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08.06.2019 – Samstag der 7. Osterwoche

Hl. Teresa von Avila (1515-1582) Karmelitin und Kirchenlehrerin

„Herr, was wird denn mit ihm? …Was geht das dich an? Du aber folge mir nach!“ (vgl. Joh 21,21–22)

Es liegt […] sehr viel daran, zu verstehen, dass Gott nicht alle denselben Weg führt. Und vielleicht steht gerade derjenige, der den niedrigsten Weg zu gehen meint, in den Augen des Herrn sehr hoch. Weil alle in diesem Haus das Gebet üben, müssen darum nicht alle kontemplativ sein; das ist unmöglich. Wenn eine Schwester, die es nicht ist, diese Wahrheit nicht versteht, wird sie untröstlich sein. […] Ich konnte über vierzehn Jahre lang ohne Buch nicht einmal Betrachtung halten. Es gibt sicher viele Personen, denen es genauso geht, und manche vermögen nicht einmal mit Hilfe eines Buches Betrachtung zu halten; sie können nur mündlich beten; dabei können sie am längsten verweilen. […] Es gibt recht viele Menschen, denen es genauso ergeht. Wenn sie demütig sind, so glaube ich, dass ihnen am Ende nicht weniger zuteil wird als denen, die großen geistigen Genuss erfahren; sie empfangen genauso viel und gehen in gewisser Hinsicht sogar einen viel sichereren Weg; denn wir wissen nicht, ob diese geistigen Genüsse von Gott stammen oder vom Teufel. […] Diejenigen, denen keine geistigen Genüsse zuteil werden, leben in Demut und fragen sich, ob nicht sie selbst schuld daran sind. Immer sind sie darum bemüht, vorwärts zu schreiten. Sehen sie andere auch nur eine Träne vergießen, so meinen sie gleich, sie selbst würden dem Herrn viel zu wenig dienen, weil ihnen keine Tränen kommen. Dabei dienen sie ihm vielleicht viel mehr; denn so gut Tränen auch sein mögen, sie sind nicht immer ein Zeichen der Vollkommenheit, während in der Demut, Abtötung, Los-Schälung und den anderen Tugenden immer eine viel größere Sicherheit liegt. Es besteht also kein Grund zur Furcht, und ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr nicht zur Vollkommenheit gelangt, so wie die großen Kontemplativen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 08.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 21,20-25

In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah, wie der Jünger, den Jesus liebte,  diesem folgte. Es war der Jünger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird? Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm? Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!
Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Dieser Jünger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Berufungsmangel: Erzbistum schließt Priesterseminar

(Paris) Das Erzbistum Bordeaux zählt zu den ältesten und prestigeträchtigsten Bistümern Frankreichs. Wegen fehlender Priesteramtskandidaten gab der Erzbischof nun die Schließung des erzbischöflichen Priesterseminars bekannt.

Die Errichtung des Bistums geht auf das Jahr 314 zurück. Die Kathedrale ist dem Apostel Andreas geweiht. Im Hochmittelalter erfolgte die Erhebung zum Erzbistum und Metropolitansitz.

Bewegte und glanzvolle Zeiten erlebte das Bistum seither. 732 wurde es von den Muslimen unter Abd ar-Rahman verwüstet. Die Kathedrale, in der zwei französische Könige, Ludwig VII. und Ludwig XIII., heirateten, wurde in der Französischen Revolution in eine Scheune umgewandelt. Anfang des 19. Jahrhunderts konnte sie für die katholische Kirche zurückgewonnen und ab 1808 restauriert werden. Heute ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Erzbischof ist seit 2001 Jean-Pierre Kardinal Ricard, unter dem das Erzbistum sehr stark in moderne Kommunikationsmittel investierte und vor allem auch im Internet starke Präsenz zeigt. Der Rückgang der Priesterberufungen konnte damit aber nicht aufgehalten werden. Nun gab Kardinal Ricard die Schließung des erzbischöflichen Priesterseminars Saint Joseph bekannt.

Es sei „unwahrscheinlich“, so der Erzbischof, daß die Zahl der Seminaristen im kommenden Studienjahr ausreichend sei, um den Fortbestand sichern zu können. Derzeit gibt es für das erste Studienjahr nur zwei Kandidaten und für das Propädeutikum nur drei:

„Dies bietet diesen jungen Menschen in der Ausbildung kein qualitativ hochwertiges Gemeinschaftsleben trotz der Anwesenheit eines Teams von Betreuern und Lehrkräften“, so der Erzbischof.

Er verweist auf die jüngsten römischen Normen, laut denen Priesterseminare für ihren Betrieb eine Mindestanzahl von 15–20 Seminaristen aufweisen sollten. Die Entscheidung sei faktisch bereits vor einem Jahr gefallen. Man habe sich eine Grenze gesetzt. Die Hoffnungen hätten sich aber nicht erfüllt.

Es gebe in Frankreich, so Kardinal Ricard, „zu viele Seminare mit sehr kleiner Belegung“.

Die Seminaristen des Erzbistums Bordeaux werden künftig im Priesterseminar Saint Cyprien von Toulouse oder am Französischen Kolleg in Rom studieren.

Nur das Propädeutikum bleibt vorerst in Bordeaux. Der Fortbestand werde von der Anzahl der Kandidaten abhängen, die sich für das Studienjahr 2020/2021 melden. Erzbischof Ricard nennt in seiner Erklärung eine Mindestanzahl von fünf Bewerbern, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Derzeit zählt das Erzbistum Bordeaux insgesamt zehn Seminaristen. Zwei werden am kommenden 30. Juni zu Diakonen geweiht.

Das Priesterseminar von Bordeaux, das nun geschlossen wird, war bereits interdiözesan. Neben Bordeaux wurden auch die Seminaristen der beiden Suffraganbistümer Périgueux und Agen sowie der Bistümer La Rochelle, Limoges und Tulle der Kirchenprovinz Poitiers ausgebildet. Insgesamt bildete das interdiözesane Seminar die Weltpriester für 2,5 Millionen Katholiken aus, aus deren Reihen aber kaum mehr Berufungen hervorgehen.

Quelle: katholisches.info Bild: Andrea Santangelo/MiL

Gefeiert am 7. Juni

Hl. Antonius Gianelli – Bischof von Bobbio und Ordensgründer

* 12. April 1789 in Cerreto in Italien
† 7. Juni 1846 in Piacenza in Italien

Antonius Maria Gianelli gründete 1829 in Chiavari die Kongregation „Figlie di Maria Santissima dell’Orto“, die Schwestern der heiligsten Maria von Orto zur Krankenpflege und für Jugendarbeit unter Mädchen. 1838 wurde er zum Bischof von Bobbio ernannt.

Eine weitere Gründung waren die Oblaten des hl. Alfons von Liguori. Papst Pius XI. sprach ihn am 19. April 1925 selig, Papst Pius XII. am 21. Oktober 1951 heilig.

Hl. Robert – erster Abt in Newminster

* in Gargrave in Yorkshire in England
† 7. Juni 1159 in Morpeth in Northumberland in England

Robert studierte in Paris, war erst Weltpriester, dann Benediktinermönch in Whitby. 1132 wurde er Zisterziensermönch in Fountains und 1139 der erste Abt im Kloster Newminster bei Morpeth. Auf ihn gehen Klostergründungen in Pipewell, Roche und Sawley in Nordengland zurück. An Roberts Grab ereigneten sich Wunder.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 07.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 21,1.15-19

In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Zum zweiten mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 6. Juni

Hl. Norbert von Xanten – Erzbischof von Magdeburg

* um 1080/1082 in Gennep in den Niederlanden
† 6. Juni 1134 in Magdeburg in Sachsen-Anhalt

Norbert stammte aus Xanten am Niederrhein, wo er um 1082 geboren wurde. Wegen seiner adligen Herkunft machte er als Kleriker schnell Karriere (Kanoniker in Xanten, Domherr in Köln, Hofkaplan Kaiser Heinrichs V.). Um 1115 begann er, einer jähen Todesgefahr entronnen, ein Leben der Buße, des Gebets und der Arbeit im Geist der kirchlichen Reform. Seine Rednergabe und der Ruf eines Propheten und Wundertäters brachten ihm viel Erfolg, verschafften ihm aber auch Gegner. 1120 begann er mit dreizehn Schülern das gemeinsame Leben im Tal von Prémontré; 1121 legte die inzwischen auf vierzig Personen angewachsene Gemeinschaft die Gelübde auf die Augustinusregel ab. Aus dieser Gründung entwickelte sich der Prämonstratenserorden, der sich rasch ausbreitete und neben den Zisterziensern großen Einfluss gewann. Norbert selbst nahm nach der Gründung von Prémontré seine Predigttätigkeit wieder auf und zog durch Frankreich, Belgien und Deutschland. 1126 erhielt er in Rom die Bestätigung seines Ordens und wurde zum Bischof von Magdeburg ernannt. Er starb 1134.

„Er trug die Welt in die Einsamkeit, um sie da dem Herrn zu opfern. Und er trug seine Einsamkeit in die Welt, um sich zu schützen gegen Zerstreuung und Störung.“ (Alter Schriftsteller über Norbert von Xanten)

 

Hl. Kevin von Wicklow – Klostergründer

† 618 in Wicklow in Irland

Kevin, auch Coemgen, gründete eine Einsiedelei in Glendalough, ihm schlossen sich zahlreiche Schüler an. Es entstand ein Kloster, das eine der großen Klostersiedlungen Irlands wurde und zu dem sich eine bedeutende Wallfahrt entwickelte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

06.06.2019 – Donnerstag der 7. Osterwoche

Johannes Cassianus (360-435) Klostergründer in Marseille

„Damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin“

Dann wird sich wohl vollkommen in uns jenes Gebet des Herrn erfüllen, in welchem er für seine Jünger zum Vater betete mit den Worten: „Möge die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sein und sie in uns.“ Und wieder: „Mögen sie alle Eins sein, auf dass, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns Eins seien“ – wenn jene vollkommene Liebe Gottes, mit der er uns zuerst liebte, auch in unsere Herzensneigung übergegangen ist und sich so dies Gebet des Herrn erfüllt hat, das, wie wir glauben, durchaus nicht vergeblich gemacht werden kann. Das wird nun so sein, wenn all unser Lieben und Sehnen, alles Streben und Suchen, alles Denken und Schauen, Reden und Hoffen Gott sein wird und jene Einheit, die nur der Vater mit dem Sohn und der Sohn mit dem Vater hat, in unsern Sinn und Geist gegossen ist, dass nämlich, wie Jener uns mit aufrichtiger, reiner und unvergänglicher Liebe liebt, so auch wir mit ihm in ewiger und unzertrennlicher Liebe geeint werden, so mit ihm verbunden, dass, was immer wir hoffen, einsehen und reden, Gott sein wird. So, sage ich, werden wir zu jenem obengenannten Ziel kommen, welches ebenderselbe Herr in seinem Gebet für uns erfüllt wünscht: „Dass alle Eins seien, wie wir Eins sind; ich in ihnen und du in mir, so dass auch sie ganz Eins seien“ und wieder: „Vater, ich will, dass diejenigen, welche du mir gegeben hast, auch dort bei mir seien, wo ich bin.“ Das muss also die Absicht des Einsamen, das seine ganze Meinung sein, dass er ein Bild des künftigen seligen Zustandes schon in diesem Leben besitze und gleichsam einen Teil jenes himmlischen, glorreichen Wandels auf dieser Erde zum Unterpfand vorauszukosten beginne.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 06.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 17,20-26

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 5. Juni

Hl. Bonifatius – Glaubensbote in Deutschland, Bischof von Mainz und Märtyrer

* um 673 in Crediton (?) in der Grafschaft Devonshire in England
† 5. Juni 754 bei Dokkum in den Niederlanden

Bonifatius, ursprünglich Winfrid, um 673 im Königreich Wessex in England geboren, wurde in den Klöstern Exeter und Nursling erzogen. Mit dreißig Jahren wurde er zum Priester geweiht, mit vierzig reiste er zum ersten Mal als Missionar nach Germanien. Dreimal machte er die Reise nach Rom. Von Papst Gregor II. erhielt er 719 den Missionsauftrag und den Namen Bonifatius. 722 die Bischofsweihe. Von Gregor III. wurde er 732 zum Erzbischof ernannt. Er organisierte die Kirche in Bayern, Hessen und Thüringen durch Gründung von Bistümern und versuchte, die fränkische Kirche durch Synoden zu reformieren. Wo er missionierte, errichtete er auch Klöster als Mittelpunkte der Missionsarbeit, Orte des Gebets und Pflanzstätten der Kultur. Seine Lieblingsgründung war das Kloster Fulda (744), wo er auch begraben ist und wo sich seit 1869 die deutschen Bischöfe zu ihren jährlichen Konferenzen versammeln. Am 5. Juni 754 wurde Bonifatius mit 52 Begleitern bei Dokkum von den Friesen erschlagen. Er wird der Apostel Deutschlands und auch der Apostel der abendländischen Kultur genannt.

In goldenen Buchstaben

Schon oft hat Deine Nächstenliebe meine Traurigkeit gelindert, sei es durch Vermittlung von Büchern oder durch Unterstützung mit Kleidern. So bitte ich auch jetzt noch zu mehren, was Du begonnen hast, d. h., mir in Goldbuchstaben die Briefe meines Herrn, des heiligen Apostels abzuschreiben, zur Achtung und Ehrfurcht vor der Heiligen Schrift in den Augen der Fleischesmenschen bei der Predigt, und weil ich die Worte gerade dessen, der mich auf diese Fahrt ausgesandt hat, allezeit vor Augen haben möchte. Das für die erbetene Abschrift erforderliche (Gold) schicke ich durch den Priester Eoba. (Bonifatius, Brief an die Äbtissin Eadburg)

 

Hl. Fulger

Fulger, Zisterziensermönch im Kloster Lieu-St.-Bernard  im Bistum Cambrai, war dreißig Jahre lang Beichtvater der Nonnen im  Kloster Nazareth im Bistum Lüttich. Er war von großer Pflichttreue und  Bescheidenheit. Nach seinem Tod am 5. Juni 1307 wurde sein Grab in  Nazareth von Wallfahrern häufig besucht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria