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Tagesevangelium – 19.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 1,16.18-21.24a

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 18.03.2018

Worte des hl. Pater Pio – 18.03.2018

Wenn du mit Ergebung in Seinen Willen leidest, so kränkst du Ihn nicht, sondern du liebst Ihn. Und dein Herz wird großen Trost empfinden bei dem Gedanken, dass Jesus selbst in der Stunde deiner Pein in dir und für dich leidet. Er hat dich nicht verlassen, als du vor Ihm geflohen bist; warum sollte Er dich dann jetzt verlassen, wo du Ihm durch das Martyrium deiner Seele Beweise deiner Liebe erbringst?

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

18.03.2018 – 5. Sonntag der Fastenzeit

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 305, zum Fest des hl. Laurentius

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“

(Joh 15,13)

Euer Glaube erkennt, was für ein Getreidekorn es ist, das auf die Erde gefallen ist und stirbt, noch bevor es reiche Frucht getragen hat; es wohnt in eurer Seele. Kein Christ zweifelt daran, dass Christus hier von sich selber gesprochen hat […] Hört mir zu, ihr geheiligten Getreidekörner, die ihr hier anwesend seid, daran zweifle ich nicht im geringsten […], oder hört vielmehr durch mich dem ersten Getreidekorn zu, wenn es zu euch sagt: liebt euer Leben auf dieser Welt nicht; liebt es nicht, wenn ihr mich wirklich liebt, denn ihr werdet es retten, wenn ihr es nicht liebt […] „Wer sein Leben auf dieser Welt liebt, wird es verlieren“ (vgl. Joh 12,25).

Es ist das zu Erde gefallene Getreidekorn, das so spricht, es ist gestorben, damit es viel Frucht trägt. Beachtet seine Worte, weil es sagt, was es getan hat. Es lehrt uns und zeigt uns durch sein Beispiel den Weg. Christus hat tatsächlich keinen Anspruch auf sein Leben auf dieser Welt erhoben – er ist gekommen, um es zu verlieren, es an uns auszuliefern und es dann, wenn er es wolle, wieder an sich zu nehmen […]: „Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin“ (vgl. Joh 10,17-18).

Wie hat er dann, ausgestattet mit einer derartigen göttlichen Macht, sagen können: „Jetzt ist meine Seele erschüttert“? Wie ist dieser Gottmensch erschüttert, wenn er nicht das Abbild unserer Schwäche in sich trägt? Wenn er sagt: „Ich habe Macht, mein Leben hinzugeben und ich habe Macht es wieder zu nehmen“, erweist sich Christus als der, der er selber ist. Wenn er aber beim Nahen des Todes erschüttert ist, zeigt Christus sich als der, der in dir ist.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 18.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 12,20-33

In jener Zeit traten einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten
an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 17.03.2018

Worte des hl. Pater Pio – 17.03.2018

Fürchte dich nicht vor den Widerwärtigkeiten des Lebens, denn diese tragen die Seele zu den Füßen des Kreuzes, und das Kreuz trägt sie empor zur Himmelspforte, wo sie Den finden wird, der den Tod besiegt hat und der sie einlassen wird in die ewigen Freuden.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

17.03.2018 – Samstag der 4. Fastenwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Enzyklika «Dives in misericordia», §§ 6-7 (© Libreria Editrice Vaticana)

«Er ist der Messias»

Die wahre und eigentliche Bedeutung von Erbarmen beschränkt sich nicht auf den − noch so tiefgehenden und mitfühlenden − Blick auf das […]  Übel: das Erbarmen zeigt sich wahrhaft und eigentlich, wenn es wieder aufwertet, fördert und aus allen Formen des Übels in der Welt und im Menschen das Gute zieht. So betrachtet, stellt es den Grundinhalt der messianischen Botschaft Christi dar […] Die messianische Verkündigung Christi und sein Wirken unter den Menschen finden ihren Abschluß in Kreuz und Auferstehung. […] so erlaubt uns doch die göttliche Dimension der Erlösung […] die Tiefe jener Liebe zu enthüllen, die nicht einmal vor dem außerordentlichen Opfer des Sohnes zurückweicht, um der Treue des Schöpfers und Vaters zu den Menschen gerecht zu werden […]

Die Ereignisse des Karfreitags und noch vorher das Gebet in Getsemani stellen im Verlauf der Offenbarung der Liebe und des Erbarmens in der messianischen Sendung Christi einen radikalen Umschwung dar. Er, der »umherzog, Gutes zu tun« (Apg 10, 38) und »alle Krankheiten und Leiden zu heilen« (Mt 9, 35), scheint jetzt selbst das größte Erbarmen zu verdienen und das Erbarmen anzurufen, während er gefangengenommen, beschimpft, verurteilt, gegeißelt, mit Dornen gekrönt und ans Kreuz genagelt wird, wo er unter unbeschreiblichen Qualen seinen Geist aufgibt (vgl. Mk 15, 37). Gerade in diesen Stunden würde er ganz besonders das Erbarmen der Menschen, denen er Gutes erwiesen hat, verdienen, und es wird ihm nicht zuteil. Nicht einmal jenen, die ihm am nächsten sind, gelingt es, ihn zu beschützen und den Händen seiner Verfolger zu entreißen. In diesem letzten Abschnitt seines messianischen Dienstes erfüllen sich an Christus die Worte der Propheten, vor allem die Weissagungen Jesajas über den Gottesknecht: »Durch seine Wunden sind wir geheilt« (Jes 53, 5). […]

»Den, der keine Sünde kannte, hat (Gott) für uns zur Sünde gemacht« (2 Kor 5, 21), wird später der heilige Paulus schreiben und so die ganze Tiefe des Kreuzesgeheimnisses und die göttliche Dimension der Erlösungswirklichkeit in wenigen Worten zusammenfassen. Gerade diese Erlösung ist die letzte und endgültige Offenbarung der Heiligkeit Gottes, der die absolute Fülle der Vollkommenheit ist […]

 

Tagesevangelium – 17.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 7,40-53

In jener Zeit sagten einige aus dem Volk, als sie diese Worte hörten: Er ist wahrhaftig der Prophet. Andere sagten: Er ist der Messias. Wieder andere sagten: Kommt denn der Messias aus Galiläa? Sagt nicht die Schrift: Der Messias kommt aus dem Geschlecht Davids und aus dem Dorf Betlehem, wo David lebte? So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge.
Einige von ihnen wollten ihn festnehmen; aber keiner wagte ihn anzufassen.
Als die Gerichtsdiener zu den Hohenpriestern und den Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht? Die Gerichtsdiener antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen. Da entgegneten ihnen die Pharisäer: Habt auch ihr euch in die Irre führen lassen? Ist etwa einer vom Hohen Rat oder von den Pharisäern zum Glauben an ihn gekommen? Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.
Nikodemus aber, einer aus ihren eigenen Reihen, der früher einmal Jesus aufgesucht hatte, sagte zu ihnen: Verurteilt etwa unser Gesetz einen Menschen, bevor man ihn verhört und festgestellt hat, was er tut? Sie erwiderten ihm: Bist du vielleicht auch aus Galiläa? Lies doch nach: Der Prophet kommt nicht aus Galiläa. Dann gingen alle nach Hause.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 16.03.2018

Worte des hl. Pater Pio – 16.03.2018

Alle großen Seelen haben den Schmerz mit Freuden geliebt. Dieser ist nämlich seit dem unheilvollen Sündenfall das Hilfsmittel der Schöpfung, der mächtigste Hebel, den gefallenen Menschen wieder aufzurichten. Er ist die helfende Hand der Unendlichen Liebe für unsere Wiedergeburt.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo