätzen, immer bei ihnen zu weilen? Wenn diese Gott schauen, dann von dort aus; wenn sie ihn rühmen, dann tun sie dies an der Seite dieser kleinen Kinder; wenn sie seine Befehle erhalten, dann tun sie es auch von dort. Sie sind es, die zu Gott jenen Lobpreis erheben, den diese kleinen Wesen durch ihre Schreie und ihr Lallen ihm darbringen. Und sie empfinden es als große Ehre, ihnen zu Diensten zu sein. O meine Töchter, tut es ihnen gleich, denn ihr seid doch, gemeinsam mit diesen glorreichen Geist-Wesen, zum Dienst an diesen Kinder bestellt.

Vinzenz von Paul oder Vinzenz Depaul (französisch Vincent de Paul, * 24. April 1581 in Pouy, heute Saint-Vincent-de-Paul in der Nähe von Dax in der Gascogne; † 27. September 1660 in Paris) war ein französischer Priester und gilt auf Grund seines Wirkens auf dem Gebiet der Armenfürsorge und Krankenpflege[1] als Begründer der neuzeitlichen Karitas. Am 13. August 1729 wurde Vinzenz durch Benedikt XIII. selig- und am 16. Juni 1737 durch Clemens XII.heiliggesprochen. 1885 ernannte Leo XIII. ihn zum Schutzpatron des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul („Vinzentinerinnen“). Leitsatz des hl. Vinzenz von Paul war: „Liebe sei Tat.“

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé & Wikipedia Bild: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 02.10.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 18,1-5.10

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf. Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

01.10.2018 – Montag der 26. Woche im Jahreskreis

Johannes Cassianus (360-435) – Klostergründer in Marseille

„Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte“

„Kommt“, sagt er, „und lernt von mir“, wahrhaftig, nicht dass ihr die Teufel mit himmlischer Macht austreibt, nicht die Aussätzigen rein oder die Blinden sehend zu machen oder Tote zu erwecken […] „Ihr aber“, sagt er, „lernt das von mir, dass ich sanftmütig bin und demütig von Herzen“ (vgl. Mt 11,28-29). Denn das ist es, was alle insgesamt lernen und ausüben können; aber die Zeichen und Wunderwerke sind weder immer notwendig, noch sind sie allen verliehen. Die Demut ist also die Meisterin aller Tugenden, sie ist die festeste Grundlage des himmlischen Gebäudes, die eigentliche, herrliche Gabe des Erlösers. Durch sie wirkt alle Wunder, welche Christus getan hat, ohne Gefahr der Überhebung, wer immer dem sanften Herrn nicht in der Erhabenheit der Zeichen, sondern in der Tugend der Geduld und Demut nachfolgt. Wer aber die Herrschaft über die bösen Geister oder die Verleihung der Gesundheit an Kranke oder irgendein Wunderzeichen den Leuten zur Schau tragen will, der ist, obwohl er bei seinen Prahlereien den Namen Christi anruft, doch fern von Christus, weil er dem Lehrer der Demut mit seinem hochmütigen Geiste nicht folgt. Denn auch als dieser zum Vater ging und sozusagen ein Testament machte, hinterließ er den Jüngern, dass er sagte: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt.“ Und sogleich fügt er hinzu: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe zu einander habt“ (vgl. Joh 13,34-35). Er sagt nicht, wenn ihr Zeichen und Wunder gleich mir tut, sondern, wenn ihr eine würdige Liebe zu einander habt, welche ganz gewiss nur die Sanftmütigen und Demütigen bewahren können.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 01.10.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 9,46-50

In jener Zeit kam unter den Jüngern die Frage auf, wer von ihnen der Größte sei.
Jesus wusste, was in ihrem Herzen vorging. Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich
und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß. Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt. Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

30.09.2018 – Worte von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ

Von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner

„Wenn ich das überwältigende Ausmaß der Liebe des Heiligsten Herzen Jesu betrachte und meine Seele in diesem Mysterium der Liebe versinkt, erkenne ich, dass jede Angst schwindet und die Bosheit der Welt überwunden ist.“

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