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24.05.2019 – Freitag der 5. Osterwoche

Hl. Franziskus von Assisi (1182-1226) Gründer der Minderbrüder

„Dass ihr Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt“ (vgl. Joh 15,16)

[…] o wie selig und gesegnet sind jene, die Gott lieben und so handeln, wie der Herr selbst im Evangelium sagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deinem ganzen Sinnen und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Lasst uns also Gott lieben und ihn anbeten mit reinem Herzen und reinem Sinn […] Und lasst uns unsere Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Mt 22,39). Und wenn einer sie nicht genauso lieben will wie sich selbst, so möge er ihnen wenigstens nichts Böses antun, sondern Gutes erweisen. Die aber die Vollmacht erhalten haben, andere zu richten, sollen das Richteramt mit Erbarmen ausüben, wie sie selbst vom Herrn Erbarmen zu erhalten wünschen. […] Lasst uns daher Liebe und Demut haben; und lasst uns Almosen spenden, denn gerade das Almosen wäscht die Seelen von den Makeln der Sünden rein. Die Menschen verlieren ja doch alles, was sie in dieser Welt zurücklassen; mit sich nehmen sie jedoch den Lohn der Wohltätigkeit und die gespendeten Almosen, für welche sie vom Herrn Lohn und würdiges Entgelt erhalten werden. […] Und alle jene Männer und Frauen: sofern sie solches tun und darin bis zum Ende ausharren, wird der Geist des Herrn auf ihnen ruhen (Jes 11,2), und er wird sich in ihnen eine Wohnung und Bleibe schaffen (vgl. Joh 14,23). Und sie werden Kinder des himmlischen Vaters sein (vgl. Mt 5,45), dessen Werke sie tun. Und sie sind Verlobte, Geschwister und Mütter unseres Herrn Jesus Christus (vgl. Mt 12,50). […] O, wie ehrenvoll und heilig und groß, im Himmel einen Vater zu haben! O, wie heilig, als Tröster einen schönen und wunderbaren Bräutigam zu haben! O, wie heilig und wie erfreulich, einen solch wohlgefälligen, demütigen, Frieden stiftenden, süßen und liebevollen und über alles ersehnenswerten Bruder und Sohn zu haben, der sein Leben für seine Schafe hingegeben (vgl. Joh 10,15) und für uns zum Vater gebetet hat, indem er sprach: „Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast. […] Und ich will, Vater, dass, wo ich bin, auch jene mit mir seien, damit sie meine Herrlichkeit sehen in deinem Reich“ (vgl. Joh 17,6–24).

Quelle: Der zweite Brief an die Gläubigen, Kap. 2–5.10 (aus: Dieter Berg, Leonhard Lehmann (Hg.), Franziskus-Quellen © 2009 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 129–130.132

Tagesevangelium – 24.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,12-17

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 23. Mai

Bartholomäus Agricola – Ordensmann und Priester

* 1560 in Amberg in Bayern
† 23. Mai 1621 in Neapel in Italien

Bartholomäus, Sohn des Küfermeisters Johann Bauer, wurde im reformatorischen Glauben nach den Lehren von Johannes Calvin erzogen; 1553 hatte die Refomation in Amberg stattgefunden. 1579 ergriff ihn aus heute unbekannten  Gründen die Sehnsucht nach dem katholischen Glauben. Er verließ sein Elternhaus und seine Heimat und begab sich nach Rom.  Ein Kardinal nahm ihn in seinem Haus auf und ließ ihn vom Ordensprokurator der  Franziskaner-Minoriten im katholischen  Glauben unterrichten. Nach eingehender Prüfung nahm man ihn in Tagliacozzo in den Orden auf.

Bartholomäus kehrte nach Amberg zurück, um auch seine Familie zur Konversion zum katholischen Glauben zu bewegen, doch er wurde bedroht und floh zurück nach Italien. In Assisi wirkte er drei Jahre lang als Novizenmeister, weitere fünf Jahre übte er dieses Amt in weiteren Klöstern aus, zuletzt in Neapel, wo er dann zum Priester geweiht wurde. Ab 1619 wirkte er als Spiritual der Franziskaner-Tertiarinnen, die sich der Kranken- und Armenpflege widmeten, und als Seelsorger am von den Schwestern  betreuten Spital der Unheilbaren, in dem sich die Ärmsten der Armen befanden. Ein besonderes Anliegen war ihm die Fürsorge für Strafgefangene. Wer in  Angst und Not war, fand Bartholomäus auf seiner Seite, für jeden hatte er Worte des  Trostes, die aufrichteten und Hoffnung gaben, gemäß seinem Leitspruch Der glaubt wahrhaft,  der durch Taten das übt, was er glaubt.  Er zog durch Städte und Dörfer, um Almosen zu  sammeln für die ihm anvertrauten Armen und Kranken, gleichzeitig wirkte er als Prediger und Lehrer beim einfachen Volk und vor allem den Kindern. Bekannt wurde er auch als  Verfasser asketischer Schriften.

1621 wurde er krank und sagte in gottergebener Klarheit seinen baldigen Tod voraus. Schon jahrelang zuvor litt er an einem offenen Fuß, weshalb er auch hinkte, aber er ertrug dieses Leid mit großer Geduld.

Bartholomäus‘ Bestattung glich einem Triumphzug; Tausende kamen, um von dem heiligen Padre Abschied zu nehmen. Sein Grab in der Kapelle des Ecce Homo – später der Verkündigung –  in der Basilika San Lorenzo Maggiore in Neapel ist bis heute das Ziel zahlreicher Pilger, die auf seine Fürsprache vertrauen; im Zweiten  Weltkrieg wurde es zerstört, aber inzwischen wieder aufgebaut. 1987 wurden seine Reliquien in der Basilika San Lorenzo Maggiore erhoben.

 

Hl. Desiderius – Erzbischof von Vienne und Märtyrer

* in Autun in Frankreich
† um 606 bei Lyon in Frankreich

Desiderius, ein umfassend gebildeter Mann, wurde um 595 Erzbischof von Vienne. Von Königin Brunhilde bedroht, musste er sein Bistum verlassen, konnte aber nach vier Jahren zurückkehren. Er tadelte weiterhin ihre Laster, deshalb ließ sie ihn in der Nähe von Lyon ermorden.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

23.05.2019 – Donnerstag der 5. Osterwoche

Hl. Thomas von Celano (1190-1260) Biograph des hl. Franziskus

„Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist“

Das sicherste Mittel gegen tausenderlei Nachstellungen und Listen des bösen Feindes ist, wie Franziskus zu versichern pflegte, die geistliche Freude. Er sagte nämlich: „Dann hüpft der Teufel am meisten vor Freude, wenn er einem Knecht Gottes die Freude des Geistes entreißen kann. Er trägt Staub bei sich, den er nach Belieben in die kleinen Falten des Gewissens hinein-wirft, um die Sauberkeit des Gewissens und die Lauterkeit des Lebens zu beschmutzen. Wenn aber“, sagte er, „die geistliche Freude die Herzen erfüllt, dann spritzt die Schlange vergeblich das tödliche Gift aus. Die bösen Geister können einem Knecht Christi nichts anhaben, wenn sie ihn mit heiliger Fröhlichkeit erfüllt sehen. Wenn jedoch der Geist in kläglicher Stimmung trostlos und traurig ist, wird er leicht entweder von der Traurigkeit aufgesogen oder eitlen Freuden überlassen.“ Daher trachtete der Heilige danach, stets im Jubel des Herzens zu verharren, die Salbung des Geistes und das Öl der Freude zu bewahren (vgl. Ps 45,8). Die Krankheit des Überdrusses suchte er als die schlimmste mit der größten Sorgfalt zu vermeiden. Sobald er merkte, dass sie auch nur ein wenig in seinem Geist Eingang gefunden hat, eilte er schnell zum Gebet. Er pflegte nämlich zu sagen: „Der Knecht Gottes, der, wie es vorkommen kann, aus irgendeinem Grund verwirrt ist, muss sich sofort zum Gebet erheben und so lange vor dem höchsten Vater verharren, bis er ihm die Freude seines Heiles wiedergibt (vgl. Ps 51,14).“ […] Manchmal hob er auch, wie ich mit eigenen Augen gesehen habe, ein Holz vom Boden auf und legte es über seinen linken Arm, nahm dann einen kleinen, mit Faden bespannten Bogen in seine Rechte und führte ihn über das Holz wie über eine Geige. Dazu führte er entsprechende Bewegungen aus und sang in französischer Sprache vom Herrn.

Quelle:  Franziskus-Quellen © 2009 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer

Tagesevangelium – 23.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,9-11

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Worin besteht die Häresie des Modernismus ?

Was ist Modernismus?

Der Modernismus ist zunächst ein philosophischer Irrtum. Das Übel, dass den individuellen Menschen heimsucht… ist der Subjektivismus. Der Verstand verzichtet auf seine Kraft, die Dinge zu erkennen wie sie in sich selbst sind, unabhängig vom erkennenden Geist. Er entzieht sich selbst des Trampolins der Realität: Warum ist man dann überrascht, dass er sich selbst als unfähig begreift, zum Ursprung der Wirklichkeit vorzudringen? Aber durch die Verbannung seiner selbst von der Wirklichkeit, wendet sich der Verstand automatisch nach innen auf sich selbst.

Der Mensch ist auf andere und auf die Gesellschaft (familiär, politisch und religiös) bezogen durch Kultur, Denken und Sprechen. Wenn der Modernismus die Wahrheit von der Wirklichkeit trennt, wie kann es dann eine einzige, ewige und notwendige Wahrheit im Bereich des Glaubens und des sozialen Lebens geben? Die Negation der Realität und der Wahrheit führt schließlich zu einem Menschen, der sich verschließt wie eine Auster und sich selbst als radikal autonomes Subjekt behauptet: „Du wirst sein wie Gott“.

Die Anbetung des „Ego“ auf allen Ebenen, individuell, moralisch und sozial, führt zu einem Schiffsbruch der Vernunft und des Glaubens.

Diese Trennung bereitet die Grundlage für die Durchführung des satanischen Projekts: „eritis sicut Deus – ihr werdet sein wie Gott“: Vom Subjektivismus ausgehend kehrt die modernistische Häresie zum Subjektivismus zurück, sie entthront Gott und setzt den Menschen an seine Stelle. Der Modernismus setzt eine Kirche, die dem Kult der Humanität geweiht ist, an die Stelle einer Kirche, die der Anbetung Gottes geweiht ist. Für die Theologie bedeutet die Anerkennung der Revolution des modernen Denkens, dass man die katholische Lehre nicht „im selben Sinne und in derselben Formulierung“ verstehen kann.

Wie Pius X. vorhergesehen hat ist das Dogma in einer ständigen Evolution; das moralische Leben variiert nach der „Situationsethik“; die Liturgie wandelt sich von der theozentrischen zur anthropozentrischen Ausrichtung; die Regierung der Kirche vom petrinischen und monarchischen zur Kollegialität; die kirchliche Lehre gibt Raum für Praxis und pastorales Leben.

Sieben wertvolle Ratschläge für harte Zeiten

  1. Mit der Tugend des Glaubens bleibe fest im Glauben an die Göttlichkeit und Beständigkeit der Kirche.
  2. Mit der Tugend der Hoffnung widerstehe jeglichem was Angst macht und greife tapfer an, was unser Heil verhindert.
  3. Hoffnung ist die allmächtige Kraft Gottes, die uns versprochen wurde, wenn wir tun, was wir mit Gottes Gnade können.
  4. Geduld und Erwartung; Unterstütze die Autoritäten und warte mit Zuversicht auf das göttliche Eingreifen.
  5. Vertrau, dass die Kirche ihre apostolische und petrinische Sukzession bewahrt, wenn sie fast vollständig ausgelöscht scheint, so wie Jesus am Kreuz von Seinem Vater verlassen schien.
  6. Soweit wie wir Gott in allen Dingen bei uns haben, brauchen wir nichts von der Welt.
  7. Sursum Corda! Nach der Nacht kommt die Morgendämmerung.

Quelle: FSSPX

Gefeiert am 22. Mai

Hl. Rita – Nonne und Mystikerin

* vor 1381 in Roccaporena bei Cascia in Umbrien in Italien
† 20. Mai 1447 in Cascia in Italien

Rita wurde gegen ihren Willen zur Ehe gezwungen. Nach 18 Ehejahren wurde ihr gewalttätiger Mann ermordet. Die beiden Söhne schworen Blutrache, Rita betete, dass sie lieber sterben sollten als zu Mördern werden. Beide starben bei einer Seuche. Rita wollte nun als Augustiner-Eremitin in Cascia ins Kloster eintreten, wurde aber abgewiesen. Die Überlieferung berichtet, dass daraufhin Johannes der Täufer, Augustinus und Nikolaus von Tolentino in einer nächtlichen Vision der Rita erschienen und sie zur Klosterpforte führten, worauf sie eingelassen wurde. Sie führte nun ein Leben in strengster Entsagung und Buße. Ihre mystischen Erfahrungen reichten bis zur Sigmatisierung durch die Wundmale der Dornenkrone. Im Jahr 1443 bohrte sich ein Dorn aus Jesu Krone in ihre Stirn, sie trug von da an die schmerzende und offene Wunde 15 Jahre lang bis zu ihrem Tod. Vor ihrem Ableben habe sie gebeten, ihr eine Rose aus dem Garten zu bringen. Obwohl es bitterkalter Winter gewesen sei, habe ein Rosenstrauß geblüht.

Bald nach Ritas Tod geschahen an ihrem Grab viele Wunder, schnell verbreitete sich ihre Verehrung. Zehn Jahre nach ihrem Tod wurde ihr unversehrter Leib in die Sakristei ihres Klosters übertragen. 1946 wurde in Cascia neben dem alten Kloster eine Basilika gebaut, sie ist ein viel-besuchter Wallfahrtsort: In Italien übertrifft nur der heilige Antonius die heilige Rita an Volkstümlichkeit. In Erinnerung an das Rosenwunder werden in Italien am 22. Mai sogenannte „Rita-Rosen“ geweiht. Eine Bruderschaft, 1904 in Rom gegründet, führt ihren Namen. Auch in Südamerika und auf den Philippinen sind ihr viele Kirchen geweiht.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

22.05.2019 – Mittwoch der 5. Osterwoche

Hl. Klara von Assisi (1194-1253) Ordensgründerin

„Bleibt in mir“

Ich habe den höchst ehrenwerten Ruf Eures heiligen Lebenswandels im Ordensstand vernommen; er ist nicht nur bis zu mir gedrungen, sondern nahezu auf der ganzen Welt glanzvoll bekannt. Darüber freue ich mich gar sehr im Herrn und juble. Nicht nur ich allein darf darüber jubeln, sondern auch all jene überall, die im Dienst Jesu Christi stehen oder zu stehen verlangen. Der Grund ist dieser: Ihr hättet außer anderem Prunk, Ehren und weltlicher Würde den außerordentlichen Ruhm genießen können, mit dem erlauchten Kaiser rechtmäßig vermählt zu werden, wie es Eurer und seiner Hoheit geziemt hätte. Doch Ihr habt das alles verschmäht. Ihr habt mit ganzer Seele und Leidenschaft des Herzens lieber die heiligste Armut und leibliche Not erwählt und einen Bräutigam edleren Geschlechts genommen, den Herrn Jesus Christus, der Eure Jungfräulichkeit immer unbefleckt und unversehrt bewahren wird. Wenn Eure Liebe ihm gehört, seid Ihr keusch, wenn Ihr ihn berührt, werdet Ihr noch reiner, wenn Ihr ihn aufnehmt, seid Ihr Jungfrau. Seine Macht ist stärker, seine edle Art erhabener, sein Aussehen schöner, seine Liebe holder und all seine Anmut feiner. Von seinen Umarmungen seid Ihr schon umfangen, er hat Eure Brust mit kostbaren Steinen geschmückt und Euren Ohren unschätzbare Perlen geschenkt. Und ganz hat er Euch umgeben mit leuchtenden und funkelnden Edelsteinen und Euch gekrönt mit einer goldenen Krone, dem ausdrücklichen Zeichen der Heiligkeit.

Quelle: Erster Brief an Agnes von Prag, 3–11, Klara-Quellen © 2013 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 21f.

Tagesevangelium – 22.05.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,1-8

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé