Archiv des Autors: admin

03.01.2020

Wer Zeit hat, verliere keine Zeit! Verschieben wir nicht auf morgen, was wir heute tun können! Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert… Wer sagt uns denn, dass wir morgen noch leben werden? Hören wir auf die Stimme unseres Gewissens, auf die Stimme des königlichen Propheten: Wenn ihr heute die Stimme des Herrn hört, verschließt nicht eure Ohren! Raffen wir uns auf und machen wir uns die Erkenntnis zunutze, dass nur der flüchtige Augenblick in unsere Hand gegeben ist. Deshalb dürfen wir zwischen dem einen und dem anderen Augenblick keine Zeit verstreichen lassen, denn diese gehört uns nicht.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

03.01.2020

Hl. Romanos Melodos (†560)

„Es wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes“ (vgl. Lk 1,78f.)

Über Adam, in Eden verblendet, erschien eine Sonne, die aus Bethlehem aufging. Sie öffnete ihm die Augen, indem sie diese im Wasser des Jordan wusch. Über ihm, der von Schatten und Finsternis bedeckt war, stieg ein Licht auf, das nie verlöschen wird. Nun gibt es keine Nacht mehr für ihn, alles ist Tag. Die Zeit der Morgendämmerung ist angebrochen für ihn, denn es war zur Zeit der Abenddämmerung, als er sich versteckte, wie die Schrift sagt (Gen 3,8). Der am Abend zu Fall gekommen war, erlebte nun die Morgenröte, die ihn erleuchtete; er entkam der Finsternis, er schritt er auf den anbrechenden Morgen zu, der alles ins Licht tauchte. Sing, Adam, sing! Bete ihn an, der zu dir kommt. Da du dich entfernt hattest, offenbarte er sich dir, damit du ihn schauen, berühren und begrüßen könntest. Er, den du fürchtetest, als du getäuscht worden warst, machte sich um deinetwillen dir gleich. Er stieg herab zur Erde, um dich in den Himmel zu bringen. Er wurde sterblich, damit du Gott [ähnlich] werden und dich mit deiner ursprünglichen Schönheit bekleiden kannst. Um dir die Tore zum Garten Eden wieder zu öffnen, wohnte er in Nazareth. Für all das singe ihm, o Mensch, und preise im Psalm den, der sich offenbart und alles erleuchtet hat. Die Augen der Erdenkinder empfingen die Kraft, das himmlische Antlitz zu betrachten. Die Blicke der Kreaturen aus Lehm sahen den schattenlosen Glanz des ungeschaffenen Lichtes, das Propheten und Könige sehen wollten, aber nicht gesehen haben (vgl. Mt 13,17). Der große Daniel wurde ein Mann der Sehnsucht genannt, weil er den zu schauen begehrte, den wir schauen. Auch David hoffte auf diesen himmlischen Ratschluss. Das, was damals noch verborgen war, können wir jetzt erkennen: Er ist es, der sich offenbarte und alles erleuchtete.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 03.01.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 1,29-34

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen. Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Radikale Muslime köpfen katholische Priester

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Radikale Muslime köpfen katholische Priester

Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ

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02.01.2020

Seliger Guerricus von Igny (1080-1157) Zisterzienserabt

„Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn!“ Brüder, wir müssen uns vor allem über die Gnade der Einsamkeit und über die Glückseligkeit der Wüste Gedanken machen; sie wird seit dem Beginn der Zeit des Heiles für würdig befunden, den Heiligen als Ort der Ruhe zu dienen. Gewiss ist die Wüste uns heilig durch die Stimme des Johannes, der in der Wüste rief, predigte und die Taufe der Buße spendete. Schon vor ihm hatten die größten Propheten die Einsamkeit zur Freundin, als Gehilfin des Geistes (vgl. 1 Kön 17,2f.; 19,3f.). Eine unvergleichlich höhere Gnade der Heiligung ist diesem Ort jedoch zuteil geworden, als nach Johannes Jesus dort auftrat (vgl. Mt 4,1). […] Jesus ist für vierzig Tage in die Wüste gegangen, um an diesem zu neuem Leben erweckten Ort einem neuen Leben die Weihe zu geben; er hat den Tyrannen, der ihn verfolgte, besiegt, und das weniger um seinetwillen, sondern um deretwillen, die nach ihm die Wüste bewohnen sollten. Wenn du dich also in der Wüste angesiedelt hast, so bleibe dort und warte auf den, der dich aus dem Kleinmut des Geistes und aus dem Sturm retten kann. Welche Kämpfe auch immer gegen dich wüten, welche Entbehrungen auch immer du erleidest, kehre nicht nach Ägypten zurück. Die Wüste wird dich besser ernähren mit Manna. Der Herr wird dich dort viel wunderbarer sättigen als die Menschenmenge, die ihm gefolgt ist (Lk 4,42). In dem Augenblick, wo du glaubst, dass er dich schon längst verlassen hat, ist er es, der eingedenk seiner Güte kommt, um dich zu trösten, und der sagt: „Ich habe deiner gedacht, mich deiner Jugend erbarmend, und der Liebe deines Brautstandes, da du mir durch die Wüste folgtest“ (Jer 2,2 Vulg.). Der Herr macht aus deiner Wüste ein Paradies; und du wirst verkünden, dass ihr die Herrlichkeit des Libanon geschenkt wird, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon (Jes 35,2) Dann wird aus deiner gesättigten Seele deine Lobeshymne aufsteigen: „Der Herr sei verherrlicht um der Wunder willen, die er an den Menschenkindern vollbracht hat! Er hat den Durst und den Hunger der Seelen gestillt“ (vgl. Ps 106(107),8–9 Vulg.).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 02.01.2020

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 1,19-28

Hier zum Nachhören

Dies ist das Zeugnis Johannes‘ des Täufers: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé