Tagesevangelium – 16.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 18,15-20

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

„Pseudoreligiöse Europa-Illusion“

Kardinal Christoph Schönborns „pseudoreligiöse Europa-Illusion“

von Wolfram Schrems*

Wie schon öfter festgestellt, wird die von der Massenimmigration ausgelöste Lage durch die österreichische Kirchenhierarchie konsequent falsch analysiert. Daher kommt man immer zu falschen Schlußfolgerungen. Angesichts der absurden Aussagen von Kardinal Schönborn in der ORF-Fernsehpressestunde vom 13. März 2016 muß dieser Vorwurf wiederholt und erweitert werden: Es sieht so aus, als hätte sich die Hierarchie bedingungslos dem Willen der Herrschenden unterworfen. Besonders absurd ist die kirchliche Anbiederung ausgerechnet bei Angela Merkel.

Unstatthafte Parteinahme durch die österreichische Kirchenhierarchie

Man meinte, nicht richtig zu hören: In der Pressestunde bezeichnete Kardinal Schönborn Bundeskanzlerin Merkel allen Ernstes als „sehr mutige“ und „sehr kluge Frau“ und freute sich, daß die deutschen Bischöfe ihr „die Stange halten“. Sie hätte „aus einem tiefen Gespür für Menschlichkeit gehandelt“.

Das ist so schreiend absurd, daß man sich fragt, wie der Kardinal das von sich geben konnte. Daß er es selber glaubt, wird man bei einem intelligenten Menschen kaum annehmen können. Man fragt sich daher, ob hier Absprachen im Hintergrund stehen.

Genau diese Strategie wurde bekanntlich in den 70er Jahren betrieben: Die Kirche bekommt die Religionslehrer bezahlt und genießt auch sonstige finanzielle und steuerliche Vergünstigungen, sie hält aber den Mund zur Fristenlösung. Diese ungute Verfilzung von Staat und Kirche in der König-Kreisky-Ära benannte der damalige lutherische Landesbischof Oskar Sakrausky, indem er in einem Brief an Kreisky am 25. Jänner 1974 feststellte „daß die österreichische Regierung nicht einerseits die Kirchen und ihre religiösen Grundlagen anerkennen und privilegieren, andererseits aber Gesetze beschließen könne, welche die religiösen und sittlichen Grundlagen der christlichen Kirchen mißachten und übergehen.“ In dieser Situation sind wir heute noch immer – aufgrund des massiven Konformitätsdruckes aus der EU sogar mehr als je zuvor.

Klandestine Vereinbarungen, Selbstzensur und wirres Gerede

Warum sagt der Kardinal in der Pressestunde nicht, was ohnehin offenkundig ist: Frau Merkel handelt verantwortungslos. Sie hat ihren Amtseid gebrochen, ihr Volk vor Schaden zu schützen. Sie hat durch ihre aberwitzigen Entscheidungen mindestens sechs Länder, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien und Österreich, in das Chaos mithineingezogen und dadurch enorme Kosten verursacht und die innere Sicherheit dieser Länder gefährdet.

Weil der Kardinal das „tiefe Gespür für Menschlichkeit“ bei der Kanzlerin konstatierte, muß man ihn fragen: Verdienen die österreichischen und deutschen Kinder und Jugendlichen, die von Migrantenbanden drangsaliert werden, kein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“? Ist es ein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“, wenn Deutsche und Österreicher ungefragt verpflichtet werden, sich enorme volkswirtschaftliche Kosten aufbürden zu lassen – für Einwanderer, die pauschal, unkritisch und ungeprüft, wie unter Hypnose, immer nur pauschal als „Flüchtlinge“ deklariert werden? Interessiert es die Hirten des Volkes nicht, ob Kriminelle und Terroristen unter den Einwanderern sind?

Weiß der Kardinal wirklich nicht, daß die moslemischen Massen einen massiven Konformitätsdruck aufbauen werden? Auch wenn man pauschal annehmen wollte, daß alle diese Leute tatsächlich vor dem IS-Terror davonlaufen würden, heißt das ja nicht, daß sie ihre eigenen islamischen Prägungen hinter sich lassen würden.

Wenn sich der Kardinal keine Selbstzensur auferlegt hätte, müßte er sagen, daß Merkel den Immigranten falsche Hoffnungen gemacht hat und ihnen auch keine Zukunft bieten kann. Er müßte auch sagen, daß Angela Merkel eine Rolle spielt, von der man annehmen muß, daß sie Teil eines Plans zur irreversiblen Umgestaltung und ethnischen Homogenisierung Europas ist. Dabei werden die autochthonen Völker nicht gefragt und die Immigranten quasi als Bauern am Schachbrett mißbraucht.

Soll das ein „tiefes Gespür für Menschlichkeit“ sein?

Politische Abstinenz des Klerus oder Parteinahme für die Mächtigen?

Was bei den Aussagen Schönborns daher besonders sauer aufstößt, ist die bedingungslose Unterwerfung unter die herrschende Politik internationaler Eliten, mag sie auch noch so katastrophal sein. Und das, obwohl die Kirche mit dem Mariazeller Manifest (1952) bzw. dem II. Vaticanum sich ja angeblich aus der Politik zurückgezogen hat! Wir hören ja seit Jahrzehnten, daß die Kirche keine „Einmischung“ in die Politik mehr betreibt. Genau das stimmt aber angesichts der Fakten nicht. Im deutschen Sprachraum äußern sich die Bischöfe zwar tatsächlich nicht gegen Abtreibung und die planvolle Zerstörung der Familien durch Schulsexualunterricht und Genderwahn, sie reißen sich aber förmlich die Beine aus, um nur ja möglichst gehorsam den EU-Vorgaben zu willfahren.

Mit der Anbiederung an Bundeskanzlerin Merkel fällt Schönborn auch allen Aktivisten und Wählern bspw. der Alternative für Deutschland (AfD) in den Rücken, die – bei allem noch Unausgegorenem in ihrer Programmatik – in legitimer Weise, aus patriotischer Gesinnung und mit einem tiefen Gefühl für das Gemeinwohl die Lage Deutschlands und der Deutschen verbessern wollen, und setzt sie dem verstärkten Terror einer staatlich alimentierten und protegierten „Antifa“ aus!

„Europa“ als pseudoreligiöse Illusion

Schönborn kritisierte in der Pressestunde auch die Initiative zur Schließung der Balkanroute als einen „Akt mangelnder europäischer Solidarität“. Er kritisierte ausdrücklich unsere Nachbarländer, „die auch nicht eine gemeinsame europäische Lösung gesucht haben“. Kardinal Schönborn erwartet offenbar, daß ausgerechnet die Leute, die die Probleme planvoll verursachten, auch die Lösung bringen. Seine Einschätzung zur Schließung der Westbalkanroute („Es hat die Geduld gefehlt, die europäische Gemeinsamkeit zustandezubringen.“) ist von daher abstrus. Angela Merkel hat mit ihrem Alleingang von Anfang an auf die „europäische Gemeinsamkeit“ gepfiffen, womit diese auch obsolet ist. Die „Geduld“ zu invozieren, ist angesichts der Dramatik der Lage grober Unfug.

„Europa“ ist ein Popanz, eine Illusion, ein Geßlerhut, ein Deus ex machina. Es ist sinnlos, auf „europäische Lösungen“ zu warten, wenn es gerade die Eurokraten sind, die die eigenen Vereinbarungen, besonders prominent die Dublin-Abkommen, gebrochen und den europäischen Völkern das Unglück eingebrockt haben!

Im Gegenteil sind es besonders die ungarische, die slowakische, die tschechische und die polnische Regierung, also die Visegrád-Staaten, die Gemeinwohlorientierung und Verantwortungsbewußtsein gezeigt haben.

Schönborn lobt also den ungarischen Ministerpräsidenten nicht nur nicht für dessen verantwortungsvolles Handeln, er kritisiert ihn noch dazu!

Mit welchem Recht und in wessen Autorität?

Es läuft einem kalt den Rücken hinunter, wenn ein Kardinal, der ein Mann Gottes sein soll, von „europäischen Lösungen“ fabuliert. Das ist Zeichen eines massiven Glaubensschwundes. Die Lösungen können  nur von Gott kommen, nicht von einer abgehobenen politischen Bürokratie. Ohne die Einhaltung der Zehn Gebote gibt es überhaupt nie eine Lösung sondern nur die Katastrophe.

„Europäische Lösung“ klingt in der salbungsvollen, aber unduldsamen Intonierung einflußreicher Zeitgenossen, Kardinal Schönborn eingeschlossen, zudem so ähnlich wie „Erlösung“.

Nein, „Europa“ wird ganz bestimmt keine Erlösung bringen – und auch keine irdische Lösung. Für letzteres hätten sie in Brüssel jetzt genug Zeit gehabt. Sie wollten aber nicht.

Daß der islamische Terror jetzt Brüssel selber trifft, entspricht somit einer inneren Logik.

Nein zum Glauben, nein zum Leben – die Apostasie von oben und die Auflösung der österreichischen Kirche

Die derzeitige Massenimmigration ist neben allem, was sie sonst noch ist, auch eine Folge des Glaubensabfalls der letzten Jahrzehnte und der Mißachtung des 5. Gebotes. Die quasi-legale Ermordung von Millionen Kindern im Mutterleib erzeugte ein moralisches und demographisches Vakuum, das die Stürme anzieht. Die kirchliche Hierarchie trägt durch ihr konniventes Schweigen erhebliche Mitschuld.

In diesem Zusammenhang ist es nicht überraschend, daß, nach einer rezenten (aber undatierten) Meldung auf jesuiten.at, der Generalobere der Jesuiten beschlossen hat, die österreichische, deutsche, schweizerische, ungarische und litauische Provinz in eine einzige Provinz zusammenzufassen.

Schnell ist es jetzt gegangen mit den Auflösungstendenzen.

Die Abwendung der Jesuiten vom überlieferten Glauben hat ihnen – natürlich – kein Glück gebracht. Die Auflösung einer historisch bedeutsamen Provinz, die seit den Tagen des hl. Petrus Canisius viel Segen für Österreich brachte, kann nur als vorletzter Schritt vor dem völligen Verlöschen des Ordens hierzulande interpretiert werden.

Dadurch, daß Jesuiten immer großen Einfluß auf Kirche, Bischöfe und akademische Theologie hatten, ist die Saat der Auflösung natürlich weit ausgestreut worden und zeigt allenthalben ihre giftigen Früchte.

Die geradezu lächerlichen Reaktionen der Bischöfe auf die Brüsseler Attentate vom 22. März zeigen, daß man von einem realistischen Bewußtsein der Mitschuld aber weit entfernt ist. Es existiert auch kein realistisches Bewußtsein vom Wesen des Islam.

Es ist ärgerniserregend, daß Kardinal Schönborn in diesem Zusammenhang hier von einer „Bewährungsprobe der europäischen Wertegemeinschaft“ spricht.

Welche Werte, Herr Kardinal, sollen das denn sein?

Kardinal Schönborn und der österreichische Episkopat sollten in sich gehen. Sie müssen ihren Kurs dramatisch ändern, sich aus allen illegitimen Verstrickungen befreien, die sinnfreien Phrasen beenden und das gläubige Volk in Sack und Asche in eine Buß- und Bekehrungsbewegung hineinführen.

Die Episode mit den 30 Silberlingen und deren Folgen ist nämlich nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt der Kirchengeschichte beschränkt.

*MMag. Wolfram Schrems, Linz und Wien, katholischer Theologe, Philosoph, Katechist

Quelle: katholisches.info Bild: Screens.

Tagesevangelium – 15.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,39-56

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 14.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 17,22-27

In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger in Galiläa zusammen waren, sagte Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten; aber am dritten Tag wird er auferstehen. Da wurden sie sehr traurig.
Als Jesus und die Jünger nach Kafarnaum kamen, gingen die Männer, die die Tempelsteuer einzogen, zu Petrus und fragten: Zahlt euer Meister die Doppeldrachme nicht?
Er antwortete: Doch! Als er dann ins Haus hineinging, kam ihm Jesus mit der Frage zuvor: Was meinst du, Simon, von wem erheben die Könige dieser Welt Zölle und Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?
Als Petrus antwortete: Von den anderen!, sagte Jesus zu ihm: Also sind die Söhne frei.
Damit wir aber bei niemand Anstoß erregen, geh an den See und wirf die Angel aus; den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul, und du wirst ein Vierdrachmenstück finden. Das gib den Männern als Steuer für mich und für dich.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 13.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 14,22-33

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Trump liebt bloß sich selbst

Donald Trump ist ein Narzisst. Darüber sind sich Psychologen einig. Nur sei nicht sein Wesen das Problem, sondern sein Gedankengut.

Von Alina Schadwinkel

Narzissten verdrehen die Fakten. Sie erheben falsche Anschuldigungen, dramatisieren, manipulieren und fühlen sich dabei auch noch im Recht. Sie schwärmen von sich selbst, fühlen sich überlegen und außergewöhnlich. Bestes Beispiel dieser Tage: Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten. Schon im Wahlkampf war er mit drastischen Äußerungen und Lügen aufgefallen. Seit er im Amt ist, kamen radikale Entscheidungen wie der Einreisestop für Menschen aus Syrien oder der geplante Bau einer Mauer zu Mexiko hinzu.

Manche Psychotherapeuten und Psychologen haben sich daher zu einer umstrittenen Aussage hinreißen lassen: Aufgrund seines gestörten Geisteszustands sei Trump unfähig, die USA zu führen. Einige schreiben ihm gar bösartigen Narzissmus zu. Schlagzeilen machten zuletzt etwa der Psychotherapeut John Gartner und die politisch motivierte Gruppe Citizen Therapists for Democracy.

Gartner hatte Journalisten gegenüber gesagt: „Trump hat eine gefährliche psychische Krankheit und ist charakterlich außerstande, Präsident zu sein.“ Damit verstieß er bewusst gegen die Goldwater-Regel, die Psychiatern eine Diagnose aus der Ferne untersagt. Er ist nicht der erste Fachmann, der sich dazu verpflichtet fühlt, schon im Wahlkampf hatten sich Kollegen deutlich negativ über Trump geäußert. Und er ist nicht der Letzte. Den Citizen Therapists hatten sich nach der Wahl Tausende Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten angeschlossen. In einem Manifest vertreten sie die Botschaft: Die Freiheit der Menschen in den USA, gar weltweit, ist durch Narzissten wie Trump bedroht.

Quelle: zeit.de

Tagesevangelium – 12.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 17,14-20

In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen.
Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.
Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner