Von H.H. Pfarrer Pietrek
Archiv des Autors: admin
Gefeiert am 28. Februar
Seliger Daniel Brottier – Priester und Mönch
* 7. September 1876 in La Ferté-St-Cyr in Frankreich
† 28. Februar 1936 in Auteuil, heute Stadtteil im 16. Arrondissement von Paris in Frankreich
Daniel Brottier war Spiritanerpater. 1903 ging er zur Mission nach Dakar in den Senegal, wo er Jugendarbeit leistete. 1911 musste er aus gesundheitlichen Gründen in die Heimat zurückkehren. Von hier aus förderte er weiterhin die Arbeit im Senegal. Ab 1923 brachte er das „Waisenhauswerk von Auteuil“ zu großer Blüte: Pater Daniel Brottier hatte tausenden Jugendlichen aus aller Welt geholfen.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
28.02.2019 – Donnerstag der 7. Woche im Jahreskreis
Das Salz der Buße
Den Spuren des göttlichen Meisters folgend, muss jeder, der sich Christ nennt, sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und an Christi Leiden teilhaben. Wie er so in das Bild seines Todes umgestaltet wird, kann er auch die Herrlichkeit der Auferstehung verdienen. Weiterhin darf er danach nicht mehr für sich leben, sondern für Gott, der ihn geliebt und sich selbst für ihn dahin gegeben hat; leben muss er auch für die Brüder, „damit er an seinem Fleische ersetzt, was dem Leiden Christi noch mangelt … für seinen Leib, der da die Kirche ist“ (vgl. Kol 1,24). Hinzu kommt, dass die Kirche ja in der innigsten Weise mit Christus verbunden ist und deshalb die Buße eines jeden Gläubigen eine gewisse innere Beziehung zur gesamten menschlichen Gemeinschaft hat. Denn es ist nicht so, dass man in der Kirche nur durch die Taufe die grundlegende Gnadengabe der Metanoia empfängt; in der Kirche wird dieselbe Gnadengabe auch erneuert und gestärkt durch das Sakrament der Buße. „Die (aber) zum Sakrament der Buße hinzutreten, erhalten für ihre Gott zugefügten Beleidigungen von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche versöhnt, die sie durch ihre Sünde verwundet haben und die zu ihrer Bekehrung durch Liebe, Beispiel und Gebet mitwirkt“ (vgl. Lumen Gentium, Art. 11). In der Kirche erhält schließlich in einer besonderen Weise auch das geringe Bußwerk aus der übernatürlichen Sühneleistung Christi Anteil, das den einzelnen Büßenden im Bußsakrament auferlegt wird, und mit diesem stehen kraft allgemeiner kirchlicher Anordnung zutiefst auch die übrigen Werke in Verbindung, die der Gläubige tut, leidet und erträgt.
Quelle: Apostolische Konstitution „Paenitemini“
Tagesevangelium – 28.02.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 9,41-50
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.
Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. Das Salz ist etwas Gutes. Wenn das Salz die Kraft zum Salzen verliert, womit wollt ihr ihm seine Würze wiedergeben? Habt Salz in euch, und haltet Frieden untereinander!
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Gefeiert am 27. Februar
Hl. Augustin Tchao – Priester
Augustin Tchao, Augustin Tchao-Soung wurde im Jahre 1746 in Kweichow/China geboren. Im Alter von 20 Jahren arbeitete er als Kommunalbeamter von Wu-chuan. Er hatte Christen im Gefängnis zu beaufsichtigen. Er hörte die Unterweisungen, die ein gefangener Priester seinen Mithäftlingen erteilte, kam zum Glauben und empfing am 28. August 1776 die Sakramente der Taufe und der Firmung. Am 5. Mai 1781 wurde er im Alter von 35 Jahren zum Priester geweiht. Er starb nach langer Kerkerhaft im Jahre 1815. Die Seligsprechung war am 27. Mai 1900; die Heiligsprechung am 1. Oktober 2000.
Hl. Markward – Abt in Prüm
* 8. Jh. in Frankreich
† 27. Mai 853 in Prüm in der Eifel
Markward war Abt in Prüm in der Eifel und Berater Kaiser Ludwig des Frommen.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 27.02.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 9,38-40
In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Sünden an den Sängerknaben
Die Akte Regensburger Domspatzen
Gefeiert am 26. Februar
Hl. Alexander von Alexandrien – Patriarch von Alexandria
† 17. April 328 (oder 326) in Alexandria in Ägypten
Alexander verhinderte mit seiner Kandidatur zum Patriarchen zu Beginn des 4. Jahrhunderts, dass Arius, der Begründer des Arianismus, dieses Amt antreten konnte. Auf dem Konzil von Nicäa war er, zusammen mit seinem Sekretär und späteren Nachfolger Athanasios, ein wichtiger Wortführer. Alexander war beim Volk hoch angesehen, galt als liberal, als Förderer der Armen und lebte streng asketisch.
Hl. Ulrich – Propst in Obermarchtal
† 26. Februar 1187
Ulrich war Prämonstratensermönch in Rot an der Rot. Zusammen mit anderen wurde er nach Obermarchtal gesandt, um das neue Kloster aufzubauen. Er wurde der zweite Propst des neuen Klosters.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
26.02.2019 – Dienstag der 7. Woche im Jahreskreis
„Der Letzte von allen und der Diener aller“
Antworte jenen, die durch die Wundmale der Passion am Leibe Christi verunsichert die Frage stellen: „Wer ist dieser König der Herrlichkeit?“ (Ps 24(23),8), antworte ihnen, dass es Christus ist, „stark und gewaltig“ (ebd.) in allem was er getan hat und immer noch tut […] Ist er denn wirklich klein, weil er sich um deinetwillen erniedrigt hat? Ist er zu verachten, weil er, der gute Hirt, sein Leben für seine Herde gibt? Weil er gekommen ist, das verirrte Schaf zu suchen, und es, wenn er es gefunden hat, zurückbringt auf seinen Schultern, die um des Schafes willen das Kreuz getragen haben, und weil er es von oben wieder zum ewigen Leben erweckt und in die Schar der treuen Schafe aufnimmt, die in der Herde geblieben sind (vgl. Joh 10,11; vgl. Lk 15,4)? Verachtest du ihn, weil er auf der Suche nach dem verlorenen Geldstück eine Lampe – sein eigenes Fleisch – angezündet und sein Haus gefegt und so die Welt von der Sünde befreit hat, während er die Schönheit seines königlichen Antlitzes durch sein Leiden verlor (vgl. Lk 15,8f.; vgl. Mk 12,16)? […] Glaubst du, er ist weniger groß, weil er sich mit einem Tuch umgürtet, um die Füße seiner Jünger zu waschen und ihnen so zu zeigen, dass die sicherste Weise, sich zu erheben, darin besteht, sich zu erniedrigen (vgl. Joh 13,4f.)? Machst du es Gott zum Vorwurf, dass Christus sich erniedrigt und seine Seele zur Erde beugt, um diejenigen, die unter der Last der Sünde gebeugt sind, mit ihm zu erheben (vgl. Mt 11,28)? Wirfst du ihm vor, dass er mit den Zöllnern und Sündern gegessen hat […] um ihres Heiles willen (Mt 9,10)? Wie kann man einem Arzt den Prozess machen, der sich über die Leiden und Wunden der Kranken beugt, um sie zu heilen?
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 26.02.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 9,30-37
In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé




