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Tagesevangelium- 29.04.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 15,1-8

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Hl. Pater Pio – 28.04.2018

Worte des hl. Pater Pio – 28.04.2018

Die Finsternis, die manchmal den Himmel eurer Seele verdunkelt, ist in Wahrheit Licht: ihr glaubt, im Dunkeln zu sein und habt den Eindruck, euch mitten in einem brennenden Dornenbusch zu befinden. In der Tat, wenn der Dornenbusch brennt, füllt sich die Luft ringsum mit dunklen Rauchwolken, und der bestürzte Geist fürchtet, nichts mehr zu sehen und nichts mehr zu verstehen. Das aber ist der Augenblick, wo Gott zur Seele spricht und ihr gegenwärtig ist: diese hört, versteht, liebt und erbebt. Wartet also nicht auf den Tabor, um Gott zu sehen, wenn ihr Ihn schon auf dem Sinai betrachtet habt!

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

 

28.04.2018 – Samstag der 4. Osterwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660), Priester, Ordensgründer
Konferenz vom 2. Mai 1659

„Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen“

Unser Herr hat gesagt: „Selig, die arm sind vor Gott“ (Mt 5,3). Damit zeigt uns die ewige Weisheit, dass die Arbeiter im Weinberg sich sehr vor Großspurigkeit im Handeln und Reden hüten sollen, und dass ihr Auftreten und ihre Redeweise bescheiden, natürlich und verständlich sein sollen. Es ist der Teufel, der uns dem Zwang ausliefert, erfolgreich zu sein; wenn er sieht, dass wir einfach zügig arbeiten wollen, sagt er zu uns: „Das ist zu niedrig, das ist doch der christlichen Würde sehr unangemessen!“ Das ist eine List des Teufels! Passt auf, ihr Männer, und lasst solche Eitelkeiten […] Haltet euch die demütige und ganz andere Art unseres Herrn vor Augen.

Er hätte seinen Taten großen Glanz und seinen Worten souveräne Wirksamkeit verleihen können, er hat es aber nicht getan. Zu seinen Jüngern sagte er: „Ihr werdet die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und ihr werdet noch größere vollbringen.“ Aber Herr, warum willst du, dass sie Größeres vollbringen, wenn sie doch das vollbringen, was du vollbracht hast? Deshalb, weil unser Herr sich bei öffentlichen Taten übertreffen lassen will, weil er lieber bescheiden und unauffällig agiert. Es kommt ihm auf die Früchte des Evangeliums an und nicht auf das Getöse der Welt. Deshalb hat er durch seine Jünger mehr geschehen lassen als durch sich selbst.

Er wollte, dass der hl. Paulus einmal dreitausend und ein anderes Mal fünftausend Menschen bekehrt (Apg 2,41; 4,4), und dass die ganze Erde durch die Apostel im christlichen Glauben unterrichtet wird. Er selber hat, obwohl er das Licht der Welt war (Joh 8,12), nur in Jerusalem und Umgebung gepredigt, und hat es dort getan, obwohl er wusste, dass er dort weniger Erfolg haben würde als anderswo […] Er hat also nur wenig vollbracht, und seine armen ungebildeten und ungeschickten Jünger haben, von seiner Kraft beseelt, mehr bewirkt als er. Warum? Weil er demütig sein wollte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 28.04.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 14,7-14

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Hl. Pater Pio – 27.04.2018

Worte des hl. Pater Pio – 27.04.2018

Im Wirrwarr der Leidenschaften und Widrigkeiten des Lebens möge uns die süße Hoffnung auf Seine nie versiegbare Barmherzigkeit aufrecht halten. Lasst uns vertrauensvoll zum Bußgericht eilen, wo Er jederzeit mit der Sehnsucht des liebenden Vaters auf uns wartet, und auch wenn wir uns bewusst sind, dass wir vor Ihm nichts wiedergutmachen können, dürfen wir nie an den erhabenen Worten der Vergebung für unsere Fehler zweifeln. Legen wir, wie der Herr selbst es getan hat, einen Grabstein darauf!…

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

27.04.2018 – Freitag der 4. Osterwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Pius XII., Papst von 1939-1958
Radiobotschaft „Die Familie“ vom 23 März 1952, über das Gewissen und die Moral

Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben, ist das Licht des Gewissens

Das Gewissen ist der Ort im Menschen, der in seinem tiefsten Inneren verborgen ist. Dorthin zieht der Mensch sich mit seinen geistigen Vermögen in eine absolute Einsamkeit zurück: allein mit sich selbst, oder eher, allein mit Gott, dessen Stimme dort von der Vernunft vernommen wird. An diesem Ort entscheidet er sich für das Gute oder für das Böse; hier schlägt er den Weg zum Sieg oder den Weg zur Niederlage ein. Selbst wenn er wollte, würde der Mensch sich seines Gewissens nicht entledigen können; sein Gewissen stimmt ihm entweder zu oder es verurteilt ihn, und er wird sogar mit diesem Gewissen – als wahrhaftiger und unbestechlicher Zeuge – seinen ganzen Lebensweg gehen müssen, um dann vor dem Gericht Gottes zu erscheinen.

Das Gewissen ist demnach ein Heiligtum, dessen Schwelle von niemandem anderen übertreten werden darf, selbst von der Mutter und dem Vater nicht, wenn es sich um ein Kind handelt. Nur der Priester erhält Eintritt als Seelenarzt; doch hört das Gewissen deshalb nicht auf, ein streng gehütetes Heiligtum zu sein, dessen Geheimnis nach Gottes ausdrücklichem Willen unter dem Siegel der heiligsten Verschwiegenheit gewahrt werden muss. Wie von der Gewissensbildung sprechen? Der göttliche Erlöser hat dem unwissenden und schwachen Menschen seine Wahrheit und seine Gnade offenbart: Die Wahrheit, um ihm den Weg zu zeigen, der zum Ziel führt; die Gnade, um ihm die Kraft zu verleihen, dieses Ziel zu erreichen. Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, nicht nur für die gesamte Menschheit, sondern für jeden einzelnen Menschen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 27.04.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 14,1-6

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Die Steinigung zwischen JESUS und Mohammed

Dr. Mark Gabriel: „Als ich eines Tages die Bibel von einer ägyptischen Apothekerin erhielt, schlug ich sie auf und las Kapitel 5 im Matthäus Evangelium, dann Markus Lukas-Evangelium. Mich berührte sehr, was ich las. Im achten Kapitel des Johannes Evangeliums erschütterte mich dann die Geschichte einer Frau, die auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt wurde. Die gesetzkundigen Juden brachten sie zu Jesus und sagten: Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Jesus aber schaute ihnen zu und sagte: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.“ Sie taten der Frau nichts und gingen fort. „Hat dich jemand verurteilt?“, fragte Jesus die Frau. Sie antwortete: „Keiner, Herr.“ Da sagte Jesus zu ihr: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“ Diese Frau hat Reue gezeigt und das nahm Jesus an. Er vergab ihr ihre Sünde und sprach sie frei. In dieser Nacht ratterte es in meinem Kopf. Ich dachte an die Zeit Mohammeds zurück, als ihm die Muslime eine Ehebrecherin brachten. „Oh Gesandter Allahs, diese Frau hat Ehebruch begangen“, sagten sie zu ihm. Mohammed fragte sie: „Ist es wahr? “Ja Gesandter Allahs, siehe, ich bin jetzt schwanger“, antwortete sie „Gehe nach Hause und bleibe dort, bis dein Kind geboren ist. Komme aber wieder mit dem Kind, nachdem du es zwei Jahre lang gestillt hast“, sagte er darauf. Sie gebar ihr Kind, wartete zwei Jahre bis es abgestillt war. Dann kam sie mit dem Kind zum Propheten. Die Historiker und Islam-Gelehrte erwähnen, dass sie dem Kind ein Stück Brot in die Hand gab, damit der Prophet ihn essen sieht und sich vergewissert, dass es abgestillt wurde. Er nahm ihr das Kind weg und befahl seine Gefährten, eine Grube für sie in der Stadt zu graben. Lediglich ihr Kopf war aus der Grube zu sehen. Dann wurde das Urteil vollstreckt. Sie steinigten sie bis sie starb. Einige Bluttropfen befleckten das Gewand eines Gefährten, woraufhin er sie verfluchte. Der Prophet tadelte ihn mit den Worten: „Nein, sie hat Reue gezeigt, die der Himmel und die Erde annahmen.“ Ich habe mich in dieser Nacht gefragt, was wäre denn, wenn ich dieses Kind wäre und gesehen hätte, wie meine Mutter gesteinigt wurde? Wie ihr Blut das Gewand eines Gefährten befleckte und wie er sie verfluchte! Wie würde meine Antwort lauten, wenn jemand mich fragte, ob dieser Mann ein Gott-Gesandter ist? Würde ich den Mann loben und sein Handeln begrüßen, dass er meine Mutter ermordete, mich zu einem Weisen machte und kein Erbarmen mit meiner Kindheit hatte“.