Archiv des Autors: admin

Christenverfolgung

Steinigungsopfer Deborah Samuel 

Christliche Studentin in Nigeria gesteinigt und verbrannt

Eine Gruppe moslemischer Studenten hat eine Christin im nigerianischen Bundesstaat Sekoto öffentlich ermordet. Videoaufnahmen zeigen einen wütenden Mob, der eine junge Frau steinigt und unter Allahu-Akbar-Rufen verbrennt. Dabei handelt es sich um die Studentin Deborah Samuel des Shehu Shagari College. Angeblich habe diese in einer internen Chatgruppe den Islam beleidigt, woraufhin moslemische Kommilitonen Jagd auf die Frau machten.

Samuel flüchtete daraufhin auf das Gelände der Universität. Studenten zerrten das Opfer gewaltsam aus einem Sicherheitsraum, wo sie von der Universitätsleitung versteckt worden war, ermordeten sie und zündeten das Gebäude an.

Sie wollte sich auf Prüfungen vorbereiten

Das Shehu Shagari College bildet angehende Pädagogen aus. Nicht bestätigten Berichten zufolge hatte sich die Studentin in einer studentischen WhatsApp-Gruppe darüber beschwert, daß diese Gruppe ursprünglich zum Lernen und zur Vorbereitung auf Prüfungen gegründet worden sei, jetzt aber vor allem „religiöser Unsinn“ verbreitet werde.

Nigeria ist der bevölkerungsreichste Staat Afrikas mit über zweihundert Millionen Einwohnern. Religiöse Spannungen herrschen zwischen dem christlichen Süden und dem moslemischen Norden des Landes, der um die Jahrtausendwende die Scharia einführte. Auch im nordwestlichen Sokoto, Verwaltungszentrum der gleichnamigen Provinz, herrscht das islamische Recht.

VIDEO der Steinigung © corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria Bild: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Kardinal Joseph Zen festgenommen

Eure Eminenz, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun 

Kardinal Joseph Zen, die graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, wurde am 11. Mai festgenommen.

(Hongkong) Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein. Am frühen Abend Ortszeit wurde Kardinal Joseph Zen, emeritierter Bischof von Hongkong und graue Eminenz der katholischen Untergrundkirche in der Volksrepublik China, festgenommen. Die Festnahme durch die Nationale Sicherheitspolizei Hongkongs erfolgte zusammen mit jener der ehemaligen Oppositionsabgeordneten Margaret Ng und der Sängerin Denise Ho Wan-sze. Alle drei waren Treuhänder des Fonds 612, eines humanitären Hilfsfonds, der in Not geratene Friedens- und Freiheitsdemonstranten der Hongkonger Demokratiebewegung unterstützte.

Der Vorwurf lautet in bewährter kommunistischer Manier auf „Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften“. Die drei Festgenommenen gehören zu den insgesamt fünf Treuhändern des Hilfsfonds, der 2019 für jene eingerichtet wurde, die sich an den Protesten gegen das Regime und für Demokratie, Grund- und Freiheitsrechte beteiligten und aufgrund von Haft und staatlicher Verfolgung in finanzielle Not gerieten.

Ein vierter Treuhänder, der ehemalige Professor Hui Po Keung, war bereits gestern festgenommen worden, als er gerade ein Flugzeug nach Deutschland besteigen wollte. Die fünfte Treuhänderin, Cyd Ho Sau-lan, befindet sich bereits seit längerem wegen Beteiligung an „nicht genehmigten Kundgebungen“ im Gefängnis.

Seit dem Inkrafttreten des von Peking erlassenen Gesetzes für die nationale Sicherheit am 30. Juni 2020 hat die Polizei 175 Personen festgenommen. Bis zum 31. März 2022 wurden laut Polizeiangaben 110 von ihnen angeklagt. Das neue „Sicherheitsgesetz“ gibt Polizei und Justiz erweiterte Möglichkeiten, leichter Festnahmen vornehmen zu können und mittels Schnellverfahren anzuklagen und abzuurteilen. Regimekritik wird in der kommunistischen Diktatur nicht geduldet, auch nicht mehr in Hongkong, das als ehemalige britische Kronkolonie aufgrund eines Übergangsvertrages bisher bestimmte demokratische Rechte genossen hatte.

Der Fonds 612 stellte bereits im Oktober 2021 aufgrund des „aktuellen politischen Umfelds“ die Geldsammlung ein. Das Regime hatte Ermittlungen wegen „mutmaßlicher Verstöße gegen das Gesetz zur nationalen Sicherheit“ eingeleitet. Der Staat wollte die Namen aller Spender und Empfänger in die Hände bekommen.

Eure Eminenz, Joseph Kardinal Zen Ze-kiun 

Kardinal Joseph Zen, einer der mutigsten Kirchenmänner unserer Zeit, der auch offen die neue „Ostpolitik“ des Vatikans gegenüber dem kommunistischen Regime in Peking kritisierte, wurde im vergangenen Januar 90 Jahre alt. 2017 erklärte er, daß die vier Kardinäle, die Dubia zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia vorbrachten, ein Recht hätten, von Papst Franziskus eine Antwort zu erhalten.

Hui Po Keung war als außerordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Lignan-Universität tätig. Die Universität kündigte das Arbeitsverhältnis im September 2021, als Ermittlungen gegen ihn wegen des Hongkonger Protestfonds bekannt wurden.

Ng und Ho wurden heute zusammen mit fünf weiteren Personen festgenommen. Ihnen wird die Veröffentlichung von Texten auf einer Nachrichtenseite zur Last gelegt, die das Regime als „aufrührerisch“ bezeichnet und die „Haß gegen die Regierung“ schüre.

Die finanzielle Unterstützung von Dissidenten, die das kommunistische Regime durch Kriminalisierung, Entlassung und soziale Ächtung in Not brachte, war dem Regime schnell ein Dorn im Auge. Nun hat es zugeschlagen und schreckt nicht davor zurück, selbst einen 90jährigen Kardinal der katholischen Kirche festzunehmen.

Der Purpurträger ist seit vielen Jahren im Visier der totalitären Staatsschützer. Er verurteilte wiederholt die Unterdrückung und die Angriffe des Regimes gegen die Christen in der Volksrepublik China und die Beseitigung christlicher Symbole aus dem öffentlichen Raum. Jedes Jahr zelebrierte er eine Gedächtnismesse für die Opfer des Massakers auf dem Tiananmen-Platz in Peking, wo sie für Freiheit und Demokratie demonstrierten und am 4. Juni 1989 von Panzern überrollt wurden.

Kardinal Zen, immer bescheiden, aber hoch streitbar, wenn er für die Sache eintritt, gehört zu den Ausnahmegestalten unserer Zeit. Man wird sehen, ob unsere Außenminister und Regierungen ihre Stimme erheben und ernsthaft für seine Freilassung und die seiner Mitstreiter eintreten. 

Quelle: katholisches, G. N. Bild: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Todesurteil nach 70 Jahren aufgehoben

George Stinney, Jr. Unschuldig zum Tode verurteilt und hingerichtet

Späte Gerechtigkeit für George Stinney

Die Jury bestand aus Weißen und traf in zehn Minuten eine Entscheidung. 1944 wurde im US-Bundesstaat South Carolina ein 14-jähriger Schwarzer hingerichtet. Nun entschied eine Richterin: Dem Jungen ist schweres Unrecht widerfahren.

George Stinney, Jr. Todesurteil 70 Jahre nach der Hinrichtung aufgehoben

Columbia – Mehr als 70 Jahre nach der Hinrichtung eines Jugendlichen im US-Bundesstaat South Carolina hat eine Richterin das damalige Todesurteil aufgehoben. Der Staat habe großes Unrecht begangen, teilte die Richterin Carmen Mullen mit.

Eines Nachmittags im März 1944 waren zwei Mädchen aus dem Ort Alcolu, sieben und elf Jahre alt, nicht wie erwartet nach Hause gekommen. Ihre Leichen fand man am nächsten Morgen in einem Wassergraben, sie waren erschlagen worden. Wenig später nahm die Polizei den 14-jährigen George Stinney fest. In seiner Vernehmung soll er ein Geständnis abgelegt haben, seine Eltern oder ein Anwalt waren nicht dabei. Das angebliche Motiv: Den Ermittlern zufolge wollte Stinney mit der Elfjährigen Sex haben.

