VIDEO Priesterseminar Herz Jesu, FSSPX
Quelle: PIUSFILM, FSSPX
VIDEO Priesterseminar Herz Jesu, FSSPX
Quelle: PIUSFILM, FSSPX
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Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
VIDEO Liturgischer Missbrauch
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria, Video Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ
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1. O Haupt voll Blut und Wunden,
Voll Schmerz und voller Hohn,
O Haupt, zum Spott gebunden
Mit einer Dornenkron’,
O Haupt, sonst schön gezieret
Mit höchster Ehr’ und Zier,
Jetzt aber hoch schimpfieret:
Gegrüßet sei’st du mir!
2. Du edles Angesichte,
Davor sonst schrickt und scheut
Das große Weltgewichte,
Wie bist du so bespeit!
Wie bist du so erbleichet!
Wer hat dein Augenlicht,
Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
So schändlich zugericht’t?
3. Die Farbe deiner Wangen,
Der roten Lippen Pracht
Ist hin und ganz vergangen;
Des blassen Todes Macht
Hat alles hingenommen,
Hat alles hingerafft,
Und daher bist du kommen
Von deines Leibes Kraft.
4. Nun, was du, Herr, erduldet,
Ist alles meine Last;
Ich hab’ es selbst verschuldet,
Was du getragen hast.
Schau her, hier steh’ ich Armer,
Der Zorn verdienet hat;
Gib mir, o mein Erbarmer,
Den Anblick deiner Gnad’!
5. Erkenne mich, mein Hüter,
Mein Hirte, nimm mich an!
Von dir, Quell aller Güter,
Ist mir viel Gut’s getan.
Dein Mund hat mich gelabet
Mit Milch und süßer Kost;
Dein Geist hat mich begabet
Mit mancher Himmelslust.
6. Ich will hier bei dir stehen,
Verachte mich doch nicht!
Von dir will ich nicht gehen,
Wenn dir dein Herze bricht;
Wenn dein Haupt wird erblassen
Im letzten Todesstoß,
Alsdann will ich dich fassen
In meinen Arm und Schoß.
7. Es dient zu meinen Freuden
Und kommt mir herzlich wohl,
Wenn ich in deinem Leiden,
Mein Heil, mich finden soll.
Ach, möcht’ ich, o mein Leben,
An deinem Kreuze hier
Mein Leben von mir geben,
Wie wohl geschähe mir!
8. Ich danke dir von Herzen,
O Jesu, liebster Freund,
Für deines Todes Schmerzen,
Da du’s so gut gemeint.
Ach gib, dass ich mich halte
Zu dir und deiner Treu’
Und, wenn ich nun erkalte,
In dir mein Ende sei!
9. Wenn ich einmal soll scheiden,
So scheide nicht von mir;
Wenn ich den Tod soll leiden,
So tritt du dann herfür;
Wenn mir am allerbängsten
Wird um das Herze sein,
So reiß mich aus den Ängsten
Kraft deiner Angst und Pein!
10. Erscheine mir zum Schilde,
Zum Trost in meinem Tod,
Und lass mich sehn dein Bilde
In deiner Kreuzesnot!
Da will ich nach dir blicken,
Da will ich glaubensvoll
Dich fest an mein Herz drücken.
Wer so stirbt, der stirbt wohl.
Audio Quelle: P. Gerhardt
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Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen, und dort werden sie mich sehen.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Eine typische Kreuzigung begann damit, dass man den Rücken des Opfers mit Geißeln und Peitschen schlug. Die Römer verwendeten eine Peitsche (flagrum), die aus mehreren Lederbändern bestand, an denen kleine Knochen- und Metallstücke befestigt waren. Die Anzahl der Schläge, die man Jesus verabreichte, ist nicht überliefert; jedoch war nach jüdischem Gesetz die Anzahl 39 (einer weniger als die von der Thora vorgeschriebenen 40, um auf der sicheren Seite zu sein, wenn man sich verzählte). Die Geißelung riss die Haut auf dem Rücken auf, so dass eine blutige Gewebe- und Knochenmasse heraustrat. Das Opfer verlor sehr viel Blut, wodurch oft der Tod oder mindestens Ohnmacht verursacht wurde. Zusätzlich zur Geißelung erlitt Jesus schwere Schläge und weitere Folter durch die römischen Soldaten, auch wurde sein Bart ausgerissen und seine Kopfhaut durch eine Dornenkrone durchstochen.
Nach der Geißelung wurde das Opfer gezwungen, den Querbalken seines eigenen Kreuzes, das patibulum, zur Hinrichtungsstätte zu tragen. Das patibulum konnte gut und gern an die 50 Kilogramm wiegen. Der Bericht zeigt, dass Jesus sein patibulum wahrscheinlich über eine Entfernung von über zwei Fußballfeldlängen getragen hat. Es ist kein Wunder, dass Jesus in seinem durch die Marterung geschwächten Zustand viel Hilfe dabei brauchte. Wenn das Opfer an der Hinrichtungsstätte ankam, wurde das patibulum auf den Boden gelegt, und das Opfer musste sich drauflegen. Spitze Nägel von über 17 cm Länge und etwa 1 cm Dicke wurden durch die Handgelenke geschlagen. Die Nägel durchschlugen den Bereich des Medianus-Nerven und ließen Schmerzwellen die Arme hinauf bis zu den Schultern und zum Genick laufen. Auf der Hinrichtungsstätte war gewöhnlich bereits der etwa 2,20 m hohe Kreuzesstamm, der stipes, aufgestellt. In dessen Mitte war ein grober Sitz als Stütze für das Opfer. Das patibulum wurde dann am stipes emporgehoben, und der Körper des Opfers wurde auf dem Sitz gewaltsam so gedreht, dass seine Füße auf das stipes genagelt werden konnten. Dadurch wurde ein extremer Zug auf die Handgelenke, Arme und Schultern ausgeübt, wodurch die Schulter- und Ellenbogengelenke ausgerenkt wurden. Die durch die Annagelung fixierte Stellung des Körpers hielt den Brustkorb so, dass das Ausatmen äußerst schwer und ein tiefes Einatmen unmöglich war. Es wird berichtet, dass Jesus nach der Geißelung, den Schlägen und dem Tragen des patibulum außerordentlich schwach und ausgetrocknet war. Er verlor wahrscheinlich größere Mengen Blut. Mit der Zeit würden Blutverlust und Sauerstoffmangel schwere Krämpfe, krampfartige Zuckungen und wahrscheinlich Bewusstlosigkeit auslösen.
Letztendlich löste der Mechanismus der Kreuzigung Tod durch Ersticken aus. Um zu atmen war das Opfer gezwungen, die Füße aufzustellen, damit die Lunge sich füllen konnte. Da der Körper immer schwächer und der Schmerz in den Füßen und Beinen unerträglich wurde, war das Opfer gezwungen, gegen die Schmerzen und die Erschöpfung um das Atmen zu kämpfen. Schließlich unterlag das Opfer, total erschöpft oder bewusstlos, so dass es nicht mehr den Körper vom stipes abheben und einatmen konnte. Durch das flache Atmen kollabierten Teile der Lunge, was Hypoxie, Sauerstoffmangel in den Geweben, verursachte. Durch den Blutverlust bei der Geißelung entstand wahrscheinlich eine durch das mangelhafte Atmen bedingte Übersäuerung, die zunehmenden Druck auf das Herz ausübte, das dann zum Kompensieren schneller schlagen musste. In der Lunge sammelte sich Flüssigkeit an. Unter dem Einfluss von Sauerstoffmangel und Übersäuerung versagte schließlich das Herz. Es gibt mehrere verschiedene Theorien, was den Tod Jesu letztendlich auslöste. Eine Theorie besagt, dass sich das Pericardium, der Herzbeutel, mit Flüssigkeit füllte, was einen tödlichen Druck auf das Herz bewirkte, so dass es nicht mehr in der Lage war, Blut zu pumpen. Eine andere Theorie meint, Jesus starb durch einen Herzbeutelriss. Eine weitere Theorie besagt, dass Jesu Tod durch vielerlei Faktoren ausgelöst wurde und in erster Linie mit hypovolämischem Schock (Schock durch Sauerstoffunterversorgung), Erstickung und vielleicht akutem Herzversagen zusammenhing. Einerlei, was schließlich der tatsächliche medizinische Grund für seinen Tod war, der historische Bericht ist sehr klar Jesus durchlitt viele Stunden lang unaufhörlich furchtbare Qualen am Kreuz von Golgatha.
Die Kreuzigungsberichte über Jesus Christus stimmen vollkommen mit den Gebräuchen und Praktiken der Römer jener Zeit überein. Anerkannte heutige Forscher lassen keinen Zweifel daran, dass Jesu furchtbarer und schmerzvoller Tod bewiesen ist. Seine ersten Worte am Kreuz waren: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun (Lukas 23,34). Er dachte an seine Mutter, die weinend neben dem Kreuz stand, und bat seinen geliebten Jünger Johannes, für sie zu sorgen. Zu beiden Seiten Jesu wurden zur gleichen Zeit zwei Räuber hingerichtet. Als der eine Jesus als Herrn anerkannte, sagte Jesus zu ihm: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein (Lukas 23,43). Schließlich drückte Jesus seine vollkommene Hingabe in den Willen Gottes aus, als er sagte: Es ist vollbracht (Johannes 19,30), und: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist (Lukas 23,46). Durchforschen Sie Ihr eigenes Herz. Jesus gab sich selbst freiwillig für Sie und mich hin. Jesus erlitt für Sie und mich einen schrecklichen Tod. Jesus liebte uns so sehr, dass er freiwillig in äußerster Schande und furchtbarem Schmerz für unsere Sünden starb. Ja, die Bibel zeigt uns, dass er, der ohne Sünde war, buchstäblich für uns zur Sünde gemacht wurde. Gott in Menschengestalt ließ sich selbst zur Sünde machen, um uns zu retten. Er trug die ganzen Sünden der Welt ans Kreuz, weil er uns so sehr liebte. Vergessen wir nicht die katholische Definition der heiligen Messe: Die heilige Messe (das Messopfer) ist die Vergegenwärtigung des Kreuzes-Opfers Jesu.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria