Ist es dem Islam ein fremdes Verhalten, Frauen als Kriegsbeute zu nehmen, sie zu versklaven und zu verkaufen? Die meisten Muslime besitzen keine ausreichenden Erkenntnisse in der Traditionellen islamischen Lektüre. Sie behaupten ohne Berücksichtigung der Texte, dass die Taten der IS- Terroristen und sämtliche Islamisten auf der Welt keinesfalls der islamischen Verhaltensweise entsprechen. Aber den großen Schock erlebt der Muslim, wenn er auf die Biographie Mohammeds und auf die Hadithbücher und Koranauslegungen zurückgreift. Denn dann findet er, dass ISIS mit ihrer Gräueltaten noch nicht das islamisch mohammedanische Maß erreicht hat. Im Gegenteil, in manchen Fällen zeigt sich ISIS barmherziger als Mohammed.
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Hl. Pater Pio -13.02.2018
13.02.2018 – Dienstag der 6. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Anselm (1033-1109), Mönch, Bischof und Kirchenlehrer
Proslogion, Kap. 16
„Begreift und versteht ihr immer noch nicht? “
Ich kann dein Licht nicht schauen: es leuchtet zu hell für mein Auge. Und doch – alles was ich sehe, kann ich dank deines Lichts deutlich erkennen, so wie unser gebrechliches Auge dank der Sonne alles sieht, auf was es schaut, ohne freilich die Sonne selbst anschauen zu können.
Mein Verstand bleibt ohnmächtig vor deinem Licht: das Licht ist zu hell. Das Auge meiner Seele ist unfähig es wahrzunehmen, und erträgt es nicht einmal, längere Zeit darauf gerichtet zu sein. Mein Blick leidet unter seiner Helligkeit und kann seine Ausdehnung nicht erfassen; er verliert sich in seiner ungeheuren Weite und steht ratlos vor seiner Tiefe.
O höchstes und unzugängliches Licht! Absolute und selige Wahrheit! Du bist so fern von mir, und doch bin ich dir so nahe! Du entschwindest fast ganz aus meinen Augen, obwohl dein Blick gänzlich auf mich gerichtet ist. Allerorten erstrahlt die Fülle deiner Gegenwart, und ich sehe dich nicht. In dir handle und existiere ich, doch kann ich nicht bis zu dir gelangen. Du bist in mir, du bist ganz um mich herum, und doch kann ich dich nicht mit meinem Blick erfassen.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Tagesevangelium – 13.02.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 8,14-21
In jener Zeit hatten die Jünger vergessen, bei der Abfahrt Brote mitzunehmen; nur ein einziges hatten sie dabei. Und er warnte sie: Gebt acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes! Sie aber machten sich Gedanken, weil sie kein Brot bei sich hatten.
Als er das merkte, sagte er zu ihnen: Was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr kein Brot habt? Begreift und versteht ihr immer noch nicht? Ist denn euer Herz verstockt? Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören? Erinnert ihr euch nicht: Als ich die fünf Brote für die Fünftausend brach, wie viele Körbe voll Brotstücke habt ihr da aufgesammelt? Sie antworteten ihm: Zwölf. Und als ich die sieben Brote für die Viertausend brach, wie viele Körbe voll habt ihr da aufgesammelt? Sie antworteten: Sieben. Da sagte er zu ihnen: Versteht ihr immer noch nicht?
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Hl. Pater Pio – 12.02.2018
12.02.2018 – Montag der 6. Woche im Jahreskreis
Kommentar zum heutigen Evangelium
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 156-159
Die, die glauben sehen die Zeichen
Der Glaube und der Verstand: Der Beweggrund, zu glauben, liegt nicht darin, daß die geoffenbarten Wahrheiten im Licht unserer natürlichen Vernunft wahr und einleuchtend erscheinen. Wir glauben „wegen der Autorität des offenbarenden Gottes selbst, der weder sich täuschen noch täuschen kann“ (I. Vatikanisches Konzil). „Damit nichtsdestoweniger der Gehorsam unseres Glaubens mit der Vernunft übereinstimmend sei, wollte Gott, daß mit den inneren Hilfen des Heiligen Geistes äußere Beweise seiner Offenbarung verbunden werden“. So sind die Wunder Christi und der Heiligen (vgl. Mk 16,20; Hebr 2,4), die Weissagungen, die Ausbreitung und Heiligkeit der Kirche, ihre Fruchtbarkeit und ihr Fortbestehen „ganz sichere und dem Erkenntnisvermögen aller angepaßte Zeichen der göttlichen Offenbarung“, Beweggründe der Glaubwürdigkeit, die zeigen, daß „die Zustimmung zum Glauben keineswegs eine blinde Regung des Herzens ist“ (I. Vatikanisches Konzil).
Der Glaube ist gewiß, gewisser als jede menschliche Erkenntnis, denn er gründet auf dem Wort Gottes, das nicht lügen kann. Zwar können die geoffenbarten Wahrheiten der menschlichen Vernunft und Erfahrung dunkel erscheinen, aber „die Gewißheit durch das göttliche Licht ist größer als die Gewißheit durch das Licht der natürlichen Vernunft“ (hl. Thomas v. Aquin). „Zehntausend Schwierigkeiten machen keinen einzigen Zweifel aus“ (sel. J. H. Newman). „Der Glaube sucht zu verstehen“ (hl. Anselm). Wer wirklich glaubt, sucht den, in den er seinen Glauben setzt, besser zu erkennen und das von ihm Geoffenbarte besser zu verstehen […]
Glaube und Wissenschaft. „Auch wenn der Glaube über der Vernunft steht, so kann es dennoch niemals eine wahre Unstimmigkeit zwischen Glauben und Vernunft geben: denn derselbe Gott, der die Geheimnisse offenbart und den Glauben eingießt, hat in den menschlichen Geist das Licht der Vernunft gelegt; Gott aber kann sich nicht selbst verleugnen, noch [kann] jemals Wahres Wahrem widersprechen“ (I. Vatikanisches Konzil). „Deshalb wird die methodische Forschung in allen Disziplinen, wenn sie in einer wirklich wissenschaftlichen Weise und gemäß den sittlichen Normen vorgeht, niemals dem Glauben wahrhaft widerstreiten, weil die profanen Dinge und die Dinge des Glaubens sich von demselben Gott herleiten. Ja, wer bescheiden und ausdauernd die Geheimnisse der Dinge zu erforschen versucht, wird, auch wenn er sich dessen nicht bewußt ist, gleichsam an der Hand Gottes geführt, der alle Dinge trägt und macht, daß sie das sind, was sie sind“ (II. Vatikanisches Konzil, GS).
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Tagesevangelium – 12.02.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 8,11-13
In jener Zeit kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit Jesus; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn auf die Probe zu stellen. Da seufzte er tief auf und sagte: Was fordert diese Generation ein Zeichen? Amen, das sage ich euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden. Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Botschaft von Papst Franziskus
Ansprache zum 52. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
(Auszugsweise)
Fake News – was ist an „Falschmeldungen“ falsch?
Fake News ist ein umstrittener, vieldiskutierter Begriff. Normalerweise ist damit die im Internet oder in den traditionellen Medien verbreitete Desinformation gemeint: gegenstandslose Nachrichten also, die sich auf inexistente oder verzerrte Daten stützen und darauf abzielen, den Adressaten zu täuschen, wenn nicht gar zu manipulieren. Die Verbreitung solcher Nachrichten kann gezielt erfolgen, um politische Entscheidungen zu beeinflussen oder Vorteile für wirtschaftliche Einnahmen zu erlangen.
Die Wirksamkeit der Fake News liegt vor allem in ihrer mimetischen Natur, in ihrer Fähigkeit der Nachahmung also, um glaubhaft zu erscheinen. Darüber hinaus sind solche Meldungen, die zwar falsch, aber plausibel sind, verfänglich: indem sie sich Stereotype und Vorurteile zunutze machen, die in einem bestimmten sozialen Gefüge vorherrschen, ist es ihnen nämlich ein Leichtes, die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen auf sich zu lenken und Gefühle anzusprechen, die schnell und unmittelbar ausgelöst werden können: Angst, Verachtung, Wut und Frustration. Die Verbreitung solcher Meldungen erfolgt durch manipulative Nutzung der sozialen Netzwerke und dank deren spezifischer Funktionsweise: so erhalten auch Inhalte, die eigentlich jeder Grundlage entbehren, eine so große Sichtbarkeit, dass der Schaden selbst dann nur schwer eingedämmt werden kann, wenn von maßgeblicher Seite eine Richtigstellung erfolgt.
Die Schwierigkeit, Fake News aufzudecken und auszumerzen, hat auch mit dem Umstand zu tun, dass die Interaktion der Personen oft innerhalb homogener digitaler Räume erfolgt, zu denen divergierende Meinungen oder Blickwinkel nicht durchdringen können. Diese Logik der Desinformation führt also nicht nur dazu, dass es zu keiner gesunden Auseinandersetzung mit anderen Informationsquellen kommt, welche Vorurteile in Frage stellen und einen konstruktiven Dialog entstehen lassen könnte, sondern dass man sogar riskiert, sich zum unfreiwilligen Verbreiter parteiischer Meinungen zu machen, die jeder Grundlage entbehren. Das Drama der Desinformation ist die Diskreditierung des anderen, seine Stilisierung zum Feindbild bis hin zu einer Dämonisierung, die Konflikte schüren kann. Falschmeldungen gehen also mit intoleranten und zugleich reizbaren Haltungen einher und führen nur zur Gefahr, dass Arroganz und Hass eine immer weitere Verbreitung finden. Denn das ist es, wozu die Falschheit letztlich führt.
Quelle: vatican.va & POSchenker Bild: Screens.
„Die muslimische Logik“
Muslime von überall rufen bei Al Hayat TV während der Live-Sendungen an, um mit Moderatoren über den Islam zu diskutieren. Hier ein Beispiel dafür, mit welcher Logik einige im Westen lebende Muslime argumentieren.
Martin Luther – Teil 2
Dr. h. c. Michael Hesemann: Martin Luther jenseits von protestantischer Hagiographie und Apologetik, Teil 2



