Gelesen von H.H. Prälat DDr. Gregorius Hesse
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Hl. Pater Pio – 28.08.2018
28.08.2018 – Dienstag der 21. Woche im Jahreskreis
„Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen“ (1 Joh 3,18-19). Was heißt „in seiner Gegenwart“? Dort, wo Gott es sieht. Deshalb sagt der Herr selbst im Evangelium: „Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten“ (Mt 6,1) […] Du stehst vor Gott, also befrage dein Herz; siehe auf das, was du gemacht hast, und auf das, was du gewollt hast, als du es tatest: dein Heil oder eitle menschliche Ehre? Siehe ins Innere, denn der Mensch kann den nicht verurteilen, den er nicht sieht. Wenn wir unser Herz beruhigen wollen, dann sollen wir es beruhigen vor Gott. Wenn das Herz uns aber verurteilt, das heißt, wenn es uns innerlich anklagt, weil wir nicht in der Intention gehandelt haben, aus der heraus wir handeln sollten, [dann gilt:] „Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles“ (V. 20). Du verbirgst vor den Menschen den Grund deines Herzens; verbirg ihn vor Gott, wenn du es kannst! Wie kannst du ihn vor Gott verborgen halten, wenn ein Sünder voller Furcht oder Zerknirschung sagte: „Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?“ Wo ist denn Gott wirklich nicht gegenwärtig? „Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen“ (Ps 139(138),7-8). Wohin gehen? Wohin fliehen? Soll ich dir einen Rat geben? Wenn du vor ihm fliehen willst, dann fliehe zu ihm hin. Fliehe zu ihm, indem du ihm deine Sünden bekennst, nicht indem du dich vor ihm verbirgst. Denn du kannst dich nicht vor ihm verbergen, doch du kannst ihm deine Sünden bekennen. Sprich zu ihm: „Du bist mein Schutz“ (Ps 32(31),7); und entfache in dir immer mehr die Liebe, die einzig zum Leben führt.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Tagesevangelium – 28.08.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 23,23-26
In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt.
Du blinder Pharisäer! Mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Papst Franziskus bittet um Vergebung
Papst spricht große Vergebungsbitte wegen Missbrauch
Eine eindringliche Bitte um Vergebung für die umfangreichen Verfehlungen der katholischen Kirche in Irland hat Papst Franziskus der Schlussmesse des Weltfamilientreffens vorangestellt. Sichtlich erschüttert von seiner Begegnung mit Überlebenden von Missbrauch und Misshandlung formulierte er den Text, den der Vatikan unmittelbar bekannt gab. Hier eine Arbeitsübersetzung.
„Gestern traf ich acht Menschen, die den Missbrauch von Macht, Gewissen und Sexualität überlebt hatten. In Anlehnung an das, was mir gesagt wurde, möchte ich diese Verbrechen zu Füßen der Barmherzigkeit des Herrn legen und um Vergebung bitten.
Wir bitten um Vergebung für Missbrauch in Irland, Missbrauch von Macht und Gewissen, sexuellen Missbrauch durch Mitglieder, die verantwortungsvolle Positionen in der Kirche innehatten, und insbesondere um Vergebung für jeden Missbrauch, der in verschiedenen Arten von Institutionen unter der Leitung von Ordensleuten und anderen Kirchenangehörigen begangen wurden.
Wir bitten auch um Vergebung für die Fälle von Arbeitsausbeutung, zu denen so viele Kinder gezwungen wurden: Wir bitten um Vergebung.
Wir bitten um Vergebung für all jene Zeiten, in denen wir als Kirche den Überlebenden keinerlei Form von Mitgefühl, Suche nach Gerechtigkeit und Wahrheit mit konkreten Taten gezeigt haben: Wir bitten um Vergebung.
Wir bitten um Vergebung für jene Mitglieder der Hierarchie, die diese schmerzhafte Situation nicht angegangen sind, sondern geschwiegen haben: Wir bitten um Vergebung.
“ Möge der Herr uns die Kraft geben, dafür Sorge zu tragen, dass diese Dinge nie wieder geschehen und dass Gerechtigkeit wird ”
Wir bitten um Vergebung für die Kinder, die ihren Müttern weggenommen wurden, und für all die Zeiten, in denen alleinerziehenden Müttern, als sie später ihre Kinder suchten, gesagt wurde, die Suche nach den Kindern, von denen sie getrennt worden waren, sei eine Todsünde – und dasselbe wurde den Söhnen und Töchtern gesagt, die nach ihren Müttern suchten. Dies ist keine Todsünde, es ist das vierte Gebot. Wir bitten um Vergebung.
Möge der Herr diesen Zustand von Scham und Schuld aufrechterhalten und wachsen lassen und uns die Kraft geben, dafür Sorge zu tragen, dass diese Dinge nie wieder geschehen und dass Gerechtigkeit wird. Amen.“
Quelle: vaticannews.va Bild: Screens.
Katholische Kirche und Islam – Teil 1
Pater Josef Herget, Seelsorger der katholischen Türken Österreichs über Unterschiede zwischen Christentum und Islam und die Evangelisation unter Muslimen
Katholische Kirche und Islam – Teil 2
Pater Josef Herget, Seelsorger der katholischen Türken Österreichs über Unterschiede zwischen Christentum und Islam und die Evangelisation unter Muslimen
Hl. Pater Pio – 27.08.2018
27.08.2018 – Montag der 21. Woche im Jahreskreis
Christus ruft uns zur Umkehr
Angesichts von Versuchungen verhalte dich wie eine starke Frau und kämpfe mit Hilfe des Herrn. Wenn du in der Sünde zu Fall kommst, bleib nicht enttäuscht und kraftlos liegen. Demütige dich, aber ohne mutlos zu werden; erniedrige dich, aber ohne dich abzuwerten; vergieße Tränen ehrlicher Reue, um deine Unvollkommenheiten und deine Fehler reinzuwaschen, doch ohne die Hoffnung in das Erbarmen Gottes zu verlieren, das immer größer sein wird als deine Undankbarkeit. Fasse den Plan, dich zu bessern, doch ohne dich zu überheben, denn allein aus Gott sollst du deine Kraft schöpfen; und schließlich erkenne, dass wenn Gott nicht deine Rüstung und dein Schild wäre, dich deine Unvorsichtigkeit dazu gebracht hätte allerlei Sünden zu begehen. Wundere dich nicht über deine Schwächen. Nimm dich selbst an, so wie du bist; erröte über deine Untreue Gott gegenüber, doch schenke ihm dein Vertrauen und überlasse dich ihm voller Ruhe, so wie ein kleines Kind den Armen seiner Mutter.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Tagesevangelium – 27.08.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 23,13-22
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.
Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, so ist das kein Eid; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, so ist das kein Eid; wer aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé




