Der junge Imam Haroon will in den „Heiligen Krieg“ ziehen und für den Islam kämpfen. Doch dann bekommt sein Weltbild Risse. Will er wirklich dem Hass statt der Liebe dienen? Er wechselt die Seiten, wird Christ und macht sich Feinde, die schwören, ihn zu töten. Seither ist er nirgends mehr sicher, nicht einmal in Deutschland.
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Gefeiert am 7. Mai
Selige Gisela – Königin von Ungarn, Äbtissin von Niedernburg in Passau
* um 985 auf Schloss Abbach bei Regensburg in Bayern
† 7. Mai, um 1060 in Passau in Bayern
Gisela war die Tochter des Herzogs von Bayern, die Schwester von Kaiser Heinrich II. und wurde im Alter von zehn Jahren die Gattin des Königs Stephan I. von Ungarn. Sie setzte sich sehr für die Glaubensverbreitung in Ungarn ein, ließ Kirchen und Klöster bauen. Nach dem Tod ihres Mannes 1038 wurde sie von Glaubensfeinden verfolgt und gefangen. Nach ihrer Befreiung durch König Heinrich III. trat sie ins Benediktinerinnen-Kloster Niedernburg bei Passau ein und wurde dort 1057 Äbtissin.
Hl. Helga – Äbtissin in Passau
* um 954 in Of – dem heutigen Hof – in Bayern
† 7. Mai 1020 in Niedernburg bei Passau in Bayern
Helga, Tochter des Markgrafen Berthold von Nordgau, war wohl eine Tante von Kaiser Heinrich II. und der Königin Gisela von Ungarn. Sie wurde 1010 Äbtissin im Kloster Niedernburg in Passau, das Kloster erhielt dann größere Schenkungen von Kaiser Heinrich. Unter ihrer Regierung wurde im Kloster die Regel der Benediktiner eingeführt, ihr Wirken führte zum religiösen, wirtschaftlichen und politischen Aufschwung des Stifts.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
07.05.2019 – Dienstag der 3. Osterwoche
„Mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel“
„Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Ps 96(95),1)! Neu ist das Lied, damit es zur neuen Wirklichkeit passt. Paulus hat es so beschrieben: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17). Diejenigen, die dem Blut nach Israeliten waren, wurden dank dem Mittler jener Zeit, dem sehr weisen Mose, aus der Tyrannei der Ägypter befreit; sie wurden befreit von der Anfertigung der Ziegel, vom nutzlosen Schweiß erdverhafteter Fron […] von der Grausamkeit der Aufseher, von der unmenschlichen Härte des Pharaos. Sie sind durch das Meer gezogen; in der Wüste haben sie das Manna gegessen; sie haben das Wasser getrunken, das aus dem Felsen hervorsprudelte; sie haben den Jordan trockenen Fußes durchschritten; sie sind in das Land der Verheißung hineingeführt worden. Nun, für uns ist dies alles ein weiteres Mal geschehen, und die neue Welt ist unvergleichlich besser als die alte. Wir sind aus einer Sklaverei befreit worden, die nicht irdisch, sondern geistig war; wir sind nicht mehr von den Aufgaben dieser Erde befreit worden, sondern aus der Beschmutzung durch fleischliche Lust. Wir sind nicht ägyptischen Vorarbeitern entkommen oder dem gottlosen und hartherzigen Tyrannen, einem Menschen wie wir; sondern bösen und unreinen Dämonen, die zur Sünde verführen, und dem Anführer dieser Sippschaft, dem Satan. Wir haben die Wellen des gegenwärtigen Lebens, wie ein Meer mit seinem Tumult und seinen wilden Erregungen, durchquert. Wir haben das geistige Manna gegessen, das Brot, das vom Himmel gekommen ist und der Welt das Leben gibt. Wir haben das aus dem Felsen hervorsprudelnde Wasser getrunken, und die lebendigen Wasser Christi waren unsere Wonne. Wir haben den Jordan durchschritten dank der heiligen Taufe, die zu empfangen wir gewürdigt worden sind. Wir sind in das Land eingezogen, das den Heiligen verheißen und für sie bereitet ist, das Land, an das uns der Herr erinnert, wenn er sagt: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben“ (Mt 5,5).
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 07.05.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,30-35
In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
06.05.2019 – Montag der 3. Osterwoche
Der Tag des Herrn
Wer sich am Sonntag abrackert, weil er denkt, so mehr Geld zu verdienen oder noch produktiver zu sein, der liegt falsch! Können zwei oder drei Francs jemals den Schaden ersetzen, den er sich selbst zufügt, wenn er das Gebot des lieben Gottes bricht? Ihr glaubt, dass alles von eurer Arbeit abhängt; und da trifft euch eine Krankheit, ein Unfall. Es kann eine Kleinigkeit sein: ein Gewitter, Hagel, Frost […] Arbeitet nicht für die Nahrung, die verdirbt, sondern für die, die für das ewige Leben bleibt. Was bringt euch eure Sonntagsarbeit?
Ihr lasst die Erde doch so zurück, wie sie ist, wenn ihr von hier scheidet; ihr nehmt nichts mit. Euer vorrangiges Ziel ist, zu Gott zu kommen; nur deshalb sind wir auf Erden. Meine Brüder, man müsste am Sonntag sterben, und am Montag wieder auferstehen. Der Sonntag ist Gottes Eigentum, der Tag, der ihm gehört, der Tag des Herrn. Gott hat alle Tage der Woche gemacht, er könnte sie alle für sich beanspruchen. Sechs davon hat er uns gegeben und nur den siebten für sich zurückbehalten.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium 06.05.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,22-29
In jener Zeit sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren. Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten. Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
„Sie massakrieren die Christen wie Hühner“
„Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern“
Beerdigung von Christen, die durch islamische Milizen getötet wurden. Priester tragen die Särge von getöteten Priestern.
VERGESSENE CHRISTENVERFOLGUNG
Ein erschreckender Aufschrei kommt vom Erzbischof von Kaduna, Matthew Man-bear Ndagoso: „Im Norden Nigerias läuft die Zeit ab.“
In den vergangenen Monaten hat sich, die schon seit Jahren andauernde Verfolgung der Christen intensiviert. Die westlichen Medien berichten kaum darüber, eine internationale Empörung gibt es nicht. Die tödlichen Angriffe auf die Christen in Nordnigeria scheinen nicht einmal die Aufmerksamkeit der weltkirchlichen Hierarchie zu erregen. In jüngster Zeit wurden Hunderte von Christen getötet und ganze Dörfer zerstört. Verschiedene Quellen sprechen von 750–800 Christen, die in den ersten vier Monaten von 2019 durch islamische Dschihadisten getötet wurden. 550–600 wurden Opfer von islamischen Fulbemilizen im Nordwesten, 200 der islamischen Dschihadmiliz Boko Haram vorwiegend im Nordosten.
Das veranlaßte den Erzbischof von Kaduna, einer der am stärksten betroffenen Diözesen, gegenüber LifeSiteNews einen dramatischen Hilfeschrei abzugeben:
„Die Christen zählen in den Augen einiger nicht“
Erzbischof Ndagoso beklagt, daß die Angriffe fulbischer Muslime gegen die christlichen Dörfer aus religiösen Gründen motiviert sind, aber auch durch die Straflosigkeit gefördert werden, mit der die Täter rechnen können, weil der Staat wegschaut.
Zerstörte Kirche – verfolgte Christen
In der Verfassung Nigerias ist die Religionsfreiheit verankert, so der Erzbischof. Das sei im Norden aber bloße „Theorie“. Dort bekennt sich der Großteil der Bevölkerung zum Islam. Nigeria ist ein Bundesstaat. Die Gliedstaaten im Norden haben die Scharia eingeführt, das islamische Gesetz.
„Die Christen sind hier eine winzige Minderheit, die in den Augen einiger leider nicht zählt.“
Der Erzbischof sagt es nicht ausdrücklich, meint damit aber offenbar nicht nur die mordenden, islamischen Milizen und Banden, sondern auch muslimische Politiker der Nordstaaten.
Das hat Erzbischof Ndagoso veranlaßt, direkt an US-Präsident Donald Trump und die internationale Staatengemeinschaft zu appellieren, die nigerianische Bundesregierung dabei zu unterstützen, die Sicherheit der Menschen im Land zu gewährleisten.
„Es ist die erste Pflicht einer Regierung, das gilt auf der ganzen Welt, Leben und Eigentum der Bürger zu schützen. Ich kann Ihnen versichern, daß dies in unserem Land, insbesondere im Nordwesten, nicht der Fall ist. Sie töten Christen wie Hühner.“
Quelle: katholisches.info Bild: Screens.
Gefeiert am 5. Mai
Hl. Godehard – Bischof von Hildesheim
* 960 in Reichersdorf bei Niederaltaich in Bayern
† 5. Mai 1038 in Hildesheim in Niedersachsen
Godehard (Gotthart) war ein Bayer, geboren 960 in Niederaltaich. 990 wurde er Mönch in Niederaltaich und schon 996 Abt dieses Klosters. Später wirkte er als Reformabt in Hersfeld und Tegernsee. Seit 1022 war er, als Nachfolger Bernwards, Bischof von Hildesheim. Er tat viel für den Kirchenbau, die kirchliche Kunst und das Bildungswesen, und er war ein großer Kinderfreund. Er starb am 5. Mai 1038.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
05.05.2019 – 3. Sonntag in der Osterzeit
„Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer“
Was symbolisiert das Meer, wenn nicht die gegenwärtige Welt, die von den turbulenten Wellen des Geschäftslebens und den Wirbelstürmen eines verfallenen Lebens geschlagen wird? Und was bedeutet das feste Ufer, wenn nicht gar die Unvergänglichkeit der ewigen Ruhe? Die Jünger arbeiten daher auf dem See, da sie noch in den Wellen des sterblichen Lebens gefangen sind, aber unser Erlöser steht nach seiner Auferstehung am Ufer, da er den Zustand des zerbrechlichen Fleisches bereits überwunden hat. Es ist, als wolle er diese Dinge nutzen, um seinen Jüngern vom Geheimnis seiner Auferstehung zu erzählen und ihnen zu sagen: „Ich erscheine euch nicht mehr auf dem Meer (vgl. Mt 14,25), denn ich bin nicht mehr unter euch in der Erregung der Wellen.“ In diesem Sinne sagte er an anderer Stelle nach seiner Auferstehung zu denselben Jüngern: „Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war“ (Lk 24,44). Er sagte das nicht, weil er nicht mehr bei ihnen war – sein Körper war anwesend und erschien ihnen –, aber […] sein unsterbliches Fleisch war weit entfernt von ihren sterblichen Körpern: Er sagte, er sei nicht mehr unter ihnen, obwohl er in ihrer Mitte stand. In der Schriftstelle, die wir heute lesen, gibt er ihnen durch den Ort dasselbe zu verstehen: während seine Jünger noch mit dem Boot fahren, zeigt er sich nunmehr am festen Ufer stehend.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 05.05.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 21,1-19
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus – Zwilling-, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot – sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Zum zweiten mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé








