Archiv des Autors: admin

Gefeiert am 21. Juli

Hl. Laurentius von Brindisi – Ordensgeneral und Kirchenlehrer

* 22. Juli 1559 in Brindisi in Italien
† 22. Juli 1619 in Lissabon in Portugal

Laurentius, geboren 1559 in Brindisi, trat 1575 in den Kapuzinerorden ein. Er studierte in Padua und Venedig. Sein leidenschaftliches Interesse für die Heilige Schrift trieb ihn dazu, die biblischen Sprachen (Griechisch und Hebräisch) gründlich zu erlernen. 1582 wurde er in Venedig zum Priester geweiht. Bald wurde er als Prediger und hervorragender Lehrer der Theologie bekannt. Seine Ordensbrüder wählten ihn zum Guardian, wenige Jahre später zum Provinzial; 1602-1605 war er Ordensgeneral. Er führte den Kapuzinerorden in Österreich und Böhmen ein und war auch in Bayern tätig. Sein Wirken lässt sich mit dem des hl. Petrus Kanisius vergleichen. Zur theologischen Auseinandersetzung mit dem Protestantismus kam sein Einfluss auf die Religionspolitik der katholischen Fürsten. Laurentius starb, genau 60 Jahre alt, am 22. Juli 1619. Papst Johannes XXIII. erhob ihn 1959 zum Kirchenlehrer.

„Die Waffen mit denen der Glaube verteidigt sein will, sind: das heilige Leben derer, die den Glauben predigen und lehren, und die Geduld in Leiden und Verfolgung.“

(Laurentius von Brindisi)

 

Hl. Florentius von Straßburg – Bischof von Straßburg

* in Irland
† 624 in Straßburg in Frankreich

Der vornehme Ire Florentius kam ins Elsass, wo er sich bei der Mündung der Hasel in die Breusch als Einsiedler niederließ. Nach der Legende heilte er die Tochter des Königs Dagobert und sollte dafür so viel Land bekommen, wie sein kleiner Esel während der Morgentoilette des Königs umschreiten könne. Der König verspätete sich, der Esel galoppierte – so ergab sich ein umfangreiches Gelände, der später reiche Grundbesitz des Klosters Niederhaslach. Florentius gründete die Klöster St. Thomas in Straßburg und Niederhaslach. Nach dem Tod Arbogasts wurde er Bischof von Straßburg. Florentius Reliquien befinden sich in Niederhaslach.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

21.07.2019 – 16. Sonntag im Jahreskreis

Hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit (1880-1906) Karmelitin

Das einzig Notwendige

Wir müssen uns bewusst sein, dass Gott am innigsten vertraut mit uns ist und alles mit Ihm angehen. Dann ist man niemals oberflächlich, selbst wenn man die gewöhnlichsten Tätigkeiten ausführt; denn man geht nicht in diesen Dingen auf, man überschreitet sie! Eine übernatürliche Seele gibt sich niemals mit zweitrangigen Dingen ab, sondern allein mit Gott. Oh! Wie einfach wird da ihr Leben, wie nahe kommt sie dem Leben seliger Geister, wie ist sie befreit von sich selbst und von allen Dingen! Alles reduziert sich für sie auf das Einssein, auf jenes „einzig Notwendige“, von dem der Meister zu Magdalena gesprochen hat. Dann ist sie wahrhaft groß, wahrhaft frei, weil sie „ihren Willen eingefügt hat in den Willen Gottes“.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 21.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 10,38-42

In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 20. Juli

Hl. Apollinaris von Ravenna – Bischof von Ravenna, Märtyrer

† 79 n. Chr. in Ravenna in Italien

Apollinaris war nach alten Legenden mit Petrus aus Antiochia – dem heutigen Antakya – nach Rom gekommen und wurde dann von diesem ausgesandt, um als Glaubensbote in Ravenna zu wirken, wo er zwanzig Jahre lang Bischof war. Heiden überfielen, misshandelten und töteten ihn auf qualvolle Weise.

Nach anderen Berichten überlebte Apollinaris qualvolle Peinigungen und Verfolgung, wurde mehrmals als tot geltend fortgetragen, entkam nach Dalmatien, verkündigte dort das Evangelium und wendete eine große Hungersnot ab. Nach seiner Rückkehr wurde er mit einer Keule erschlagen.

Wieder andere Quellen berichten eine ähnliche Lebensgeschichte am Ende des 2. Jahrhunderts. Eine stattliche Zahl von Martern, Heilungen, Wundern ist in der Legenda Aurea über ihn zusammengestellt.

Über Apollinaris‘ Grab in Ravenna wurde die weltberühmte dreischiffige Basilika S. Apollinare in Classe gebaut und 549 geweiht, seit dem 9. Jahrhundert erhebt die Kirche S. Apollinare Nuovo den Anspruch, seine Begräbnisstätte zu sein. Die Verehrung war früh schon auch in Rom, Mailand und Dijon beheimatet. Von Dijon breitete sie sich aus im Elsass, so in Obermichelbach – dem heutigen Michelbach-le-Haut, nahe Basel -, dazu in der Schweiz und bis nach Reims und Gorkum / Gorinchem.

Kaiser Otto III. brachte nach einem Besuch in Ravenna den Kult nach Burtscheid – heute ein Stadtteil von Aachen. Die Abtei Siegburg hat – möglicherweise durch Anno – Reliquien, vielleicht aus Dijon, erhalten und verbreitete den Kult im Rheinland; die Siegburger Propstei Apollinarisberg bei Remagen wurde ein berühmter Wallfahrtsort mit Pilgerfahrten, vor allem Mitte Juli. Die Reliquien auf dem Apollinarisberg kamen der Legende nach 1162 zusammen mit denen der heiligen Drei Könige durch Erzbischof Reinald von Dassel nach Deutschland, diese Überlieferung ist eine durch das Zusammenfallen von Apollinarisfest und Translationsfest der Drei Könige am 23. Juli angeregte Erfindung aus der Zeit um 1450. Diese Gebeine wurden von Herzog Wilhelm I. von Jülich geraubt und 1383 nach Düsseldorf gebracht; zuvor hatte ein Ritter mit Namen Gerhard von Einenberg den Kopf versteckt, so dass der in Remagen verblieb. In Folge des deutsch-französischen Krieges kam er 1812 auch nach Düsseldorf, wurde 1826 aber wieder nach Remagen zurückgeführt.

 

Hl. Margareta – Märtyrerin und Nothelferin

* in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei
† 305 daselbst

Margareta – in der Ostkirche ist Marina der gebräuchliche Name – ist eine legendäre Märtyrerin. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein. Die christliche Amme erzog sie demnach zum Glauben; der Vater verstieß seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpräfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt; die Richter begehrten die hübsche Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und rächte sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem Öl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesen Wundern dermaßen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten – dafür aber gleich enthauptet wurden wie schließlich auch Margareta.

Nach anderer Überlieferung sah der Stadtpräfekt Olybrius Margareta Schafe hüten und begehrte die schöne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, ließ er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Teufel als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte; sie entkam seinen Krallen unbeschädigt. Dem nun in Menschengestalt erscheinenden Teufel setzte sie ihren Fuß auf den Scheitel, um ihm seine Machtlosigkeit zu zeigen. Immer wieder wurde sie von den bei ihren weiteren Martern erlittenen Wunden wundersam gesund, das Volk erkannte dies, viele ließen sich daraufhin taufen. Schließlich zur Richtstätte geführt, betete sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Gedächtnis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten.

Die von einem nicht näher identifizierten Theotimos verfasste Leidensgeschichte der Margareta folgt dem Typus der Jungfrauen-Passiones; sie erfuhr zahlreiche lateinische und dann volkssprachliche Bearbeitungen. Margareta wurde schon bald in der Ostkirche verehrt, im Westen wurde sie zuerst im Martyrologium von Hrabanus Maurus erwähnt, dann wurde ihre Verehrung besonders vom Zisterzienserorden gefördert. Angebliche Reliquien sind seit 1185 in Montefiascone in der Toskana. Margareta war eine der Stimmen, von denen später Jeanne d’Arc geführt wurde. Infolge des Drachen-Attributs wurde Margareta zuweilen mit der von Georg befreiten Königstochter gleichgesetzt und beide gemeinsam zu Kirchenpatronen erkoren.

Margareta ist eine der Nothelferinnen; mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört Margareta zu den beliebten „drei heiligen Madln“; zusammen mit Dorothea sind sie die vier Virgines capitales, die wichtigsten Jungfrauen. Für Bauern begann früher am Margaretentag die Ernte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

20.07.2019 – Samstag der 15. Woche im Jahreskreis

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005) Papst

Die Sünde gegen den Heiligen Geist

Warum ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist nicht zu vergeben? Was ist unter dieser Lästerung zu verstehen? Der heilige Thomas von Aquin antwortet, dass es sich hier um eine Sünde handelt, „die ihrer Natur nach unvergebbar ist, weil sie jene Elemente ausschließt, derentwegen die Vergebung der Sünden geschieht“. Nach dieser Deutung besteht die Lästerung nicht eigentlich in verletzenden Worten gegen den Heiligen Geist, sondern in der Weigerung, das Heil anzunehmen, welches Gott dem Menschen durch den Heiligen Geist anbietet, der in der Kraft des Kreuzesopfers wirkt. Wenn der Mensch jenes „Offenlegen der Sünde“, das vom Heiligen Geist ausgeht und heilswirksamen Charakter hat, zurückweist, weist er damit zugleich das „Kommen“ des Trösters zurück, jenes „Kommen“, das sich im Ostergeheimnis vollzieht, in der Einheit mit der erlösenden Kraft des Blutes Christi, das „unser Gewissen von toten Werken reinigt“. Wir wissen, dass die Frucht einer solchen Reinigung die Vergebung der Sünden ist. Wer den Geist und das Blut zurückweist, verbleibt deshalb in „toten Werken“, in der Sünde. Die Lästerung gegen den Heiligen Geist besteht gerade in der radikalen Verweigerung der Annahme jener Vergebung, deren innerster Vermittler er ist und die eine echte Bekehrung voraussetzt, die von ihm im Gewissen gewirkt wird. Wenn Jesus sagt, dass die Lästerung gegen den Heiligen Geist weder in diesem noch im zukünftigen Leben vergeben wird, dann liegt der Grund darin, dass diese „Nicht-Vergebung“ ursächlich mit der Unbußfertigkeit verbunden ist, das heißt mit der radikalen Weigerung, sich zu bekehren […] Nun ist aber die Lästerung gegen den Heiligen Geist die Sünde jenes Menschen, der sich auf sein vermeintliches „Recht“ zum Verharren im Bösen – in jeglicher Sünde – beruft und dadurch die Erlösung verwirft. Ein solcher Mensch bleibt in der Sünde gefangen, indem er von seiner Seite her seine Bekehrung und damit die Sündenvergebung unmöglich macht, die er als unwesentlich und unbedeutsam für sein Leben erachtet. Dies ist eine Situation des geistlichen Ruins; denn die Lästerung gegen den Heiligen Geist erlaubt es dem Menschen nicht, sich aus seiner selbstverhängten Gefangenschaft zu befreien und sich den göttlichen Quellen der Reinigung der Gewissen und der Verzeihung der Sünden zu öffnen.

Quelle: Enzyklika „Dominum et vivificantem“ 18. Mai 1986, § 46 © Libreria Editrice Vaticana

Tagesevangelium – 20.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 12,14-21

In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen. Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken. Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden. Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden. Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat. Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 19. Juli

Hl. Bernulf – Bischof von Utrecht

* in Süddeutschland oder in den Niederlanden
† 19. (oder 4.) Juli 1054 in Utrecht in den Niederlanden

Bernulf war Pfarrer in Geldern und wurde um 1027 von Kaiser Konrad II. zum Bischof von Utrecht ernannt. Bernulf stand loyal zum Kaiserhaus und in enger Beziehung zu Kaiser Heinrich III., der ihm für sein Bistum Grafschaftsrechte und zahlreiche Güter verschaffte; Bernulf wurde so zum Begründer der Utrechter Territorialherrschaft. Vom Geist der Kirchenreform geprägt, was auch seine Beziehung zu Poppo von Stablo zeigt, errichtete er eine Reihe von Kirchen. In Utrecht gehen die Stifte St. Peter und St. Johannes sowie das Kloster St. Paul auf ihn zurück.

