
Heilige Anna Schäffer und die Armen Seelen



Eine Lehrerin entfernt ein Kreuz aus dem Klassenzimmer – und löst Proteste aus. Der Erzbischof von Danzig spricht von einem Skandal und fordert Respekt sowie eine Erklärung der Schulleitung.
Nachdem eine Lehrerin an einer polnischen Grundschule die Entfernung eines Kruzifixes aus dem Klassenzimmer angeordnet hatte und Schüler dagegen protestierten, riss sie das Kreuz selbst von der Wand und warf es in den Müll. Der Erzbischof von Danzig, Tadeusz Wojda, bezeichnete den Vorfall als Skandal. „Jede Beleidigung des Kreuzes verletzt die religiösen Gefühle der Gläubigen und ruft berechtigte Besorgnis und Widerstand bei Menschen guten Willens hervor“, erklärte Wojda am Mittwoch.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Erzbistums zu Wochenbeginn an einer Grundschule in Kielno in der Gemeinde Szemud im Norden Polens. Eltern reagierten mit Empörung und Kritik. Der Fall verbreitete sich über soziale Medien.
Der Erzbischof rief zu Besinnung, gegenseitigem Respekt und einer schnellen Aufarbeitung auf. „Angesichts der aktuellen Lage erwarte ich von der Schulleitung und dem Schulvorstand eine gründliche und umfassende Aufklärung des Vorfalls sowie konkrete Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft“, sagte Wojda. Zugleich dankte er allen, die an einem Sühnegottesdienst in der Pfarrei Kielno als Akt der Wiedergutmachung teilgenommen und mitgebetet hätten.
Quelle: KNA