Gefeiert am 15. Juni

Hl. Vitus (Veit) Märtyrer und Nothelfer

* in Mazzara, dem heutigen Mazara del Vallo auf Sizilien in Italien
† um 304 in Lukanien

Über sein Leben ist wenig Sicheres bekannt. Er stammte aus Sizilien und erlitt das Martyrium in der diokletianischen Verfolgung (um 304). Der Legende zufolge wurde er in einen Kessel mit siedendem Öl geworfen. Seine Verehrung ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt. Die Reliquien wurden 836 nach dem Kloster Korvey an der Weser übertragen. Von dort verbreitete sich sein Kult im ganzen deutschen Sprachgebiet. Im 14. Jahrhundert kam ein Teil seiner Reliquien nach Prag, wo im 10. Jahrhundert zu seiner Ehre der Veitsdom erbaut wor­den war.

 

Hl. Gebhard – Erzbischof von Salzburg

* um 1010 in Schwaben
† 15. Juni 1088 in Werfen in Österreich

Gebhard aus adligem Geschlecht wurde 1055 Priester und 1058 Kanzler bei König Heinrich III. 1060 wurde er Erzbischof von Salzburg. Im Investiturstreit stellte er sich gegen den König auf die Seite des Papstes Gregor VII. und wurde deshalb zum päpstlichen Legaten in ganz Deutschland ernannt.

1074 gründete er die Benediktinerabtei Admont. 1077 wurde er vom König in die Verbannung verjagt, erst 1086 konnte er in seine Diözese zurückkehren.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

15.06.2019 – Samstag der 10. Woche im Jahreskreis

Hl. Teresa von Avila (1515-1582) Karmelitin und Kirchenlehrerin

„Euer Ja soll ein Ja sein“, wie das von Maria

Ich kann nun das einmal Geschehene nicht mehr ungeschehen machen, und so bleibt mir nichts anderes übrig, als zu dieser Majestät meine Zuflucht zu nehmen und auf die Verdienste Jesu Christi und seiner jungfräulichen Mutter zu vertrauen, deren Kleid ich trotz meiner Unwürdigkeit trage. Auch ihr tragt dieses Kleid; lobpreist Gott dafür! Denn ihr seid in Wahrheit Töchter dieser Herrin. Ihr müsst euch deshalb nicht schämen, dass ich so böse bin, da ihr eine so heilige Mutter habt. Folgt ihr nach und erwägt, wie erhaben diese Herrin sein muss, welch ein Glück es ist, sie zur Beschützerin zu haben […] Auf eines jedoch möchte ich euch aufmerksam machen: Ihr dürft euch deshalb nicht für sicher halten, weil […] ihr eine so heilige Mutter habt […] Wir, die wir das Ordenskleid tragen, sind vielleicht der Ansicht, als sei damit schon alles getan, dass wir es freiwillig angenommen und um Gottes willen alle Dinge der Welt und unseren Besitz verlassen haben; denn waren dies auch nur Fischernetze, wie sie der hl. Petrus verlassen, so glaubt doch der, der seinen ganzen Besitz hingibt, viel zu geben. Dies ist allerdings eine sehr gute Vorbereitung, wenn man dabei beharrlich ist und nicht wieder, auch nicht dem Verlangen nach, zu dem Ungeziefer der ersten Gemächer zurückkehrt. Wer in der Los-Schälung von allem verharrt, wird ohne Zweifel das Ziel erreichen, vorausgesetzt, dass er sich, was wohl zu beachten ist, für einen unnützen Knecht hält, wie der hl. Paulus oder Christus sagt (Lk 17,10); er glaube nicht, unseren Herrn verpflichtet zu haben, ihm solche Gnaden zu erweisen; vielmehr sei er der Überzeugung, umso mehr schuldig zu sein, je mehr er empfangen habe.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 15.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 5,33-37

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 14. Juni

Hl. Gottschalk – Fürst der Wenden und Märtyrer

† 14. Juni 1066 in Lenzen an der Elbe in Brandenburg

Gottschalk, Sohn des Oboritenfürsten Uto, wurde im Michaelskloster in Lüneburg erzogen. Nach dem Tod seines Vaters um 1028 musste er nach England in die Verbannung gehen, wo er 15 Jahre lang als Gefolgsmann des dänischen Königs Kanut IV. diente. Nach 1043 und nach siegreichen Kampf gegen die oppositionellen Herrscher gelang ihm die Rückkehr in sein Land; er nahm seinen Hauptsitz in der Mecklenburg. Politisch angelehnt an das dänische Königtum und an das sächsische Herzogtum, betrieb Gottschalk erfolgreich die Wiedererrichtung einer christlichen Kirchenorganisation, unterstützt durch Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen; mit ihm gründete er die Bistümer Mecklenburg und Ratzeburg. Gottschalk erweiterte das Herrschaftsgebiet mit vielen Kriegen gegen die anderen Slawenstämme wie Wilzen, Kessiner und Circipanen nach Süden in die Prignitz hinein, nach Osten bis in den Raum der Odermündung.

Nach dem Sturz seines wichtigsten Verbündeten, des Erzbischofs Adalbert im Jahr 1066, brach ein neuer heidnischer Aufstand aus. Gottschalk wurde ermordet, das christliche Kirchenwesen abermals vernichtet, seine Witwe floh mit ihrem kleinen Sohn Heinrich zu ihrem Vater, dem Dänen-König Svend Estridson. Gottschalks Nachfolger wurde der heidnische Fürst Kruto aus dem Wendenstamm der Wagrier.

 

Hl. Burchard von Meißen – Bischof

† 14. Juni 970

Burchard war der Überlieferung nach Benediktinermönch in St. Emmeram in Regensburg. 968 wurde er erster Bischof von Meißen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

14.06.2019 – Freitag der 10. Woche im Jahreskreis

Hl. Irenäus von Lyon (130 – 208) Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

Nicht mehr Knechte, sondern Freunde (vgl. Joh 15,15)

Das Gesetz war nämlich für Knechte gegeben; durch seine äußerlichen, körperlichen Vorschriften unterwies es die Seele, indem es wie durch ein Band heranziehen wollte zur Beobachtung der Gebote, damit der Mensch lernen sollte, Gott zu gehorchen. Das Wort aber befreite die Seele und lehrte, wie sich der Körper durch sie freiwillig reinige. Demgemäß war es nötig, die Bande wegzunehmen, an die der Mensch sich schon gewöhnt hatte, und ungefesselt Gott zu folgen. Erweitern aber mussten sich die Gebote der Freiheit und wachsen musste die Unterwürfigkeit gegen den König, damit niemand wieder umkehre und dessen unwürdig erscheine, der ihn befreit hat. […] Deswegen hat der Herr statt des Gebotes: Du sollst nicht ehebrechen, das: Du sollst nicht begehren gesetzt; statt des: Du sollst nicht töten, das: Du sollst nicht einmal zürnen; statt des Zehnten die Verteilung der gesamten Habe unter die Armen geboten und befohlen, nicht nur den Nächsten, sondern auch die Feinde zu lieben, nicht nur gute Geber und Verteiler zu sein, sondern freiwillige Geber gegen die, welche uns das Unsrige nehmen. Das ist unser Herr, das Wort Gottes, das zuerst die Knechte zu Gott hinzog, dann aber die befreite, die sich ihm unterwarfen, wie er selber seinen Jüngern sagt: „Nicht mehr werde ich euch Knechte nennen, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut, Euch habe ich meine Freunde genannt, da ich euch alles kundgetan habe, was ich von meinem Vater gehört habe“ (Joh 15,15). […] Dadurch aber, dass er „Freunde Gottes“ seine Jünger nennt, zeigt er deutlich an, dass er das Wort Gottes ist, dem Abraham freiwillig und ohne Fesseln infolge der Großmut seines Glaubens folgte, wodurch er ein Freund Gottes wurde.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 14.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 5,27-32

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt. Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.
Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 13. Juni

Hl. Antonius von Padua – Mönch und Kirchenlehrer

* 15. August 1195 in Lissabon in Portugal
† 13. Juni 1231 in Padua in Italien

Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo wurde in Lissabon als Sohn einer begüterten Adelsfamilie geboren. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr im Kloster St. Vinzenz nahe Lissabon, studierte in Lissabon und später in Coimbra und wurde dann zum Priester geweiht. Erschüttert durch das Erlebnis der Bestattung der Gebeine der fünf marokkanischen Märtyrer reifte sein Entschluss, sich den Franziskanern anzuschließen; 1220 trat er ins Kloster der Minderbrüder des Ordens, San Antonius Olivares in Coimbra, ein und nahm den Namen Antonius an.

1220 ging Antonius selbst nach Marokko, wurde aber durch Krankheit zur Heimkehr gezwungen, wobei ein Sturm ihn nach Sizilien verschlug. So nahm er 1221 in Assisi am Generalkapitel seines Ordens teil, dabei wurde seine Begabung als Redner entdeckt. Gratian, der Ordensprovinzial der Romagna, beauftragte ihn 1222 bis 1224 in Rimini und Mailand mit dem Kampf gegen die Katharer und dann in Südrankreich gegen die Albigenser. Seine franziskanische Armut verlieh seinen Reden Glaubwürdigkeit, seine enorme Bibelvertrautheit verschaffte ihm Bewunderung.

Die Legende berichtet von Antonius‘ ans Wunderbare grenzenden Begabung, sich fremden Völkern bei einem Konzil in Rom nur durch den Schwung seiner Rede verständlich zu machen. Zu den bekanntesten seiner Legenden gehört die Predigt am Ufer von Rimini: die Einwohner wollten ihn nicht hören, aber die Fische versammelten sich und streckten ihre Köpfe aus dem Wasser; dieses Wunder habe fast die ganze Bevölkerung der Stadt bekehrt. Als jemand die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie bezweifelte, ließ Antonius einen Maulesel bringen, der drei Tage nichts zu Fressen bekommen hatte; das Tier fiel, ohne das gereichte Futter zu berühren, vor Antonius nieder, weil der ihm mit der Hostie entgegentrat. Papst Gregor IX. nannte ihn, als er ihm zuhörte, Schatztruhe der Heiligen Schrift.

Von Oberitalien führte Antonius‘ Weg in die zweite Hochburg der von der katholischen Kirche Abtrünnigen, nach Südfrankreich. Er stand den Ordensgemeinschaften der Franziskaner in Le Puy und Limoges als Guardian vor. Auch hier wirkte seine Predigt und die Kraft seines Wortes in den Jahren 1224 bis 1227 im Kampf gegen die Albigenser und die Waldenser so überzeugend, dass man ihn den Hammer der Ketzer nannte.

1227 bis 1230 war Antonius wieder als Bußprediger in Oberitalien tätig, zugleich wurde er Ordensprovinzial in der Emilia Romagna mit Sitz in Padua. Franziskus ernannte ihn zum Lektor der Theologie für die Minderen Brüder des Ordens an der Universität in Bologna, Antonius führte nun die Theologie von Augustinus in den Franziskanerorden ein. 1230 legte er, entkräftet von den anstrengenden Reisen, seine Ämter nieder, und lebte auf einem Nussbaum auf dem Landgut Camposampiero bei Padua. Seine Fastenpredigten in Padua 1231 hatten sensationellen Erfolg, keine Kirche war groß genug, er musste ins Freie ausweichen. Die ganze Region schien wie umgewandelt: Schulden wurden erlassen, zerstrittene Familien versöhnten sich, Diebe gaben das gestohlene Gut zurück, Dirnen kehrten ins ehrbare Leben zurück, unrechtmäßige und überhöhte Zinsen wurden den Schuldnern zurückerstattet.

Antonius‘ Patronat für verlorene Sachen geht zurück auf die Überlieferung, dass ein junger Mönch den Psalter des Antonius ohne dessen Erlaubnis mitnahm. Daraufhin wurde er von Erscheinungen heimgesucht, so dass er das Buch schleunigst zurückbrachte. Das Attribut Jesuskind geht auf eine Legende zurück, nach der ein Graf, Gastgeber des Heiligen, diesen nachts aufsuchte, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Aus der Kammer des Heiligen drang ein so heller Lichtschein, dass der Graf einen Brand vermutete und erschrocken die Tür aufriss. Er fand Antonius lächelnd vor, in seinen Armen das strahlende Jesuskind haltend. Der Augenzeuge durfte erst nach dem Tode des Heiligen von diesem Geschehnis berichten.

Antonius starb 1231 bei den Klosterfrauen von Arcella in Padua Er wurde zunächst in S. Maria Maggiore in Padua beigesetzt. 1236 wurden seine Gebeine in Anwesenheit von Johannes Bonaventura erhoben und in die zu seinen Ehren neu gebaute und ihm geweihte Basilika in Padua übertragen. Nach Deutschland kamen Reliquien 1330 nach München in die Franziskanerkirche und 1350 nach Erfurt in die Kirche St. Peter.

Antonius ist wohl der im katholischen Kirchenvolk bekannteste und beliebteste Heilige. An seinem Grab ereigneten sich so viele Wunder, dass Bonaventura meinte: Suchst du Wundertaten, gehe zu Antonius! Die Basilika in Padua ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten. Es gibt aber auch sonst kaum eine römisch-katholische Kirche auf der Welt, die nicht einen Altar, ein Gemälde, ein Fresko oder eine Statue besitzt, die dem Heiligen geweiht ist.

 

Hl. Ragnebert (Rambert) – Mönch und Märtyrer

† 680 bei Ambérieu, dem heutigen Ambérieu-en-Bugey in Frankreich

Ragnebert, Sohn eines fränkischen Herzogs, war Berater von König Theuderich III. Auf Veranlassung von dessen Hausmeier Ebroin wurde er nach Burgund verbannt und bei Ambérieu – dem heutigen Ambérieu-en-Bugey – ermordet.

Ragnebert wurde im nun nach ihm benannten Kloster St-Rambert-en-Bugey bestattet.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

13.06.2019 – Donnerstag der 10. Woche im Jahreskreis

Johannes Cassianus (360-435) Klostergründer in Marseille

„Geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder“ (Mt 5,24)

Der Herr befiehlt im Evangelium, die Gabe vor dem Altar liegen zu lassen und sich mit seinem Bruder zu versöhnen (vgl. Mt 5,23–24). Ansonsten, wenn wir dem Zorn und der Rachsucht ausgeliefert sind, kann die Gabe unmöglich angenommen werden. Andererseits sagt der Apostel, dass man ohne Unterlass beten (vgl. 1 Thess 5,17) und überall die Hände rein erheben soll, ohne Zorn und böse Gedanken (vgl. 1 Tim 2,8); das ist eine Lektion für uns. Wir haben also keine andere Wahl als entweder gar nicht zu beten – da würden wir aber gegen die Anordnung des Apostels verstoßen – oder dieser Anordnung eiligst nachzukommen und sie dann ohne Zorn und Groll umzusetzen. Es kommt oft vor, dass wir Brüder verachten, die bekümmert und verstört sind und sagen, dass wir an ihrer Trostlosigkeit nicht schuld sind. Deshalb befiehlt uns der Arzt der Seelen, der die seelischen Vorwände mit der Wurzel aus unserem Herzen herausreißen will, die Opfergabe liegen zu lassen und uns nicht nur zu versöhnen, wenn wir uns über den Bruder ärgern, sondern auch, wenn er selbst sich, zu Recht oder zu Unrecht, über uns ärgert. Dies muss zuerst durch eine Entschuldigung behoben werden und dann muss die Opfergabe dargebracht werden. Aber warum sollten wir länger bei den Geboten des Evangeliums verweilen, wenn sogar das Alte Testament, das weniger streng zu sein scheint, dies lehrt, wenn es sagt: „Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen“ (Lev 19,17) und noch einmal: „Die Wege desjenigen, der Groll hegt, führen zum Tod“ (vgl. Koh 12,28 LXX). Das Gesetz untersagt hier nicht nur die Tat, sondern auch den Gedanken. Deshalb müssen diejenigen, die den göttlichen Gesetzen folgen, mit ganzer Kraft gegen den Geist des Zornes und gegen die Krankheit, die in uns wirkt, ankämpfen. […] Der größte Teil unseres Fortschritts und unseres Friedens kann nicht aus der Geduld unseres Nächsten uns gegenüber kommen, sondern aus unserer eigenen Langmut gegenüber dem Nächsten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria