01.05.2018 – Dienstag der 5. Osterwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Johannes XXIII. (1881-1963), Papst  – Discorsi V, S. 210

„Meinen Frieden gebe ich euch“

O Friedensfürst, auferstandener Jesus, schau mit Wohlwollen auf die ganze Menschheit. Von dir allein erwartet sie Hilfe und Rettung. Deine Liebe gilt, wie zur Zeit deines Erdenlebens, zuerst den Kleinen, Bescheidenen, Leidenden. Du gehst den Sündern immer entgegen. Mach, dass alle dich anrufen und finden, damit sie in dir den Weg, die Wahrheit und das Leben erkennen (Joh 14,6). Gib uns deinen Frieden, du Lamm, das zu unserem Heil geopfert wurde (Apg 5,6; Joh 1,29): „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib uns deinen Frieden.“

Jesus, schau hier unser Gebet: Nimm alles aus dem Herzen der Menschen, was ihren Frieden gefährden könnte, festige sie in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit und in der brüderlichen Liebe. Erleuchte die Regierenden. Ihre Bemühungen um das Wohlergehen der Völker sei begleitet von der Bemühung ihren Frieden zu sichern. Entfache den Willen aller, trennende Schranken nieder zureissen und die Bande der Liebe zu stärken. Entfache die Bereitschaft aller, Verständnis aufzubringen, mitzufühlen und zu vergeben, damit alle in deinem Namen vereint seien und in den Herzen, in den Familien, in der ganzen Welt Friede, dein Friede, herrsche.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

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