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Tagesevangelium – 11.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 16,24-28

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.
Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Papst Benedikt XV.

Papst Benedikt XV.

Er wollte die „furchtbare Schlächterei“ stoppen – und sein Friedensappell ist heute immer noch aktuell: Der Brief von Papst Benedikt XV. an die Regierungen des Ersten Weltkriegs war Auftakt einer neuen, wichtigen Rolle der Päpste als Autoritäten für den Frieden im blutigen 20. Jahrhundert – und darüber hinaus.

Daran hat der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) erinnert, Kardinal Gualtiero Bassetti.

In einem Artikel in L’Osservatore Romano äußert sich Bassetti über den Brief, den der damalige Pontifex am 1. August 1917 an die „Führer der kriegsführenden Völker“ schrieb.

Die Beschwörung eines sinnlosen Massakers, so Kardinal Bassetti, „wurde zu einer Art Schmerzensschrei gegen die moderne Kriegsführung und alle Formen brutalen Massenmordes, den eine nihilistische Moderne hervorgebracht hat“.

Tatsächlich hätten wenige Dokumente eines Papstes so sehr eine zeitgenössische Öffentlichkeit beeinflusst wie die Friedensnote Benedikts XV.

„Soll denn die zivilisierte Welt nur noch ein Leichenfeld sein?“ – Das ist die erschütternde Frage, die der Papst stellte, vor nunmehr genau 100 Jahren, am 1. August 1917. Seit drei Jahren floss bereits Blut. Benedikt warnte vor diesem „allgemeinen Wahnsinn“. Wie ein Vater rufe er „alle seine Kinder“, die er gleich liebe, zum Frieden auf, so der Papst.

Neben den Warnungen enthielt der Brief auch Vorschläge. Konkret schlug der damals 62 Jahre alte Benedikt vor, der mit bürgerlichem Namen Giacomo della Chiesa hieß, auf eroberte Gebiete ebenso zu verzichten wie Reparationszahlungen.

Wie seine frühreren Aufrufe zum Frieden blieb auch dieser Brief auf den ersten Blick erfolglos: Der Krieg ging weiter, und die Mächte verunglimpften den Papst.

Dennoch erwiesen sich die Worte des Papstes als „propethisch“, schreibt Kardinal Bassetti; einmal aufgrund seiner Verurteilung dieser Konflikte, in denen nicht nur Soldaten und Streitkräfte, „sondern Millionen unschuldiger Menschen“ starben.

Zweitens habe der Brief den Auftakt einer neuen Theologie des Friedens gegeben. Diese bereichere die Kirche, aber auch die Kultur des Westens, so Kardinal Bassetti weiter.

Mit der Enzyklika des Jahres 1920, Pacem Dei munus Pulcherrimum, habe Benedikt dann diesen Auftakt verstetigt, der sich auch in Pacem in terris von Johannes XXIII. zeige, und Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Ausarbeitung von Gerechtigkeit, Nächstenliebe und die Würde des Menschen als Prinzipien des Evangeliums, so Kardinal Bassetti, seien Errungenschaften dieser Theologie.

„Frieden anzustreben ist nicht Ausdruck einer dekadenten Zivilisation mit labiler Identität“, so Kardinal Bassetti, sondern im Gegenteil sei das Ringen um Frieden „eine heroische Übung, die eines großen, unermüdlichen, täglichen Einsatzes bedarf“. Diese Macht sei nicht die einer Armee, sondern – wie Benedikt XV. geschrieben habe – „die moralische Macht des Gesetzes“.

Quelle: CNA Bild: Screens.

Tagesevangelium – 10.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 12,24-26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.
Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 09.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 15,21-28

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Da kam eine kanaanäische Frau aus jener Gegend zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her.
Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 08.08.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 15,1-2.10-14

In jener Zeit kamen von Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte zu Jesus und sagten:
Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen sich nicht die Hände vor dem Essen. Und er rief die Leute zu sich und sagte: Hört und begreift:
Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind?
Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Katholische Tradition 13

Päpstlicher Legat Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục, Gründer der Herz Jesu Franziskaner

Pater Emmanuel, Herz Jesu Franziskaner

Pfarrer Jakob, Herz Jesu Franziskaner

Quelle & Bild: CFM.SCJ Archiv Kairo