 

Hl. Poppo – Bischof von Schleswig

† an einem 19. Juli Anfang des 11. Jahrhunderts

Poppo wurde um 995 Bischof. Er wirkte als Glaubensbote in Dänemark und verlegte möglicherweise später den Bischofssitz nach Jütland. Bestattet wurde er in Bremen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 19.07.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 12,1-8

In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel. Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

„Sie merken nicht, dass sie die Kirche zerstören“

Kardinal Müller: „Gott steht über allem Geschaffenen“

(Rom) „Die Amazonassynode ist ein Vorwand, um die Kirche zu verändern, und die Tatsache, dass sie in Rom stattfindet, will den Beginn einer neuen Kirche unterstreichen.“ Mit diesen Worten kritisiert Kardinal Gerhard Müller die bevorstehende Sondersynode über das Amazonas-Tiefland, dessen Agenda dunkle Schatten vorauswirft. Der ehemalige Glaubenspräfekt bestätigt die Befürchtung, dass die von Papst Franziskus für kommenden Oktober einberufene Synode eine „andere Kirche“ zum Ziel hat.

Vor Kardinal Müller hatte bereits Kardinal Walter Brandmüller ein vernichtendes Urteil über das Instrumentum laboris, das Arbeitsdokument der Amazonassynode gefällt, das Grundlage der Synode sein wird. Das Arbeitsdokument wurde von Papst Franziskus genehmigt und entspricht somit seinem Willen.

Auch andere katholische Persönlichkeiten und Medien haben die Synodenväter, deren genaue Zusammensetzung noch nicht bekannt ist, bereits aufgerufen, das Arbeitsdokument abzulehnen.

Riccardo Cascioli, der Chefredakteur der katholischen Online-Tageszeitung La Nuova Bussola Quotidiana (NBQ), veröffentlichte gestern dazu ein Interview mit Kardinal Müller.

Cascioli: Eminenz, Sie sagen: „Sie wollen die Kirche verändern“, welches sind die klaren Signale eines solchen Willens?

Kardinal Müller: Der Ansatz des Instrumentum laboris ist eine ideologische Sichtweise, die keinen direkten Zusammenhang mit dem theologischen Ansatz zur Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus, dem fleischgewordenen Wort, wahrer Gott und wahrer Mensch, hat. Sie wollen die Welt retten, aber nach ihren Vorstellungen, indem sie vielleicht einige Elemente der Heiligen Schrift und der apostolischen Tradition verwenden. Nicht von ungefähr findet sich darin, obwohl von Offenbarung, Schöpfung, Sakramenten und dem Verhältnis zur Welt die Rede ist, fast kein substantieller Bezug zu den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils, die diese Aspekte definieren. Dei VerbumLumen GentiumGaudium et Spes. Man redet nicht von der Wurzel der Menschenwürde, der Universalität des Heils, der Kirche als universales Sakrament der Rettung der Welt. Es finden sich nur profane Ideen, über die man auch diskutieren kann, aber sie haben nichts mit der Offenbarung zu tun.

Cascioli: In diesem Zusammenhang scheint mir wichtig, die Nr. 39 des Instrumentum laboris zu erwähnen, wo von einem „großen und notwendigen Bereich des Dialogs zwischen den Spiritualitäten, den Bekenntnissen und den Religionen des Amazonas“ die Rede ist, was „eine freundschaftliche Annäherung der verschiedenen Kulturen verlangt“. Und es heißt weiter: „Die nicht ehrliche Öffnung gegenüber dem Anderen sowie eine korporative Haltung, die das Heil exklusiv dem eigenen Credo vorbehält, sind destruktiv, selbst für das eigene Credo.“

Kardinal Müller: Sie behandeln unser Credo, als handle es sich dabei um unsere europäische Meinung. Das Credo ist aber die vom Heiligen Geist erleuchtete Antwort auf die Offenbarung Gottes in Jesus Christus, der in der Kirche lebt. Es gibt kein anderes Credo. Es gibt hingegen andere philosophische Überzeugungen oder mythologische Ausdrucksformen, aber niemand hat je zu sagen gewagt, dass beispielsweise die Weisheit des Platon eine Offenbarung Gottes ist. In der erschaffenen Welt manifestiert Gott nur seine Existenz, sein Sein als Bezugspunkt des Gewissens, des Naturrechts, aber es gibt keine andere Offenbarung außer die von Jesus Christus. Das Verständnis von Lógos spermatikòs (die „Samen des Wortes“), vom Zweiten Vatikanischen Konzil aufgegriffen, bedeutet nicht, dass die Offenbarung Jesu Christi in allen Kulturen unabhängig von Jesus Christus existiert, so als sei Jesus nur eines dieser Elemente der Offenbarung. Der heilige Justinus der Märtyrer lehnte alle heidnischen Mythologien ab und sagte, dass die Elemente der Wahrheit in den Philosophien Eigentum Christi sind (II Apol. 13), in dem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sind (Col 2,3).

Cascioli: Also stimmen Sie mit Kardinal Brandmüller überein, wenn dieser im Zusammenhang mit diesem Dokument von „Häresie“ spricht?

Kardinal Müller: Häresie? Nicht nur, es ist auch ein Mangel an theologischer Reflexion. Der Häretiker kennt die katholische Glaubenslehre und widerspricht ihr. Hier aber macht man nur eine große Verwirrung, und das Zentrum von allem ist nicht Jesus Christus, sondern sind sie selbst und ihre menschlichen Ideen zur Rettung der Welt.

Cascioli: Im Dokument wird als Modell der ganzheitlichen Ökologie die „Kosmovision“ der indigenen Völker vertreten, die eine Konzeption sei, laut der Geister und Gottheiten „mit und im Territorium mit der Natur und im Verhältnis zu dieser wirken“. Und sie wird mit dem „Mantra von Franziskus: ‚Alles ist miteinander verbunden‘“ (Nr. 25) in Zusammenhang gebracht.

Kardinal Müller: Die „Kosmovision“ ist eine pan-naturalistische oder – im modernen, europäischen Kontext – eine materialistische Konzeption, die jener des Marxismus ähnelt: Am Ende können wir tun, was wir wollen. Gott ist nicht die Natur, wie es Baruch de Spinoza (1632–1677) formulierte. Wir aber glauben an Gott, den Schöpfer des Universums. Die Schöpfung existiert für die Verherrlichung Gottes, aber sie ist auch eine Herausforderung für uns, die wir gerufen sind, mit dem heilbringenden Willen Gottes für alle Menschen zusammenzuarbeiten. Unsere Aufgabe ist es nicht, die Natur zu bewahren, so wie sie ist. Wir haben vielmehr die Verantwortung für den Fortschritt der Menschheit in der Erziehung, der sozialen Gerechtigkeit, für den Frieden zwischen den Völkern. Deshalb bauen die Katholiken Schulen und Krankenhäuser, denn auch das ist Teil der Mission der Kirche. Man kann nicht die Natur idealisieren, als wäre der Amazonas eine Art Paradies, denn die Natur ist nicht immer freundlich gegenüber dem Menschen. Im Amazonas gibt es wilde Tiere, Infektionen, Krankheiten. Und auch die dortigen Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf eine gute Ausbildung und den Zugang zu einer modernen Medizin. Man kann nicht nur die traditionelle Medizin idealisieren, wie es in diesem Synodendokument geschieht. Eine Sache ist es, Kopfschmerzen zu behandeln, eine andere Sache ist es aber, wenn es um ernste Krankheiten und komplizierte Operationen geht. Der Mensch hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, alles zu tun, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Auch das Konzil wertet die moderne Wissenschaft auf, weil wir dank ihr viele Krankheiten besiegt, die Kindersterblichkeitsrate gesenkt und die Gefahren für die Mütter reduziert haben. Die moderne Technik ist ja nicht an sich des Teufels, hat aber dazu zu dienen, die vielen Probleme der menschlichen Existenz zu lösen. Die Christen haben eine Verantwortung für die Förderung des zeitlichen Allgemeinwohls (Gaudium et Spes, 34ff), ohne es aber mit dem ewigen Heil zu verwechseln.

Cascioli: Die traditionellen Kulturen und Religionen der indigenen Amazonasvölker werden aber als Modell der Harmonie mit der Natur beschrieben.

Kardinal Müller: Seit der Ursünde gibt es keine Harmonie mehr mit der Natur. Oft ist sie der Feind des Menschen, in jedem Fall aber ist sie ambivalent. Denken wir an die vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Erdbeben, Brände, Überschwemmungen, Stürme sind alles Ausdrucksformen der Natur und Gefahren für den Menschen. Der Mensch seinerseits ist zum Feind seines Bruders geworden anstatt sein Freund zu sein (Ehebruch, Raub, Lüge, Mord, Krieg). „Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden“ (Röm 8,22–23).

Cascioli: Alles wird mit dem Schlüssel einer verpflichtenden „ökologischen Umkehr“ gelesen…

Kardinal Müller: Wir müssen auf absolute Weise Begriffe wie „ökologische Umkehr“ ablehnen. Es gibt nur die Umkehr zum Herrn, und als Konsequenz gibt es auch das Wohl der Natur. Wir können nicht aus dem Ökologismus eine neue Religion machen. Da sind wir bei einem pantheistischen Verständnis, das abzulehnen ist. Der Pantheismus ist nicht nur eine Theorie über Gott, sondern auch Verachtung des Menschen. Der Gott, der mit der Natur gleichgesetzt wird, ist keine Person. Der Schöpfergott aber hat uns nach Seinem Ebenbild erschaffen. Im Gebet haben wir eine Beziehung zu Gott, der uns zuhört, der versteht, was wir brauchen, und nicht einen Mystizismus, in dem wir die persönliche Identität auflösen können. „Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!“ (Röm 8,15).

Cascioli: Und man soll die „Mutter Erde“ achten.

Kardinal Müller: Unsere Mutter ist eine Person und nicht die Erde. Und unsere Mutter im Glauben ist Maria. Auch die Kirche ist als Mutter beschrieben, da sie Braut Jesu Christi ist. Diese Worte dürfen nicht inflationär gebraucht werden. Eine Sache ist es, Respekt für alle Elemente dieser Welt zu haben, ein ganz andere, sie zu idealisieren und zu vergöttern. Diese Gleichsetzung Gottes mit der Natur ist eine Form von Atheismus, weil Gott von der Natur unabhängig ist. Sie [die Autoren] ignorieren völlig die Schöpfung.

Cascioli: Bereits zu Beginn der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts sah der damalige Kardinal Ratzinger, dass in den Kirchen nicht mehr über die Schöpfung gepredigt wurde, und er sah die dramatischen Konsequenzen voraus.

Kardinal Müller: In der Tat entstehen alle diese Irrtümer wegen der Verwirrung zu Schöpfer und Geschöpf, wegen der Gleichsetzung Gottes mit der Natur, was unter anderem den Polytheismus hervorbringt, weil jedem Naturelement eine Gottheit zugeschrieben wird. Gott aber ist nicht Teil seines Werkes. Er ist souverän und steht über allen geschaffenen Dingen. Das ist keine Verachtung, sondern Hochachtung der Natur. Ein grundlegendes Axiom der katholischen Theologie sagt: Gratia non tollit naturam sed perficit eam (Thomas von Aquin, Summa theologiae I, q. 1 a.8). Und die Menschen sind nicht mehr Sklaven der Elemente, sie müssen nicht mehr den Gott des Feuers anbeten oder dem Feuergott Opfer bringen, um uns mit einem Element zu versöhnen, das uns angst macht. Der Mensch ist endlich frei.

Cascioli: In dieser pantheistischen Sichtweise, die sich das Instrumentum laboris zu eigen macht, ist  auch eine Kritik am Anthropozentrismus zu erkennen, den die Kirche korrigieren solle.

Kardinal Müller: Es ist eine absurde Idee, behaupten zu wollen, dass Gott nicht anthropozentrisch sei. Der Mensch ist der Mittelpunkt der Schöpfung, und Jesus ist Mensch geworden. Er ist nicht eine Pflanze geworden. Das ist eine Häresie gegen die Menschenwürde. Die Kirche muss vielmehr den Anthropozentrismus betonen. Das Leben des Menschen ist unendlich würdiger als das Leben egal welchen Tieres. Heute gibt es bereits einen Umsturz dieses Prinzips: Wenn ein Löwe in Afrika getötet wird, ist das ein weltweites Drama, wenn aber hier die Kinder im Mutterleib getötet werden, ist das in Ordnung. Auch Stalin behauptete, dass diese Zentralität der Menschenwürde zu beseitigen sei; so konnte er viele Menschen rufen, um einen Kanal zu graben und sie zum Wohl der künftigen Generationen sterben zu lassen. Dafür nützen diese Ideologien, damit einige über alle anderen herrschen können. Gott aber ist anthropozentrisch, die Menschwerdung ist anthropozentrisch. Die Ablehnung des Anthropozentrismus rührt von einem Hass her auf sich selbst und auf die anderen Menschen. Der Mensch in Christus als Sohn des Vaters ist theozentrisch, aber nie kosmozentrisch. Die Liebe zu Gott über alles und die Liebe zum Nächsten, das ist das Gravitationsfeld der menschlichen Existenz.

Cascioli: Ein anderes magisches Wort von Instrumentum laboris ist die Inkulturation, die mehrfach mit der Inkarnation in Verbindung gebracht wird.

Kardinal Müller: Die Inkarnation fast als Synonym für Inkulturation zu gebrauchen, ist die erste Mystifizierung. Die Menschwerdung ist ein einmaliges, unwiederholbares Ereignis. Es ist das Wort, das sich in Jesus Christus inkarniert. Gott hat sich nicht in der jüdischen Religion inkarniert, er hat sich nicht in Jerusalem inkarniert; Jesus Christus ist einzigartig. Das ist ein grundlegender Punkt, weil die Sakramente von der Inkarnation abhängen. Sie sind Gegenwart des fleischgewordenen Wortes. Man darf bestimmte Begriffe nicht missbrauchen, die im Christentum von zentraler Bedeutung sind. Die Kirche drückt sich in den Symbolen der Katechese und in der sekundären Liturgie in den Formen der verschiedenen Kulturen aus. Die sakramentalen Symbole (Wort und Zeichen) aber führen die übernatürliche Gnade des gegenwärtigen Christus aus. Deshalb darf man die Liturgie nicht verachten als „ein Museumsstück oder Besitz von wenigen“ (Nr. 124). Die „Substanz der Sakramente“ ist wichtiger als die sekundären Riten und kann nicht durch die kirchliche Autorität geändert werden (Konzil von Trient, 21. Sess., 1562, DH 1728).

Cascioli: Kehren wir zur Inkulturation zurück: Aus dem Synodendokument geht hervor, dass alle Glaubensformen der indigenen Völker, ihre Riten und ihre Gebräuche anzunehmen sind. Man findet sogar einen Bezug, wie sich das frühe Christentum in die griechische Welt inkulturiert hat. Und es heißt, so wie man es damals gemacht hat, so muss man es heute mit dem Volk des Amazonas machen.

Kardinal Müller: Die katholische Kirche hat aber nie die griechischen und römischen Mythen akzeptiert. Im Gegenteil: Sie hat eine Gesellschaft abgelehnt, die mit der Sklaverei die Menschen verachtete. Sie hat die imperialistische Kultur Roms abgelehnt und die Päderastie, die für die Griechen typisch war. Die Kirche hat sich auf das Denken der griechischen Kultur bezogen, das soweit gelangt war, Elemente zu erkennen, die dem Christentum über den Verstand den Weg öffneten. Das Verhältnis zwischen geoffenbartem Glauben und menschlichem Intellekt ist die Basis unserer Beziehung zu Gott, Ursprung und Ende der ganzen Schöpfung. Aristoteles hat nicht die zehn Kategorien erfunden: Sie existieren bereits im Sein; er hat sie entdeckt. So wie es in der modernen Wissenschaft geschieht. Das betrifft nicht nur den Westen, es ist vielmehr die Entdeckung einiger Strukturen und Mechanismen, die in der Natur vorhanden sind. Dasselbe gilt für das Römische Recht, das nicht irgendein willkürliches System ist. Es ist vielmehr die Entdeckung einiger Rechtsgrundsätze, die die Römer in der Natur einer Gemeinschaft gefunden haben. Mit Sicherheit haben andere Kulturen nicht eine solche Tiefe erreicht, aber wir leben dennoch nicht in der griechischen, römischen, gotischen, langobardischen oder fränkischen Kultur. Das Christentum hat die griechische und römische Kultur völlig verändert. Bestimmte heidnische Mythen können eine pädagogische Dimension haben, die zum Christentum hinführen, aber sie sind keine Elemente, auf denen das Christentum gründet.

Cascioli: In diesem Prozess der Inkulturation, werden durch das Instrumentum laboris auch die Sakramente neu gelesen, vor allem was die heiligen Weihen betrifft mit dem Vorwand, dass es in einem so großen Gebiet zu wenig Priester gibt.

Kardinal Müller: Und hier zeigt sich wiederum, dass der zugrunde liegende Ansatz soziologisch und nicht theologisch ist. Die Offenbarung Gottes in Christus ist in den Sakramenten gegenwärtig, und die Kirche besitzt keine Autorität, die Substanz der Sakramente zu ändern. Sie sind keine Riten, die uns gefallen, und das Priestertum ist keine soziologische Kategorie, um eine Beziehung in der Gemeinschaft herzustellen. Jedes kulturelle System hat seine Riten und seine Symbole, aber die Sakramente sind göttliche Gnadenmittel für alle Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten. Deshalb können wir weder den Inhalt noch die Substanz ändern. Und wir können auch nicht den Ritus ändern, wenn dieser Ritus von Christus selbst konstituiert ist. Wir können die Taufe nicht mit irgendeiner Flüssigkeit vollziehen, sondern mit Naturwasser. Beim Letzten Abendmahl hat Jesus Christus nicht irgendein Getränk oder irgendeine Speise genommen. Er hat Wein von Trauben und Weizenbrot genommen. Einige sagen: Aber der Weizen wächst im Amazonas nicht, nehmen wir etwas anderes. Das ist aber nicht Inkulturation. Sie wollen nicht nur das ändern, was kirchliches Recht ist, sondern auch was göttliches Recht ist.

Cascioli: Eminenz, eine letzte Sache: Sie beziehen sich immer wieder auf „sie“, die die Kirche ändern wollen. Wer aber sind diese „sie“?

Kardinal Müller: Das hängt nicht von einer Person oder einer bestimmten Gruppe von Personen ab. Es ist ein System der Selbstbezogenheit, das gegen jedes kritische Argument immun ist. Ein Denken, das a priori andere katholische Gläubige und Theologen diskreditieren muss, indem sie moralisch als Pharisäer, Gesetzeslehrer, Hartherzige und Konservative abgestempelt werden. Man spricht voll Respekt von der Weisheit der Ahnen, verachtet aber die lange Tradition der Kirche. Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. werden wie etwas Überholtes behandelt. Man will sich der Welt anpassen: unauflösliche Ehe, Zölibat, Priesterinnen, die apostolische Autorität, sie werden behandelt, als handle es sich um ein politisches Problem. Alles muss in der Überzeugung geändert werden, dass es dadurch zu einem neuen Frühling der Kirche, zu einem neuen Pfingsten kommt. Auch das ist eine bizarre Idee, da die Ausgießung des Heiligen Geistes ein einmaliges, eschatologisches Ereignis ist, das für immer gilt. Als würde das Beispiel der Protestanten nicht genügen, um diese Illusion zu widerlegen. Sie sehen nicht, dass sie die Kirche zerstören. Sie sind wie Blinde, die in die Grube fallen. Die Kirche hat sich gemäß den Grundsätzen der katholischen Theologie und nicht der Soziologie oder des Naturalismus und Positivismus zu entfalten, (vgl. Dei Verbum, 8-10). „Die heilige Theologie ruht auf dem geschriebenen Wort Gottes, zusammen mit der Heiligen Überlieferung, wie auf einem bleibenden Fundament“ (Dei Verbum, 24).

Quelle: katholisches.info Bild: CFM.SCJ Archiv Alexandria