Tagesevangelium 09.05.2020
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 14,7-14
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Tagesevangelium 08.05.2020
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 14,1-6
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
CORONA-TRAGÖDIE IN DEN USA
Fast ganze Familie durch Virus ausgelöscht
An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden starben die Eltern und ihr Sohn. Nur Tochter Violeta konnte das Spital lebend verlassen.
In den USA sind mehr als 67.000 Todesfälle und über 1,1 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. US-Präsident Donald Trump geht nach eigenen Angaben inzwischen von deutlich mehr Coronavirus-Toten in den USA aus als noch vergangene Woche. Die Zahl könne bei 100.000 liegen, sagte er am späten Sonntagabend auf einer virtuellen Bürgerveranstaltung des Senders Fox News. „Das ist eine schreckliche Sache.“
Tragisches Schicksal der Familie Mayorga
Wie schlimm die Situation im „Land of the free“ ist, macht die Geschichte der Familie Mayorga aus Florida deutlich. Mario und Esperanza (beide 72), sowie ihr Sohn Mario Jr. (42) kamen durch Covid-19 ums Leben. Nur die Tochter Violeta überlebte, berichtet „Bild.de“.
Alles begann Mitte März, als Mario Jr. als Erster erkrankte. Als Manager einer Reinigungsfirma, die in einem örtlichen Krankenhaus tätig ist, dürfte er sich wohl an seinem Arbeitsplatz angesteckt haben. Doch zunächst dachte niemand seiner Ärzte an das Coronavirus. Er litt an trockenem Husten und Fieber – beides gängige Symptome bei einer Sars-CoV-2-Erkrankung, aber „alles sah nach einer Grippe aus“, erinnerte sich seine Cousine Marcela Lastre im Gespräch mit dem US-Sender ABC.
Doch seine Symptome wurden schlimmer. Nur wenige Tage später kam er mit Atemnot ins Spital. Dort wurde er schließlich positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Sein Zustand verschlechterte sich enorm. Mario Jr. erlitt einen Herzinfarkt, brauchte einen Bypass und wurde schließlich an eine Beatmungsmaschine angehängt.
Alle starben an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden
Ein Corona-Test bei seiner Familie verlief zunächst negativ, doch dann zeigte auch Vater Mario erste Symptome. Marcelas Mutter, Alma, erzählt „Bild“: „Er schloss sich in seinem Zimmer ein und verweigerte die Nahrungsaufnahme.“ Also kam auch der Vater ins Krankenhaus. Alle wurden noch einmal getestet – dieses Mal positiv.
Im Abstand von fünf Tagen wiesen alle Symptome auf. Schließlich kamen auch Mutter und Tochter ins Spital. Dann ging alles ganz schnell. An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden starben Mario, Esperanza und Mario Jr. an dem Virus. Violeta war die einzige Überlebende.
Mittlerweile konnte sie das Krankenhaus wieder verlassen, muss aber weiterhin in Isolation in ihrem Elternhaus leben. Ihr kleiner achtjähriger Sohn konnte in der Zwischenzeit bei Freunden unterkommen, allerdings weiß er vom Schicksal seiner Familie bisher nichts. Nun überlegt die Familie, wie man den Bub diese Schock-Nachricht beibringt.
Quelle: oe24 Bild: © Marcela Lastre
Hl. Franz von Sales 3. Hauptteil Kapitel 13
Tagesevangelium 07.05.2020
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 13,16-20
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Nachdem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sprach er zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr, und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. Selig seid ihr, wenn ihr das wisst und danach handelt. Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen. Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es. Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Tagesevangelium 06.05.2020
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 12,44-50
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In jener Zeit rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag. Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Aus Psalm 87
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Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen;
mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions.
Herrliches sagt man von dir,
du Stadt unseres Gottes.
Leute aus Ägypten und Babel
zähle ich zu denen, die mich kennen;
auch von Leuten aus dem Philisterland, aus Tyrus und Kusch
sagt man: Er ist dort geboren.
Von Zion wird man sagen:
Jeder ist dort geboren.
Er, der Höchste, hat Zion gegründet.
Und sie werden beim Reigentanz singen:
All meine Quellen entspringen in dir.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium 05.05.2020
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 10,22-30
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In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
Ich und der Vater sind eins.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé


