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Warum rufen Terroristen „Allahu Akbar“?

Warum rufen Jihadisten „Allahu Akbar“, wenn sie andere Menschen angreifen oder töten? Werden die Worte „Allahu Akbar“ von Jihadisten für Terrorismus missbraucht?
Wer war der erste Mensch, der „Allahu Akbar“ beim Morden rief? War es Osama bin Laden? Al Zawahiri? Oder Abu Baker al Baghdadi? Nein, der erste Mensch der Allahu Akbar beim Morden rief, war Mohammed, der Prophet des Islams. Er rief diese Worte als er einen jüdischen Stamm Namens Khaiber angriff. Als diese Menschen unwissend und ohne jegliche Vorahnung sich auf dem Weg begaben, um ihre täglichen Aktivitäten nachzugehen, griff Mohammed sie im Morgengrauen an. Wobei er und seine Weggefährten „Allahu Akbar“ aufschrien.

07.01.2018 – Fest Taufe des Herrn

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer
Homilie zum Markusevangelium, 1. Kapitel, SC 494

Die Taufe Jesu

„Und er ließ sich von Johannes im Jordan taufen“. Groß ist sein Erbarmen: der ohne Sünde war, wird wie ein Sünder der Taufe unterzogen. Mittels der Taufe des Herrn werden alle Sünden reingewaschen. Doch ist in dieser Taufe die wahre Taufe unseres Herrn nur vorgebildet, denn die wahre Vergebung der Sünden vollzieht sich im Blut Christi, im Geheimnis der Hl. Dreifaltigkeit.

„Als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete“. All das ist für uns niedergeschrieben. Also bevor wir die Taufe erhalten, haben wir verschlossene Augen, sehen wir nicht die himmlische Wirklichkeit.

„[…] und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: ‚Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.‘“ Wir schauen auf das Geheimnis der Hl. Dreifaltigkeit: Jesus wird getauft, der Hl. Geist kommt herab in der Gestalt einer Taube, der Vater spricht aus dem Himmel.

„Er sah den Himmel offen“. Der Ausdruck „er sah“ zeigt, dass die anderen nichts sahen. Und man möge sich die Himmel nicht etwa konkret und körperlich offen vorstellen: wir selbst, die jetzt an diesem Ort versammelt sind, sehen ja je nach Maßgabe unserer Tugenden, den Himmel offen oder verschlossen. Ein vollkommener Glaube sieht den Himmel offen, doch einem zweifelnden Glauben bleibt er verschlossen.

„Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb“ (Joh 1,32). Seht, was die Schrift sagt: „blieb“, also nicht wieder wegging. Auf Christus ist der Hl. Geist herabgekommen und ist bei ihm geblieben, während er auf die Menschen herab kommt, aber nicht bei ihnen bleibt. Meinen wir allen Ernstes, der Hl. Geist würde bei uns bleiben, während wir den Bruder hassen oder schlechten Gedanken nachhängen? Wenn wir also guten Gedanken folgen, wissen wir, dass der Hl. Geist in uns wohnt, doch wenn uns schlechte Gedanken kommen, ist dies ein Zeichen, dass der Hl. Geist sich von uns zurückgezogen hat. Deshalb wird vom Retter ausgesagt: „Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es“ (Joh 1,33).

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 07.01.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 1,7-11

In jener Zeit trat Johannes in der Wüste auf und verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 06.01.2018

Worte des hl. Pater Pio – 06.01.2018

Die Liebe leidet keinen Aufschub, und kaum hatten die Hl. Drei Könige ihr Ziel erreicht, so scheuten sie keine Mühe, die frohe Kunde zu verbreiten, damit ein jeder Denjenigen kennen- und lieben lernen sollte, der mit dem Einfluss Seiner Gnade ihre Herzen erobert und mit jener Liebe erfüllt hatte, die sich weiterschenken will, weil das Herz selbst zu klein ist, sie zu fassen und gern davon weitergeben möchte.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

06.01.2018 – Epiphanie – Hochfest Erscheinung des Herrn – Dreikönig

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas
Verborgenes Leben und Epiphanie (6. Januar 1940), (in: Geistliche Texte II, Edith Stein – Gesamtausgabe)

„Denn Christus ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder“ (vgl. Eph 2, 14)

In den Menschen, die um die Krippe versammelt sind, haben wir ein Bild der Kirche und ihrer Entwicklung. Die Vertreter des alten Königsgeschlechtes, dem der Weltheiland verheißen war, und die Vertreter des gläubigen Volkes stellen die Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen Bunde her. Die Könige aus dem fernen Morgenlande weisen auf die Heidenvölker, denen von Juda her das Heil kommen soll. So steht hier schon „die Kirche aus Juden und Heiden.“

Die Könige sind an der Krippe als Vertreter der Suchenden aus allen Ländern und Völkern. Die Gnade hat sie geführt, ehe sie noch zur äußeren Kirche gehörten. In ihnen lebte ein reines Verlangen nach der Wahrheit, das nicht haltmachte vor den Grenzen heimischer Lehren und Überlieferungen. Weil Gott die Wahrheit ist und weil Er sich finden lassen will von denen, die Ihn von ganzem Herzen suchen, musste diesen „Weisen“ früher oder später der Stern aufleuchten, der ihnen den Weg zur Wahrheit zeigte. Und so stehen sie jetzt vor der menschgewordenen Wahrheit, sinken vor ihr anbetend nieder und legen ihre Kronen zu Füßen, weil alle Schätze der Welt nur ein wenig Staub sind im Vergleich zu ihr.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 06.01.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 2,1-12

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:
Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Stundengebet der Mönche Nr. 5

Laudes

Prim

Terz

Sext

Non

Vesper

Komplet