Archiv des Autors: admin

11.06.2019 – Gedenktag des Hl. Barnabas

Barnabas (griechisch Βαρνάβας), der nach Apg 4,36 EU wohl eigentlich Josef hieß (nach einigen Handschriften Joses), war ein Apostel des Urchristentums, der jedoch nicht zum innersten Kreis der „Zwölf“ gehörte, den Jesus von Nazaret zu Lebzeiten um sich gebildet hatte. Der Apostelgeschichte zufolge stammte er aus der jüdischen Diasporagemeinde auf Zypern und gehörte dem priesterlichen israelitischen Stamm der Leviten an. Er gehört zu den Gründungsgestalten und Führern der christlichen Gemeinde von Antiochien und gilt als Lehrer des Paulus von Tarsus, der ihn in seinen Briefen mehrfach erwähnt (1.KorintherbriefGalaterbrief). Barnabas unternahm gemeinsam mit Paulus für die Entwicklung des christlichen Missionskonzepts grundlegende Missionsreisen und gehört zu den Teilnehmern des Apostelkonzils.

Barnabas soll den apokryphen Barnabasakten zufolge als Märtyrer auf Zypern gestorben sein, wo er als Nationalheiliger gilt. In dieser Tradition wird das Jahr 61 als sein Todesjahr angenommen, als Ort wird Salamis bei Famagusta angegeben. Nach anderen Legenden soll er auch in Rom gepredigt, als erster Bischof von Mailand amtiert und Clemens von Rom getauft haben.

Quelle: wikipedia.org Bild: Screens.

Tagesevangelium – 11.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,7-13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Islamische Terrorgruppen

Fünf Christen wurden in dem Christendorf Al-Sekelbiya getötet: fünf Kinder und eine Katechetin

Fünf Christen in Syrien, sechs Christen in Burkina Faso getötet

(Damaskus/Quagadougou) Vier Kinder, alle Christen, sind bei einem Raketenbeschuß auf ein Christendorf in Syrien getötet worden. Bei dem Angriff starb auch die Katechetin, die den Kindern Religionsunterricht erteilte.

„Im nordsyrischen Ort Al-Sekelbiya nahe der Stadt Hama kamen am Sonntag vier Kinder und eine Katechetin einer griechisch-orthodoxen Gemeinde beim Raketenbeschuß ums Leben. Die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren befanden sich gerade im Religionsunterricht. Zahlreiche weitere Kinder wurden teilweise schwer verletzt. Die Hintergründe der Attacke sind bislang unklar. Offen ist auch, ob es sich um einen gezielten Beschuß handelt. Die Regionen Hama und Idlib sind aktuell Schauplatz einer erbitterten militärischen Offensive im Syrienkrieg“, so das Päpstliche Hilfswerk Kirche in Not.

Presseagenturen des Nahen Ostens sprechen von einer Aktion von „terroristischer Gruppen“.

Islamischer Terrorismus: 2019 bereits drei Priester getötet

In Burkina Faso wurden am Sonntag bei einem Angriff islamischer Terroristen sechs Christen getötet worden, darunter auch der 34 Jahre alte Priester Simeon Yampa, der gerade die heilige Messe zelebrierte.

Kirche in Not berichtet, daß die Angreifer die Kirche betraten, als gerade das Gloria gesungen wurde. „Sie eröffneten sofort das Feuer. Fünf Menschen starben im Kugelhagel. Auch der Tabernakel wurde dreimal getroffen.

Simeon Yampa wollte die Meßdiener in der Sakristei in Sicherheit bringen. Dort entdeckten ihn die Angreifer und erschossen ihn. Die überlebenden Gottesdienstbesucher wurden aufgefordert, Umhänge-Kreuze und liturgische Gegenstände vor dem Altar abzulegen.“

In Burkina Faso sind ein Viertel der Einwohner Christen. Etwa gleich viele sind Animisten. Die Mehrheit ist muslimisch. Seit einigen Jahren sind über Mali und Niger islamische Dschihad-Milizen im Land aktiv und verüben Attentate. Seit Jahresbeginn wurden von den islamischen Terroristen in Burkina Faso bereits drei katholische Priester getötet.

Quelle: katholisches.info Bild: AsiaNews

Gefeiert am 10. Juni

Hl. Maurinus – Abt und Märtyrer

† an einem 10. Juni vor dem 10. Jahrhundert

Maurinus hat nach der Inschrift auf seinem Sarg an der Stelle seines Begräbnisses den Martertod erlitten. Dieser Sarg wurde 966 beim Neubau der Kirche St. Pantaleon in Köln gefunden.

 

Hl. Gerlach – Propst in Obermarchtal

† an einem 10. Juni um 1200

Gerlach war Prämonstratenser in der Abtei Rot bei Nürnberg. Mit Eberhard von Wolfegg ging er 1171 nach Obermarchtal zur Neugründung des Klosters. Dort wurde er Prior, ab 1187 Propst. Ein zwölfjähriges Siechtum infolge eines Schlaganfalles ertrug er mit großer Geduld und Ergebung.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

10.06.2019 – Pfingstmontag

Hl. Johannes Klimakos (575-650) Mönch auf dem Sinai

Über die Sanftmut und die Beherrschung des Zorns

Wenn dies der Gipfel äußerster Sanftmut ist, sogar in Anwesenheit dessen, der uns reizte, ihm gegenüber im Herzen friedlich und liebevoll gestimmt zu sein, so ist jedenfalls folgendes der Gipfel äußerster Wut: dass man selbst solange man für sich allein ist, mit Worten und Gebärden wider denjenigen, der einen betrübte, streitet und in Raserei verfällt. Der Anfang der Zornlosigkeit ist das Schweigen der Lippen bei aufgebrachtem Herz, die Mitte ist das Schweigen der Gedanken bei geringer Aufregung der Seele, das Ende jedoch ist unveränderlicher Friede beim Wehen unreiner Winde. Sanftmut ist ein unerschütterlicher Zustand der Seele, welcher sich in Unehren und Lobpreisungen immer gleich bleibt. Wenn der Heilige Geist als Friede der Seele definiert wird und es ist, der Zorn hingegen Aufruhr des Herzens ist und genannt wird, dann versperrt nichts so sehr Seine Gegenwart in uns wie die Wut.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 10.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 3,16-21

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 9. Juni

Hl. Ephräm – Diakon und Kirchenlehrer

* 306 in Nisibis, heute Nusaybin in der Türkei
† im Juni 373 in Edessa, heute Sanlıurfa in der Türkei

Ephräm (Afrem) wurde um 306 in Nisibis in Mesopotamien geboren, das damals noch unter römischer Herrschaft stand. Unter dem Bischof Jakob und seinen drei Nachfolgern war der Diakon Ephräm Lehrer an der Schule von Nisibis. Als die Stadt 363 an die Perser fiel, zog er nach Edessa und lebte dort noch zehn Jahre als Asket in einer Höhle oberhalb der Stadt. Auch hier war er Lehrer und Prediger für die Menschen, die zu ihm kamen. Wir besitzen von ihm ein reiches Schrifttum in syrischer Sprache und in griechischen Übersetzungen: Schrifterklärungen, Predigten und Hymnen. Durch seine Hymnen, die beim Gottesdienst gesungen wurden, gelang es ihm, die gnostische Häresie des Bardaisan zurückzudrängen. Ephräm ist der bedeutendste Schriftsteller der syrischen Kirche. Noch heute nehmen seine Hymnen in der syrischen Liturgie einen breiten Raum ein; sie haben auch die Hymnendichtung des Abendlandes beeinflusst. Ephräm wurde 1920 zum Kirchenlehrer erklärt.

„Durch die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet. Dieses wunderbare Gefüge dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.“ (Ephräm der Syrer)

Hl. Kolumban der Ältere

Glaubensbote in Irland, Schottland und England

* 521 in Gartan beim heutigen Church Hill in Irland
† 9. Juni 597 auf Iona in Schottland

Kolumban, der dem königlichen Geschlecht der O’Neill entstammte, war Gründer zahlreicher klösterlicher Gemeinschaften in Irland, obwohl er selbst keinem Orden angehörte. Er war Künstler, Dichter, reisender Sänger, genannt Columcille, das Kirchentäubchen. Er begründete irische Klöster wie das von Derry und ging dann für Christus ins Exil: auf der Insel Hy / Iona an der südwestlichen Küste Schottlands, wo er 563 mit zwölf Gefährten landete, gründete er ein Zentrum für gelehrte Studien, das zum Stützpunkt der Bekehrung der Pikten und Northumbrier wurde. Von Norden kommend, vervollständigte er so Britanniens Christianisierung.

Kolumban war geistreich, witzig, großzügig, irisch temperamentvoll, von heiterer Toleranz gegen die heidnische Umwelt geprägt. Seine künstlerische Arbeit als Kalligraph und Illuminator ist in alten Psalmenbüchern erhalten; seine ganz besondere Naturverbundenheit und Tierliebe wird in Legenden geschildert. Nach keltischen Legenden pflegte er einen kranken Kranich, da sein Glaube ihn verpflichtete, sich der Schwachen anzunehmen. Doch er verwandelte auch eine Königin, die sich gegen ihn stellte, als Strafe in einen solchen Vogel. Verse, Abschreiben der heiligen Bücher, leuchtende Visionen und Krankenheilungen werden ihm zugeschrieben. Er starb in seiner Kirche kurz vor Beginn der Frühmesse.

Im Mittelalter wurde Kolumban in ganz Europa verehrt. In Irland gibt es bis heute in seinem Namen einen Wettersegen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

09.06.2019 – Pfingsten

Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859) Pfarrer von Ars

Der Heilige Geist

Aus sich selbst heraus ist der Mensch nichts, mit dem Heiligen Geist jedoch ist er viel. Der Mensch ohne Seele ist ganz Erde und Tier. Nur der Heilige Geist kann seine Seele zu Höherem entfalten und empor-tragen. Wie durch ein Vergrößerungsglas lässt er uns das Gute und Böse deutlich erkennen. Mit dem Heiligen Geist sehen wir alles groß: wir erkennen die Größe der geringsten für Gott getanen Werke und die Größe der kleinen Fehler. Wie ein Uhrmacher mit seiner Lupe das kleinste Räderwerk einer Uhr sieht, so erkennen wir durch das Licht des Heiligen Geistes jeden Teil unseres armen Lebens. Ohne den Heiligen Geist ist alles kalt. Wenn wir spüren, dass unser Eifer nachlässt, müssen wir schnell eine Novene zum Heiligen Geist beten und Ihn um Glauben und Liebe bitten!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 09.06.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 20,19-23

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé