Archiv der Kategorie: Allgemein

Aus Psalm 48

Hier zum Nachhören

Groß ist der Herr und hoch zu preisen
in der Stadt uns’res Gottes.
Sein heiliger Berg ragt herrlich empor;
er ist die Freude der ganzen Welt.

Der Berg Zion liegt weit im Norden;
er ist die Stadt des großen Königs.
Gott ist in ihren Häusern bekannt
als ein sicherer Schutz.

Denn seht: Die Könige vereinten sich
und zogen gemeinsam heran;
doch als sie aufsahen, erstarrten sie vor Schreck,
sie waren bestürzt und liefen davon.

Dort packte sie das Zittern,
wie die Wehen eine gebärende Frau,
wie der Sturm vom Osten,
der die Schiffe von Tarschisch zerschmettert.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Aus Psalm 50

Hier zum Nachhören

Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.

„Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.

Das hast du getan, und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.“

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 14.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,20-24

Hier zum Nachhören

In jener Zeit begann Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort in Sack und Asche Buße getan. Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch. Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute. Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium 13.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,34-42.11,1

Hier zum Nachhören

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen. Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Das 2. Vatikanische Konzil

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Von Dr. Heinz-Lothar Barth

Dr. Heinz-Lothar Barth referierte am Dienstag, den 30. Juni über die brandaktuelle Konzilskritik von Erzbischof Viganò und Bischof Schneider und nennt die Problemstellen in den Texten des Zweiten Vatikanums.

Wer braucht solche Bischöfe ?

Österreichs Bischöfe ! Braucht Österreich solche Bischöfe?

Von Wolfram Schrems*

Die Presseerklärung der Österreichischen Bischofskonferenz im Anschluß an die Sommervollversammlung in Mariazell zeigt die entschlossene und konsequente Selbstabschaffung der österreichischen Amtskirche. Es geht um Tagespolitik, Klima und „Flüchtlinge“. Religiöse Ausdrücke dienen nur deren Verbrämung, die Substanz des Glaubens ist längst verschwunden.

Die Presseerklärungen zur Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz 15. bis 18. Juni 2020 in Mariazell mit dem blumigen TitelFür eine geistvoll erneuerte Normalität nach der Corona-Krise sind eine Kurzversion eines längeren Hirtenbriefes, der zum heurigen Pfingstfest veröffentlicht wurde.

Im folgenden beschränken wir uns mit Darstellung und Kommentierung auf ersteren Text.

Was sofort auffällt:

Die Politik ist alles, die Kirche eher nichts

Die Bischöfe hatten sich dem Seuchenregime der Regierung widerspruchslos untergeordnet und demonstrieren immer noch knechtische Unterwürfigkeit unter das offizielle Corona-Narrativ. Sie haben die Gläubigen gegen das Recht Gottes und der Kirche (can. 843 — §1/CIC 1983) der Sakramente beraubt, Taufen und Eheschließungen verhindert und besonders die Alten, Kranken und Einsamen in Krankenhäusern und Heimen im Stich gelassen und den Sterbenden die Hilfen und Tröstungen der Kirche vorenthalten. Damit haben sie ihren eigenen Katechismus nicht ernstgenommen, gemäß dem die Sakramente für die Gläubigen „heilsnotwendig“ sind (KKK 1129). Aber solche Kategorien zählen schon lange nicht mehr.

De facto wurde hier ein ungerechtes Lokalinterdikt vollzogen, also eine Kirchenstrafe, die in einem Bann mit Sakramentenverbot für eine bestimmte Region besteht. Das widerspricht dem Grundsatz: nulla poena sine culpa, keine Strafe ohne Schuld.

Obwohl die Kirche in der Fasten- und Osterzeit nicht bei den Gläubigen war – von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – und daher nicht das getan hat, wofür sie sich rechtlich einklagbar bezahlen läßt, wird natürlich weiterhin Kirchensteuer eingehoben bzw. eingeklagt.

Bischöfe als Marionetten des linken Hauptstroms

Es werden in der Presseerklärung die Klischees des linken Mainstream bedient: Klimawahn, Forderung nach weiterer Aufnahme von „Asylsuchenden und Vertriebenen“ (!), Amazonas und Indigene (nicht aber indigene Österreicher), scharfe Kritik an der derzeitigen brasilianischen Führung (!), lobende Nennung von em. Amazonas-Bischof Erwin Kräutler (der bekanntlich so gut wie ausschließlich politisch und nicht geistlich wirkt) und natürlich die Warnung vor „teils krude[n] Verschwörungstheorien“ (im Zusammenhang mit dem mysteriösen Wuhan-Virus).

Um diese Agenda mit religiösem Vokabular zu verbrämen, erfanden die Bischöfe neue, nicht in der hl. Schrift genannte, „sieben Gaben des Heiligen Geistes“.

Ohne die Ironie zu bemerken, sprechen sich die Bischöfe gleichzeitig gegen einen nicht näher definierten „Missbrauch“ und eine „Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke“ aus. Es ist ihnen offenbar entgangen, daß sie ihre eigene Autorität als Hirten der Kirche, die eine andere Botschaft als das zeitgeistige Blabla zu verkünden hätten, für genau diese politischen Zwecke mißbrauchen.

Sie schreiben ferner:

Auch in der politischen Auseinandersetzung ist ein Mindestmaß an Respekt und Wertschätzung gegenüber Religionen und gläubigen Menschen immer einzuhalten.

Nach gängiger Interpretation richtet sich diese Maßregelung an FPÖ-Obmann Norbert Hofer, der in einer No-na-Aussage den Koran als gefährlicher als das Corona-Virus bezeichnet hatte.

Es wäre erstens schön, wenn die Herren Bischöfe nicht in relativistischer Manier von „Religionen“ im Plural sprechen würden. Sie sind nur für eine einzige beauftragt und zuständig. Diese bekennt die Kirche als die allein seligmachende.

Kunst, „Kunst“ und die Verletzung von religiösen Gefühlen

Es wäre zweitens auch schön, wenn die Bischöfe ihren Unmut auch gegenüber den zahllosen Blasphemien, mit denen Gott und die Heiligen, besonders die Gottesmutter, beleidigt werden, zeigen würden. Vielleicht könnten sich die Herren Hirten auch einmal vor die eigenen Gläubigen stellen, die durch die Elaborate moderner „Kunst“ und die Enuntiationen linksradikaler Demonstranten verletzt werden?

Das ist natürlich zu viel verlangt.

Denn erstens haben die Bischöfe offenbar keinen Kontakt mehr zu den wirklichen Gläubigen. Sie halten ihre Laienangestellten bzw. ihre Einflüsterer für die „Basis“. Aber die „Basis“ ist, um es mit dem skeptischen Philosophen und Meister der Ironie Odo Marquard zu sagen, derjenige Teil des Überbaus, den derjenige Teil des Überbaus, der sich für Überbau hält, für Basis hält.

Es ist ein in sich geschlossenes System ohne Bezug zur Wirklichkeit.

Und zweitens sind die Bischöfe selbst in die Produktion abartiger Kunst involviert, die dem eingemahnten „Respekt und [der] Wertschätzung (…) gläubiger Menschen“, nämlich der Christen, Hohn spricht. Wie um das zu bestätigen, haben sie den Pfingst-Hirtenbrief mit einer bizarren Darstellung des – mutmaßlich – Heiligen Geistes, genau kann man es nicht sagen, verschandeln lassen. Diese ist das Gegenteil von Respekt – oder Gottesfurcht. Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler ließ sich letztes Jahr mit einem gekreuzigten Frosch abbilden und gestattete einem „Künstler“, in der Innsbrucker Spitalskirche eine aus den zerlegten Bestandteilen eines Kruzifixes hergestellte Uhr zu installieren.

Das ist eigentlich die Bildsprache des Satanismus.

Und der Kommentar des Bischofs zur Uhr zeigt eine korrespondierende, profunde Verwirrung.

Als Pfarrer von Graz-St. Andrä hatte Exzellenz Glettler seine schöne barocke Pfarrkirche mit abartigen Kirchenfenstern und bizarren Installationen verunstaltet. Wir brauchen also gar keine Jihadisten, die uns die Kirchen verwüsten. Das machen schon die Kirchenführer selbst.

Von daher ist es lächerlich, wenn sie sich über die Verletzung von Gefühlen gläubiger Menschen echauffieren.

Meteorologie und Pandemie

Meteorologische und epidemiologische Fragen gehören nicht zum Glaubensgut und daher nicht zur Kompetenz des kirchlichen Lehramtes. Daher sind Bischöfe als Meteorologen ein jammervoller Anblick. Wer hat ihnen bloß diesen Unsinn eingegeben:

Die Folgen des globalen Klimawandels werden längerfristig weitaus verheerender ausfallen als jene der aktuellen Pandemie.

Woher wissen sie das? Gibt es eine Privatoffenbarung dazu?

Oder wollen sie sagen, daß durch die „Klimamaßnahmen“ mehr klein- und mittelständische Betriebe in den Ruin getrieben und Arbeitnehmer ihre Arbeit verlieren werden als durch die Coronamaßnahmen?

Die Bischöfe verstehen offenbar zudem kein Griechisch und wissen nicht, daß „pan“ „alles“ heißt. Eine „Pandemie“ müßte also mehr Menschen gesundheitlich betreffen als Nullkommairgendwas der Bevölkerung. Das eigentliche Problem ist ja nicht das geheimnisvolle Corona-Virus sondern eine geistige Pandemie der Stupidität und eine politische Pandemie eines diktatorischen Seuchenregimes mit mehr oder weniger folgerichtigen, schon angedachten Maßnahmen wie Enteignung, Impfzwang, Fahrverboten u. dgl.

Wo kommt das chinesische Virus eigentlich genau her? Oder darf man das nicht fragen, da das eine „Verschwörungstheorie“ implizieren würde?

Abtreibung und Euthanasie

Die Bischöfe geben zwar ein Lippenbekenntnis zum Lebensschutz ab, seit Einführung der Fristenlösung im Jahr 1975 wurde dieser aber nie ernsthaft betrieben. Daher klingt es hohl, wenn sie sagen:

Jedes Leben, ob ungeboren oder geboren, ist zu schützen und zu fördern.

Geradezu fatal ist die folgende Passage:

Dem entspricht ein breiter gesellschaftlicher Konsens in Österreich, der gegen eine Freigabe der Tötung auf Verlangen und der Beihilfe zur Selbsttötung ist und stattdessen auf einen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung setzt.

Hier liegt eine Wunschvorstellung vor, eine Selbsttäuschung. Dieser „breite gesellschaftliche Konsens“ existiert nicht. Es werden nämlich gerade mehrere Klagen beim Verfassungsgerichtshof gegen das Euthanasieverbot behandelt.

Unvermeidlich: der Schuß ins eigene Knie

Gegen Schluß der Presseerklärung heißt es:

Dieses Hirtenwort soll ein konstruktiver und einladender Gesprächsbeitrag sein, keine Lehrmeinung und keine abschließende Deutung der benannten Themen. Als Bischöfe bekennen wir uns zu einer lebensdienlichen und alltagstauglichen Kirche, die mitten in der Welt steht und dabei den Himmel für alle offen hält.

Es ist also keine Lehrmeinung. Warum dann der Aufwand? Warum schießt man sich selbst ins Knie, indem man sagt, es ist eh nicht bindend? Niemand braucht einen solchen „Gesprächsbeitrag“. Was wir bräuchten, wäre die mutige und eindeutige Verkündigung der Offenbarungswahrheiten und des Gebotes Gottes. Das aber wird nicht gemacht.

Und zum Überflüssigen kommt noch das Falsche:

Die „lebensdienliche und alltagstaugliche Kirche“ ist angesichts der letzten Jahrzehnte eine grausame Illusion. In Österreich wurde die Kirche zu einem bürokratischen Monster, das von einer rechtlich einklag- und exekutierbaren Kirchensteuer lebt und außer Papier nichts produziert – von wenigen rühmlichen Ausnahmen in Gestalt gläubiger Priester und Religionslehrer abgesehen. Daß sie „mitten in der Welt“ stünde, stimmt insofern, als sie sich bis zum Verrat an ihrem Auftrag der Welt angepaßt hat. Es stimmt aber insofern nicht, als sie „mitten in der Welt“ Sauerteig, Salz der Erde und Licht der Welt sein sollte, es aber nicht ist.

Daß sie „den Himmel für alle offen“ hielte, ist eine fromme Floskel ohne Bedeutung. Die Eschatologie, also die kirchliche Lehre von den Letzten Dingen (Tod, Gericht, Himmel, Hölle) spielt seit Jahrzehnten keine Rolle mehr. Kein Bischof und fast kein Priester sagt heute, daß man den Himmel auch aktiv anstreben muß, um hineinzugelangen (Lk 13,24). Der Himmel steht bestimmt offen für alle (1 Tim 2,4), aber die Formel „für alle“ ist durch die Falschübersetzung der Wandlungsworte über den Kelch zum Motto eines gefährlichen, weil im Glaubensgut der Kirche nicht vorhandenen Heilsoptimismus geworden.

Wer braucht solche Bischöfe?

Seit dem altersbedingten Rücktritt von Weihbischof Andreas Laun ist es finster geworden im österreichischen Episkopat. Die letzte Stimme, die Glaube und Moral verkündete, verstummte in der Bischofskonferenz. Auch die Exzellenzen Klaus Küng und Elmar Fischer widerstanden da und dort dem Malstrom der Glaubensvernichtung. Bischof Kurt Krenn unvergeßlichen Angedenkens hatte nach den langen Jahren der unglücklichen Ära von Kardinal König (Erzbischof von Wien 1956–1985) wieder die Frage nach der Wahrheit und das Gebot der Bekehrung in die Verkündigung gebracht. Es wurde mit Haß quittiert. Nicht daß er oder die anderen soeben genannten Bischöfe als solche unter jeder Rücksicht perfekt gewesen wären, aber hier waren noch Glauben, Sorge um die Seelen und bona voluntas spürbar. Das ist jetzt weg.

Wer also braucht solche Bischöfe? Es gibt eh schon die Fridays for Future und eine ganze Galaxie an Flüchtlings- und Immigrations-NGOs.

Resümee: Orientierung am linken Mainstream, aber nicht am eigenen Katechismus

Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt, daß ein Staat die „Ausübung des Einwanderungsrechtes verschiedenen gesetzlichen Bedingungen unterstellen“ darf. Die Einwanderer sind „verpflichtet, das materielle und geistige Erbe seines Gastlandes dankbar zu achten, dessen Gesetzen zu gehorchen und die Lasten mitzutragen“ (KKK 2241).

Er lehrt auch, daß „das Gesetz die geeigneten Strafmaßnahmen für jede gewollte Verletzung“ der Rechte des ungeborenen Kindes im Mutterleib vorsehen muß (KKK 2273).

Redaktionssekretär des KKK war Kardinal Schönborn. Er müßte also wissen, was dort geschrieben steht. Das spielt aber für die kirchliche Politik in Österreich keine Rolle. Diese Katechismus-Stellen werden nie autoritativ verkündet.

Die katholische Amtskirche in Österreich unterstützt gegen die Vorgaben des überlieferten Glaubens und gegen die legitimen geistlichen und zeitlichen Interessen der Gläubigen die derzeit laufende radikal säkulare und relativistische Agenda mit Klimahysterie, Bevölkerungsaustausch und Religionsvermischung. Sie glaubt, sich dem weltlichen Betrieb anbiedern zu müssen. Der Katechismus warnt aber vor dem „religiöse[n] Lügenwahn“ in den sich zuspitzenden Zeitläuften und bei zunehmender Verfolgung, der „den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme“ bringen werde (KKK 675).

Genau das wird derzeit von den Kirchenführern selbst betrieben, ausgehend von Papst Franziskus, dessen schreckliche „Öko-Enzyklika“ Laudato si‘ auch ausdrücklich zitiert wird. Aber sie sehen es nicht.

Wir können uns also in Österreich und Europa auf mehr Klimaterror, Massenimmigration und Zivilisationsverfall einstellen. Die Kirchenführer stellen sich dem nicht nur nicht entgegen, sondern verstärken die entsprechenden politischen Bestrebungen.

Wozu also braucht es diese Bischöfe?

Kritisch wird es, wenn am Ende Gott selbst diese Frage stellen wird.

*Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist

Quelle: katholisches.info Bild: katholisches.info (Screenshot)

Tagesevangelium 12.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 13,1-23

Hier zum Nachhören

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.
Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Aus Psalm 34

Hier zum Nachhören

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.

Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!
Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

Bewahre deine Zunge vor Bösem
und deine Lippen vor falscher Rede!
Meide das Böse, und tu das Gute;
suche Frieden, und jage ihm nach!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium 11.07.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 19,27-29

Hier zum Nachhören

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé