Worte des hl. Pater Pio – 11.02.2018
Der größte Trost ist jener, der vom Gebet kommt.
Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Teresa von Avila (1515-1582), Karmelitin, Kirchenlehrerin
Ihr Leben, von ihr selbst aufgeschrieben, Kap. 25
„Wenn du willst, kannst du […]“
Mein zärtlicher Meister, du bist wirklich der wahre Freund! Da du allmächtig bist, kannst du alles, was du willst. Und niemals willst du es nicht bei denen, die dich lieben. Alles hier auf Erden soll dich loben, Herr! Wie kann ich meine Stimme im ganzen Universum ertönen lassen, um zu verkünden, wie treu du deinen Freunden bist? Alle Geschöpfe können uns fehlen: Du, der du ihr Schöpfer bist, fehlst uns niemals.
Auch wenn du für kurze Zeit leiden lässt, die dich lieben – oh mein Meister, was für ein Zartgefühl, welch eine Aufmerksamkeit, was für eine Zärtlichkeit legst du ihnen gegenüber an den Tag! Ja, glückselig, wer niemals etwas geliebt hat außer Dir! Es ist schon wahr, du behandelst deine Freunde mit Strenge, doch das tust du, so glaube ich, um im Übermaß des Leidens ein noch viel größeres Übermaß deiner Liebe zu entfesseln. Mein Gott, hätte ich doch soviel Verstand, soviel Talent, hätte ich doch eine neue Zunge, um von deinen Werken sprechen zu können, die meine Seele empfangen darf! Alles das fehlt mir, mein Herr! Doch wenn du mich nicht verlässt, werde auch ich dich niemals verlassen […]
Ich weiß aus Erfahrung, wie vorteilhaft du aus der Prüfung diejenigen hervorgehen lässt, die dir vertrauen. Als ich in bitterer Bedrängnis war […], haben diese wenigen Worte, die ich gehört habe, genügt, um meine Pein zu zerstreuen und mich völlig ruhig werden zu lassen: „Fürchte nichts, meine Freundin, ich bin es, ich werde dich nicht verlassen. Fürchte nichts.“ […] Und bei diesen wenigen Worte werde ich ruhig, fühle ich mich stark, mutig und sicher; ich fühle, wie in mir der Friede und das Licht wiedererstehen. In einem einzigen Augenblick ist meine Seele wie umgewandelt.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 1,40-45
In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein:
Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Worte des hl. Pater Pio – 10.02.2018
Meine Gebete, um die du mich ersuchst, werden dir niemals fehlen, denn wie könnte ich dich, die du mich so viele Opfer kostest, je vergessen? Ich habe dich unter den größten Schmerzen meines Herzens für Gott geboren, und nun vertraue ich auf deine Liebe und dass du in deinem Gebet nicht Denjenigen vergisst, der für uns alle das Kreuz trägt.
Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Lukaskommentar, 6. Buch, 73-87 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1915)
Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sonst brechen sie unterwegs zusammen
„Ich will sie nicht ungespeist entlassen!“ Sage mir auch den Grund, warum Du sie nicht ungespeist entlassen willst! Doch ja, Du hast ihn schon ausgesprochen. Entlässt Du einen ungespeist, erliegt er auf dem Weg, das heißt: auf dieser Lebensbahn, oder aber bevor er an das Ziel des Weges gelangt, bevor er zum Vater gelangt und erkennt, dass Christus aus dem Vater, erkennt, dass Christus aus dem Himmel stammt […]
Der Herr also erbarmt sich, daß niemand auf dem Weg erliege […] So bietet denn der Herr Ungerechten und Gerechten seine Speise dar, wie er auch über Gerechte und Ungerechte regnen lässt (Mt 5,45). Wanderte nicht der heilige Elija in der Kraft der Speise, da er auf dem Weg bereits verschmachtete, vierzig Tage lang, und reichte nicht ein Engel ihm jene Speise (1 Kön 19,8)? Wenn aber Jesus dich speist, und du die empfangene Speise aufbewahrst, wirst du nicht nur vierzig Tage und vierzig Nächte wandern, sondern […] vierzig Jahre lang, bis du aus Ägyptens Marken fortziehend zu einem weit ausgedehnten Land gelangst, zu einem Land, das von Honig und Milch fließt (Ex 3,8) […]
Es lässt nun der Herr Jesus die Speisen austeilen. Und zwar will er seinerseits sie allen mitteilen, keinem sie vorenthalten; denn er ist der Geber für alle. Aber mag er auch die Brote brechen und den Jüngern reichen: wenn du deine Hände nicht ausstreckst, um die Speise dir entgegenzunehmen, wirst du auf dem Weg erliegen. […] Dieses Brot dagegen, welches Jesus bricht, ist mystisch Gottes Wort und die Lehre von Christus: es mehrt sich beim Austeilen. Mit wenigen Worten bot er ja allem Volk überreiche Nahrung. Er gab uns seine Worte wie Brot, das sich beim Genuss in unserem Munde verdoppelt. […] Zweifle nicht, dass die Speise, sei es in den Händen derer, die sie reichen, sei es im Mund derer, die sie genießen, sich mehrt!
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 8,1-10
In jenen Tagen waren wieder einmal viele Menschen um Jesus versammelt. Da sie nichts zu essen hatten, rief er die Jünger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weither gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Woher soll man in dieser unbewohnten Gegend Brot bekommen, um sie alle satt zu machen? Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben. Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie seinen Jüngern zum Verteilen; und die Jünger teilten sie an die Leute aus. Sie hatten auch noch ein paar Fische bei sich. Jesus segnete sie und ließ auch sie austeilen. Die Leute aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übriggebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll. Es waren etwa viertausend Menschen beisammen. Danach schickte er sie nach Hause. Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Die absurde islamische Vorstellung vom einem Paradies, in dem der Muslim 70 Jungfrauen und Sex ohne Limit erlangen wird, ist mit der Ideologie des Terrorismus und des Jihads im Islam eng verbunden. Der Jihad ist der kürzeste Weg, um die schönen Dinge des Paradieses, Geflügelfleisch, Wein und Frauen, zu genießen. Alles andere ist unsicher im Islam, denn dem Muslim wird keine sichere Chance auf das Heil und das Leben im Paradies garantiert, außer durch Jihad und Märtyrertum. Sure 9.111: „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, dass ihnen der (Paradies) garten gehört: „Sie kämpfen auf Allahs Weg und so töten sie und werden getötet…“
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Psalmenkommentar, Psalm 103, §17
„Sie sprachen: Er hat alles wohl gemacht; er macht die Sprachlosen reden“
„Ich will dem HERRN singen mein Leben lang“ (Ps 104,33). Was wird der Psalmist besingen? Alles, was Gott ist, das wird er besingen. Preisen wir die Herrlichkeit Gottes, solange wir leben. Unser jetziges Leben ist nicht mehr als ein Hoffen; unser künftiges Leben wird die Ewigkeit sein. Das Leben unseres jetzigen Leben ist die Hoffnung auf das ewige Leben: „Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.“ Und da ich in ihm ohne Ende leben werde, werde ich, solange ich lebe, ihm lobsingen.
Wenn wir begonnen haben werden, Gott in der himmlischen Stadt zu lobpreisen, sollten wir uns nicht vorstellen, dort etwas anderes tun zu müssen; unser ganzes künftiges Leben wird darin bestehen, seine Herrlichkeit zu preisen. Wenn hier auf Erden der Adressat unseres Lobpreises uns keine Freude bereitet, dann könnte unser Lobpreis uns ebenfalls keine Freude bereiten. Doch wenn wir ihn für immer lieben werden, dann werden wir ihm auch auf ewig lobsingen: „Ich will dem HERRN singen mein Leben lang“!
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 7,31-37
In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekapolis. Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt. Außer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner