US-Erzbischof Cordileone widerspricht Kardinal Roche in puncto „alter Messe“

Seine Exzellenz Monsignore Salvatore Cordileone – Erzbischof von San Francisco 

Die vom Vatikan auferlegten Einschränkungen hinsichtlich der lateinischen bzw. überlieferten Messe seien „nicht realistisch“, da die wachsende Anziehungskraft, die die liturgische Tradition der Kirche auf junge Katholiken ausübe, „nicht aufzuhalten“ sei, erklärte Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco auf EWTN.

Laut Cordileone (siehe Titelfoto) macht die Beliebtheit der altrituellen Messe bei der jüngeren Generation die Umsetzung des seinerzeit von Papst Franziskus erlassenen Dekrets „Traditionis Custodes“ schwierig.

„Die Jüngeren lieben die klassischere Art und Weise, wie die Kirche diesen Gottesdienst feiert – die traditionelle Messe“, fuhr der Oberhirte fort, das sei für sie wie eine „geistliche Nahrung“.

Erzbischof Cordileone stellte die jüngsten Äußerungen von Kardinal Arthur Roche infrage. Der Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für den Gottesdienst hatte erklärt, Leo XIV. werde „Traditionis Custodes“ nicht rückgängig machen.

Cordileone bezweifelte, ob Roche die Absichten des Papstes so genau kennen könne. Für ihn sei klar, daß Leo alle Gläubigen „zusammenbringen“ wolle, statt sie zu spalten.

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