Wann Putin die Atombombe zündet

Wladimir Putin hat bereits mehrfach mit einem Atomschlag gedroht. Nikolsky/Tass/picturedesk

Russland-Experte sagt, wann Putin die Atombombe zündet

Bereits mehrmals hat Wladimir Putin damit gedroht, eine Atombombe zu zünden. Russland-Experte Gerhard Mangott gibt dazu eine neue Einschätzung ab. 

Wladimir Putin regiert in Russland mit eiserner Faust. Seit Jahren ist der Kreml-Chef in der russischen Führung offenbar unumstritten, doch das könnte sich schnell ändern. Russland-Experte Gerhard Mangott überrascht nun mit einer Prognose, wann es für den Autokraten eng werden und wann er zum Atomschlag ausholen könnte.

Auch wenn das russische Militär und Putin selbst bemüht sind, etwas anderes zu sagen, so ist offensichtlich, dass der Krieg in der Ukraine nicht nach deren Vorstellungen verläuft. Oft kommt es nur zu zähen Fortschritten gegen eine aufopferungsvoll kämpfende ukrainische Armee.

Sollte sich das Blatt im Krieg wenden, droht Putin sogar der Sturz. Auch wenn es als äußerst unwahrscheinlich gilt, dass der russische Präsident von unten, also vom Volk, geputscht wird, könnte sich die Lage für den Kreml-Chef sowie die ganze Welt zuspitzen.

Wenn sich für Russland eine „desaströse Kriegsniederlage“ abzeichnen würde, dann könnte es zum Ernstfall kommen, meint Mangott. Im Gespräch mit dem ORF kann sich der Experte dann vorstellen, dass Putin den „Einsatz von taktischen Nuklearwaffen“ befiehlt, aber auch gestürzt werden könnte. Es ist wahrscheinlich, dass Putin eine Kriegsniederlage „nicht überleben wird“, so Mangott. 

Dass nach einem möglichen Putin-Putsch, Russland zur Demokratie wird, ist jedoch stark zu bezweifeln. Ein möglicher Nachfolger wäre demnach der derzeitige Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Platonowitsch Patruschew, der als noch schlimmer als Putin gilt. 

Von der „Tagesschau“ wird berichtet, dass Petruschew von der Idee „besessen“ sei, dass der Westen Russland spalten wolle. Um seine Ziele zu erreichen, schreckt der hochrangige Politiker zudem vor nichts zurück. Demnach soll er bereits mehrere Giftmorde an Kritikern und Geheimnisverrätern wie Alexander Litwinenko 2006 in London in Auftrag gegeben haben.

Von Petruschew ist zudem auch zu erwarten, dass er den Krieg in der Ukraine weiterführen würde. Er und seine Gefolgsleute eint demnach der Hass gegen den Westen und vor allem gegen das Nachbarland und die dortige Regierung. Petruschew ist angesichts all dieser Vorzeichen wohl keinen Deut besser als Putin.

Quelle: heute.at

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