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14.11.2018 – Worte von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ

Von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner

„Gott erfreut sich derjenigen, die das Heiligste Herz Jesu zum Mittelpunkt ihres Lebens machen. Ihre Namen sind in sein Herz geschrieben und die Liebe des Heiligsten Herzens ist unsterblich und endet niemals.“

Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner  2015-2018

14.11.2018 – Mittwoch der 32. Woche im Jahreskreis

Hl. Bernhard von Clairvaux – Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

„Wo sind die neun?“

In unseren Tagen sieht man viele Menschen, die beten, aber leider keine, die umkehren und Gott danken […] „Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?“ Ihr erinnert euch sicher, so glaube ich, dass sich der Herr mit diesen Worten beklagt hat über die Undankbarkeit der neun anderen Aussätzigen. Wir lesen, dass sie sehr wohl wussten, wie man betet, erfleht und bittet, denn sie haben ihre Stimme erhoben, um zu schreien: „Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!“ Doch ihnen fehlte eine vierte Eigenschaft, die der Apostel Paulus einfordert: die „Danksagung“ (1 Tim 2,1), denn sie sind nicht umgekehrt und haben Gott nicht gedankt. Wir sehen ja auch in unseren Tagen eine gewisse Zahl von Menschen, die Gott inständig um das bitten, was ihnen fehlt, aber man sieht nur wenige, die dankbar zu sein scheinen über die Wohltaten, die sie empfangen haben. Es ist nichts Schlechtes, inständig zu bitten. Was aber dazu führt, dass Gott uns nicht erhört, ist, dass es uns an Dankbarkeit mangelt. Nach allem, was wir gesagt haben, ist es vielleicht ein Akt der Großmut seinerseits, den Undankbaren nicht zu gewähren, was sie erbitten, damit sie nicht noch strenger gerichtet werden aufgrund ihrer Undankbarkeit […] Aus Barmherzigkeit also hält Gott manchmal seine Barmherzigkeit zurück […] Ihr seht also, dass nicht alle, die geheilt wurden von dem Aussatz der Welt – ich meine von augenscheinlichen Verirrungen – einen Gewinn ziehen aus ihrer Heilung. Mehrere sind denn auch verborgener-weise befallen von einem Geschwür, das schlimmer ist als der Aussatz, jedoch weitaus gefährlicher, da es tiefer im Inneren verborgen ist. Deshalb fragt der Erlöser der Welt zurecht danach, wo die neun anderen Aussätzigen sind, denn die Sünder entfernen sich vom Heil. Deshalb fragt Gott den ersten Menschen, nachdem er gesündigt hatte: „Wo bist Du?“ (Gen 3,9).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 14.11.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 17,11-19

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.
Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein.
Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun?
Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Worte der heiligen Schwester Maria Faustyna

Das Schweigen ist ein Schwert im geistigen Kampf. Schwatzhafte Seelen gelangen nie zur Heiligkeit. Dieses Schwert des Schweigens schneidet alles ab, was sich der Seele anheften will. Wir sind gewohnt auf Sprache zu reagieren und meinen immer gleich antworten zu müssen ohne darauf zu achten, ob es Gottes Wille ist, dass wir reden.  Eine schweigsame Seele ist stark; alle Widerwärtigkeiten schaden ihr nicht, wenn sie im Schweigen ausharrt. Eine schweigsame Seele ist fähig, sich mit Gott aufs innigste zu vereinen; sie lebt fast immer unter der Eingebung des Heiligen Geistes. In einer schweigenden Seele wirkt Gott ohne Hindernisse. 

Quelle: Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska

Tagesevangelium – 13.11.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 17,7-10

In jener Zeit sprach Jesus: Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen?
Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken. Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

12.11.2018 – Worte von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ

Von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner

„Jesus ist unser König, der von den Toten auferstanden ist. Scheue dich nicht Jesus uneingeschränkt zu vertrauen und anzubeten. Bedenke: Der Tod ist bezwungen und unser dreifaltiger Gott, Vater – Sohn und hl. Geist schenkt uns ewige Glückseligkeit.“

Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner  2015-2018

Tagesevangelium – 12.11.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 17,1-6

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet. Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt. Seht euch vor! Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben. Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben! Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

11.11.2018 – Worte von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ

Von Bruder Johannes Paul CFM.SCJ , Herz Jesu Franziskaner

„Wir sollten dem allmächtigen Gott für seine Liebe und sein Geschenk des Lebens immer dankbar sein. Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Mt 6,26)

Ⓒ corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner  2015-2018