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31.10.2019

Hl. Hieronymus (347-420) Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

In Jerusalem gewesen zu sein, ist kein Grund sich zu beglückwünschen, wohl aber, in der Stadt recht gelebt zu haben. Die Stadt, nach der wir Ausschau halten, ist nicht jene, die die Propheten umgebracht und das Blut Christi vergossen hat, sondern jene, die von den Wassern eines Stromes erquickt wird; jene, die auf einem Berg liegt und nicht verborgen bleiben kann, jene, die der Apostel Paulus die Mutter der Heiligen nennt und in der man sich freut, bei den Gerechten zu wohnen (Ps 46(45),5; Mt 5,14; Gal 4,26). Ich würde es nicht wagen, die Allmacht Gottes auf ein einziges Land zu begrenzen oder auf ein kleines Fleckchen Erde den zu beschränken, den der Himmel nicht fassen kann. Jeder Gläubige wird nach dem Verdienst seines Glaubens beurteilt und nicht nach seinem Wohnort, und die wahren Anbeter brauchen weder Jerusalem noch den Berg Garizim, um den Vater anzubeten; denn „Gott ist Geist“ und seine Anbeter müssen ihn „im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Joh 4,21–23). „Der Geist aber weht, wo er will“ (vgl. Joh 3,8), und „dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt“ (Ps 24(23),1). Die heiligen Orte des Kreuzes und der Auferstehung sind nur für diejenigen von Nutzen, die ihr Kreuz tragen, täglich mit Christus auferstehen und sich würdig erweisen, an solchen Orten zu wohnen. Und was diejenigen betrifft, die sagen: „Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn“ (Jer 7,4) – nun, sie mögen sich anhören, was der Apostel sagt: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor 3,16). Denk also nicht, dass deinem Glauben etwas abgeht, wenn du Jerusalem nicht gesehen hast, und halte mich nicht für besser, weil ich dort wohne! Ob hier oder anderswo wirst du die gleiche Belohnung erhalten, deinen Werken vor Gott entsprechend.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 31.10.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 13,31-35

Hier zum Nachhören

Zu jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten: Geh weg, verlass dieses Gebiet, denn Herodes will dich töten. Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.
Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen. Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.
Darum wird euer Haus von Gott verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 30. Oktober

Hl. Thöger (Dietger) Priester und Glaubensbote in Norwegen

* um 1000 in Thüringen
† um 1065 in Vestervig in Dänemark

Thöger stammte aus adligem Hause, studierte Theologie in England, ging als Missionar nach Norwegen und wurde dort Hofprediger von König Olaf II.. Nach dessen Tod 1030 wandte er sich wieder Missionsarbeit zu, predigte in der damals dänischen Provinz Thy am Limfjord und baute eine Kirche in Vestervig.

Am 30. Oktober 1117 (oder 1067) wurden Thögers Gebeine in die Kirche von Vestervig übertragen. Daneben wurde im 12. Jahrhundert ein Augustiner-Chorherrenstift gegründet.

 

Hl. Gerhard La Porta von Piacenza – Bischof von Potenza

* in Piacenza in Italien
† 30. Oktober 1119 in Potenza in Italien

Gerhard wurde Anfang des 12. Jahrhunderts Bischof von Potenza. Er habe in finsterer Zeit den Menschen durch seine Lehren ein Licht aufgehen lassen und das religiöse und zivile Leben der Stadt zum Glänzen gebracht.

Die Kathedrale von Potenza ist heute nach Gerhard benannt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

30.10.2019

Hl. Leo der Große (†461) Papst und Kirchenlehrer

Die Vorsehung des barmherzigen Gottes, dessen Plan es war, der dem Verderben geweihten Welt „am Ende der Zeiten“ (1 Petr 1,20) zu Hilfe zu kommen, bestimmte schon im voraus die Erlösung aller Völker in Christus. In diesen Völkern waren einst dem hochseligen Patriarchen Abraham zahllose Nachkommen verheißen worden, die nicht aus dem Samen des Fleisches, sondern aus der Befruchtung durch den Glauben hervorgehen sollten. Und deshalb wurde sein Geschlecht mit der Menge der Sterne verglichen (Gen 15,5), damit sich der Stammvater aller Völker keine irdische sondern eine himmlische Nachkommenschaft erhoffe. Eintreten, eintreten soll in die Familie der Patriarchen die Gesamtheit der Völker (vgl. Röm 11,25), und der Segen im Samen Abrahams (vgl. Röm 9,8), von dem sich die Kinder des Fleisches abwenden, werde den Kindern der Verheißung zuteil! Alle Nationen mögen in den drei Weisen zu dem Schöpfer des Weltalls beten! Nicht nur in Judäa, sondern auf dem ganzen Erdenrund werde Gott bekannt, auf dass allerorts „in Israel sein Name groß“ sei! (vgl. Ps 76(75),2). Da uns also, Geliebteste, diese Geheimnisse der göttlichen Gnade geoffenbart wurden, so lasst uns den Tag unserer Erstlingsgaben und die beginnende Berufung der Heidenvölker in angemessener Freude feiern! Danken wollen wir dem barmherzigen Gott, wie der Apostel sagt: „Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes“ (Kol 1,12f.). Wie Jesaja prophezeite…: „Die Heiden, die dich nicht kannten, werden dich anrufen, und Völker, die von dir nichts wussten, werden zu dir ihre Zuflucht nehmen“ (vgl. Jes 55,5). „Abraham sah diesen Tag und freute sich“ (vgl. Joh 8,56), indem er die Kinder seines Glaubens erkannte, die in seinem Samen, das heißt in Christus, gesegnet werden sollten, und sich im voraus als den künftigen Vater aller Völker durch den Glauben schaute, „Gott die Ehre gebend und vollkommen überzeugt, dass er mächtig ist zu tun, was immer er versprochen hat“ (vgl. Röm 4,18–21).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 30.10.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 13,22-30

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In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen:
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan! Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Aus Psalm 126

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Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den anderen Völkern:
„Der Herr hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der Herr an uns getan.
Da waren wir fröhlich.

Wende doch, Herr, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Gefeiert am 29. Oktober

Sel. Maria Restituta Helene Kafka – Nonne und Märtyrerin

* 1. Mai 1894 in Hussowitz, dem heutigen Stadtteil Husovice von Brno / Brünn
† 30. März 1943 in Wien

Helene Kafka wurde als Tochter eines Schusters und einer Blumenmacherin geboren. Als sie zwei Jahre alt war, zogen ihre Eltern nach Wien. In ihrer Jugend war sie geplagt von Stottern, was durch langes Schweigen geheilt werden konnte. Sie war dann als Köchin, schließlich als Hilfspflegerin im von Franziskanerinnen versorgten Krankenhaus im Wiener Stadtteil Lainz tätig. Im Alter von 19 Jahren wurde sie selbst Hartmannschwester – Franziskanerin von der christlichen Liebe – mit dem Ordensnamen Maria Restituta und war dann als Operationsschwester im Krankenhaus in Mödling bei Wien tätig, wo sie besonders durch ihre Freundlichkeit beliebt wurde. Sie gab die Liebe, die sie von Gott her gespürt hat, an die Menschen weiter; dabei war es ihr egal, ob jemand Christ oder Jude war oder welche politische Auffassung er hatte.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1938 ließ Schwester Maria Restituta sich weiterhin nicht den Mund verbieten und handelte, wie es ihr recht erschien: So führte sie heimlich ein Kind zur Taufe, widersetzte sich den Anweisungen der Nazis zur Abnahme der Kruzifixe im Krankenhaus. Als sie eine Sekretärin bat, ein Gedicht und ein Flugblatt der Widerstandsgruppe Weiße Rose abzutippen, in dem sie unter anderem lästerte: Sie befreiten uns und eh‘ man’s glaubt, hatten sie uns ausgeraubt, wurde sie durch den SS-Arzt Lambert Stumfohl denunziert. Am Aschermittwoch 1942 wurde sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat in ihrem Krankenhaus abgeholt und in Haft genommen. Der Volksgerichtshof Wien verurteilte sie am 29. Oktober 1942 als die – neben Edith Stein – einzige Ordensfrau im sogenannten Großdeutschen Reich zum Tod; die zahlreichen anderen Ordensfrauen, die den Nazis – vor allem in Polen – zum Opfer fielen, waren keine Bürgerinnen des Dritten Reiches. In der Nacht vom 29. auf den 30. März wurde Maria Restituta enthauptet.

Beim Österreich-Besuch von Papst Johannes Paul II. wurde Schwester Maria Restituta am 21. Juni 1998 selig gesprochen.

 

Hl. Jakob von Dänemark – Provinzial in Malmö, Missionar

* in Dänemark
† nach 1556 in Mechoacan in Mexiko

Jacobus schloss sich dem Franziskanerorden an, er wurde Provinzial im Kloster in Malmö, das damals dänisch war. In der Reformationszeit wurden die Franziskaner 1524 aus Dänemark vertrieben, Jacobus begab sich mit 11 Ordensbrüdern zur Mission nach Mechoacan im heutigen Mexiko.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 29.10.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 13,18-21

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In jener Zeit sprach Jesus: Wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen?
Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte; es wuchs und wurde zu einem Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen. Außerdem sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 28. Oktober

Hl. Simon – Apostel und Märtyrer

† im 1. Jahrhundert in Babylon, dem heutigen Han-al-Mahawil im Irak

Simon trägt den Beiname Zelot (Lk 6, 15), aramäisch Kananäu (Eiferer), weil er wohl ursprünglich der politisch radikalen Bewegung der Zeloten angehörte, die gewaltsam die römischen Fremdherrscher aus Israel vertreiben wollten. Das Neue Testament nennt ihn in Aufzählungen der 12 Apostel (Mt 10, 4; Mk 3, 18; Apostelgeschichte 1, 13), besondere Erwähnung findet er hier sonst nicht.

Die Geschichte nennt Simon und Judas Thaddäus Brüder von Jakobus dem Jüngeren, Söhne des Alphäus und der Maria Kleophas. Nach der Legenda Aurea wirkte Simon in Syrien und Mesopotamien zusammen mit Judas Thaddäus, dann in Persien, wo beide dem Feldhauptmann des Königs von Babylon – dem heutigen Han-al-Mahawil -, Baradach, Sieg und Frieden prophezeiten, was sich tatsächlich und unmittelbar am nächsten Tage ereignete. Als Götter in Menschengestalt zu König Xerxes geführt, tauften sie ihn, den ganzen Hofstaat und viele Tausende im Land. Wiederholt zum Vernichten der feindlichen Gewalten aufgefordert, war ihr ständiges Wort: Nicht zu töten, sondern lebendig zu machen sind wir gekommen. Nach zahlreichen Wundertaten, mit denen sie die Machtlosigkeit der Zauberer bewiesen und die Abgötter stürzten, entfachten die Zauberer im Lande einen Aufstand der Priester, die beide Apostel erstachen, nach anderer Legende enthaupteten oder Judas mit einer Keule, Simon mit einer Säge zu Tode martern ließen. Ein gewaltiges Unwetter erschlug daraufhin Priester und Zauberer. Der König ließ die Leichen der beiden Heiligen suchen, bestatten und eine große Kirche darüber bauen.

Wieder anderen Überlieferungen nach wirkte Simon am Schwarzen Meer in der Gegend von Sochumi in Georgien, wo er zu Tode gemartert wurde. Hier wurde er in einer Kirche begraben, an deren Stelle später das Kloster Neo Aphon errichtet wurde.

Reliquien werden in Rom, Köln, Hersfeld und an anderen Orten verehrt.

Der Simonstag ist örtlich Lostag der Bauern und gilt als Beginn der Winterzeit.

Hl. Judas Thaddäus – Apostel und Märtyrer

† 44 in Babylon, heute Han-al-Mahawil im Irak

Judas Thaddäus, Sohn eines Jakobus (Lukasevangelium 6, 16), war einer der Jünger Jesu; er ist nicht zu verwechseln mit Judas Ischariot, der Jesus verraten hat. Judas – ohne den Beinamen Thaddäus – wird im Neuen Testament sonst nur einmal erwähnt: im Johannesevangelium (14, 22) mit der Frage, warum Jesus seine Abschiedsrede exklusiv den Jüngern und nicht der ganzen Welt offenbare.

Die Überlieferung nennt Judas Thaddäus meist zusammen mit Simon dem Zeloten und nennt die beiden Brüder von Jakobus dem Jüngeren, also Söhne des Alphäus und der Maria des Kleophas.

Nach der Legenda Aurea wurde Judas vom Apostel Thomas nach der Himmelfahrt Christi unter dem Namen Addai zu König Abgar von Edessa – dem heutigen Sanlıurfa geschickt – dem König, der ein Bild des Herrn malen lassen wollte, weil Christus ihn geheilt hatte, wobei der Maler dann aber von solchem Glanz geblendet wurde, dass er nicht weitermalen konnte, und Gott selbst das Bild vollendete.

Nach anderen Überlieferungen wirkte Judas zusammen mit Simon dem Zeloten in Syrien und Mesopotamien, dann in Persien, wo beide dem Feldhauptmann des Königs von Babylon – dem heutigen Han-al-Mahawil -, Baradach, Sieg und Frieden prophezeiten, was tatsächlich gleich am nächsten Tag Wirklichkeit wurde. Als „Götter in Menschengestalt“ zu König Xerxes geführt, tauften sie ihn, den ganzen Hofstaat und viele Tausende im Land. Wiederholt zum Vernichten der feindlichen Gewalten aufgefordert, wiederholten sie ihr ständiges Wort: Nicht zu töten, sondern lebendig zu machen sind wir gekommen. Nach zahlreichen Wundertaten, mit denen sie die Machtlosigkeit der Zauberer bewiesen und die Abgötter stürzten, organisierten die Zauberer im Lande einen Aufstand der Priester, die beide Apostel erstachen, nach anderen Legenden enthaupteten, nach wieder anderer Version Judas mit einer Keule und Simon mit einer Säge zu Tode martern ließen. Ein gewaltiges Unwetter erschlug daraufhin Priester und Zauberer. Der König ließ die Leichen der beiden Heiligen suchen, bestatten und eine große Kirche darüber bauen.

Nach der armenischen Tradition missionierte Judas Thaddäus zusammen mit Bartholomäus in Armenien. Nach dessen Martyrium  erlitt Thaddäus unter einem König namens Sanatruk den Tod um Jesu Christi willen.

Judas Thaddäus war ein in der katholischen Volksüberlieferung lange vergessener Apostel, er wurde erst im 18. Jahrhundert wieder entdeckt und seitdem als Helfer in verzweifelten Situationen und bei schweren Anliegen angerufen. Reliquien werden vor allem im Petersdom in Rom verehrt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria