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UNO-Generalsekretär

ANTÓNIO GUTERRES © APA/AFP/MICHAEL TEWELDE

Nicht zulassen, dass Terroristen Krise ausnutzen

New York. UNO-Generalsekretär António Guterres hat davor gewarnt, dass Terroristen die Corona-Pandemie für ihre Ziele ausnutzen könnten. Psychosoziale, wirtschaftliche und politische Spannungen im Zusammenhang mit Covid-19 hätten dramatisch zugenommen, sagte Guterres am Montag (Ortszeit) bei der Eröffnung der Antiterrorismus-Woche der Vereinten Nationen. „Terroristen darf nicht erlaubt werden, diese Risse und Unsicherheiten auszunutzen.“ Zwar sei es noch zu früh, um die Auswirkungen von Corona auf den Terrorismus vollständig beurteilen zu können, aber man wisse, dass Gruppen wie der Islamische Staat (IS), Al-Kaida sowie Neonazis und „white supremacists“ – also Verfechter rassistischer Ideologien einer weißen Überlegenheit – bemüht seien, lokale Konflikte, Regierungsversagen und Missstände auszuschlachten. Die Pandemie habe außerdem Anfälligkeiten für neue und aufstrebende Formen des Terrorismus offengelegt wie den Missbrauch digitaler Technologie, Cyberattacken und Bioterrorismus. Wie das Virus kenne auch der Terrorismus keine Grenzen und könne nur gemeinsam besiegt werden. Die Vereinten Nationen beraten sich noch bis Freitag bei der Antiterrorismus-Woche – wegen der Corona-Pandemie virtuell per Videoschaltung.

Quelle: oe24 Bild: oe24 (Screenshot)

Tagesevangelium 10.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,16-23

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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben! Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

In memóriam Pater Eugen

Pater Eugen (1904-1990)

Pater Eugen, langjähriger Freund, geistlicher Vater und ein Vorbild heroischer Heiligkeit war mit uns eng verbunden. Pater Andreas Endl CFM.SCJ war seit 1984 mit Pater Eugen in freundschaftlicher Verbindung. Möge Pater Eugen, ein Vorbild heroischer Heiligkeit, für uns alle bei Gott Fürsprecher sein.

Tagesevangelium 09.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,7-15

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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren. Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen. Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Worte von Prälat DDr. Gregorius Hesse – Nr. 4

H.H. Prälat DDr. Gregorius Hesse

Die Natur des Menschen braucht die Sakral­sprache, erstens des Geheim­nisses wegen, zweitens der Un­ver­änder­lich­keit wegen, drittens der Hin­wendung zu Gott wegen, mit dem ich doch nicht spreche, wie ich mit einem Voll­idioten rede, der mir gerade die Park­lücke weg­geschnappt hat.

Früher ist der Pro­testant nach Wien auf Urlaub gefahren und platzt im Stephans­dom „aus Versehen“ am Sonntag um zehn Uhr in das Ponti­fikal-Hochamt des Kardinals hinein, bleibt stehen, schaut sich das an, hört sich das an, ist ins Tiefste hinein er­schüttert, kniet nieder und sagt: Das ist die wahre Religion, da ist Gott.“ — Wenn er heute um zehn Uhr in den Stephans­dom hineinkommt, kriegt er Gastritis.

Die klassi­sche Eigen­schaft der Libera­listen ist, spieß­bürger­lich, bieder, mies, klein­kariert zu sagen: „Bloß nicht in die Extreme gehen!“

In dem nicht gerade kurzen Dokument Unitatis redinte­gratio über die anderen Reli­gionen kommt das Wort „Bekehrung“ nicht vor.

Ökumene heißt nicht, ständig mit anderen zu schwätzen. Wißt ihr, wie das ganze Schla­massel passiert ist? Die Eva hat mit dem Teufel Dialog geführt: Prost Mahl­zeit.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 08.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,1-7

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In jener Zeit rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter. Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé