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Teuerster Krieg aller Zeiten

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EXPERTE RECHNET VOR

Teuerster Krieg aller Zeiten: Wie viel Putin der Ukraine-Krieg kostet

Über die  Kosten des Ukraine-Kriegs kursieren unterschiedlichste Schätzungen. Nun rechnet ein Experte vor, wie viel die Invasion Putin wirklich gekostet hat – und das ist um einiges mehr, als ursprünglich angenommen.

Die Ukraine-Invasion dauert nun schon mehr als zwei Monate – und für Russland könnte es der teuerste Krieg aller Zeiten werden. Zwar variieren die Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Krieg genannt werden – doch dass es eine absurd hohe Summe ist, die jeden Tag verbrannt wird, ist unumstritten.

Berater und Autor Tomi Ahonen rechnet nun auf Twitter vor, wie viel der Krieg Putin bisher gekostet hat – und wohl noch kosten wird.

Munition

Der Experte kalkuliert für seine Kosten-Berechnung 190.000 Kriegsfahrzeuge mit ein. Feuern alle durch, zahlt Russland laut Ahonens Berechnung täglich mehr als 700 Millionen Dollar für Munition. Noch teurer kommt die Artillerie (3.800 Einheiten) mit täglichen Maximalkosten von 475 Millionen Dollar und 1.900 Granaten-Werfer-Einheiten mit täglichen Maximalkosten von 95 Millionen Dollar. Hinzu kommen die Kosten für Raketen: Am 28. April veröffentlichte das „Forbes Magazine“ eine Kalkulation, die bis zum 28. April von einem Minimum von 7,5 Milliarden Dollar an Ausgaben für Raketen ausgeht. Heruntergerechnet auf 62 Kriegstage bis zu diesem Datum, ergibt das 120 Millionen Dollar täglicher Kosten für Raketen.

Treibstoff

Bei einer Tankfüllung pro Tag kommen 5.700 Panzer auf 6,3 Millionen Liter pro Tag – das macht laut Ahonen täglich 6,3 Millionen Dollar aus. Die Kampfflugzeuge kommen auf täglich 2,3 Millionen Dollar und alle weiteren Kampffahrzeuge auf 5,9 Millionen Dollar. Insgesamt ergeben sich also tägliche Maximalkosten von 15,5 Millionen Dollar für Treibstoff.

Söldner und Entschädigung für Gefallene

Für die Hinterbliebenen von gefallenen bzw. dauerhaft verwundete Soldaten muss Putin täglich mit 23 Millionen Dollar rechnen. Dagegen sind die Söldner, die der Kreml-Chef aus Syrien und Libyen anheuert, „günstig“: Sie kosten 1.800 Dollar pro Monat, wobei keine Verpflichtung zu Zahlungen nach deren Tod oder Verwundung besteht. Tägliche Kosten: 1,2 Millionen Dollar.

Verlorenes oder zerstörtes Kriegsmaterial

Alleine die „Mowska“, das die Ukraine versenkte, kostete 750 Millionen Dollar. Würde Russland alle zerstörten und verlorenen Schiffe, Fahrzeuge, Waffen ersetzen, würde das täglich 230 Millionen kosten. 

Krieg kostet Russland halbe Milliarde pro Tag

Insgesamt ergeben sich also tägliche Maximal-Kosten von 993,7 Millionen Dollar – rechnet man jedoch realitätsnahe, da nicht jeden Tag die Maximalkosten erreicht werden, ergeben sich laut Ahonen tägliche Kosten von 543,5 Millionen Dollar. Der Krieg kostet Russland also geschätzt eine halbe Milliarde pro Tag.

Berechnet man dann noch mit ein, dass Putin ursprünglich die Ukraine binnen drei Tage erobern wollte, daraus jedoch sechs Monate wurden und die Kosten variieren, da anfangs keine Söldner kämpften, keine Entschädigungen gezahlt werden mussten und noch keine Teile ersetzt werden mussten, ergeben sich bisher Gesamtkosten von 34 Milliarden Dollar – und alle zwei Tage kommt eine weitere Milliarde hinzu.

Quelle: oe24 & CFM.SCJ Archiv Alexandria

MIT STOCK ZU TODE GEPRÜGELT

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Russischer Soldat prahlt vor Mutter mit Folter an Ukrainern

Die ukrainische Armee veröffentlichte ein Telefonat eines russischen Soldaten mit seiner Mutter, in dem er die äußerst grausamen Foltermethoden beschreibt.

Immer wieder berichtet die Ukraine von Folter an Kriegsgefangenen – nun veröffentlichte die Armee ein abgefangenes Telefonat zwischen einem russischen Soldaten und seiner Mutter. Darin prahlt der Soldat mit den Foltermethoden, die die Russen an den ukrainischen Kriegsgefangenen anwenden. 

Soldat: (Es geschah) vor meinen Augen. Ich habe auch daran teilgenommen. FSB-Offiziere (Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes) folterten Kriegsgefangene. Weißt du, was eine „kleine Rose“ ist?

Mutter: Nein.

S: Man kann 21 „kleine Rosen“ auf dem Körper eines Mannes wachsen lassen. An den Zehen, Fingern und am Penis.

M: Okay.

S: Hast du jemals beobachtet, wie sich eine Rosenblüte öffnet?

M: Ja.

S: Bei Menschen ist es genau das Gleiche. Man schneidet in das Fleisch. 

Anschließend beschreibt der russische Soldat explizit die Verstümmelungen an den Körperstellen der Ukrainer. 

M: Warum hast du daran teilgenommen? Waren es nur FSB-Offiziere, die gefoltert haben?

S: Wir waren dafür zuständig, diese Leute gefangen zunehmen und zu transportieren. Und während wir auf die Kommandanten der Folterzellen warteten, hielten wir Kriegsgefangene fest. Wir schlugen sie. Wir brachen ihnen die Beine, damit sie nicht fliehen konnten. (Der Soldat beschreibt einen verstümmelten Mann). Mama, ich liebe es, Menschen zu verstümmeln, psychisch und physisch.

M: Ich habe dir immer gesagt, dass ich versuche, ruhig zu bleiben. Wenn ich dort (in der Ukraine) wäre, würde ich es an deiner Stelle auch genießen. Wir sind uns so ähnlich, du und ich. 

Nach einigen Minuten beschreibt der Soldat dann, wie er einen Ukrainer zu Tode geprügelt hat.

S: Wir haben den alten Mann zu Tode geprügelt, nur mit Schlagstöcken. Zu Tode. Kannst du dir vorstellen, wie lange es dauert, einen Menschen nur mit einem Schlagstock zu töten? So foltert der FSB hier. Es gibt noch eine andere Art der Folter, am Anus. (Der Soldat beschreibt die grauenhafte Verstümmelung)

M: Ach du meine Güte!
S: Es tut mir überhaupt nicht leid. Ich habe über 20 Kriegsgefangene (getötet) und mir geht es gut.

Quelle: oe24 & CFM.SCJ Archiv Alexandria

„KEINER ÜBERLEBT“

©Screenshot/Rossija 24

Putins Staatssender schockt mit Atomangriff-Karte gegen Europa

Im russischen Staatsfernsehen wird offen mit Atomschlägen gegen Europa gedroht.

In einer Sendung des russischen Staatssenders „Rossija 24“ wird anhand einer Grafik simuliert, wie ein Atomschlag auf drei europäische Hauptstädte ausgehen würde: Es würde „keine Überlebenden“ geben, wird dazu erklärt. Laut „Daily Mail“ reagiere der russische Sender damit offenbar auf Äußerungen des britischen Verteidigungsministers, der ukrainische Angriffe auf russische Infrastrukturen befürwortet.

Von Kaliningrad (Anm. der russischen Enklave zwischen Polen, Litauen und der Ostsee) könnten Raketen abgeschossen werden, wird in der Sendung erklärt. Diese Marschflugkörper könnten demnach Berlin in 106 Sekunden, Paris in 200 Sekunden und London in 202 Sekunden erreichen, so die Moderatoren.

Der Vorsitzende der nationalistischen Rodina-Partei, Alexej Schurawljow, stellte in der Sendung die Frage, was passieren würde, wenn Russland Atomwaffen gegen Großbritannien einsetzen würde. „Eine Sarmat-Rakete und die britischen Inseln werden nicht mehr sein“, so die Antwort.

Quelle: Rossija 24 & oe24

Priester bei Messerattacke in Nizza schwer verletzt

©APA/AFP

WÄHREND DER FRÜHMESSE

Bei einer Messerattacke in einer Kirche im südfranzösischen Nizza ist ein Priester von einem offenbar geistig verwirrten Mann schwer verletzt worden.

Das Leben des Geistlichen sei nicht in Gefahr, teilte Innenminister Gérald Darmanin am Sonntag mit. Zu dem Angriff kam es nach Angaben einer Polizeisprecherin während der Frühmesse in der Kirche Saint-Pierre-d’Arène im Zentrum der Stadt unweit der Strandpromenade.

Der Täter sei offenbar geistig verwirrt gewesen und wurde festgenommen. Außerdem wurde eine Nonne verletzt.

Priester in guter Verfassung

Wie der Bürgermeister Christian Estrosi mitteilte, habe er auf der Intensivstation mit dem Priester und der verletzten Nonne bereits reden können. Trotz des dramatischen Vorfalls sei der Geistliche in guter Verfassung. Der nicht vorbestrafte Täter, der aus dem südfranzösischen Fréjus stamme, habe mit einem sieben Zentimeter langen Messer mehrfach zugestochen. Die Gemeindepolizei und die Nationalpolizei seien gemeinsam in das Gotteshaus gestürmt, um den Angreifer zu überwältigen. Für etliche der nach der Attacke schockierten Gläubigen sei psychologische Hilfe organisiert worden.

Offenbar kein terroristischer Hintergrund

Der Präfekt des Departements Alpes-Maritimes, Bernard Gonzalez, sagte, der Täter sei bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen, auch in einer entsprechenden Klinik. Als Straftäter oder Radikalisierter sei der Mann nicht erfasst gewesen. Die Behörden gingen deshalb zunächst auch nicht von einem extremistischen Hintergrund des Täters aus.

Nicht der erste Messerangriff in Kirche

Ebenfalls in Nizza hatte vor eineinhalb Jahren ein aus Tunesien stammender Angreifer bei einer Messerattacke in der Kirche Notre-Dame im Zentrum der Stadt drei Menschen tödlich verletzt, darunter einen Küster. Die Tat wurde als islamischer Terrorismus eingestuft.

Zu dem erschütterndsten Angriff in einer Kirche in Frankreich kam es am 26. Juli 2016 in Saint-Étienne-du-Rouvray bei Rouen. Während der Morgenmesse nahmen zwei islamistisch motivierte Angreifer zunächst sechs Menschen als Geiseln. Dann ermordeten sie den Priester Jacques Hamel (85) und verletzten ein Gemeindemitglied schwer. Eine Nonne konnte fliehen und Alarm schlagen. Beide Angreifer wurden von der Polizei erschossen. Ein Pariser Gericht verurteilte im März drei Helfer der Angreifer zu hohen Haftstrafen.

Quelle: oe24

Herz Jesu Franziskaner

Worte von Bruder Gregory CFM.SCJ

Bruder Gregory CFM.SCJ – Herz Jesu Franziskaner
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Worte von Bruder Serge CFM.SCJ

Bruder Serge CFM.SCJ – Herz Jesu Franziskaner
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Pater Andreas Endl CFM.SCJ – Petersdom, Vatikan

Pater Andreas Endl zelebriert lateinisch tridentinische hl. Messe im Petersdom, Vatikan
© corjesu.info CFM.SCJ – Kongregation der Herz Jesu Franziskaner