Die Verhandlung vor Gericht dauerte nur wenige Stunden, die Jury bestand ausnahmslos aus weißen Männern. Stinneys Anwalt habe „wenig bis nichts“ getan, um den Jungen zu verteidigen, wie Richterin Mullen nun konstatierte. Die Jury fällte ihr Urteil in zehn Minuten. Eine Berufung gab es nicht, drei Monate später wurde Stinney auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet – als jüngster Mensch im 20. Jahrhundert in Amerika. Die Geschwindigkeit, in der das Urteil gefunden und vollstreckt wurde, sei schockierend und extrem ungerecht gewesen, so Mullen. Die Grundrechte des Jungen seien verletzt worden.

George Stinney, Jr. Grab

Bürgerrechtler und die Familie Stinneys hatten seit Jahren dafür gekämpft, den Fall noch einmal überprüfen zu lassen. Sie führten den Fall als schlimmes Beispiel dafür an, wie ein Schwarzer im US-Justizsystem zu Zeiten der Rassentrennung vorschnell verurteilt werden konnte.

Auch Richterin Mullen hob auf die damaligen gesellschaftlichen Zustände ab. Sie sprach von einem Machtgefälle, wenn in einer kleinen Textilstadt in South Carolina, in der Rassentrennung herrschte, ein 14 Jahre alter Schwarzer von weißen Polizisten befragt wird. Das Geständnis sei unglaubwürdig und höchstwahrscheinlich erzwungen, schrieb Mullen laut New York Times.

„Als wir die Neuigkeit erfahren haben, saßen wir gerade mit Freunden zusammen“, sagte Stinneys Schwester Kathrine Robinson , 80, eine pensionierte Lehrerin aus New Jersey. „Ich warf meine Hände in die Luft und rief, ‚Danke, Jesus‘. Jemand musste uns erhören. Das ist es, was wir all die Jahre wollten.“

VIDEO

The Execution of George Stinney

Quelle: SPIEGEL Panorama & CFM.SCJ Archiv Alexandria Bilder: Screenshot & CFM.SCJ Archiv

Teuerster Krieg aller Zeiten

©AFP

EXPERTE RECHNET VOR

Teuerster Krieg aller Zeiten: Wie viel Putin der Ukraine-Krieg kostet

Über die  Kosten des Ukraine-Kriegs kursieren unterschiedlichste Schätzungen. Nun rechnet ein Experte vor, wie viel die Invasion Putin wirklich gekostet hat – und das ist um einiges mehr, als ursprünglich angenommen.

Die Ukraine-Invasion dauert nun schon mehr als zwei Monate – und für Russland könnte es der teuerste Krieg aller Zeiten werden. Zwar variieren die Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Krieg genannt werden – doch dass es eine absurd hohe Summe ist, die jeden Tag verbrannt wird, ist unumstritten.

Berater und Autor Tomi Ahonen rechnet nun auf Twitter vor, wie viel der Krieg Putin bisher gekostet hat – und wohl noch kosten wird.

Munition

Der Experte kalkuliert für seine Kosten-Berechnung 190.000 Kriegsfahrzeuge mit ein. Feuern alle durch, zahlt Russland laut Ahonens Berechnung täglich mehr als 700 Millionen Dollar für Munition. Noch teurer kommt die Artillerie (3.800 Einheiten) mit täglichen Maximalkosten von 475 Millionen Dollar und 1.900 Granaten-Werfer-Einheiten mit täglichen Maximalkosten von 95 Millionen Dollar. Hinzu kommen die Kosten für Raketen: Am 28. April veröffentlichte das „Forbes Magazine“ eine Kalkulation, die bis zum 28. April von einem Minimum von 7,5 Milliarden Dollar an Ausgaben für Raketen ausgeht. Heruntergerechnet auf 62 Kriegstage bis zu diesem Datum, ergibt das 120 Millionen Dollar täglicher Kosten für Raketen.

Treibstoff

Bei einer Tankfüllung pro Tag kommen 5.700 Panzer auf 6,3 Millionen Liter pro Tag – das macht laut Ahonen täglich 6,3 Millionen Dollar aus. Die Kampfflugzeuge kommen auf täglich 2,3 Millionen Dollar und alle weiteren Kampffahrzeuge auf 5,9 Millionen Dollar. Insgesamt ergeben sich also tägliche Maximalkosten von 15,5 Millionen Dollar für Treibstoff.

Söldner und Entschädigung für Gefallene

Für die Hinterbliebenen von gefallenen bzw. dauerhaft verwundete Soldaten muss Putin täglich mit 23 Millionen Dollar rechnen. Dagegen sind die Söldner, die der Kreml-Chef aus Syrien und Libyen anheuert, „günstig“: Sie kosten 1.800 Dollar pro Monat, wobei keine Verpflichtung zu Zahlungen nach deren Tod oder Verwundung besteht. Tägliche Kosten: 1,2 Millionen Dollar.

Verlorenes oder zerstörtes Kriegsmaterial

Alleine die „Mowska“, das die Ukraine versenkte, kostete 750 Millionen Dollar. Würde Russland alle zerstörten und verlorenen Schiffe, Fahrzeuge, Waffen ersetzen, würde das täglich 230 Millionen kosten. 

Krieg kostet Russland halbe Milliarde pro Tag

Insgesamt ergeben sich also tägliche Maximal-Kosten von 993,7 Millionen Dollar – rechnet man jedoch realitätsnahe, da nicht jeden Tag die Maximalkosten erreicht werden, ergeben sich laut Ahonen tägliche Kosten von 543,5 Millionen Dollar. Der Krieg kostet Russland also geschätzt eine halbe Milliarde pro Tag.

Berechnet man dann noch mit ein, dass Putin ursprünglich die Ukraine binnen drei Tage erobern wollte, daraus jedoch sechs Monate wurden und die Kosten variieren, da anfangs keine Söldner kämpften, keine Entschädigungen gezahlt werden mussten und noch keine Teile ersetzt werden mussten, ergeben sich bisher Gesamtkosten von 34 Milliarden Dollar – und alle zwei Tage kommt eine weitere Milliarde hinzu.

Quelle: oe24 & CFM.SCJ Archiv Alexandria

MIT STOCK ZU TODE GEPRÜGELT

©AFP

Russischer Soldat prahlt vor Mutter mit Folter an Ukrainern

Die ukrainische Armee veröffentlichte ein Telefonat eines russischen Soldaten mit seiner Mutter, in dem er die äußerst grausamen Foltermethoden beschreibt.

Immer wieder berichtet die Ukraine von Folter an Kriegsgefangenen – nun veröffentlichte die Armee ein abgefangenes Telefonat zwischen einem russischen Soldaten und seiner Mutter. Darin prahlt der Soldat mit den Foltermethoden, die die Russen an den ukrainischen Kriegsgefangenen anwenden. 

Soldat: (Es geschah) vor meinen Augen. Ich habe auch daran teilgenommen. FSB-Offiziere (Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes) folterten Kriegsgefangene. Weißt du, was eine „kleine Rose“ ist?

Mutter: Nein.

S: Man kann 21 „kleine Rosen“ auf dem Körper eines Mannes wachsen lassen. An den Zehen, Fingern und am Penis.

M: Okay.

S: Hast du jemals beobachtet, wie sich eine Rosenblüte öffnet?

M: Ja.

S: Bei Menschen ist es genau das Gleiche. Man schneidet in das Fleisch. 

Anschließend beschreibt der russische Soldat explizit die Verstümmelungen an den Körperstellen der Ukrainer. 

M: Warum hast du daran teilgenommen? Waren es nur FSB-Offiziere, die gefoltert haben?

S: Wir waren dafür zuständig, diese Leute gefangen zunehmen und zu transportieren. Und während wir auf die Kommandanten der Folterzellen warteten, hielten wir Kriegsgefangene fest. Wir schlugen sie. Wir brachen ihnen die Beine, damit sie nicht fliehen konnten. (Der Soldat beschreibt einen verstümmelten Mann). Mama, ich liebe es, Menschen zu verstümmeln, psychisch und physisch.

M: Ich habe dir immer gesagt, dass ich versuche, ruhig zu bleiben. Wenn ich dort (in der Ukraine) wäre, würde ich es an deiner Stelle auch genießen. Wir sind uns so ähnlich, du und ich. 

Nach einigen Minuten beschreibt der Soldat dann, wie er einen Ukrainer zu Tode geprügelt hat.

S: Wir haben den alten Mann zu Tode geprügelt, nur mit Schlagstöcken. Zu Tode. Kannst du dir vorstellen, wie lange es dauert, einen Menschen nur mit einem Schlagstock zu töten? So foltert der FSB hier. Es gibt noch eine andere Art der Folter, am Anus. (Der Soldat beschreibt die grauenhafte Verstümmelung)

M: Ach du meine Güte!
S: Es tut mir überhaupt nicht leid. Ich habe über 20 Kriegsgefangene (getötet) und mir geht es gut.

Quelle: oe24 & CFM.SCJ Archiv Alexandria