Archiv des Autors: admin

15.07.2019 – Montag der 15. Woche im Jahreskreis

Hl. Theresia Benedicta a Cruce (Edith Stein) 1891-1942 Märtyrerin

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“

Der Heiland ist auf dem Kreuzweg nicht allein, und es sind nicht nur Widersacher um Ihn, die Ihn bedrängen, sondern auch Menschen, die Ihm beistehen: als Urbild der Kreuzes-Nachfolger aller Zeiten die Gottesmutter; als Typus derer, die ein ihnen auferlegtes Leid hinnehmen und seinen Segen erfahren, indem sie es tragen, Simon von Cyrene; als Vertreterin der Liebenden, die es drängt, dem Herrn zu dienen, Veronika. Jeder, der in der Folge der Zeiten ein schweres Schicksal im Gedanken an den leidenden Heiland geduldig trug oder freiwillige Sühneleistungen auf sich nahm, hat damit etwas von der gewaltigen Schuldenlast der Menschheit getilgt und dem Herrn Seine Last tragen helfen; vielmehr: Christus, das Haupt, leistet Sühne in diesen Gliedern Seines mystischen Leibes, die sich Ihm mit Leib und Seele für Sein Erlösungswerk zur Verfügung stellen. Wir dürfen annehmen, dass der Ausblick auf die Getreuen, die Ihm auf Seinem Leidensweg folgen würden, den Heiland in der Ölberg-Nacht gestärkt hat. Und die Kraft dieser Kreuzträger kommt Ihm nach jedem Fall zu Hilfe. Die Gerechten des Alten Bundes sind es, die Ihn das Stück Weges vom ersten bis zum zweiten Fall begleiten. Die Jünger und Jüngerinnen, die sich während Seines Erdenlebens um Ihn scharten, sind die Helfer auf der zweiten Wegstrecke. Die Kreuzes-Liebhaber, die Er erweckt hat und immer aufs neue erwecken wird in der wechselvollen Geschichte der streitenden Kirche, das sind Seine Bundesgenossen in der Endzeit. Dazu sind auch wir berufen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 15.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,34-42.11,1

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 14. Juli

Hl. Kamillus von Lellis – Ordensgründer

* 25. Mai 1550 in Bucchianico bei Pescara in Italien
† 14. Juli 1614 in Rom

Kamillus von Lellis wurde 1550 in den Abruzzen geboren. Sein Vater war Offizier im Dienst Kaiser Karls V. 1569-1574 war Kamillus Soldat im Dienst der Republik Venedig und kämpfte gegen die Türken. Er verspielte sein Geld, arbeitete dann als Handlanger und trat schließlich in Venedig bei den Kapuzinern ein. Er wurde aber wegen eines bösartigen Fußleidens wieder entlassen. Im Jakobushospital in Rom fand er Heilung. Er wurde dort Krankenwärter und stieg zum Spitalmeister auf. Durch Philipp Neri fand er seinen inneren Weg und seine wahre Berufung. 1582 gründete er eine Gemeinschaft von Krankenpflegern, aus der sich der Orden der Kamillianer entwickelte. 1584 wurde er Priester. Er reformierte den Krankenhausbetrieb und die Krankenseelsorge, widmete sich auch der Sorge für die Armen und Strafgefangenen. Er starb am 14. Juli 1614 in Rom.

Mit Christus beschäftigt

Als der Papst einmal das Heilig-Geist-Spital besuchte, behielt Kamillus seinen Pflegekittel an. Man warf ihm Mangel an Ehrfurcht vor. Er: „Wie? Wenn ich mit Christus selbst beschäftigt bin, kann ich mich für seinen Stellvertreter nicht eigens umziehen.“

 

Hl. Toscana – Witwe und Professe

* 1280 (Verona)
† 14. Juli 1343 oder 1344 (unbekannt)

In Zevio bei Verona, Italien, um das Jahr 1280 geboren, heiratete Toscana den Veroneser Bürger Alberto Canoculi und widmete sich gemeinsam mit diesem der Überlieferung zufolge in außergewöhnlicher Nächstenliebe den Armen und Kranken.  Als Witwe verkaufte sie später ihr gesamtes Hab und Gut, um sich als Professe des Ordens Gott ganz zu weihen. Sie starb am 14. Juli 1343 oder 1344.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

14.07.2019 – 15. Sonntag im Jahreskreis

Hl. Ambrosius (340-397) Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Ein Mann aus Samarien kam hinzu; er sah ihn und hatte Mitleid

Er [der Herr] war der Samaritan, der herabkam – wer ist es, der „vom Himmel herabkam, als der zum Himmel aufstieg, der Menschensohn, der im Himmel ist“? (Joh 3,13) – und der den Halbtoten erblickte, den niemand vorher zu heilen vermochte […] „Und er trat zu ihm hin“, das heißt er wurde durch die Annahme unserer leidensfähigen Natur sein Nächster, durch das Erbarmen, das er ihm erwies, sein Bruder. „Und er goß Öl und Wein in seine Wunden und verband sie“. Über viele Heilmittel verfügt dieser Arzt, womit er zu heilen pflegt. Schon sein Wort ist ein Heilmittel. Das eine Wort von ihm verbindet die Wunden, ein anderes heilt sie mit Öl, wieder ein anderes gießt Wein in dieselben: es bindet die Wunden mit strengem Gebot […] „Und er setzte ihn“, heißt es, „auf sein Lasttier“. Vernimm, wie er dich daraufsetzt! „Dieser ladet unsere Sünden auf sich und trägt unseren Schmerz“ (vgl. Jes 53,4). Auch der Hirte legte das ermattete Schaf auf seine Schulter (Lk 15,5) […] [Er „brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.“] […] Doch blieb unserem Samaritan nicht Zeit zu langem Weilen auf Erden: er musste dahin zurückkehren, von wo er herabgekommen war. Des anderen Tags nun – wer ist dieser „andere Tag“ als vielleicht der Auferstehungstag des Herrn, von dem gesprochen ward: „Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat“? (Ps 117(118),24) – zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirte und sprach: Trag Sorge für ihn! Welches nun sind diese zwei Denare, wenn nicht vielleicht die zwei Testamente, die das Bild des ewigen Königs in ihrer Prägung tragen? Mit deren Preis unsere Wunden geheilt werden? […] Selig der Wirt, der des Nächsten Wunden heilen kann! Selig der, zu dem Jesus spricht: „Was immer du noch darüber aufwendest, will ich dir bei meiner Rückkehr heimzahlen!“ […] Er verpflichtet sich, dass er ihn entlohnen werde. Wann, Herr, wirst Du zurückkehren, wenn nicht am Tage des Gerichtes? Denn wenn Du auch immer und überall bist und, unsichtbar für uns, in unserer Mitte stehst, wird doch der Zeitpunkt kommen, da alles Fleisch Dich wiederkehren sieht. Da wirst Du nun vergelten, was Du schuldest […] Wie wirst Du vergelten, Herr Jesus? Wohl lautet Deine Verheißung, der Lohn für die Guten ist groß im Himmel (Mt 5,12); doch auch mit den Worten willst Du Vergeltung üben: „Wohlan, du guter Knecht, weil du über Weniges getreu gewesen, will ich dich über Vieles setzen: geh ein in die Freude deines Herrn!“ (Mt 25,21.23).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 14.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 10,25-37

Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben. Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am anderen Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 13. Juli

Hl. Heinrich II – deutscher Kaiser

* 6. Mai 973 in Abbach bei Regensburg in Bayern
oder in Hildesheim in Niedersachsen
† 13. Juli 1024 in Grone, heute Ortsteil von Göttingen in Niedersachsen

Hl. Kunigunde – deutsche Kaiserin und Nonne

* 980 in Luxemburg
† 3. März 1033 (oder 1039) in Kaufungen bei Kassel in Hessen

Heinrich, der letzte männliche Spross des sächsischen Herrscherhauses, ist 973 geboren und wurde vom hl. Wolfgang von Regensburg erzogen. 1002 wurde er deutscher König, 1004 König von Italien, und 1014 krönte Papst Benedikt VIII. ihn zum römischen Kaiser. Heinrich war ein gebildeter und zielbewusster Staatsmann. Er baute das System der Reichskirche weiter aus und besetzte die italienischen und deutschen Bistümer mit ausgezeichneten Männern. Er unterstützte die Klosterreformen, stellte das Bistum Merseburg wieder her und gründete Bamberg als Missionsbistum, aber auch als Stützpunkt der kaiserlichen Macht. – Seine Gemahlin Kunigunde war eine Tochter des Grafen Siegfried von Lützelburg (Luxemburg). Sie erhielt 1014 ebenfalls die Kaiserkrone und nahm starken Anteil an der Regierung. Die Ehe blieb kinderlos. Nach Heinrichs Tod (13. Juli 1024) wurde Kunigunde Nonne in dem von ihr gegründeten Kloster Kaufungen. Dort starb sie 1033 (oder 1039). Sie wurde an der Seite Heinrichs im Dom von Bamberg beigesetzt.

Hl. Clelia Barbieri – Ordensgründerin

* 13. Februar 1847 in Budrie di San Giovanni in Persiceto in Italien
† 13. Juli 1870 in Bologna in Italien

Clelia Barbieris Vater starb, als sie acht Jahre alt war, sie wuchs danach in bitterer Armut auf, konnte nicht einmal ihre Volksschulausbildung beenden. Die gute Erziehung ihrer Mutter, die vornehmer Abstammung war und ihren armen Mann aus Liebe geheiratet hatte, glich die mangelnde Bildung aus. Unter der geistlichen Leitung eines Priesters verschrieb sie schon in jungen Jahren ihr Leben dem immerwährenden Gebet. Ihrer Mutter half sie im Haushalt, daneben lehrte sie die Kinder der Pfarrei den Katechismus. 1868 begann sie mit drei Gefährtinnen ein gemeinsames Leben in einem kleinen Haus in der Nähe der Pfarrkirche – der Beginn der Kongregation der kleinsten Schwestern der Schmerzensmutter. Gut zwei Jahre später starb sie, ausgezehrt von Tuberkulose, nachdem ihr die Gnade der Stigmatisierung als höchsten Grad der mystischen Erfahrung verliehen worden war.

Das einzige erhaltene Schriftstück aus ihrer Hand ist ein Brief an Jesus vom Januar 1869: Jesus, mein Bräutigam, ich möchte dir das schreiben, um es immer im Gedächtnis zu haben. Große Gnaden hat Gott mir heute geschenkt. Ich war in der Kirche und wohnte der Messe bei, als ich einen starken Anstoß verspürte, der mich antrieb, meinen Willen in allen Dingen abzutöten, um dem Herrn immer mehr gefallen zu können. Und ich fühlte den Willen, es zu tun, aber ich hatte nicht die Kraft dazu. Du siehst, o großer Gott, den entschlossenen Willen, dich zu lieben, und ich möchte dir nie missfallen. Aber mein Elend ist so groß, dass ich dich immer beleidige. Herr öffne dein Herz und sende das Feuer deiner Liebe, um mein Herz zu entflammen und mein Herz brennen zu lassen. Als Antwort lässt Clelia Jesus sprechen: Du kannst nicht wissen, vielgeliebte Tochter, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich dir zugetan bin, wie brennend ich wünsche, dass die Heiligkeit in dir leuchte. Hab also Mut, kämpfe weiter, denn alles wird gut gehen. Wenn du zu leiden haben wirst, dann vertraue dich meinem Herzen an. Ich werde dir in der Kraft Gottes Ruhe schenken!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

13.07.2019 – Samstag der 14. Woche im Jahreskreis

Hl. Johannes Chrysostomus (345-407)

Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

„Fürchtet euch nicht“

Mächtig stürmen die Wogen, und es tobt die Flut; aber wir fürchten nicht, unterzugehen; denn wir stehen auf einem Felsen. Mag wüten das Meer – den Felsen kann es nicht wegschwemmen. Mag steigen die Flut – das Schifflein Jesu kann sie nicht versenken. Was fürchten wir denn? Den Tod? „[…] für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“ (Phil 1,21). Oder Verbannung? „Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt“ (Ps 24(23),1). Oder Einziehung der Güter? „[…] wir haben nichts in die Welt mitgebracht, und wir können auch nichts aus ihr mitnehmen“ (1 Tim 6,7) […] Wenn du dem Worte nicht glaubst, so glaube den Tatsachen. Wie viele Tyrannen haben schon die Kirche bezwingen wollen […] und haben sie nicht bezwungen! Wo sind jene, die den Krieg gegen die Kirche geführt haben? Man spricht nicht mehr von ihnen, sie sind der Vergessenheit anheimgefallen. Wo ist die Kirche? Sie glänzt heller als die Sonne […] Hörst du nicht, was der Herr sagt: „[…] wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20) […] Seine Handschrift hab’ ich. Sie ist mein Pfand, sie meine Sicherheit, sie ist mein Hafen, der mich schützt vor tobenden Fluten. Wird auch die ganze Welt erregt, ich halte mich an dieser Handschrift. Ihre Worte lese ich; sie sind mein Wall, meine Sicherheit. Welche Worte? „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Christus ist bei mir, wen soll ich fürchten? Jetzt mögen Fluten, mögen die Tiefen des Meeres sich gegen mich erheben und der Fürsten Zorn, – Das alles ist mir geringer als Spinngewebe.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 13.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,24-33

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn. Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen. Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé