Archiv für den Monat: September 2019

„Kirchenkampf“

Bischof Krautwaschl in traditionslosem Umhang und verbogenem Stiegengeländer als Bischofsstab – Nicht die Priester, sondern die „Pastoralassistenten sollen Orientierungshelfer sein“. Die Alt-68er haben wieder Saison. 

Bischöfliches Mobbing gegen aktiven konservativen Pfarrer

Wer sich in der Krautwaschl-Diözese Graz-Seckau an die katholische Lehre hält, hat es nicht leicht.

Beliebter und erfolgreicher Priester im Visier des Bischofs

Bischof Wilhelm Krautwaschl rückte am 23. Juni 2019 persönlich zur Exekution in die Wallfahrtskirche des oststeirischen Ortes Pöllau an: Der beliebte und weit über die Grenzen seiner Pfarren hinaus bekannte katholische Pfarrer von Pöllau und Pöllauberg, Hw. Roger Ibounigg, sollte nach dem Wunsch des Bischofs der modernistisch verbogenen Diözese Graz-Seckau beide oder zumindest eine seiner beiden Pfarren abgeben und nur mehr Pfarrer im hochgelegenen Pöllauberg mit knapp 2.000 Einwohnern bleiben.

Die Diözese widersprach in einer undatierten (aber vom 25.?Juni 2019 stammenden) Presseaussendung „anderslautenden Gerüchten“ von einem „Amtsenthebungsverfahren“, das „nach einer Reihe von klärenden Gesprächen seitens des Diözesanbischofs“ allerdings „kein Thema“ mehr sei.

Bistum streute selbst die Gerüchte

In einer vorangegangenen „Stellungnahme zu den Berichten rund um eine Absetzung des Pfarrers von Pöllau und Pöllauberg“ vom 18.?Juni 2019 hat Bischof Krautwaschl die „Gerüchte“ als Drohgebärde allerdings selbst in die Welt gesetzt: „Sollte – wider Erwarten – der Priester in seinem Gehorsam gegenüber dem Bischof der Veränderung nicht zustimmen wollen, könnte der Bischof dies auch gegen den expliziten Willen des Betroffenen durchsetzen. Dies würde ein Amtsenthebungsverfahren eines Pfarrers gemäß den Vorschriften von c. 1740 ff. zur Folge haben.“ – bischöfliches Mobbing in seiner „schönsten“ Form.

Mißbildung von „Theologen“

Die Katholisch-Theologische Fakultät an der Karl-Franzens-Universität Graz verschrieb sich dem Leitbild „Feministische Theologie“, gleichsam als Widerspruch zur Katholischen Lehre und zum Klerus, und brachte miß-„gebildete“ Theologen und „Theologinnen“ hervor, die die Kirche nicht wirklich brauchen kann und nun als „PastoralassistentInnen“ Erwerbsquellen und Machtpositionen innerhalb der Kirche suchen.

Selbst im Grazer Priesterseminar war das Tragen geistlicher Kleidung ebenso unerwünscht wie die im Katholischen einzig denkbare Form des knienden Empfangs der Heiligen Gabe in Form der Mundkommunion.

Fehlender Priesternachwuchs als Ergebnis

Mit „Erfolg“: 2017 gab es in der Diözese Graz-Seckau keine Priesterweihe mehr, und auch 2019 mußten ein Vietnamese und eine Rumäne als Steirerersatz einspringen – deutlicher kann der Irrweg der „offenen Kirche“ nicht illustriert werden.

Antiklerikaler Affenzirkus

Doch was wirft man dem konservativen Pfarrer vor?

In diesem Umfeld wird der antiklerikale Affenzirkus unter kräftiger Mithilfe eines linkskatholischen Leitmediums gegen Hw. Ibounigg nachvollziehbar, der sich der Rückbesinnung auf das Katholische und auf den Kern des Glaubens in seinen Pfarren widmete und, oh Schreck!, den Katholiken gar die Beichte vor der Kommunion ans Herz legte. Plötzlich stand nicht der „allwissende“ Laie mit seinem „autonomen Gewissen“ im Mittelpunkt, sondern wieder der Liebe Gott.

Aktiver und angesehener Priester

Hw. Ibounigg ist einer der aktivsten steirischen Pfarrer, er organisiert seit Jahren äußerst erfolgreich Jugendtreffen, an denen jeweils rund 400 ?Jugendliche teilnehmen, oder Jungfamilienzusammenkünfte mit mehr als 1.200?Katholiken; er richtete in einer Kapelle die Ewige Anbetung ein, die – zeitlich abgestimmt – rund um die Uhr Gläubige zum Gebet besuchen. Der Kardinal Schönborn huldigenden Internetplattform „kath.net“ gegenüber sagt Hw. Ibounigg: „Die Hauptzielrichtung ist [das] Gebet um geistliche Berufung, das ist die große gegenwärtige Not der Kirche.“ Angesichts des desaströsen Status beim Priesternachwuchs muß das für den (auch vor seiner Ernennung) verantwortlichen Bischof Krautwaschl wie eine schallende Ohrfeige klingen.

Kampfansage der „weltoffenen und toleranten“ Alt-68er-Kirchenfunktionäre

Der „Zauber“ begann schon 2007, als Hw. Ibounigg den völlig deplazierten und den Kirchenraum zerstörenden Volksaltar aus der Kirche in Pöllauberg entfernte. „Weltoffene“, im Geiste aber antiklerikale Laien trommelten schon damals zum Halali auf den Pfarrer. Eine kleine Gruppe, aber mit Unterstützung des linkskatholischen kleinen Blättchens und der umstrittenen Religionsabteilung des ebenso umstrittenen Rotfunks ORF. Seitdem gilt Hw. Ibounigg als Störfaktor in einer von Laien dominierten Diözese.

Von Bischof Egon Kapellari wurde das segensreiche Wirken in Pöllau ebenso geschätzt wie von Kardinal Schönborn oder ÖVP-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der 1979 in Pöllauberg geheiratet hatte. Doch mit dem Bischofswechsel sahen Intriganten ihre Chance gekommen.

Bischof Krautwaschl kommt persönlich zur Priesterexekution

Während des Gottesdienstes am 23. Juni 2019 in Pöllau vor mehr als 800 Gläubigen verkündete nun Bischof Krautwaschl: „So kann und möchte ich Ihnen heute zusagen, daß wir uns in einem christlichen und priesterlichen Miteinander bemühen, eine gute Lösung für die Pfarre Pöllau zu finden“ und sprach auch von Haß und von der Verbreitung von Gerüchten und Unwahrheiten.

So „miteinander“ dürfte der „Abschuß“ (wie es des Pfarrers Gegner bezeichnenderweise nennen) des Geistlichen nicht erfolgt sein, repliziert Hw. Ibounigg doch auf das bischöfliche Diktat: „Mit durchaus schwerem Herzen teile ich Ihnen mit, daß ich mein Amt als Pfarrer von Pöllau aufgeben werde.“

Priester sind in der Vatikanum-II-Kirche unerwünscht

Im Hintergund dürfte aber stehen, daß die Diözesanleitung (und damit ist vorrangig nicht Bischof Krautwaschl gemeint) im klassischen Sinn antiklerikal durchsetzt ist und ein in einer Pfarre fest installierter Pfarrer, der die Eucharestie feiert, dem säkularisierten Wortgottesdienst in Seelsorgeanstalten, in denen sich die Laien-„Theologen“ genüßlich austoben können, im Wege steht.

Gerade in einer Diözese, die durch langjährige Fehlentwicklungen an einem gravierenden Priestermangel leidet, sollte man achtungsvoller mit Priestern umgehen.

Wie heißt es doch so richtig in einem Gedicht von Hw. Ibounigg: „Wohl der Kirche, die ihn hat: den Gott geweihten Zölibat!“

Quelle: kreuz-net Bild: Katholische Kirche Österreich

Gefeiert am 8. September

Hl. Sergius I. Papst

* in Palermo in Italien
† 8. September 701 in Rom

Sergius‘ Eltern stammten aus Syrien. Er wurde Priester in Rom, dann nach einer Auseinandersetzung der Kandidaten im Oktober 687 zum Papst gewählt und im Dezember geweiht. Er betonte die Vorrangstellung des Papstes, Symbol war die Übertragung des Leichnams von Papst Leo I. und seine Neubestattung in der Peterskirche im Jahr 688. 692 lehnte er die von Kaiser Justinian II. geforderte Unterzeichnung der Beschlüsse des 4. Konzils von Konstantinopel ab, weil sie westlichen Traditionen widersprächen; daraufhin sollte er auf Befehl des Kaisers verhaftet und nach Konstantinopel (heute Ístanbul) gebracht werden, aber die Milizen von Rom, Ravenna und der Pentapolis – der fünf Städte an der adriatischen Küste, darunter Rimini – verweigerten dies.

Die Vorrangstellung Roms im Westen förderte Sergius durch die Ernennung des Erzbischofs Damian von Ravenna und kurz vor 700 durch die Beilegung der Auseinandersetzungen mit Aquileia.

Sergius bemühte sich besonders um den Ausbau der Beziehungen zum Frankenreich und England; er taufte 689 in Rom König Cædwalla und half Bischof Wilfrid von York. 695 weihte er auf Wunsch von Pippin II. Willibrord zum Bischof, verlieh ihm das Pallium und schickte ihn zur Mission bei den Friesen. 699 zeichnete er auch Erzbischof Bertwald von Canterbury mit dem Pallium aus. Er fürte das Agnus Dei in die Liturgie der Messe ein und legte im Lauf des Kirchenjahres mehrere Marienfeste fest.

 

Hl. Hadrianus – Märtyrer

† 305 in Nikomedia, dem heutigen Ízmit in der Türkei

Hadrianus musste nach der Legende als Hauptmann der römischen Armee unter Kaiser Galerius und dessen Mitregenten Maximian 23 Christen verfolgen. Deren Standhaftigkeit bekehrte ihn und führte zum eigenen Martyrium: Auf einem Amboss wurden ihm mit einer Eisenstange die Beine zerschmettert und mit einem Beil die Hand abgehauen. Seine Frau Natalia stand ihm, Mut zusprechend, bei; ihr erschien er nach seinem Tod, beschützte ihr Schiff im Sturm und verkündete auch ihr den Martertod. Sie brachte seine Gebeine nach Byzanz, heute Istanbul, wo sie beigesetzt wurden.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

08.09.2019

Johannes Cassianus (360-435) Klostergründer in Marseille

Gott unseren wahren Schatz anbieten

Einige, die, um Christus nachzufolgen, ein beträchtliches Vermögen, enorme Gold- und Silbermengen und herrliche Landgüter verachtet hatten, haben sich später von einem Radiermesser, von einer Ahle, von einer Nadel, von einer Schreibfeder anziehen lassen […] Nachdem sie alle ihre Reichtümer um der Liebe Christi willen verteilt haben, halten sie an ihrer alten Leidenschaft fest und richten sie auf Nichtigkeiten, schnell zum Zorn bereit, wenn es darum geht, sie zu verteidigen. Weil sie nicht die Liebe besitzen, von der der hl. Paulus spricht, ist ihr Leben mit Unfruchtbarkeit geschlagen. Der selige Apostel hat dieses Unglück vorhergesehen: „Und wenn ich meine ganze Habe zur Nahrung für die Armen verschenkte und meinen Leib den Flammen übergäbe, aber die Liebe nicht habe, nützt es mir nichts“ (vgl. 1 Kor 13,3). Das ist ein offensichtlicher Beweis dafür, dass man allein durch den Verzicht auf jeden Reichtum und die Verachtung von Ehren nicht schon mit einem Schlag vollkommen wird, wenn man sich nicht mit jener Liebe verbindet, deren verschiedene Seiten der Apostel beschreibt. Sie ist jedoch nur vorhanden in der Reinheit des Herzens. Denn Neid, Prahlerei, Zorn und Zügellosigkeit zu verwerfen, nicht die eigenen Interessen zu suchen, sich nicht am Unrecht zu freuen, das Böse nicht nachzutragen und vieles andere mehr (vgl. 1 Kor 13,4–6): Was ist das anderes, als Gott ständig ein vollkommenes und ganz reines Herz darzubieten und es von jeder Regung der Leidenschaft unversehrt zu bewahren? Die Reinheit des Herzens will also die einzige Prägung unserer Handlungen und unserer Wünsche sein.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

Tagesevangelium – 08.09.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 14,25-33

Hier zum Nachhören

In jener Zeit als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte:
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen. Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden. Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 7. September

Die »Heiligen des Monats September« sind die heiligen Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs Stephan Pongrácz, Melchior Grodecz und Markus Stephan Crisinus. Ihren Gedenktag feiert die Kirche am 7. September. Ihre Reliquien befinden sich im Haus der Begegnung und kann in der Kapelle einen Monat lang verehrt werden.

»Das Jesuitenkolleg in Graz, von den Habsburgern zur Rekatholisierung Innerösterreichs gestiftet, hatte in der Zeit der Gegenreformation eine starke Ausstrahlung. Fünfzehn seiner Schüler werden als Märtyrer des katholischen Bekenntnisses gerühmt. Markus Stephan Križevčanin (Crisinus; geboren 1588) studierte am Jesuitenkolleg in Wien, dann am Jesuitenkolleg in Graz, wo er als Doktor der Philosophie abschloss. Ab 1611 studierte er in Rom am Collegio Romano der Jesuiten; aus ihm ging dann später die Päpstliche Universität Gregoriana hervor. In Rom wurde er 1615 zum Priester geweiht. Markus wurde als Administrator des in der Nähe von Kaschau gelegenen Benediktinerklosters Krásna eingesetzt. Stephan Pongracz (geboren 1582) trat in Brünn/Brno in den Jesuitenorden ein. Er studierte an den Kollegien in Klausenburg – dem heutigen Cluj-Napoca – und Prag sowie am Jesuitenkolleg in Graz. Stephan war ab 1619 in Kaschau Kaplan für die kaiserlich-ungarischen Truppen und die ungarischen Zivilisten. Melchior Grodecz (geboren 1584) trat ebenso  in Brünn/Brno in den Jesuitenorden ein. Er studierte an den Kollegien in Wien, und Prag sowie am Jesuitenkolleg in Graz, dort zusammen mit Stephan Pongracz und Markus Stephan Crisinus. 1614 wurde er zum Priester geweiht. 1618 kam er als Kaplan für die polnischen und böhmischen Truppen ins protestantische Siebenbürgen nach Humenné bei Kaschau. Alle drei wurden schon bald verhaftet, gefoltert und nach ihrer Weigerung, dem katholischen Glauben abzuschwören, getötet. Eine Gräfin ließ die Leichname nach Tyrnau –  das heutige Trnava – überführen und in der dortigen Jesuitenkirche, der späteren Ursulinenkirche, feierlich bestatten. Die drei Märtyrer des Grazer Jesuitenkollegs wurden am 18. Dezember 1904 durch Papst Pius X. selig- und am 2. Juli 1995 in Košice durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.«

Quelle: Heiligenlexikon

 

Seliger Ralph Corby – Ordensmann, Priester und Märtyrer

* 25. März 1598 in Maynooth in Irland
† 7. September 1644 in Tyburn, heute Teil des Stadtbezirks West End in London in England

Ralph wurde in St-Omer in Frankreich sowie in Sevilla und in Valladolid in Spanien ausgebildet und dann zum Priester geweiht. 1631 trat er dem Jesuitenorden bei und meldete sich freiwillig für die gefährliche Missionsarbeit in England. Dort wirkte er 12 Jahre lang in Durham. Dann wurde er gefangen genommen und zusammen mit John Duckett in Newcastle ins Gefängnis geworfen; schließlich wurde er in Tyburn gehenkt, ausgeweidet und gevierteilt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria

07.09.2019

Ein einziger Akt der Liebe zu Gott in Zeiten der geistigen Dürre ist mehr wert als hundert andere, die man in Freude und seelischer Ausgeglichenheit vollbringt.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

Tagesevangelium – 07.09.2019

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,1-5

Hier zum Nachhören

Als Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie. Da sagten einige Pharisäer: Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten! Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote nahm, die nur die Priester essen dürfen, und wie er sie aß und auch seinen Begleitern davon gab?
Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 6. September

Hl. Eskil – Erzbischof von Lund

† 6. September 1181 in Clairvaux – im heutigen Longchamp-sur-Aujon in Frankreich

Eskil studierte in Hildesheim und wurde Bischof von Roskilde in Dänemark. Er wurde dann Erzbischof in Lund, Primas von Schweden und päpstlicher Gesandter. Im Investiturstreit stellte er sich auf die Seite des Papstes, 1171 wurde er gefangen genommen und ins Exil nach Frankreich geschickt. 1177 verzichtete er auf sein Amt und zog sich ins Zisterzienserkloster Clairvaux zurück.

 

Hl. Bertrand von Garriga – Ordensprovinzial

* in der Garrigue bei Alès in Südfrankreich
† um 1233 in Bouchet im Département Drôme in Frankreich

Bertrand trat als Gefährte und Vertrauter von Dominikus in den Orden ein und wurde 1216 erster Prior des Klosters St-Romain in Toulouse. 1217 wurde er nach Paris gesandt, 1221 zum ersten Provinzial für die Provence ernannt. Er sorgte für eine weite Verbreitung des Ordens in Südfrankreich. Ob seiner strengen Askese wurde er hoch geachtet.

Bertrands Reliquien wurden 1414 nach Orange übertragen und 1561 von Anhängern Calvins verbrannt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria