Archiv für den Monat: März 2017

Heiliger Thomas von Aquin

Thomas von Aquin wurde um 1225 in dem zwischen Rom und Neapel gelegenen Schloss Roccasecca bei Aquino geboren. Sein Vater ist der aus langobardischem Geschlecht stammende Graf Landulf IV., Herr von Loreto, Acerra und Belcastro, ein Neffe Kaiser Barbarossas, seine Mutter eine adlige Normannin, Theodora Caracciolo, Gräfin von Theate.

Als PDF drucken Thomas von Aquin www.corjesu.info

Teenager enthauptet seine Mutter

Die Motive der grausigen Tat sind zunächst noch völlig unklar.

Ein Teenager in den USA hat offenbar seine eigene Mutter enthauptet. Der 18-Jährige wurde im Bundesstaat North Carolina von der Polizei im Haus der Familie festgenommen, als er den Kopf seiner Mutter in einer Hand und ein großes Messer in der anderen hielt, wie der örtliche Polizeichef am Dienstag mitteilte. Die Motive der grausigen Tat lagen zunächst im Dunkeln.

Der junge Mann hatte selber die Notrufzentrale angerufen und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er wird nun des Mordes beschuldigt. Im Inneren des Hauses wurde nach Angaben des Sheriffs des Landkreises Franklin, Kent Winstead, die Leiche seiner Mutter gefunden.

Außerdem hielten sich dort nach seinen Angaben zwei kleine Mädchen auf, die offensichtlich in physisch unversehrtem Zustand waren. Die Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, in welchem Verwandtschaftsverhältnis die Mädchen zu dem mutmaßlichen Täter und seiner Mutter stehen.

Quelle: oe24 Bild: Fotoarchiv der Herz Jesu Franziskaner

Islamisten-Killer erhielt 2.400 Euro Sozialhilfe

Islamisten-Killer erhielt 2.400 Euro Sozialhilfe

Abdalfatah H. A. soll in Syrien für die berüchtigte „Al-Nusra-Front“ gemordet haben.

Abdalfatah H. A. kam Ende 2015 zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern als Flüchtling nach Deutschland. Dort suchte er um Asyl an und bekam ab April 2016 als anerkannter Asylbewerber Sozialleistungen. Wie die BILD berichtet soll der Syrer für sich und seine Familie monatlich ca. 2.400 Euro an Hartz IV-Leistungen kassiert haben – insgesamt rund 26.000 Euro.

Nun klickten in Düsseldorf allerdings die Handschellen. Dem 35-Jährigen wird vorgeworfen, an der Seite der Al-Nusra-Front in seiner Heimat Syrien gekämpft zu haben.  Abdalfatah soll 36 Menschen getötet haben, nun wurde er als Kriegsverbrecher festgenommen.

In Deutschland hat der Asylwerber angegeben, dass er in Syrien als Automechaniker gearbeitet hätte. Dies konnte man zunächst nicht überprüfen und nahm es wohl so hin.

Quelle: oe24 Bild: Fotoarchiv der Herz Jesu Franziskaner

 

Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục

Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục

Pierre Martin Ngô Đình Thục (* 6. Oktober 1897 in Phu-Cam; † 13. Dezember 1984 in Carthage, Missouri, USA) war der erste römisch-katholische Erzbischof des 1960 neugeschaffenen Erzbistums Huê in Vietnam. Fälschlicherweise wurde behauptet Erzbischof Ngô Đình Thục habe den Stuhl Petri für vakant erklärt. Sedisvakantisten gestanden ein Dokument mit der vermeintlichen Unterschrift des Erzbischofs gefälscht zu haben. Es ist offenkundig, dass Sedisvakantisten Erzbischof Ngô Đình Thục instrumentalisierten und seine Gutgläubigkeit missbrauchten.

Gegen Ende des 2. Vatikanischen Konzils gründete Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục die Kongregation der Herz Jesu Franziskaner als Werk der katholischen Kirche gegen den herrschenden Modernismus. Sein jüngerer Bruder war Ngô Đình Diệm, Präsident von Südvietnam (* 3. Januar 1901; † 2. November 1963).

Papst Pius XI. erteilte Erzbischof Ngô Đình Thục besondere Vollmachten:

Mit der Fülle der Gewalt des Apostolischen Stuhles ernennen wir zu uns bekannten Zwecken Petrus Martinus Ngô Đình Thục, Titularbischof von Sesina, zu unserem Legaten mit allen nötigen Vollmachten.

Gegeben zu Rom bei St. Peter, am 15. März 1938 im 17. Jahr unseres Pontifikats, Pius PP. XI.

Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục machte bekannt, dass diese Vollmacht darin bestand, ohne Rückfrage beim Heiligen Stuhl und ohne päpstliches Mandat Bischöfe zu weihen, wenn es für das Heil der Seelen erforderlich sei. Diese Bevollmächtigung wurde durch ein Motu proprio erteilt.

Als PDF drucken Pierre Martin Ngô Đình Thục Kongregation Herz Jesu Franziskaner

 

Priesterseminar der Franziskaner der Immakulata

Priesterseminar der Franziskaner der Immakulata: Video vom Tag der Schließung

Der traditionsverbundene Blog Rorate Cæli veröffentlichte ein Video über die Franziskaner der Immakulata, das von der kommissarischen Ordensleitung unter Verschluss gehalten wird.

Das Video zeigt das Leben im Priesterseminar der jungen Ordensgemeinschaft, bevor sie im Sommer 2013 mit Zustimmung von Papst Franziskus von der römischen Ordenskongregation unter kommissarische Kontrolle gestellt wurde. Der Papst entzog dem Orden jede Möglichkeit, gegen das Dekret Einspruch zu erheben. Gründe für den radikalen Eingriff wurden bis heute nicht genannt.

Ein Filmdokument mit dramatischem Epilog

Das Video wurde von den Franziskanern der Immakulata gedreht und hergestellt, um das ordenseigene Priesterseminar vorzustellen und junge Männer anzusprechen, die eine Priesterberufung verspüren. So war es ursprünglich jedenfalls gedacht. Gekommen ist alles ganz anders und zudem ganz schnell.

Das Video zeigt in wesentlichen Teilen Filmmaterial, das von einem Franziskaner der Immakulata am 8. Dezember 2013 im ordenseigenen Priesterseminar Immaculata Mediatrix gedreht wurde. Die Bilder zeigen, wie die Priester und Seminaristen das Fest der Unbefleckten Empfängnis feiern. Am Abend jenes Tages gab der Apostolische Kommissar Pater Fidenzio Volpi die Schließung des Seminars bekannt.

Mit dem Kommisar hielt auch ein neuer Kurs Einzug im Orden. Sowohl die Ordensdisziplin als auch die Treue zur katholischen Glaubenslehre seien aufgeweicht worden. Der Gewissensdruck, der dadurch auf Priester und Seminaristen gelegt wurde, veranlasste zahlreiche Brüder den Orden zu verlassen. Da eine Entbindung von den Ordensgelübden, die ansonsten großzügig gewährt wird, den Franziskaner der Immakulata verweigert wird, fühlen sich zahlreiche der „Exilanten“ geradezu auf der „Flucht“.

Kommissar Volpi wies die italienischen Bischöfe mit Nachdruck an, keine ehemaligen Ordensbrüder aufzunehmen und ihnen damit eine neue Heimat zu verweigern.

Das aufgelöste Priesterseminar Immaculata Mediatrix des kommissarisch verwalteten Ordens befand sich in der inzwischen ebenfalls kommissarisch verwalteten Diözese Albenga-Imperia.

Die kommissarische Ordensleitung hat kein Interesse am Video, da es den Ordensgründer Pater Stefano Maria Manelli, den überlieferten Ritus, die Ordensdisziplin zeigt, kurz, einen anderen Orden. Es zeigt, was war und was willkürlich zerschlagen wurde.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner