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Miserere Mei Deus

Miserere mei, Deus: secundum magnam misericordiam tuam.
Et secundum multitudinem miserationum tuarum, dele iniquitatem meam.
Amplius lava me ab iniquitate mea: et a peccato meo munda me.
Quoniam iniquitatem meam ego cognosco: et peccatum meum contra me est semper.
Tibi soli peccavi, et malum coram te feci: ut justificeris in sermonibus tuis, et vincas cum judicaris.
Ecce enim in iniquitatibus conceptus sum: et in peccatis concepit me mater mea.
Ecce enim veritatem dilexisti: incerta et occulta sapientiae tuae manifestasti mihi.
Asperges me hysopo, et mundabor: lavabis me, et super nivem dealbabor.
Auditui meo dabis gaudium et laetitiam: et exsultabunt ossa humiliata.
Averte faciem tuam a peccatis meis: et omnes iniquitates meas dele.
Cor mundum crea in me, Deus: et spiritum rectum innova in visceribus meis.
Ne proiicias me a facie tua: et spiritum sanctum tuum ne auferas a me.
Redde mihi laetitiam salutaris tui: et spiritu principali confirma me.
Docebo iniquos vias tuas: et impii ad te convertentur.
Libera me de sanguinibus, Deus, Deus salutis meae: et exsultabit lingua mea justitiam tuam.
Domine, labia mea aperies: et os meum annuntiabit laudem tuam.
Quoniam si voluisses sacrificium, dedissem utique: holocaustis non delectaberis.
Sacrificium Deo spiritus contribulatus: cor contritum, et humiliatum, Deus, non despicies.
Benigne fac, Domine, in bona voluntate tua Sion: ut aedificentur muri Ierusalem.
Tunc acceptabis sacrificium justitiae, oblationes, et holocausta: tunc imponent super altare tuum vitulos.

China verbannt die Christen aus dem Internet

In der Volksrepublik China sind christliche Inhalte im Internet verboten.

Religiöse Inhalte dürfen nur mehr mit staatlicher Genehmigung verbreitet werden

(Peking) Am 1. März 2022 sind in der Volksrepublik China neue Richtlinien in Kraft getreten, die Online-Aktivitäten nicht registrierter religiöser Gruppen und die Verbreitung religiöser Inhalte in sozialen Netzwerken verbieten. Unter den Christen sind von der Zensur des kommunistischen Regimes nur die staatlich kontrollierten Konfessionen, die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung und die protestantische Chinesische Christlich-Patriotische Drei-Selbst-Bewegung, ausgenommen.

Wer ab 1. März 2022 religiöse Inhalte im Internet veröffentlichen und verbreiten will, braucht eine staatliche Genehmigung dafür. Laut der regimenahen englischsprachigen Tageszeitung Global Times „ist es ausländischen Personen und Organisationen nicht gestattet, religiöse Online-Informationsdienste in China zu betreiben“.

Doch das greift zu kurz. Die Kommunisstische Partei Chinas, die das „Land der Mitte“ seit 1949 totalitär regiert, will nicht nur ausländischen Einfluß verhindern. Die neuen Richtlinien treffen auch alle nicht registrierten religiösen Gruppen in der Volksrepublik. Das sind die katholische Untergrundkirche und die protestantischen Freikirchen, die sich der staatlichen Kontrolle entziehen. Diese Untergrundgemeinschaften werden aus dem Internet verbannt. Online-Mission, Evangelisierung im Internet, die Veröffentlichung von Katechesen und Predigten sind verboten.

Nur die regimehörigen Vereinigungen sind von den Maßnahmen ausgenommen, das sind unter den Christen die katholische Patriotische Vereinigung und die protestantische Drei-Selbst-Bewegung. Sie sind Gründungen der Kommunistischen Partei und stehen seither in der direkten Abhängigkeit des Regimes.

Dennoch geht Thomas Müller, Asienexperte des christlichen Hilfswerks Open Doors, davon aus, daß auch die staatlich kontrollierten Konfessionenen von den Einschränkungen betroffen sind:

„Auch bei diesen Kirchen wird der Inhalt genau überwacht, um sicherzustellen, daß die Botschaft richtig ’sinisiert‘ wird und mit den Lehren der Kommunistischen Partei Chinas übereinstimmt.“

Drei Ministerien und die KPCh sind an den neuen Richtlinien beteiligt, die laut Sprachregelung des Regimes darauf abzielen, „die Religionsfreiheit zu garantieren“. Das Gegenteil ist der Fall. 

Die neuen Maßnahmen wurden vom Ministerium für Industrie- und Informationstechnologie, dem Ministerium für öffentliche Sicherheit, dem Ministerium für Staatssicherheit sowie dem Staatlichen Amt für religiöse Angelegenheiten und der Chinesischen Cyberspaceagentur (CAC) ausgearbeitet. Das Staatliche Amt für religiöse Angelegenheiten ist trotz seines Namens der Zentralabteilung Vereinigte Arbeitsfront des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas unterstellt. Die 2014 gegründete Chinesische Cyberspaceagentur (CAC) ist die zentrale Internet-Regulierungs‑, Zensur- und Aufsichtsbehörde der Volksrepublik China und untersteht ebenfalls direkt dem ZK der KPCh. Ihr Direktor Zhuang Rongwen ist zugleich stellvertretender Leiter der Propagandaabteilung des ZK der KPCh und stellvertretender Direktor der Informationsabteilung des Staatsrates. Partei und Staat sind in einem totalitären Regime wie dem chinesischen ein und dasselbe, denn die Partei ist der Staat.

Laut David Landrum von Open Doors Großbritannien und Irland sind die neuen Richtlinien Teil einer langjährigen Strategie der Kommunistischen Partei Chinas. „Die KPCh betrachtet Religion als potenzielle Bedrohung.“ Da es ihr nach 1949 nicht gelungen ist, die Religion auszurotten, will sie sie zumindest eindämmen und kontrollieren.

Landrum nennt konkrete Maßnahmen: In den vergangenen Jahren haben regimehörige Konfessionen in einigen Kirchen und Gebäuden Gesichtserkennungstechnologie installiert, um die Gläubigen zu identifizieren und zu überwachen. Es wurden Kirchen geschlossen oder zerstört. Und es wurden Bibelstellen für den Schulunterricht umgeschrieben.

Für die Kommunisten gibt es nur die Treue zur Partei. Andere Loyalitäten werden nicht geduldet und von ihnen als Bedrohung gefürchtet und bekämpft.

Aus der katholischen Untergrundkirche wird berichtet, daß bereits vor dem Inkrafttreten der neuen Richtlinien religiöse Inhalte aus sozialen Netzwerken entfernt wurden.

Quelle: katholisches, G.N. Bild: AsiaNews

FÜNFZEHN GEHEIME LEIDEN UND SCHMERZEN

Passion Unseres Herrn Jesus Christus

FÜNFZEHN GEHEIME LEIDEN UND SCHMERZEN

Herr, verzeihe uns und der ganzen Menschheit, was wir Dir angetan!

(nach jedem Leiden zu beten)

Christus erfüllte den Wunsch der Sr. Maria Magdalena aus dem Orden der hl. Klara in Rom, die etwas von Seinem heimlichen Leiden zu wissen begehrte, indem Er ihr erschien und ihr fünfzehn Schmerzen, die Er in der Nacht vor Seinem Tode ausgestanden hatte, offenbarte. Christus sprach zu ihr:

* Die Juden hielten mich für den schlimmsten Menschen, der damals auf Erden war. Darum banden sie Mir mit einem Seil meine Füße und rissen Mich über die Stiege hinab in einen unsauberen, stinkenden Keller;

entblößten sie Mich Meiner Kleider und zerstachen Meinen Leib, mit der eisernen Spitze;

* banden sie Mir ein Seil um den Leib und schleiften Mich im Keller auf den Boden hin und her;

hefteten sie Mich an ein Stück Holz und ließen Mich hängen, bis Ich ausschlüpfte und herabfiel; über diesen Schmerz weinte ich blutige Tränen;

* banden Sie Mich an einen Pfahl und durchstachen Meinen Leib mit verschiedenen Waffen, bewarfen Mich mit Steinen und brannten Mich mit Glut und Fackeln;

durchstachen sie Mich mit Ahlen und Spießen und rissen Mir Haut und Fleisch von meinem Leibe und von meinen Adern;

* banden sie Mich an eine Säule und stellten Mich auf ein glühendes Blech;

krönten sie Mich mit einer eisernen Krone und verbanden Mir die Augen mit den unreinsten Tüchern;

* setzten sie Mich auf einen Stuhl, der voll von spitzen Nägeln war, die tiefe Löcher in Meinem Leib bohrten.

begossen sie Mir die Wunden mit fließendem Blei und Pech und stießen Mich in den Stuhl hinab;

* steckten sie Mir zur Schmach und Pein Nadeln und Nägel in die Löcher Meines ausgerissenen Bartes;

warfen sie Mich auf ein Kreuz, an das sie Mich so stark und hart banden, dass ich kaum mehr Atem holen konnte;

* traten sie Mir auf das Haupt, einer stand mit dem Fuß auf Meiner Brust und stach Mir einen Dorn von meiner Krone durch die Zunge;

gossen sie Mir den abscheulichsten Unflat in Meinem Mund;

* gebrauchten sie die schändlichsten Worte und Ausdrücke über Mich, banden Mir die Hände auf den Rücken, führten Mich mit vielen Schlägen und Streichen aus dem Gefängnis und schlugen Mich sehr oft mit Ruten.

Dann sprach Christus: „Meine liebe Tochter! Ich begehre, dass du diese fünfzehn geheimen Leiden und Schmerzen anderen offenbarst, damit sie betrachtet und verehrt werden. Wer mir täglich eines von diesen unbekannten Leiden aus Liebe aufopfert und das nachfolgende Gebet andächtig verrichtet, den will ich am Tage des Gerichtes mit der ewigen Seligkeit belohnen.“

DAS GEBET !

Mein HERR und mein GOTT, es ist mein unveränderlicher Wille, Dich durch die fünfzehn geheimen Leiden und Blutvergießungen zu verehren, zu loben und anzubeten. So viele Sandkörner am Meere, so viele Körner in den Äckern, so viele Gräser auf Erden, so viele Früchte an den Bäumen, so viele Blätter an den Zweigen, so viele Blumen in den Wiesen , so viele Sterne am Firmament, so viele Engel im Himmel und so viele Kreaturen auf Erden sind, so viele tausendmal sei angebetet, gelobt und gepriesen unser Herr Jesus Christus, Sein heiligstes Herz, Sein kostbares Blut, das göttliche Opfer der hl. Messe, das hochwürdigste Sakrament des Altars, durch die allerseligste Jungfrau Maria, die glorwürdigen Chöre der hl. Engel und die gebenedeite Schar der Heiligen und von mir und allen Menschen, von nun an bis in Ewigkeit. Ebenso viele male begehre ich, Dir mein liebster Jesus, zu danken und genugzutun, Dir alle Schmach zu vergelten und mit Leib und Seele anzugehören. So viele male bereue ich auch meine Sünden und bitte Dich , mein HERR und GOTT, um Verzeihung, opfere ich alle Deine Verdienste für meine Sünden, Schulden und Strafen dem himmlischen Vater auf, fasse  ich einen festen Vorsatz zur Besserung meines Lebens und bitte um eine glückselige Sterbestunde und rufe Dich um die Erlösung der Armen Seelen an. Diese Andacht möchte ich jeden Tag erneuern und bis zu meinem Tode darin verharren. Ich bitte Dich, o guter und liebenswürdiger Jesus, dass Du diese Bitte bekräftigst und nicht gestattest, dass sie von einem Menschen, viel weniger vom bösen Feind, je könnte vernichtet werden. Amen !

Diese Andacht ist von der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom und von Papst Clemens XII (1730-40) gutgeheißen und anempfohlen worden.

© corjesu.info CFM.SCJ – Archiv Alexandria

Petersdom, 25. März 2022

Die Bedeutung der Weihe Rußlands, wie von Maria in Fatima gewünscht, ist von größter metaphysischer Bedeutung.

Die metaphysische Bedeutung eines Ereignisses

von Roberto de Mattei

Die Nachricht ist offiziell und von außerordentlicher Bedeutung. Am 25. März 2022 wird Papst Franziskus Rußland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen. Wie der Leiter des Pressebüros des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, bestätigte, hat der Papst „die Bischöfe aus aller Welt und ihre Priester eingeladen, mit ihm für den Frieden zu beten und Rußland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen und anzuvertrauen“. Am 22. März veröffentlichte der Heilige Stuhl den Text der Weihe.

In Fatima kündigte die Gottesmutter am 13. Juli 1917 an, daß Gott sich anschickt, „die Welt für ihre Verbrechen zu bestrafen, durch Krieg, Hungersnot und Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters“. Um dieses Unheil zu vermeiden, bat die Gottesmutter um die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens durch den Papst in Verbindung mit allen Bischöfen der Welt und um die Verbreitung der Praxis der ersten Samstage des Monats, die darin besteht, sich an fünf aufeinanderfolgenden Samstagen mit ihr zu vereinen, zu beichten und zu kommunizieren, um fünfzehn Minuten den heiligen Rosenkranz zu betrachten und zu beten. „Wenn Meine Bitten angenommen werden“, sagte die Gottesmutter, „wird sich Rußland bekehren und Frieden haben; wenn nicht, wird es seine Irrtümer in der ganzen Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche fördern. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden zerstört werden. Schließlich wird Mein Unbeflecktes Herz triumphieren.„

Nach den Erscheinungen von Fatima im Jahr 1917 gab es verschiedene Akte der Weihe und der Anvertrauung an das Unbefleckte Herz Mariens, aber alle waren nur teilweise und unvollständig, wenn auch nicht ohne Wirkung, sodaß sich der Herr bereits 1931 bei Schwester Lucia über das Scheitern der Weihe Russlands beklagte: „Sie wollten nicht auf meine Bitte hören! Wie der König von Frankreich werden sie bereuen, und sie werden es tun, aber es wird zu spät sein. Rußland wird seine Irrtümer bereits in der ganzen Welt verbreitet haben und der Kirche Kriege und Verfolgungen bescheren: Der Heilige Vater wird viel zu leiden haben“.

In seiner Radiobotschaft an Portugal am 31. Oktober 1942 weihte Pius XII. die Kirche und die Menschheit dem Unbefleckten Herzen Mariens. Papst Pacelli selbst weihte am 7. Juli 1952 in dem Apostolischen Schreiben Sacro Vergente anno alle Völker Rußlands der Mutter Gottes. Rußland wurde ausdrücklich genannt, aber es fehlte die feierliche Vereinigung mit den katholischen Bischöfen der ganzen Welt. Das ökumenische Zweite Vatikanische Konzil wäre eine außerordentliche Gelegenheit gewesen, die Bitte der Gottesmutter zu erfüllen. Im Jahr 1965 unterzeichneten 510 Erzbischöfe und Bischöfe aus 78 Ländern eine Petition, in der sie den Papst aufforderten, in Übereinstimmung mit den Konzilsvätern die ganze Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, insbesondere Rußland und andere vom Kommunismus beherrschte Nationen. Paul VI. ist dieser Bitte jedoch nicht nachgekommen.

Nachdem er am 13. Mai 1981 bei einem Attentat schwer verwundet worden war, schrieb Johannes Paul II. der Gottesmutter von Fatima seinen wundersamen Schutz zu und pilgerte am 13. Mai 1982 zu ihrem Heiligtum, wo er der Gottesmutter „jene Menschen und Völker anvertraute und weihte, die dieser Anvertrauung und Weihe besonders bedürfen“. Eine ähnliche Weihe wiederholte er am 25. März 1984 auf dem Petersplatz im Beisein der aus Portugal herbeigebrachten Marienstatue. Der Papst hatte an die Bischöfe der Welt geschrieben und sie gebeten, sich ihm anzuschließen, aber nicht alle haben die Einladung erhalten und nur wenige sind ihr gefolgt. Auch bei dieser Gelegenheit wurde Rußland nicht ausdrücklich erwähnt, sondern es war nur die Rede von „den Völkern, deren Weihe und Anvertrauen Sie von uns erwarten“.

Ein dritter Akt des Anvertrauens der Kirche und der Menschheit in die Jungfrau Maria wurde am 8. Oktober 2000 vor der Statue Unserer Lieben Frau von Fatima von Johannes Paul in Anwesenheit von mehr als 1500 Bischöfen, die den Episkopat repräsentierten, verkündet. Benedikt XVI. ließ das Dritte Geheimnis von Fatima veröffentlichen (dessen Text von vielen als unvollständig angesehen wird) und erhob am 12. Mai 2010, als er vor dem Bild der Muttergottes in der Erscheinungskapelle von Fatima kniete, ein Gebet des Vertrauens zu ihr, in dem er um Befreiung bat „von jeder Gefahr, die über uns schwebt“.

Am 13. Oktober 2013 sprach Papst Franziskus auf dem Petersplatz die Worte des Anvertrauens an die Gottesmutter aus. Die Weihe Rußlands, auf die viele gewartet hatten, blieb jedoch aus.

Am 13. Mai 2017 reiste Papst Franziskus nach Fatima zur Heiligsprechung der beiden Hirtenkinder Francisco und Jacinta, die im Alter von 9 und 11 Jahren verstorben sind und 1917 zusammen mit ihrer Cousine Lucia dos Santos, ebenfalls noch ein Kind, die Worte der Gottesmutter gesehen und gehört hatten. Der Seligsprechungsprozeß der 2005 verstorbenen Lucia befindet sich im Gange. Doch auch in diesem Fall ignorierte der Papst die Bitten der Gottesmutter.

Heute ist die internationale Szene dramatisch verändert, und Papst Franziskus hat beschlossen, etwas zu tun, was keiner seiner Vorgänger je getan hat. Von 1917 bis 2022 haben neun Päpste Fatima gekannt, und alle nach Benedikt XV. haben seine Verehrung gebilligt. Sechs von ihnen haben das Heiligtum besucht, entweder als Päpste oder als Kardinäle. Einige von ihnen, wie Pius XII. und Johannes Paul II., haben eine große Verehrung für die Erscheinungen von 1917 gezeigt. Doch keiner von ihnen hat bisher die eindringlichen Bitten der Gottesmutter erfüllt. Der Akt, den Papst Franziskus am 25. März vollziehen wird, scheint diesen Bitten zu entsprechen und wird von einem Zusammenschluß von Bischöfen, Priestern und Laien begleitet, wie es ihn noch nie gegeben hat. Die Bedeutung des Ereignisses ist nicht geopolitischer, sondern metaphysischer und übernatürlicher Natur, denn es scheint einer jener Momente zu sein, in denen sich das Geheimnis der Geschichte zu öffnen scheint und das Licht Gottes das Weltgeschehen jenseits der Absichten seiner Protagonisten erhellt. Dies geschieht, während Rußlands Bomben von Kiew aus auf die ganze Welt überzugreifen drohen.

Quelle: katholisches Bild: Corrispondenza Romana