VIDEO
Archiv des Autors: admin
IS-Terroranschlag in Wien
VIDEO
Der Anschlag in der Wiener Innenstadt hat nach Angaben von Österreichs Innenminister Karl Nehammer einen islamistischen Hintergrund. Ein am Montagabend von der Polizei getöteter und identifizierter Täter sei ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewesen, sagte Nehammer bei einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen. Demnach gibt es bisher drei zivile Todesopfer, zwei Männer und eine Frau. 17 weitere Menschen wurden laut jüngsten Medienberichten verletzt. „Wir gehen derzeit davon aus, dass es mehrere Täter gegeben hat“, sagte Nehammer. Derzeit liefen weitere Ermittlungen. Die Polizei rief die Wiener Bevölkerung auf, die Innenstadt zu meiden. Die Schulpflicht in der österreichischen Hauptstadt wurde ausgesetzt. Am Montagabend kurz nach 20 Uhr waren nahe der U-Bahnhaltestelle Schwedenplatz die ersten Schüsse gefallen. Danach soll es an fünf weiteren Tatorten in der Nähe zu Feuerüberfällen gekommen sein. In der Gegend befindet sich die Wiener Hauptsynagoge. Die Ermittler prüfen einen antisemitischen Hintergrund der Tat. Zudem handelt es sich um ein beliebtes Ausgehviertel, in dem sich am Abend vor Beginn des coronabedingten Lockdowns in Österreich noch zahlreiche Passanten aufhielten. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz sprach von einem „widerwärtigen Terrorangriff“. Das Land werde die Gefahr mit allen Mitteln bekämpfen.
TREUESCHWUR AUF IS ABGELEGT

Laut Innenministerium Doppelstaatsbürger mit nordmadezonischen Wurzeln – Im Dezember aus Gefängnis entlassen.
Wien. Der erschossene Attentäter von Wien war 20 Jahre alt, Doppelstaatsbürger mit nordmazedonischen Wurzeln und nach einer Verurteilung wegen terroristischer Vereinigung im Dezember vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. Das gab Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag bekannt. Nach dem Anschlag von Montag sind bisher vier Todesopfer zu beklagen. Die Bundesregierung beschloss eine dreitägige Staatstrauer.
Das Innenministerium nannte den Namen Kujtim Fejzulai. Es habe sich bei ihm zweifelsfrei um einen Anhänger der radikalislamistischen Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) gehandelt. Er wurde am 25. April 2019 zu 22 Monaten Haft verurteilt, weil er versucht hatte, nach Syrien auszureisen, um sich dort dem IS anzuschließen.
Am 5. Dezember 2019 wurde er vorzeitig entlassen
Am 5. Dezember 2019 wurde er vorzeitig bedingt entlassen – er galt als junger Erwachsener und fiel damit unter die Privilegien des Jugendgerichtsgesetzes (JGG). Von Polizeikräften erschossen wurde der 20-Jährige Montagabend in der Nähe der Ruprechtskirche, teilte der Innenminister mit. Wie Nehammer im Gespräch mit der APA darlegte, fanden umfangreiche Großrazzien im Umfeld des Täters statt. Konkret wurden 15 Hausdurchsuchungen vorgenommen und mehrere Personen festgenommen. Der Attentäter besaß neben der österreichischen auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft. „Er war mit einer Sprengstoffgürtel-Attrappe und einer automatischen Langwaffe, einer Faustfeuerwaffe und einer Machete ausgestattet, um diesen widerwärtigen Anschlag auf unschuldige Bürgerinnen und Bürger zu verüben“, erklärte der Innenminister. Unklar bleib weiter, ob es Mittäter gab oder nicht.
Dreitägige „Staatstrauer“
Die österreichische Bundesregierung beschloss in einer Sondersitzung eine dreitägige „Staatstrauer“. Bis inklusive Donnerstag werden die öffentlichen Gebäude mit Trauerbeflaggung versehen. Für Dienstag 12 Uhr war eine Schweigeminute geplant, in ganz Wien sollten laut katholischer Kirche die Kirchenglocken läuten. In den Schulen will man am Mittwoch zu Unterrichtsbeginn der Todesopfer gedenken, ging aus dem Ministerratsvortrag hervor. Das Attentat bezeichnete die Regierung als „Anschlag auf die Freiheit und Demokratie“. Man werde mit allen verfügbaren Kräften an der weiteren Aufklärung der Situation arbeiten. Und: „Die Republik Österreich und wir als Bundesregierung werden die Freiheit, die Demokratie und die Werte unseres Zusammenlebens entschlossen und mit allen gebotenen Mitteln verteidigen. Darüber hinaus werden wir mit unseren internationalen Partnern und Freunden gemeinsam gegen Terrorismus und Extremismus ankämpfen.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wandte sich in einer Rede an die Bevölkerung. Er sprach von einem Anschlag aus „Hass auf unser Lebensmodell“ und einem „Kampf zwischen Zivilisation und Barbarei“.
Quelle: oe24
Worte von Pater Klaus Maria em. Pfarrer Jakob i.R. – Nr. 22

Islamische Parolen im Wiener Stephansdom

Mann lief in Stephansdom und rief islamische Parolen
Nächster Polizeieinsatz in Wien: Ein 25-Jähriger betrat den Stephansdom und rief islamische Parolen.
Nachdem am Donnerstag Jugendliche in einer katholischen Kirche in Wien-Favoriten randaliert und „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen hatten, ist es am Samstag im Stephansdom zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Gegen 8.00 Uhr rief dort ein 25-Jähriger islamische Parolen, berichtete die Polizei. Der verwirrt wirkende Mann wurde von Beamten angehalten und einem Amtsarzt vorgeführt. Der Verfassungsschutz ermittelt in beiden Fällen, ein Zusammenhang besteht offenbar nicht. Als der 25-jährige dann im Innenraum „Allahu Akbar“ rief, wurde die Polizei alarmiert. Beamte der Bereitschaftseinheit hielten den Afghanen an und sperrten den Dom großräumig ab. Bei einer präventiven Durchsuchung der Kirche wurden keine bedenklichen Gegenstände gefunden, berichtete Polizeisprecher Marco Jammer. Bei dem vorangegangenen Vorfall am Donnerstag waren zunächst um 16.40 Uhr Beamte des Stadtpolizeikommandos Favoriten wegen etwa 20 Jugendlichen am Reumannplatz alarmiert worden, die religiös motivierte Parolen riefen. Die Gruppe aus Syrern und Afghanen war in Richtung Viktor-Adler-Markt unterwegs und brannten Pyrotechnik ab. Als die Jugendlichen die Beamten bemerkten, bewegten sie sich in verschiedene Richtungen. Zehn Beteiligte im Alter von 13 bis 18 Jahren wurden angehalten und wegen Anstandsverletzung und Lärmerregung angezeigt. Zwei Stunden später kam es zu dem Zwischenfall in der nahegelegenen Pfarrkirche St. Anton. Der anwesende Pfarrer rief die Polizei, weil nach seinen Angaben etwa 30 bis 50 Jugendliche in dem Gotteshaus gegen Sitzbänke traten. Parolen wurden keine mehr gerufen und die Jugendlichen waren bis zum Eintreffen der Polizei verschwunden. Beschädigt wurde laut dem Polizeisprecher nichts, auch Personen wurden weder verletzt noch bedroht. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung überprüft die Vorfälle, betonte Jammer. Von einem Zusammenhang sei derzeit nichts bekannt. Aufgrund der jüngsten Terroranschläge in Frankreich war bereits erhöhter Schutz französischer Einrichtungen und verstärkte Überwachung auf öffentlichen Plätzen angeordnet worden. Es seien verstärkte Streifen unterwegs, erläuterte Jammer. Ein Augenmerk liege nun auch auf Kirchen. „Ich habe den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit umgehend angewiesen, alle Polizeidienststellen aufgrund der aktuellen Ereignisse zu sensibilisieren und den öffentlichen Raum insbesondere im Hotspot Favoriten verstärkt zu überwachen“, wurde Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in der Polizeiaussendung zitiert. FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer kündigte eine parlamentarische Anfrage an den Innenminister zu den Hintergründen der Attacke auf die Kirche in Favoriten an. Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp forderte Konsequenzen und Abschiebungen für alle Unruhestifter. Die Wiener ÖVP wiederum forderte die SPÖ-geführte Stadtregierung zum Handeln auf und warf den Sozialdemokraten vor, Parallelgesellschaften ignoriert zu haben.
Quelle: oe24
Schüsse auf Priester

Ein bislang Unbekannter soll in Lyon einen orthodoxen Priester angeschossen haben. Wie die französische Presseagentur AFP am Samstag unter Berufung auf Justizkreise mitteilte, sei der Täter geflüchtet.
Der griechische Priester sei dabei gewesen, die Kirche zu schließen. Laut den Informationen soll der Geistliche in Lebensgefahr schweben. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem tödlichen Messerstich in Nizza, bei dem ein 21-jähriger mutmaßlicher Terrorist aus Tunesien in einer Kirche drei Menschen mit einem Messer tödlich angegriffen hat.
Auf Twitter meldet das französische Innenministerium den Vorfall im 7. Arrondissement von Lyon: Sicherheitskräfte seien vor Ort und hätten einen Sicherheitsbereich eingerichtet. Anwohner sollen den Tatort meiden und den Anweisungen der Behörden Folge leisten.
Mehrere Zwischenfälle in Frankreich
Bereits am Donnerstag war ein mit einem Messer bewaffneter Mann im Zentrum von Lyon festgenommen worden. Zeugen hatten zuvor die Polizei benachrichtigt, wie Polizeikreise am Donnerstag mitteilten. Der Mann sei den Sicherheitsdiensten bekannt, hieß es weiter. Niemand wurde verletzt. Es gab zunächst keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der tödlichen Attacke in Nizza oder den Angriff auf den orthodoxen Priester.
Die Zeitung „Le Parisien“ berichtete außerdem von einer Festnahme in Sartrouville in der Nähe von Paris. Der Mann soll seinem Vater anvertraut haben, nach der Attacke in Nizza einen Anschlag verüben zu wollen, und habe ein Messer dabei gehabt, so die Zeitung weiter. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.
Bei der Messerattacke am Donnerstag in einer Kirche in Nizza waren mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Der Täter wurde festgenommen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Frankreich hat die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.
Quelle: domradio.de
ISLAMISTEN-ANGRIFF IN WIEN FAVORITEN

50 türkische Teenies sollen Kirche gestürmt haben
Dabei sollen die südländisch aussehenden Jugendlichen „Allahu akbar“ gerufen haben.
Frankreich wurde nach dem brutalen Mord an dem Lehrer Samuel Paty, der auf offener Straße geköpft wurde, weil er die umstrittenen Mohammed-Karikaturen im Unterricht gezeigt hatte, von einer islamistischen Gewaltwelle heimgesucht. Zuletzt wurden drei Menschen in einer Kirche in Lyon getötet und viele weitere verletzt.
Jetzt soll es laut „Kurier“-Bericht auch in Wien zu einem Zwischenfall gekommen sein – zum Glück ohne Verletzte. Demnach sollen am Donnerstag rund 50 Jugendliche die Antonskirche in Favoriten gestürmt haben und randaliert haben. Dabei sollen sie gegen Bänke und den Beichtstuhl getreten haben und „Allahu Akbar“ gerufen haben.
Der Pfarrer verständigte schließlich die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Randalierer aber schon wieder weg. Der ganze Vorfall sei von Kameras aufgezeichnet worden.
Der Landesverfassungsschutz hat die Ermittlungen in der Causa übernommen. Demnach soll es sich bei den Verdächtigen um eine Gruppe von türkischen Jugendlichen handeln, die sich wenige Stunden zuvor am Reumannplatz getroffen hatten. Schon dort kam es zu Ausschreitungen in Form von Raufereien und Böllerwürfen. Die Polizisten kontrollierten dabei zehn der Teenies und konnten auch ihre Identität feststellen, so der Bericht.
Es sind keine Unbekannten. Bei der Gruppe soll es sich um jene fanatischen Islamisten handeln, die seit Monaten in Favoriten für Unruhe sorgen. Daher werden nun verstärkt solche Treffen kontrolliert.
Quelle: oe24
Interview mit Bischof Athanasius Schneider
VIDEO
Bischof Athanasius Schneider dankt Gott dafür, dass er in der christenverfolgenden Sowjetunion und nicht im Westen aufgewachsen ist: „Das stählt und gibt eine Grundlage fürs ganze Leben“. Seine Ankunft in Deutschland als zwölfjähriger war für Schneider mit zwei Schocks verbunden. Im Gegensatz zur Sowjetunion wurden an den Kiosken pornographische Schriften öffentlich zum Verkauf angeboten. Außerdem war die Handkommunion für ihn „unbegreiflich“, nämlich „dass man den Heiland wie einen Keks empfängt und sich selbst in den Mund legt.“ Schneider bemerkte schon als Jugendlicher, dass die deutsche Messe mehr einer Versammlung ähnelte als dem heiligen Gottesdienst, den er von der Sowjetunion her kannte. In den 1990er Jahren lebte Schneider als Priester in Rom, und seine Mutter erzählte ihm am Telefon weinend über die Zustände in ihrer Pfarrei in Süddeutschland. Es gab keinen Priester und eine Pastoralassistentin präsidierte Gebetsveranstaltungen. Die Mutter des Bischofs sagte damals: „Ich würde lieber wieder in der Sowjetunion verfolgt werden und im Untergrund sein, als das zu erleben, was hier in Deutschland in dieser Pfarrei vor sich geht.“
NÄCHSTER ALARM IN FRANKREICH

Mit Messer bewaffneter Mann in Lyon festgenommen
Bisher keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der tödlichen Attacke in Nizza.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann ist im Zentrum von Lyon festgenommen worden. Zeugen hatten zuvor die Polizei benachrichtigt, wie Polizeikreise am Donnerstag mitteilten. Der Mann sei den Sicherheitsdiensten bekannt, hieß es weiter. Niemand wurde verletzt. Es gab zunächst keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der tödlichen Attacke in Nizza.
Die Zeitung „Le Parisien“ berichtete außerdem von einer Festnahme in Sartrouville in der Nähe von Paris. Der Mann soll seinem Vater anvertraut haben, nach der Attacke in Nizza einen Anschlag verüben zu wollen, und habe ein Messer dabei gehabt, so die Zeitung weiter. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.
Bei der Messerattacke am Donnerstag in einer Kirche in Nizza waren mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden. Der Täter wurde festgenommen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Frankreich hat die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.
Quelle: oe24
DREI TOTE UND SECHS VERLETZTE NACH ANSCHLAG

Nizza-Terrorist soll 21-jähriger Tunesier sein
Der Migrant soll laut Medienberichten über Lampedusa nach Europa eingereist sein.
Bei dem mutmaßlichen Attentäter von Nizza handelt es sich Ermittlern zufolge um einen 21-jährigen Tunesier. Er soll am 20. September mit anderen Migranten über Lampedusa nach Europa gekommen sein, berichten italienische Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise. Demnach wurde er am 9. Oktober in einem Flüchtlingslager in Bari registriert. Wann und wie er nach Nizza gelangte, sei noch unklar, hieß es weiter.
Italienische Medien erinnerten in ihrer Berichterstattung an den Tunesier Anis Amri, der für den Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin 2016 mit elf Todesopfern verantwortlich gemacht wird. Auch er war im Februar 2011 auf Lampedusa eingetroffen.
Die italienischen Rechtsparteien reagierten unterdessen empört auf den Bericht über die angebliche Einreise des Täters über Lampedusa. Die postfaschistische Gruppierung „Fratelli d ́Italia“ (Brüder Italiens) forderte von der Regierung Auskunft darüber, ob der Tunesier tatsächlich in Lampedusa eingetroffen sei. Lega-Chef Matteo Salvini forderte den Rücktritt der Innenministerin, sollte sich die Route des mutmaßlichen Täters bestätigen.
Bei dem Angriff in einer Kirche in Nizza sind am Donnerstagmorgen mindestens drei Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Täter wurde von Sicherheitskräften verletzt und schließlich festgenommen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von einer islamistischen Terrorattacke.
Quelle: oe24
