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Hl. Pater Pio – 10.09.2017

Worte des hl. Pater Pio – 10.09.2017

Jesus, entzünde Du in mir jenes Feuer, das Du zu bringen auf die Erde gekommen bist, auf dass ich mich, von ihm verzehrt, auf dem Altar Deiner barmherzigen Liebe hinopfere als ein Brandopfer der Liebe, damit Du in meinem Herzen und in den Herzen aller herrschest und damit überall aus aller Munde ein einziger Gesang erschalle, voll Lob, Preis und Dank an Dich, für die Liebe, die Du uns im Geheimnis Deiner zarten, göttlichen Geburt bewiesen hast.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

Carlo Kardinal Caffarra

Kardinal Robert Sarah zum Tod von Kardinal Caffarra

 “Caffarra war völlig und allein von einer tiefen und reinen Liebe für Christus und die Kirche, geleitet.“

Diese Worte fand Kardinal Raymond Burke zur Nachricht vom Ableben seines Mitbruders, Carlo Kardinal Caffarra, dem emeritierten Erzbischof von Bologna.

Kardinal Burke: „Ein wahrer Mann der Kirche und vorbildlicher Priester, Bischof und Kardinal“

Die beiden Kardinäle verband eine tiefe Sorge über die Lage der Kirche und den Kurs, den Papst Franziskus dem Boot des Petrus verordnet hat. Am 19. September 2016 gehörten sie zu den Unterzeichnern der Dubia(Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia. Die Dubia sind zum Stachel im Fleisch dieses Pontifikats geworden. Sie bilden die gewichtigste Kritik an zweideutigen Aussagen von Papst Franziskus zur Ehe und zur Eucharistie. In Frageform vorgetragen, erfüllen sie alle Voraussetzungen einer respektvollen und der Würde des Papstes angemessenen Kritik. Zwei der vier Unterzeichner, Joachim Kardinal Meisner und nun auch Kardinal Carlo Caffarra, sind aus dieser Welt abgetreten, ohne Antwort von Franziskus auf ihre Fragen zu erhalten.

Kardinal Burke von Edward Pentin vom National Catholic Register befragt, sagte zum Tod Caffarras:

„Während ich den Verlust seiner irdischen Präsenz zutiefst beklage, bin ich mir sicher, daß seine Liebe für Christus und die Kirche fortwirkt.“

Er sei, so der US-amerikanische Kardinal, ein „wahrer Mann der Kirche“ und ein „vorbildlicher Priester, Bischof und Kardinal“ gewesen.

„Die Reinheit seines Herzens war für mich immer offensichtlich und war eine ständige Anregung.“

„Nachdem mir das große Geschenk zuteil wurde, Kardinal Caffara viele Jahre hindurch kennen und in den letzten Jahren eng mit ihm für die Bewahrung und Förderung der beständigen Lehre und Praxis der Kirche zur heiligen Ehe und heiligen Eucharistie zusammenarbeiten zu dürfen, kann ich versichern, daß er völlig und allein von einer tiefen und reinen Liebe für Christus und den mystischen Leib Christi, die Kirche, geleitet war.“

Ettore Gotti Tedeschi: „Caffarra war ein heiliger Mann“

Ettore Gotti Tedeschi, der ehemalige Präsident der Vatikanbank IOR und bekannte Wirtschaftswissenschaftler, sprach „vom großen Leiden“, das Kardinal Caffarra „wegen seiner Liebe für die Kirche und für das Amt des Papstes“ in der letzten Zeit seines irdischen Lebens durchlitten habe. Er habe in den letzten Monaten „zahlreiche Angriffe und Anschuldigungen“ erdulden müssen wegen der Veröffentlichung der Dubia (Zweifel) zu Amoris laetitia.

Nach dem Tod seines Mitbruders und Dubia-Mitunterzeichners Kardinal Meisner war es sogar rund um sein Begräbnis zu scharfen Polemiken und Pöbeleien von Ultrabergoglianern gegen den Verstorbenen und Papst Benedikt XVI. gekommen. „Das einzige Argument, das die Amoris-laetitia-Fanatiker imstande sind, den Kritikern dieses Dokumentes entgegenzuhalten ist mehr als schwach, nämlich der ‚Bruch der Einheit‘“, wie Roberto de Mattei schrieb. Ein „Argument“, das völlig haltlos und für jeden rechtgläubigen Menschen beleidigend ist. Das dadurch entstandene Klima in der Kirche erklärt das „große Leiden“ Caffarras, von dem Ettore Gotti Tedeschi spricht. Dieser weiter:

„Caffarra war ein heiliger Mann. Wenn er über schwerwiegende Dinge sprach, die ihn leiden ließen, sprach er wie jemand, der mit Gott vertraut ist, der mit Gott spricht und vor allem der Ihn sucht.“

Ettore Gotti Tedeschi äußerte zudem die Ansicht, daß jetzt der Moment sei, in dem die Kardinäle Burke und Brandmüller, die beiden noch lebenden Unterzeichner der Dubia, „im Gedenken an die Kardinäle Caffarra und Meisner“ eine „noch größere Anstrengung und noch größeren Einsatz“ in Sachen Dubia aufbringen sollten.

Kardinal Sarah: „Ein großer Diener der Kirche“

Auch Kardinal Robert Sarah, Präfekt der römischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung und ein anderer herausragender Kardinal der Kirche, zollte dem verstorbenen Erzbischof von Bologna große Anerkennung. Der Kardinal aus Guinea erinnerte dabei an den „großen Dienst“, den Kardinal Caffarra der Kirche geleistet habe.

Auf Twitter schrieb Kardinal Sarah in einer ersten Reaktion:

„Kardinal Caffarra ist gestorben. Ich bitte, diesem großen Diener der Kirche, Freund von Johannes Paul II. und außergewöhnlichen Theologen die Ehre zu erweisen.“

Quelle: katholisches.info Bild: CFM.SCJ Archiv Kairo

 

Tagesevangelium – 11.09.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,6-11

An einem anderen Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte. Dort saß ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war.
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer gaben acht, ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Er aber wusste, was sie im Sinn hatten, und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und trat vor.
Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zugrunde gehen zu lassen?
Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er tat es, und seine Hand war wieder gesund.
Da wurden sie von sinnloser Wut erfüllt und berieten, was sie gegen Jesus unternehmen könnten.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 10.09.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 18,15-20

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Kardinal Carlo Caffarra

Umarmung mit unterschiedlicher Mimik. 2. April 2017 in Carpi. Der Papst richtete beim Mittagessen nie das Wort an den neben ihm sitzenden Kardinal Caffarra.

„Ich teile den Schmerz der Gemeinschaft von Bologna wegen des Todes dieses lieben Bruders im Bischofsamt, der dem Evangelium mit Freude gedient hat. Er hat die Kirche innigst geliebt.“

Papst Franziskus in einem Beileidstelegramm an Matteo Kardinal Zuppi, den Erzbischof von Bologna, zum Tod von Carlo Kardinal Caffarra, der von 1995−2015 Erzbischof von Bologna war. Derselbe Papst verweigerte Kardinal Caffarra seit einem Jahr eine Antwort auf dessen Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, verweigerte ihm jede Antwort auf dessen Bitte um eine Audienz, um über die genannten Fragen zu sprechen, die ihn tief besorgten, weil er durch sie Grundfesten der Glaubenslehre und der Sakramentenordnung bedroht sah, und er verweigerte ihm sogar das Gespräch, als sie Anfang April bei einem Mittagessen in Carpi des Ranges wegen nebeneinander am Tisch saßen.

Quelle: katholisches.info Bild: Screens.

Tagesevangelium – 09.09.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 6,1-5

Als Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie.
Da sagten einige Pharisäer: Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten!
Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren – wie er in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote nahm, die nur die Priester essen dürfen, und wie er sie aß und auch seinen Begleitern davon gab?
Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 08.09.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 1,1-16.18-23

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram, Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai, Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa, Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija. Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija, Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.
Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel, Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud, Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Begeisterung für Bomben

Auch den sechsten Atomtest ihres Landes verkündet die nordkoreanische Nachrichtensprecherin Ri Chun-hee enthusiastisch wie immer: Mit dröhnend lauter Stimme, resolutem Kopfnicken und im traditionellen pinkfarbenen Gewand erklärt die 74 Jahre alte Großmutter Nordkoreas Test einer Wasserstoffbombe zum „vollen Erfolg“. Ri gilt in dem isolierten Land fast 50 Jahre nach ihrem ersten TV-Auftritt 1971 inzwischen als Nationalheldin.
Ihr dramatisches Gebaren unterscheidet die frühere Schauspielerin von allen anderen Ansagern – egal, ob sie wütend auf den Westen schimpft, die Verdienste der nordkoreanischen Führung lobt oder die Stärke der kommunistischen Staatslenker.
„Sie ist die perfekte Person, um Nordkoreas harte Haltung zu verkörpern“, sagt Ahn Chan-il, ein nordkoreanischer Deserteur, der heute in Südkorea lebt. „Niemand hat so eine Kraft in der Stimme wie sie. Ihr Timbre ist genau richtig, um über Atomwaffen oder Raketen zu sprechen.“ Bei früheren Auftritten zeigte Ri allerdings auch eine sanftere Seite. Legendär, wie sie vor laufenden Kameras weinte, als sie 1994 den Tod von Nordkoreas Gründervater Kim Il-sung bekannt gab. Als dessen Sohn Kim Jong-il dann 2011 ebenfalls starb, war es erneut Ri, die diese Nachricht – in schwarzer Trauerkleidung und mit zitternder Stimme – dem nordkoreanischen Volk überbrachte.
Ein Jahr später ging die Ansagerin offiziell in Rente. Für besondere Gelegenheiten kehrt sie jedoch bis heute zurück auf den Fernsehschirm. In einer Zeit, wo Kim Jong-un sich bereits etlicher Partei- und Militärfunktionäre aus der Ära seines Vaters entledigt hat, erweist sich ihr Ruhm als erstaunlich langlebig.
Außerhalb des Landes gilt die „Pink Lady“ längst als vertrautes Gesicht der kommunistischen Führung während der jüngsten Krise um Nordkoreas Aufrüstung. „Ich weiß genau: Wenn etwas Wichtiges passiert, spricht sie zu uns“, sagte Sakota Masashi aus Tokio. Der Banker Matt Walker in Sydney beschreibt Ris Auftritt in den Sonntagnachrichten als „sehr begeistert und ausdrucksstark“. „Ich weiß nicht, wie man sich so für explodierende Bomben begeistern kann. Auf mich wirkt das ziemlich seltsam“, sagt er.
Statt Ruhestand hat Ri noch eine Mission, wie sie schon 2012 in einem seltenen Interview mit dem staatlichen chinesischen Fernsehsender CCTV eingestand: Sie wolle helfen, die nächste Generation nordkoreanischer Nachrichtensprecher auszubilden, die jünger und besser geeignet für das Fernsehen von heute seien, sagte sie.
Quelle: oe24 Bild: Screens.