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06.02.2019 – Mittwoch der 4. Woche im Jahreskreis

Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975) Priester, Gründer des Opus Dei

„Ist das nicht der Zimmermann?“

Josef liebte Jesus, wie ein Vater seinen Sohn liebt; er nahm sich seiner an und gab ihm das Beste, das er hatte. Josef ging mit diesem Kind um, wie es ihm aufgetragen worden war. Er gab seinen Beruf an ihn weiter und bildete ihn zu einem Handwerker aus. Daher wurde Jesus von seinen Nachbarn in Nazaret schlicht „Zimmermann“ oder „Sohn des Zimmermanns“ genannt (Mt 13,55) […] Jesus muss Josef wohl ähnlich gewesen sein: in seinem Wesen, in der Art und Weise, wie er arbeitete und redete. Sein Realismus, seine Beobachtungsgabe, seine Manieren bei Tisch und beim Brotbrechen, sein Hang zu anschaulicher Darstellung seiner Lehre unter Verwendung von Beispielen aus dem Alltagsleben – all das spiegelt die Kindheit und Jugend Jesu wider und dementsprechend seine Beziehung zu Josef. Welche Tiefe liegt in diesem Geheimnis! Dieser Jesus – ein Mensch, der den Dialekt einer bestimmten Region Israels spricht, der Ähnlichkeit hat mit einem Handwerker namens Josef, er ist Gottes Sohn! Und wer kann Gott irgendetwas beibringen? Freilich, er ist wahrer Mensch und lebt ein normales Leben: zuerst als Kind, dann als junger Mann, der in Josefs Werkstatt mithilft, schließlich ein Mann im reifen Alter: „Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen“ (Lk 2,52). Josef war im menschlichen Bereich der Lehrmeister Jesu. Tag für Tag ließ er ihn taktvoll seine Zuneigung spüren. Er kümmerte sich um ihn mit froher Selbstlosigkeit. Ist das nicht ein guter Grund, diesen gerechten Mann (Mt 1,19), diesen heiligen Patriarchen, in dem der Glaube des Alten Bundes seinen Höhepunkt erreichte, als ein Lehrmeister des inneren Lebens zu betrachten?

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 06.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 6,1b-6

In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn.
Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 5. Februar

Hl. Agatha Jungfrau, Märtyrerin, Nothelferin

Die Geweihte Jungfrau Agatha von Catania (* um 225 in Catania auf Sizilien; † um 250 ebenda) starb wahrscheinlich unter Kaiser Decius zwischen 249 und 251 als Märtyrin. Die Heilige wird oft mit einem offenen Gefäß, in dem ihre abgeschnittenen Brüste liegen, dargestellt, oder auch mit dem Palmzweig als Attribut des Martyriums.

Der Überlieferung nach wurde Agatha auf Sizilien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Als gottgeweihte Jungfrau lehnte sie den Heiratsantrag des heidnischen Statthalters der Sicilia, Quintinianus,[1] ab, da sie die Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen gelobt hatte. Weil Agatha ihn zurückwies, ließ sie der Statthalter für einen Monat in ein Freudenhaus verschleppen. Da sie ihn nach dieser Zeit immer noch ablehnte, veranlasste Quintinianus ihre Verurteilung und ließ ihr die Brüste abschneiden. Nach dieser Folter erschien ihr der Legende nach nachts der heilige Petrus und pflegte ihre Wunden. Als man dies bemerkte, ließ der Statthalter Agatha auf glühende Kohlen legen, wodurch sie starb.

Nach der Überlieferung auf Malta flüchtete sie zunächst nach Malta, wo sie sich für einige Zeit im Bereich der heutigen Stadt Rabat in den Katakomben verbarg, die heute St.-Agatha-Katakomben heißen.

Etwa ein Jahr nach ihrem Tod brach der Ätna aus, und die Einwohner von Catania zogen mit dem Schleier der Heiligen dem Lavastrom entgegen, der daraufhin zum Stillstand kam.

Agatha liegt in der Kathedrale von Catania begraben und ist die Schutzpatronin der Malteser, der Stadt Catania, der Armen und Hirtinnen, der Glocken- und Erzgießer, der Weber sowie der Goldschmiede. Sie gilt als Helferin bei Brusterkrankungen, Viehseuchen, Erdbeben und Ausbrüchen des Ätna. In den nördlicheren deutschsprachigen Gebieten sowie der Schweiz ist die heilige Agatha die Schutzpatronin der Feuerwehren.

Der Agathakult breitete sich um 500 von Rom her aus. Sie gehört zu den Kanonheiligen, die im Römischen Messkanon genannt werden. Sowohl in der katholischen als auch in der orthodoxen Kirche wird der Gedenktag der Heiligen am 5. Februar begangen (gebotener Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender). Der Schleier der heiligen Agatha wird, wie einige andere Reliquien, im Dom von Catania aufbewahrt. Die größte Knochenreliquie, die Schädeldecke, befindet sich im Kloster Kamp.

In vielen Gegenden wird am Gedenktag der hl. Agatha Brot gesegnet (Agathabrot); mancherorts verteilte man Agathazettel, die ebenfalls gesegnet waren.

Quelle: wikipedia Bild: CFM.SCJ Archiv Cairo

05.02.2019 – Dienstag der 4. Woche im Jahreskreis

Hl. Hieronymus (347-420) Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

„Steh auf“

„Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen […] steh auf!“ „Nachdem du ein zweites Mal geboren bist, wirst du ‚Mädchen‘ genannt werden. Mädchen, steh auf um meinetwillen, nicht aufgrund deines Verdienstes, sondern durch das Wirken meiner Gnade. Steh also auf um meinetwillen: deine Heilung kommt nicht aus deiner eigenen Kraft.“ „Sofort stand das Mädchen auf und ging umher.“ Möge Jesus doch auch uns berühren und wir werden sofort umhergehen. Obwohl wir gelähmt sind, obwohl unsere Werke schlecht sind und wir nicht gehen können, obwohl wir auf dem Bett unserer Sünden liegen […] Wenn Jesus uns berührt, sind wir augenblicklich geheilt. Die Schwiegermutter des Petrus lag darnieder, vom Fieber geplagt: Jesus fasste sie an der Hand; da stand sie auf und sorgte sogleich für ihn (Mk 1,31) […] „Die Leute waren ganz fassungslos vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren“. Versteht ihr, warum er die Leute hinausschickte, während er ein Wunder vollbringen wollte? Er befahl nicht nur, sondern er befahl mit Nachdruck, dass niemand davon erfahren dürfe. Er befahl den drei Aposteln, er befahl auch den Eltern, es niemand wissen zu lassen. Der Herr richtete den Befehl an alle, aber das Mädchen konnte es nicht für sich behalten, sie die aufgestanden ist. „[…] dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben“: damit seine [des Mädchens] Auferstehung nicht als Erscheinung eines Geistes angesehen werde. Er selber aß nach seiner Auferstehung ein Stück gebratenen Fisch und Honigwabe (vgl. Lk 24,42 Vulg.) […] Ich bitte dich inständig, Herr, fass auch uns, die wir darniederliegen, an der Hand; zieh uns empor aus dem Bett unserer Sünden und lass uns umhergehen. Und wenn wir umhergegangen sind, gib uns etwas zu essen. Im Liegen können wir nicht essen. Wenn wir nicht stehen, können wir den Leib Christi nicht empfangen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 05.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 5,21-43

In jener Zeit fuhr Jesus im Boot ans andere Ufer hinüber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn.
Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden.
Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf, und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt? Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt?
Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.
Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur.
Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 4. Februar

Hl. Rabanus Maurus – Erzbischof von Mainz

* um 780 in Mainz in Rheinland-Pfalz
† 856 in Winkel im Rheingau, heute Oestrich-Winkel in Hessen

Rabanus, 780 in Mainz geboren, legte mit fünfzehn Jahren im Kloster Fulda die Mönchsgelübde ab. Zur weiteren Ausbildung kam er nach Tours in Frankreich, wo Abt Alkuin sein Lehrer war. Dieser gab ihm auch den Namen Maurus, den Rabanus dann als zweiten Namen beibehielt. Nach Fulda zurückgekehrt, wurde er Lehrer an der Klosterschule, dann Leiter der Schule und 822 Abt des Klosters. 847 wurde er als Erzbischof nach Mainz gerufen. Er war ein Mann von universaler Bildung, ein großer Förderer des Bildungswesens in der Zeit Karls des Großen, daher sein Ehrenname „Lehrer Germaniens“ (Praeceptor Germaniae). Der gelehrte Theologe und Schriftsteller war auch ein bedeutender Dichter; der Pfingsthymnus „Veni, Creator Spiritus“ (Komm, Schöpfer Geist) wird ihm zugeschrieben. Seine Heiligkeit bestand nicht in außerordentlichen Dingen, sondern darin, dass er seine Zeit bis zum Äußersten ausnützte, in der Gegenwart lebte und anderen den Weg zu Gott zeigte.

Weg zur Weisheit

„Wer den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Liebe gelangen. Denn niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen ist in der Liebe.“

Rabanus Maurus

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo

Tagesevangelium – 04.02.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 5,1-20

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen, in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bändigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an Händen und Füßen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen. Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Jesus hatte nämlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!
Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen. Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken. Die Hirten flohen und erzählten alles in der Stadt und in den Dörfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war. Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion Dämonen besessen gewesen war. Er saß ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da fürchteten sie sich. Die, die alles gesehen hatten, berichteten ihnen, was mit dem Besessenen und mit den Schweinen geschehen war. Darauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen.
Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Da ging der Mann weg und verkündete in der ganzen Dekapolis, was Jesus für ihn getan hatte, und alle staunten.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Islamischer Rassismus und das Blut des Ungläubigen

Das islamische Rechtssystem „Scharia“ unterscheidet stark zwischen dem Blut des Muslims und dem Blut des Ungläubigen (Kafir). Das muslimische Blut wird als wertvoll und unantastbar angesehen. Wer es vergießt, wird mit dem Tod bestraft, dahingegen wird die Tötung eines Nichtmuslims durch einen Muslim gar oder nur mit einer geringen Strafe geahndet. In seiner Koranexegese zur Sure 4.94 schreibt Al Qutubi: „Wenn der Muslim einem Kafir begegnet, der nicht in einem Schutzvertrag (mit dem Islam) steht, so darf er den Kafir töten. Spricht der Kafir aber das Bekenntnis „La ilaha ila llah“ (kein Gott außer Allah), so darf er nicht getötet werden, da er durch das islamische Glaubensbekenntnis im Islam Schutz für sich, für seinen Besitz und für seine Familie findet. Tötet der Muslim ihn danach (nachdem er Muslim geworden ist), so wird der Muslim mit dem Tod bestraft, anderenfalls nicht“. In der hanbalitischen Rechtsschule gilt: „Die Tötung eines kämpfenden Kafirs darf nicht bestraft werden. Ebenso fordert seine Tötung weder ein Sühneopfer noch die Zahlung von Blutgeld, denn seine Tötung ist erlaubt und gleicht der Tötung eines Schweins, weil Allah in Surat Al Tauba (Sure 9) befohlen hat die Ungläubigen zu töten“(Shareh Al Muqnee 8/263). Der Ausdruck „der Kämpfende oder militante Kafir“ arabisch „Al Kafir Al Harbi,, umschließt nicht nur der Schwerttragende, sondern ebenso jeden, der die Lehre des Islams durch seine Haltung oder sein Wort bekämpft. Dieser wird als Schwein angesehen und auch wie eins behandelt.

Gefeiert am 3. Februar

Hl. Blasius – Bischof von Sebaste, Märtyrer und Nothelfer

* 2. Hälfte 3. Jahrhundert in Sebaste, heute Sivas in der Türkei
† um 316 daselbst

Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien. Nach der Legende erlitt er unter Kaiser Licinius um 316 einen grausamen Märtyrertod. Im Gefängnis soll er einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet haben; deshalb wird er im Osten und Westen gegen Halsleiden angerufen (Blasius-Segen seit dem 16. Jahrhundert). Seit dem späten Mittelalter gilt er als einer der Vierzehn Nothelfer.

Hl. Ansgar – Erzbischof von Hamburg und Bremen

* um 801 bei Corbie in Frankreich
† 3. Februar 865 in Bremen

Ansgar, um 801 bei Corbie an der Somme geboren, wurde Benediktiner in Corbie; 823 kam er als Lehrer an die Klosterschule von Korvey an der Weser. Er missionierte bei den Dänen und Schweden und gewann den König Olaf für den christlichen Glauben. 831 wurde er er­ster Bischof von Hamburg-Bremen. Obwohl er wenig Erfolg hatte, gilt er als der Apostel des Nordens. Er starb 865 in Bremen. Sein Nachfolger Rimbert zeichnete in liebevoller Verehrung das Leben und die Persönlichkeit Ansgars, der in seinem Herzen ein Mönch, in seiner Tätigkeit ein Apostel war. „Er wollte den Blinden Auge, den Lahmen Fuß, den Armen ein wahrer Vater sein.“

Quelle: CFM.SCJ Archiv Cairo