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Hl. Pater Pio – 19.08.2018

Worte des hl. Pater Pio – 19.08.2018

Es ist besser, wenn du dich vor Gott erniedrigst, als zu verzagen und mutlos zu werden, wenn Er dir die Leiden Seines Sohnes auferlegt und dich deine Verwundbarkeit fühlen lassen will. An Ihn musst du dein Gebet der Ergebung und der Hoffnung richten, wenn du schwach gewesen und gefallen bist, und Ihm für die vielen Wohltaten, mit denen Er dich auszeichnet, danken.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

19.08.2018 – 20. Sonntag im Jahreskreis

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005) – Papst

„Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank“

Die sakramentale Vergegenwärtigung des durch die Auferstehung vollendeten Opfers Christi in der heiligen Messe beinhaltet eine ganz besondere Gegenwartsweise, die – um die Worte von Paul VI. aufzugreifen – »“wirklich“ genannt wird, nicht im ausschließlichen Sinn, als ob die anderen Gegenwartsweisen nicht „wirklich“ wären, sondern hervorhebend, weil sie substantiell ist und infolgedessen den ganzen und vollständigen Christus, den Gottmenschen, gegenwärtig macht«. So wird die immer gültige Lehre des Konzils von Trient bekräftigt: »Durch die Konsekration des Brotes und Weines geschieht eine Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in die Substanz des Leibes Christi, unseres Herrn, und der ganzen Substanz des Weines in die Substanz seines Blutes. Diese Wandlung wurde von der heiligen katholischen Kirche treffend und im eigentlichen Sinne Wesensverwandlung genannt«. Die Eucharistie ist wirklich mysterium fidei, ein Geheimnis, das unser Denken übersteigt und das nur im Glauben erfaßt werden kann. Daran erinnern die Kirchenväter oft in ihren Katechesen über dieses göttliche Sakrament: Der heilige Cyrill von Jerusalem mahnt: »Schau in Brot und Wein nicht nur die natürlichen Elemente an, denn der Herr hat ausdrücklich gesagt, daß sie sein Leib und sein Blut sind: Der Glaube versichert es dir, auch wenn die Sinne dir anderes einreden«. […] Angesichts dieses Geheimnisses der Liebe wird die ganze Begrenztheit der menschlichen Vernunft erfahrbar. Man versteht, wie diese Wahrheit im Laufe der Jahrhunderte die Theologie angeregt hat, durch harte Anstrengungen in ihr Verständnis einzudringen. Diese Anstrengungen sind lobenswert und um so nützlicher und fruchtbarer, je mehr sie den kritischen Einsatz des Denkens mit dem »gelebten Glauben« der Kirche zu verbinden vermögen […] Paul VI. hat auf die Grenze hingewiesen, die bestehen bleibt: »Jede theologische Erklärung, die sich um das Verständnis dieses Geheimnisses bemüht, muß, um mit unserem Glauben übereinstimmen zu können, daran festhalten, daß Brot und Wein der Substanz nach, unabhängig von unserem Denken, nach der Konsekration zu bestehen aufgehört haben, so daß nunmehr der anbetungswürdige Leib und das anbetungswürdige Blut unseres Herrn vor uns gegenwärtig sind unter den sakramentalen Gestalten von Brot und Wein«.

Quelle: Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“, §15 © Libreria Editrice Vaticana Bild: Screens.

Tagesevangelium – 19.08.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 6,51-58

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Hl. Pater Pio – 18.08.2018

Worte des hl. Pater Pio – 18.08.2018

Wenn die Standhaftigkeit von uns abhinge, würden wir sicher beim ersten Windstoß umfallen, in die Hände der Feinde unseres Heils. Vertrauen wir immer in die göttliche Barmherzigkeit, dann werden wir immer mehr erfahren, wie gut der Herr ist.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

18.08.2018 – Samstag der 19. Woche im Jahreskreis

Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660) – Priester und Ordensgründer

Die zärtliche Liebe Gottes für die Kinder

Meine Töchter, Gott hat eine große Freude daran, den Dienst zu sehen, den ihr den kleinen Kindern erweist, so wie er sich über ihr Brabbeln und Lallen freut, ja selbst auch über ihr Schreien und ihr Greinen. Jeder dieser kleinen Schreie bewegt das Herz Gottes. Und ihr, meine lieben Schwestern, die ihr, wenn sie schreien, ihnen Erleichterung verschafft und ihnen das verschafft, was sie benötigen, und dies alles aus Liebe zu Gott und aus Verehrung für die Kindheit unseres Herrn Jesus, macht ihr Gott da etwa keine Freude? Und wird Gott durch das Schreien und dem Greinen dieser kleinen Kinder etwa nicht gelobt? Habt also Mut, meine Schwestern! Erfüllt den Dienst an diesen kleinen Kindern mit großer Liebe, da durch ihren Mund Gott ein vollkommenes Lob verschafft wird. Diese Worte stammen nicht von mir, meine Schwestern, sondern vom Propheten: „Aus dem Mund der Säuglinge schaffst du dir Lob“ (vgl. Ps 8,3; vgl. Mt 21,16). Es ist also wahr, meine Töchter, da es die Heilige Schrift so sagt. Erkennt doch, wie glückselig ihr seid, diesen kleinen Geschöpfen zu dienen, die Gott doch so ein vollkommenes Lob darbringen, und die für Gottes Güte solch eine Freude bedeuten, die in gewisser Weise der von Müttern gleicht, denen nichts eine größere Freude verschafft, als dem Tun ihrer kleinen Kinder zuzuschauen. Sie staunen über alles und lieben alles. Ebenso freut sich Gott, der ja ihr Vater ist, so sehr über alles, was sie tun.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 18.08.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 19,13-15

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte und für sie betete. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Doch Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.
Dann legte er ihnen die Hände auf und zog weiter.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Monsignore Camille Perl – Kanonikus am Petersdom

Zum Gedenken an unseren langjährigen guten Freund Monsignore Camille Perl.

De die autem illo vel hora, nemo scit, neque angeli in caelo neque Filius, nisi Pater.  Videte, vigilate, et orate; nescitis enim quando tempus sit. Requiem Aeternam dona eis, Domine! Et lux perpetua luceat eis! Requiescant in pace. Amen.

Camille Perl (* 13. Oktober 1938 in MamerLuxemburg; † 21. Juli 2018 in der Vatikanstadt) war ein luxemburgischer römisch-katholischer Priester und Vizepräsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei.

Camille Perl trat in jungen Jahren in den Benediktinerorden ein und studierte Liturgiewissenschaften. Er trat aus dem Orden wieder aus, um Weltpriester zu werden und war zunächst Pfarrer der Luxemburger Stadtteile Neudorf und Clausen, bevor er 1985 von seinem Bischof nach Rom an die Gottesdienst- und Sakramentenkongregation unter Paul Augustin Kardinal Mayer entsandt wurde. Bei Gründung der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei im Jahr 1988 durch Papst Johannes Paul II. wurde Kardinal Mayer zum ersten Präsidenten und Msgr. Perl zum ersten Sekretär dieser Kommission ernannt, die für die Kontakte zu katholischen Traditionalisten und Belange des tridentinischen Ritus zuständig ist. In dieser Funktion bemühte sich Msgr. Perl um die Aussöhnung mit der von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X.

Für Papst Benedikt XVI., dessen enger Vertrauter und Berater er war, war er an der Erarbeitung des Päpstlichen Schreibens Summorum Pontificum zur allgemeinen Freigabe der tridentinischen Messe beteiligt. Aufgrund seiner Verdienste wurde Msgr. Camille Perl am 13. März 2008 für die Dauer von fünf Jahren zum Vizepräsidenten der Kommission Ecclesia Dei, ein eigens für ihn neugeschaffenes Amt, ernannt. Infolge der Umstrukturierung der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei wurde Camille Perl jedoch bereits am 8. Juli 2009 in den Ruhestand versetzt. Zuletzt war er Kanonikus an St. Peter im Vatikan.

Bild: Screens.

Hunderte pädophile Priester

USA: Wieder einmal hunderte pädophile Priester erwischt…

Man fragt sich, wann solche Meldungen endlich ein Ende finden: 300 Priester sollen in den letzten Jahrzehnten mehr als 1.000 Kinder vergewaltigt und sexuell belästigt haben – und die Kirche vertuschte es.

Von Marco Maier

Eine Untersuchung der Grand Jury vom Pennsylvania Supreme Court kommt zu dem Schluss, dass über 300 Mitglieder des katholischen Klerus mehr als 1.000 Opfer mithilfe einer „systematischen“ Vertuschung durch Kirchenführer über sieben Jahrzehnte hinweg missbrauchten. Das ist der zweite große Fall der jüngeren Zeit nach jenem in Chile, bei dem viele hochrangige Kirchenvertreter am jahrzehntelangen systematischen Kindesmissbrauch teilnahmen, was erst vor wenigen Wochen publik wurde.

Der Generalstaatsanwalt von Pennsylvania, Josh Shapiro, sagte auf einer Pressekonferenz in Harrisburg, dass, während im Grand Jury-Bericht 1.000 Opfer identifiziert wurden, die Geschworenen glauben, dass es deutlich mehr gibt – und dass die reelle Zahl „in den Tausenden“ liegen könnte, weil viele Aufzeichnungen aus den „Geheimarchiven“ der Diözese verloren gingen bzw. vernichtet wurden, während die Opfer in anderen Fällen Angst hätten, sich zu melden.

Das große Problem dabei ist auch, dass die meisten dieser Fälle inzwischen verjährt sind und die Täter so nicht mehr strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden können. Allerdings könnten noch zivilrechtliche Forderungen kommen und die Diözese zu hohen Wiedergutmachungszahlungen verdonnert werden.

Angesichts der unzähligen Missbrauchsfälle durch Angehörige des katholischen Klerus weltweit müsste es eigentlich in jeder Diözese solche Untersuchungen geben, zumal viele dieser Fälle noch gar nicht aufgedeckt wurden. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern, wo die Religiosität und somit auch die Macht der Kirche größer ist.

Quelle: contra-magazin.com Bild: Screens.

17.08.2018 – Freitag der 19. Woche im Jahreskreis

Römisches Messbuch

Die Feier der Trauung, 5. Segensgebet

„Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch“

Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt und alles Lebens, Du hast Mann und Frau nach Deinem Bild erschaffen (vgl. Gen 1,27). Damit sie Anteil haben an Deinem Werk der Liebe, hast Du ihnen ein Herz geschenkt, dass zur Liebe fähig ist. Du hast N. und N. heute in diese Kirche geführt, damit ihr Leben in Dir eins werde. Du sendest sie, um ihr Leben gemeinsam aufzubauen und jeden Tag mehr in der Liebe zu wachsen nach dem Beispiel Christi. Er hat die Menschen bis zum Tod am Kreuz geliebt. Segne, schütze und stärke die Liebe dieser Neuvermählten: Ihre Liebe sei ihnen Stütze ihrer Treue. Ihre Liebe möge sie glücklich werden lassen und sie in Christus die Freude der Ganzhingabe entdecken lassen, die dem liebenden Menschen eigen ist. Ihre Liebe soll Deiner Liebe immer ähnlicher werden, Herr, und für sie zur Quelle des Lebens werden. Ihre Liebe soll sie aufmerksam werden lassen gegenüber ihren Mitmenschen, die bei ihnen ein offenes Herz finden mögen. Ihre gegenseitige Liebe und die Liebe Christi mögen sie stützen, damit sie aktiv am Aufbau einer Welt teilnehmen, die gerechter und brüderlicher werden kann. Dadurch sollen sie treu zu ihrer Berufung stehen als Menschen und als Christen. Amen.