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12.02.2019 – Dienstag der 5. Woche im Jahreskreis

Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968) Kapuziner

„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir“

Das Gebet ist ein Herz-zu-Herz mit Gott […] Das gut verrichtete Gebet berührt das Herz Gottes und bewegt ihn, uns zu erhören. Wenn wir beten, soll sich unser ganzes Sein Gott zuwenden: unsere Gedanken, unser Herz. Der Herr lässt sich rühren und kommt uns zu Hilfe. Bete und hoffe. Gerate nicht in Erregung; Aufgeregtheit dient zu nichts. Gott ist barmherzig und er hört dein Gebet. Das Gebet ist unsere stärkste Waffe: es ist der Schlüssel, der das Herz Gottes aufschließt. Du musst dich an Jesus wenden, weniger mit den Lippen als mit dem Herzen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 12.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 7,1-13

In jener Zeit hielten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?
Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft und haltet euch an eure eigene Überlieferung. Mose hat zum Beispiel gesagt: Ehre deinen Vater und deine Mutter!, und: Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden. Ihr aber lehrt: Es ist erlaubt, dass einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Was ich dir schulde, ist Korbán, das heißt: eine Opfergabe. Damit hindert ihr ihn daran, noch etwas für Vater oder Mutter zu tun. So setzt ihr durch eure eigene Überlieferung Gottes Wort außer Kraft. Und ähnlich handelt ihr in vielen Fällen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 11. Februar

Unsere Liebe Frau von Lourdes

Immer wieder im Lauf der Jahrhunderte erschien die Gottesmutter verschiedenen Menschen, oft Kindern und Menschen geringer Herkunft, um sie zu Boten ihrer Botschaften und Anliegen zu machen. Am 11. Februar 1858 zeigte sich der vierzehnjährigen Bernadette Soubirous in der Grotte Massabielle bei Lourdes eine „weiße Dame“, die sich am 25. März als „Unbefleckte Empfängnis“ zu erkennen gab. Sie forderte Bernadette zum Rosenkranzgebet auf und hieß sie, an der Grotte hervorsickerndes Wasser zu trinken und sich damit zu waschen, Buße zu tun und für die Bekehrung der Sünder zu beten. Sie verlangte auch den Bau einer Kapelle und Wallfahrten zu diesem Ort. Nach der ersten Erscheinung zeigte sich die Gottesmutter noch weitere 17 Mal.

Nach anfänglicher Skepsis und strenger Prüfung von kirchlicher Seite wurden die Erscheinungen anerkannt. 1891 wurde das Fest der Erscheinung am 11. Februar für die Kirchenprovinz Auch genehmigt, 1907 dehnte Pius X. es auf die ganze Kirche aus. Millionen Pilger besuchen jährlich den Wallfahrtsort, und viele naturwissenschaftlich-medizinisch nicht erklärbare Heilungen haben seither stattgefunden. Von der Kirche sind bisher allerdings nur 69 anerkannt worden (Stand Februar 2018). Körperliche Heilung ist die eine Seite, doch wie viel seelische Heilung, wie viel ewiges Heil gewirkt wurde auf die Fürsprache der Gottesmutter, entzieht sich jeder Statistik. An diesem Ort ist die Gegenwart der Gottesmutter zu spüren, die die Gläubigen zum Herrn führt. Es ist ein Ort des Gebets und der Umkehr, aber auch ein Ort, die Gemeinschaft und Katholizität der Weltkirche zu erfahren.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

11.02.2019 – Montag der 5. Woche im Jahreskreis

Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444) Bischof und Kirchenlehrer

„Alle, die ihn berührten, wurden geheilt“

Selbst wenn er Tote auferweckt, begnügt sich der Retter nicht damit, durch sein Wort, das doch göttliche Befehle verkündet, zu handeln. Für diese so großartige Tat bedient er sich, wenn man so sagen darf, der Mitwirkung seines Fleisches. Er will damit zeigen, dass es die Macht hat, das Leben zu schenken, und erkennen lassen, dass sein Fleisch eins ist mit ihm: es handelt sich ja in der Tat um sein eigenes Fleisch und nicht um einen fremden Körper. So geschah es auch, als er die Tochter des Synagogenvorstehers auferweckte mit den Worten: „Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ (Mk 5,41): Er nahm sie bei der Hand, wie geschrieben steht. Er gab ihr das Leben zurück durch einen allmächtigen Befehl als Gott; er belebte sie auch durch die Berührung mit seinem heiligen Fleisch und bezeugte so, dass in seinem Leib wie in seinem Wort ein und dieselbe Kraft am Werk war. Ebenso geschah es, als er in eine Stadt namens Nain kam, wo man den einzigen Sohn einer Witwe zu Grabe trug: er fasste die Leichenbahre an und sagte: „Jüngling, ich sage dir: Steh auf!“ (Lk 7,14). Er verleiht also nicht nur seinem Wort die Macht, Tote aufzuerwecken; sondern um zu zeigen, dass sein Leib lebendig macht, berührt er auch die Toten, und lässt durch sein Fleisch das Leben in ihre Leichen übergehen. Wenn schon der bloße Kontakt mit seinem heiligen Leib einem Körper, der bereits im Zustand der Zersetzung ist, das Leben zurückgibt – welchen Gewinn werden wir dann erst in seiner lebenspendenden Eucharistie finden, wenn wir sie zu unserer Nahrung machen? Sie verwandelt jene, die am Mahl teilgenommen haben, ganz und gar in das ihr eigene Gut: in die Unsterblichkeit.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 11.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 6,53-56

In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Genesaret und legten dort an. Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.
Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 10. Februar

Die heilige Scholastika von Nursia (* um 480 in Nursia, dem heutigen Norcia in Umbrien; † um 542 bei Montecassino) war die Schwester (möglicherweise die Zwillingsschwester) des heiligen Benedikt von Nursia. Sie wird in der Vita des hl. Benedikt im zweiten Buch der Dialoge von Gregor dem Großen erwähnt, weitere historische Zeugnisse gibt es nicht.

Nach Gregor war Scholastika von Kindheit an Gott geweiht. Traditionell wird sie als erste Benediktinerin betrachtet, es ist allerdings aus dieser knappen Information bei Gregor nicht zu entnehmen, ob sie tatsächlich in einer klösterlichen Gemeinschaft lebte oder, wie in jener Zeit üblich, allein als geweihte Jungfrau.

Laut der Vita besuchte Scholastika ihren Bruder jährlich; sie trafen sich in einem Gutshaus seines Klosters und verbrachten den Tag miteinander im Gebet und geistlichen Gespräch. Bei einem dieser Treffen bat Scholastika Benedikt, noch bis zum Morgen bei ihr zu bleiben und das Gespräch fortzusetzen, was er zunächst ablehnte. Auf ihr inständiges Gebet hin begann ein so gewaltiges Unwetter, dass Benedikt nicht aufbrechen konnte und die Nacht über bleiben musste, so dass die Geschwister bis zum Morgen miteinander sprechen konnten. Gregor kommentiert die Episode mit den Worten: „Jene vermochte mehr, weil sie mehr liebte.“

Drei Tage darauf starb Scholastika; Benedikt sah ihre Seele in Gestalt einer Taube zum Himmel aufsteigen. Er ließ ihren Leichnam in sein Kloster holen und in dem für ihn selbst vorgesehenen Grab beisetzen.

Die Reliquien der hl. Scholastika befinden sich unter dem Hauptaltar der Basilika von Montecassino. Sie ist, neben ihrem Bruder, Patroninder römischen Kirche San Benedetto della Ciambella.

Scholastika wird in der Kunst im Habit einer Benediktinerin dargestellt; ihr ikonografisches Heiligenattribut ist die Taube.

Quelle: wikipedia Bild: CFM.SCJ Archiv Cairo

 

10.02.2019 – 5. Sonntag im Jahreskreis

Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975) Priester, Gründer des Opus Dei

„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8)

Als Jesus mit seinen Jüngern auf das Meer hinausfuhr, dachte er nicht nur an dieses Fischen. Deshalb […] antwortet er Petrus: „Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Menschen fischen.“ Und auch bei diesem neuen Fischfang wird die göttliche Großzügigkeit nicht fehlen: Die Apostel werden zu Instrumenten für große Wunder, ihrer persönlichen Schwäche zum Trotz. Wenn wir jeden Tag kämpfen, um zur Heiligkeit zu gelangen in unserem gewöhnlichen Leben, ein jeder an seinem Platz inmitten der Welt und in seinem Beruf, dann wage ich zu behaupten, dass der Herr auch aus uns Instrumente machen wird, die fähig sind, Wunder zu wirken, und zwar noch außergewöhnlichere, wenn nötig. Wir werden den Blinden das Augenlicht geben. Wer könnte nicht tausend Beispiele dafür aufzählen, wie ein fast von Geburt an Blinder wieder sehen kann und den vollen Glanz des Lichtes Christi empfängt? Ein anderer war taub und ein anderer stumm, sie konnten kein einziges Wort als Kinder Gottes hören oder reden […]: nun hören und reden sie als wahre Menschen […] „Im Namen Jesu“ geben die Apostel einem Kranken, der keiner nützlichen Handlung fähig ist, seine Kräfte wieder […] „Im Namen des Herrn, steh auf und geh!“ (vgl. Apg 3,6). Ein anderer Mensch, der gestorben war und schon Verwesungsgeruch verbreitete, hörte die Stimme Gottes, wie beim Wunder an dem Sohn der Witwe von Naim: „Junger Mann, ich sage dir, steh auf“ (vgl. Lk 7,14; vgl. Apg 9,40). Wir werden Wunder wirken wie Christus, Wunder, wie die ersten Apostel. Diese Wunder sind vielleicht Wirklichkeit geworden in dir, in mir: vielleicht waren wir blind oder taub oder lahm oder rochen nach Tod, als das Wort Gottes uns unserer Traurigkeit entriss. Wenn wir Christus lieben, wenn wir ihm im Guten folgen, wenn er allein es ist, den wir suchen und nicht uns selbst, können wir in seinem Namen umsonst weitergeben, was wir umsonst empfangen haben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 10.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 5,1-11

In jener Zeit, als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören. Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, so dass sie fast untergingen. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 9. Februar

Selige Maria Theresia Bonzel – Ordensgründerin

* 17. September 1830 in Olpe in Nordrhein-Westfalen
† 6. Februar 1905 in Olpe in Nordrhein-Westfalen

Regina Christine Wilhelmine Bonzel wurde in eine Familie des wohlhabenden Bürgertums hineingeboren, doch gerade deshalb sah sie ihre Berufung darin, sich um Arme und Benachteiligte zu kümmern. Mit 20 trat sie in den Dritten Orden des hl. Franziskus ein und nahm den Ordensnamen Maria Theresia an. 1857 wurde sie Vorsteherin des „Frauen- und Jungfrauenvereins zur Unterstützung armer und hilfloser Kinder“, ab 1859 begann sie mit zwei anderen Frauen ein klösterliches Leben; die drei Frauen nahmen von Anfang an auch Waisenkinder auf und gründeten schließlich das erste Waisenhaus im Sauerland. 1860 erhielten die inzwischen neun Frauen der Gemeinschaft das Ordenskleid, wurden aber gebunden an die Franziskanerinnen von Salzkotten. Schon in dieser Zeit widmeten sich die Schwestern der ewigen Anbetung. Drei Jahre später durfte Maria Theresia eine selbstständige Kongregation nach den Regeln des hl. Franziskus gründen, in der die besondere Verbundenheit mit dem Herrn im Altarssakrament zum Leitmotiv erhoben wurde, die Kongregation „Arme Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“, die so das tätige Leben mit dem kontemplativen verband. Maria Theresias Hingabe einerseits und Tatkraft andererseits drückt sich auch aus in ihrem Wahlspruch: „Er führt – ich gehe.“

Im Jahr 1872 begann im Deutschen Reich unter Otto von Bismarck der „Kulturkampf“,  ein Versuch, die katholische in Kirche in Deutschland, besonders Klerus und Ordensleute, aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Unter anderem wurden viele Ordensgemeinschaften verboten. In dieser Notlage folgten die Schwestern gem der Einladung des amerikanischen Bischofs Joseph Dwenger, in Lafayette im Bundesstaat Indiana eine Niederlassung zu gründen. Ohne Sprachkenntnisse, aber mit Mut und Gottvertrauen brachen sechs Schwestern 1875 nach Nordamerika auf und konnten kaum ein Jahr später bereits ein neues Krankenhaus einweihen. Novizinnen aufzunehmen war in der Zeit des Kulturkampfeds verboten, daher schickte Mutter Maria Theresia ihre Postulantinnen – mehr als 500 – in die Neue Welt. Auch hunderte von Amerikanerinnen schlossen sich der Kongregation an. Mehrmals reiste sie nach Amerika, um sich selbst um die jungen Schwestern zu kümmern, und stand die übrige Zeit in lebhaftem Briefkontakt mit ihnen.  Drei Jahre vor ihrem Tod konnte Maria Theresia Bonzel vorausschauend noch die „Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen“ gründen, um den Orden wirtschaftlich und rechtlich abzusichern.

Als Mutter Maria Theresia starb, war die Kongregation auf 1400 Schwestern in 73 Niederlassungen in Deutschland und 59 in Nordamerika angewachsen. Heute sind in den von ihr gegründeten 40 Einrichtungen über 8000 MItarbeiter tätig.

Maria Theresia Bonzel wurde am 10. November im Hohen Dom zu Paderborn selig gesprochen. Ihre Gebeine ruhen in der Pfarrkirche St. Martinus in Olpe.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 09.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 6,30-34

In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé