An oder mit Corona gestorben? Pathologe legt sich fest
Ein Pathologe hat 100 verstorbene Covid-19-Patienten obduziert. Sein Ergebnis ist eindeutig. In den allermeisten Fällen, in denen mit Corona infizierte Menschen sterben, ist das Virus dem Chef-Pathologen der Uniklinik Augsburg zufolge auch Grund für ihren Tod. „Die meisten könnten noch leben, wenn sie sich nicht mit dem Coronavirus infiziert hätten“, sagte der Direktor des Instituts für Pathologie und Molekulare Diagnostik, Bruno Märkl der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwoch).
100 Obduktionen
Das Klinikum hat bereits mehr als 100 verstorbene Covid-19-Patienten obduziert, wie dort bestätigt wurde. Die Annahme, tödliche Verläufe träfen nur ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen, die ohnehin bald gestorben wären, „das sehen wir überhaupt nicht“, sagte Märkl der Zeitung. „Ich wünschte, ich könnte diejenigen, die an der Gefährlichkeit lauthals zweifeln, einladen, mir bei einer solchen Obduktion über die Schultern zu schauen – sie würden schnell verstummen.“ Letzten Endes sei es ein „inneres Ersticken“, an dem die Patienten sterben.
Frauenpriesterinnen sollen „ergebnisoffen“ [= in zustimmender Weise] diskutiert werden, meinte Hamburgs Erzbischof Stefan Heße vor der Neuen Osnabrücker Zeitung (4. Februar).
Es habe in der Kirche eine „Weiterentwicklung“ [= Änderung] der Lehre gegeben: „Deswegen sollten wir das auch hier nicht von vornherein ausschließen.“
Nach Heßes „Empfinden“ kann eine Entscheidung zu Frauenpriesterinnen nur ein vom Papst einberufenes Konzil fällen. Er kehrt unter den Tisch, dass das bis inklusive Johannes Paul II. bereits ausdrücklich und auf definitive Weise geschehen ist.
Eine Positionierung [= Forderung] der deutschen Bischöfe zu Frauenpriesterinnen soll für Heße „so gut werden, dass sie auch im Dialog mit Rom trägt“ und in den Diskurs mit anderen Ortskirchen weltweit „eingespeist“ werden könne.
Hintergrund der anti-katholischen Forderung ist der ab heute tagende „Synodale Weg“.
In dem Interview bekannte Heße, Fehler beim Umgang mit Missbrauchsfällen begangen zu haben. Er habe darüber nachgedacht, sein Amt aufzugeben, doch diese Entscheidung stünde ihm nicht zu: „Nur der Papst könnte mich dazu auffordern und dann jemanden bestimmen, der in der Zeit die Verantwortung übernimmt.“
Bei den seit September aufgekochten und gebetsmühlenhaft wiederholten Vorwürfen geht es darum, dass Heße als Personalchef im Kölner Erzbistum Missbrauchsfälle „vertuscht“ habe.
Im antikirchlichen Feuer der Oligarchen-Medien stehen auch der Kölner Kardinal Woelki und die Kölner Weihbischöfe Puff und Schwaderlapp.
Tito Meri von Bischof Bernardo Johannes Bahlmann eingesetzt
Bischof Bernardo Johannes Bahlmann (60) von Obidos, Brasilien, hat am 8. Januar Tito Meri, einen halbnackten Indianerhäuptling, als de-facto Diakon eingesetzt.
Indianerhäuptling als de-facto Diakon eingesetzt
Bahlmann nennt Meri „einen außerordentlichen Spender der Eucharistie, der Taufe und der Ehe“. Bislang waren alle vier Bischöfe in Obidos in Deutschland geborene Franziskaner.
Die Zeremonie fand in der Kirche St. Antonius von Padua in Oriximina statt. Meri ist der neunte indianische „außerordentliche Seelsorger“
Indianerhäuptling Meri ist der neunte indianische „außerordentliche Seelsorger“
Die acht vorherigen produzierte Bischof Bahlmann im Dezember 2020.
Im September 2019 sagte Bahlmann, er könne sich vorstellen, den Zölibat abzuschaffen. Im Oktober 2019 nahm er an der Amazonas-Synode teil.
(Paris) Die Mehrheit von Frankreichs Bischöfen ist der Ansicht, das Motu proprio Summorum Pontificum habe keine guten Früchte gebracht. Den entsprechenden Fragebogen der Glaubenskongregation beantwortete die Französische Bischofskonferenz negativ und hebt sich damit vom positiven Gesamttenor der Rückmeldungen ab.
Im April 2020 versandte die römische Kongregation für die Glaubenslehre allen Diözesanbischöfen und Territorialoberen weltweit einen Fragebogen zum Motu proprio Summorum Pontificum. Mit diesem hatte Papst Benedikt XVI. 2007 dem überlieferten Ritus in der lateinischen Kirche wieder Geltung und Spielraum verschafft, wie sie ihm seit der Liturgiereform von 1969/70 verwehrt worden waren. Der Fragebogen dient Rom für eine Bestandsaufnahme der Umsetzung des Motu proprio und der damit gemachten Erfahrungen.
Das Bekanntwerden der römischen Initiative sorgte in traditionsverbundenen Kirchenkreisen für einige Unruhe. Im Gefolge der Liturgiereform hatten sie, vor allem in den 70er Jahren, bittere Erfahrungen machen müssen: Der überlieferte Ritus wurde unterdrückt, Priester, die an ihm festhielten, mußten Schikanen und Strafversetzungen erdulden und allgemein wurde so getan, als sei der Ritus, wie er durch die Jahrhunderte bis zum Vortag gegolten hatte, verboten.
Erst in den 80er Jahren unter Johannes Paul II. kam es vonseiten Roms zu ersten versöhnlichen Schritten. Mit Summorum Pontificum stellte Papst Benedikt XVI. schließlich klar, daß der überlieferte Ritus nie verboten war und ein solches Verbot auch undenkbar wäre. Vor allem erlaubte er allen Diözesan- und Ordenspriestern ihn ohne spezielle Erlaubnis der Oberen zu zelebrieren.
Im „Mutterland“ der Tradition reibt es sich
Obwohl die Glaubenskongregation jeden Bischof und Territorialoberen persönlich befragte, erfolgte die Beantwortung des Fragebogens vielfach kollektiv durch die örtliche Bischofskonferenz. Nicht aber in Frankreich, wo die Bischöfe die Antworten einzeln abgaben, aber die Bischofskonferenz dann eine begleitende Zusammenfassung erstellte, mit dem im Gesamtbild ein negatives Urteil nach Rom übermittelt wurde. Frankreich gilt als „Mutterland“ der Tradition. Dort konnte sie sich trotz Aufbegehren der kirchlichen 68er Bewegung und den nachkonziliaren Umbrüchen am stärksten behaupten, was untrennbar mit der Gestalt von Erzbischof Marcel Lefebvre zusammenhängt, der zum öffentlich sichtbaren Wortführer des Widerstandes gegen die Neuerungen wurde.
Entsprechend stark reiben sich bis heute die beiden Lungenflügel in Frankreichs katholischer Brust. Es sind „zwei Welten, die sich nicht treffen“, so beschreibt die Bischofskonferenz der Glaubenskongregation das Verhältnis von überliefertem und neuem Ritus bzw. der jeweiligen Priester und Gläubigen. InfoCatolica schrieb dazu:
„Die Bischöfe Galliens glauben, daß das Motu Proprio Summorum Pontificum von 2007, mit dem Papst Benedikt XVI. die Feier der Messe in ihrer letzten Form vor der Liturgiereform normalisierte, gut gemeint war, aber nicht die erwarteten Früchte trug.“
Das negative Gesamturteil wurde mit einem ideologischen Seitenhieb flankiert. Es wurden „monarchistische und rigoristische Tendenzen“ unter den Gläubigen beklagt, die der heiligen Messe im überlieferten Ritus beiwohnen.
Keine Erwähnung findet, daß die Liturgiereform angesichts sich leerender Kirchen noch weniger den Anspruch erheben könnte, „die erwarteten Früchte“ getragen zu haben.
95 Prozent der Diözesen haben geantwortet
Insgesamt haben bis auf fünf alle französischen Diözesen (ausgenommen jene der mit Rom unierten Ostkirchen) den Fragebogen beantwortet. Nur in vier Diözesen gibt es keinen Meßort des überlieferten Ritus, während die meisten Diözesen einen oder zwei Meßorte angeben.
Einige Diözesen haben Personalpfarreien errichtet und damit eine eigene Jurisdiktion für die Gläubigen des überlieferten Ritus geschaffen.
In 24 Diözesen werden die Meßorte von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) betreut, in 18 Diözesen von Diözesanpriestern, darunter auch ein emeritierter Bischof, und in 16 Diözesen vom Institut Christus König und Hohepriester (ICRSS).
Die bedeutendsten Zentren des überlieferten Ritus sind die Diözesen Fréjus-Toulon, Paris und Versailles. Das Bistum Fréjus-Toulon wird von Msgr. Dominique Rey, einem der Tradition nahestehenden Bischof, geleitet. In seiner Diözese gibt es zehn ständige Meßorte im überlieferten Ritus. Im Erzbistum Paris sind es sechs und in Versailles sieben, an denen an Sonntagen regelmäßig siebzehn heilige Messen zelebriert werden.
Der Bischofsstuhl von Versailles ist derzeit allerdings vakant. Am 17. Dezember 2020 nahm Papst Franziskus, zwei Monate bevor Bischof Eric Marie Aumonier sein 75. Lebensjahr vollendete, dessen kanonisch vorgeschriebenes Rücktrittsgesuch an. Msgr. Aumonier, der zuvor Weihbischof von Paris war, hatte die Diözese seit 2001 geleitet.
Instrumentelles Verständnis von Summorum Pontificum
Erwartungsgemäß negativ fiel das Kapitel über das Verhältnis zur Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) aus. Die Bischöfe billigen insgesamt Summorum Pontificum jedoch zu, daß das Motu proprio eine noch größere Spaltung und Abwanderung von Gläubigen zur Piusbruderschaft verhindert habe. Allerdings sei das nicht der einzige mögliche Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Die Bischöfe in ihrer Mehrzahl geben zudem zu verstehen, daß sie Summorum Pontificum nicht im Sinne Benedikts XVI. als meritorisch – liturgisch wie ekklesiologisch – richtig und als notwendigen Akt der Versöhnung sehen, sondern vor allem instrumentell. Das Motu proprio habe nämlich nicht dazu geführt, so die Bischofskonferenz, daß die Piusbruderschaft zur vollen Einheit mit Rom zurückgekehrt ist.
Einige Bischöfe haben positiv darauf hingewiesen, daß aufgrund der beiden Formen des römischen Ritus eine Offenheit gegenüber anderen Formen der Spiritualität entstanden ist. Die meisten Bischöfe aber beklagen Tendenzen zur Isolation, die sie einseitig auf der traditionsverbundenen Seite zu erkennen glauben. Auch darin zeigt sich, daß von vielen Bischöfen das Anliegen Benedikts XVI., auch dreizehn Jahre nach Inkrafttreten von Summorum Pontificum, nicht verstanden und erst recht nicht rezipiert wurde.
Frankreichs Bischöfe attestieren, daß durch das Motu proprio in der Ortskirche ein faktischer „Biritualismus“ entstanden ist.
Ein Bischof stößt sich daran: „Die Eucharistie, die einen sollte, trennt“. Andere stellten aber positiv fest, daß durch die größere Präsenz der „außerordentlichen Form des Römischen Ritus“, wie der überlieferte Ritus im Motu proprio genannt wird, Möglichkeiten für eine größere Einheit mit den Ortskirchen entstanden sind.
Nach Meinung der Mehrheit der französischen Bischöfe überwiegen jedoch die negativen Erfahrungen mit dem überlieferten Ritus die positiven deutlich.
Nicht thematisiert wird, daß mit der Liturgiereform und anderen nachkonziliaren Einschnitten die Priesterberufungen massiv eingebrochen sind. Zahlreiche französische Diözesen haben keine Seminaristen, andere nur einen oder zwei. Auch hier gibt es nur wenige herausragende Ausnahmen. An erster Stelle mit Abstand wieder Fréjus-Toulon, Paris und Versailles. Gleichzeitig verschiebt sich unter den Seminaristen das Verhältnis sukzessive zugunsten der Priesterseminare und Gemeinschaften der Tradition.
Die Wünsche der Bischöfe
Was die vorgeschlagenen Verbesserungen betrifft, wünschen sich die Bischöfe vor allem eine stärkere Beteiligung der Gläubigen des überlieferten Ritus am Leben der Diözese, eine größere Einheit im liturgischen Kalender der beiden Formen des Römischen Ritus und die Förderung einer einheitlichen Leseordnung.
Unabhängig davon sprechen sich die Bischöfe in ihrer Mehrheit für die Aufhebung von Summorum Pontificum aus, wenngleich dieser Wunsch nicht so direkt formuliert wird. Die Abneigung gegen die Tradition ist jedoch ungebrochen.
52 amtierende Oberhirten der 95 lateinischen Diözesen Frankreichs (einschließlich Militärordinariat) wurden von Papst Franziskus ernannt.
Da Benedikt XVI. klarstellte, daß die überlieferte Form des Römischen Ritus nicht aufgehoben oder gar verboten wurde und es zweifelsfrei legitim ist, das Meßopfer in der Editio typica des Römischen Ritus von 1962 zu zelebrieren, ist es trotz ihres negativen Urteils „fraglich, ob Frankreichs Bischöfe eine Aufhebung anstreben“, so InfoCatolica.
Weltweit gesehen überwiegt die positive Beurteilung von Summorum Pontificum. Im deutschen Sprachraum etwa haben sich seither die Meßorte im überlieferten Ritus vervierfacht.
„Kirche in Not“ reagiert auf Missbrauchsvorwurf gegen Gründer
„Kirche in Not bedauert die schweren geschilderten Vorwürfe zutiefst“: Die in Deutschland ansässige Organisation geht wegen eines Medienberichts über einen Missbrauchsvorwurf auf Distanz zu ihrem Gründer Pater Werenfried van Straaten.
Der 2003 verstorbene Ordenspriester soll 1973 auf einer Reise des katholischen Hilfswerkes nach Italien versucht haben, eine junge Mitarbeiterin zu vergewaltigen, schreibt das Blatt „Christ & Welt“ (Donnerstag), das der Wochenzeitung „Die Zeit“ beiliegt.
„Kirche in Not bedauert die schweren geschilderten Vorwürfe zutiefst“, erklärte das Hilfswerk am Mittwoch. „Die Organisation distanziert sich umfassend von jeder Form des Verhaltens, wie es in dem Artikel Pater van Straaten vorgeworfen wird.“
Stellungnahme des Hilfswerks
2010 habe die Frau den Fall bei der Organisation gemeldet, schrieb Kirche in Not in der Stellungnahme. Zur gleichen Zeit gab es Bestrebungen, den Pater selig zu sprechen. Ein vom Vatikan entsandter Weihbischof unterstützte damals das Hilfswerk bei seiner Modernisierung. Der Geistliche habe von den Vorwürfen gegen den auch als „Speckpater“ bekannten van Straaten erfahren, schrieb die Organisation. Es habe einen Briefwechsel zwischen ihm und dem Vatikan gegeben.
Daraus zitiert „Christ & Welt“. Kardinal Mauro Piacenza, damals Präfekt der römischen Kleruskongregation und seit 2011 Präsident des Stiftungsrates von Kirche in Not, soll demnach zur Geheimhaltung nach Außen aufgefordert haben. „Kardinal Piacenza weist den Vorwurf der Vertuschung zurück, da dieser jeder Grundlage entbehrt“, antwortete das Hilfswerk auf Nachfrage in der Nacht zu Donnerstag.
Eine Anfrage an den Vatikan dazu blieb bis Donnerstagmittag unbeantwortet.
Wunsch nach vertraulicher Behandlung
Der Leitung von Kirche in Not erschien nach eigenen Angaben die Schilderung der Frau damals glaubhaft, weshalb sie ihr eine Entschädigung von 16 000 Euro zahlte. Die Betroffene habe gewollt, dass ihr Fall vertraulich behandelt werde, deshalb veröffentlichte das Werk ihn nicht. „Es gab auch das Interesse, einen Reputationsschaden vom Werk abzuwenden“, hieß es weiter.
Das internationale katholische Hilfswerk ist 2011 als päpstliche Stiftung neu gegründet worden. Es unterstützt Gläubige weltweit, die verfolgt und unterdrückt werden. Der Niederländer van Straaten hatte es 1947 gegründet und bis zu seinem Tod 2003 geleitet. Der Hauptsitz liegt im hessischen Königstein im Taunus. Ein weiterer Sitz ist in München.
In Nordnigeria gehören Entführungen zur Tagesordnung. Priester leben dabei besonders gefährlich. Pfarrer John Gbakaan wurde am 15. Januar getötet.
(Abuja) Father John Gbakaan, Pfarrer an der Antoniuskirche von Gulu in der nigerianischen Diözese Minna, wurde am 15. Januar auf der Straße von Lambata nach Lapai getötet.
Die Bestätigung erfolgte am 17. Januar durch den Pfarrer von Sankt Theresia in Madala, Father John Jatau. Er berichtete, daß sich Father Gbakaan am 14. Januar zusammen mit seinem Bruder und einem anderen Priester nach Makurdi im Staat Benue begab, um seine Mutter zu besuchen.
Am 15. Januar befanden sich Father Gbakaan und sein Bruder auf dem Rückweg, als sie auf der Straße von Lambata nach Lapai von bewaffneten Männern überfallen wurden. Der Überfall ereignete sich in der Nähe von Tufa. Am 16. Januar wurde an die Diözese Minna eine Lösegeldforderung in der Höhe von 30 Millionen Naira gestellt. Das entspricht rund 65.000 Euro.
Währenddessen wurde aber die Leiche des Priesters gefunden. Sein lebloser Körper war unweit des Entführungsortes an einen Baum gebunden worden. Nach ersten Informationen wurde er mit Messerstichen getötet und dabei sein Gesicht auf grausame Weise entstellt, offenbar um seine Identifizierung zu erschweren.
Auch das Auto des Priesters, mit dem er unterwegs war, konnte inmitten der Vegetation sichergestellt werden. Vom Bruder des Priesters fehlt noch jede Spur. Die Polizei geht davon aus, daß er sich noch in der Hand der Entführer befindet. Allerdings wird nicht ausgeschlossen, daß auch er bereits tot sein könnte.
Die Christian Association of Nigeria (CNA), ein Dachverband christlicher Denominationen, der auch die katholische Kirche angehört, forderte unterdessen die nigerianische Regierung auf, den Entführungen und Ermordungen von christlichen Religionsvertretern ein Ende zu setzen. Die Unsicherheit im Norden des Landes habe ein „alarmierendes Ausmaß“ erreicht, so John Hayab, er stellvertretende CNA-Vorsitzende der Nordregion. „Heute leben im Norden viele Menschen in großer Angst und viele Junge haben Angst, in die Priesterseminare einzutreten, weil sie als Priester um ihr Leben fürchten müssen“. Die Priester werden von islamischen Terroristen, aber auch von gemeinen Verbrechern bedroht. Entführungen und Lösegeldforderungen, so Haya, „sind ein großes Übel in unserer Gegend“. Wenn Entführer aber erkennen, daß ihr Opfer ein Priester oder ein protestantischer Pastor ist, „scheint ein unglaublicher Haß Besitz von ihrem Herzen zu ergreifen“, sodaß sie „ihr Opfer umbringen“.
Quelle: katholisches.info G. Nardi Bild: pmnewsnigeria (Screenshot)
Der deutsche Synodale Weg veranstaltete am 4./5. Februar eine zweitägige Online-Konferenz mit 229 vorselektierten Teilnehmern.
Unter den verrücktesten Aussagen war jene von Regina Nagel vom Bundesverband der Gemeindereferentinnen, die anfragte: „Was tun Sie dafür, dass der Priesterberuf attraktiv wird für Frauen?“
Weihbischof Matthäus Karrer von Rottenburg Stuttgart gab von sich: „Brüche in Lehre und Tradition werden nicht zu vermeiden sein, wenn Macht in der Kirche kontrolliert, geteilt und gerecht verteilt wird.“
Die meisten Mitglieder wollen [ungültig geweihte] Frauenpriester.
Bischof Georg Bätzing von Limburg, der Vorsitzende der deutschen Bischöfe, kündigte nach der Scherzveranstaltung an, dass man beim nächsten Treffen, das wohl auch nur online stattfinden wird, zu „Entscheidungen“ kommen werde.