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Tagesevangelium – 25.07.2017
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 20,20-28
In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Kardinal Christoph Schönborn fordert mehr Verständnis
Kardinal Schönborn fordert vor Familienverbänden „mehr Verständnis der Kirche für Homo-Ehe und Scheidung“
(Dublin/Wien) Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, nahm vergangene Woche im irischen Limerick an der Vorbereitungskonferenz zum Weltfamilientreffen 2018 (WMF18) teil. Dabei trug er eigenwillige Thesen zum Thema Familie vor. Die Irish Daily Mail berichtete in ihrer Mittwochs-Ausgabe:
„Ein umstrittener Kardinal, der von einigen als möglicher Nachfolger des Papstes gehandelt wird, hat die Katholische Kirche zu mehr Verständnis für die Homo-Ehe und die Scheidung aufgerufen.“
Die Gradualitätsthese des Ratzinger-Schülers
Der „umstrittene“ Kardinal, der die Katholische Kirche zu einem Umdenken in Sachen „Homo-Ehe“ und Scheidung aufforderte, ist das ranghöchste Mitglied des Joseph-Ratzinger-Schülerkreises. Um genau zu sein, gehört der Kardinal im engeren Sinn gar nicht zu den Ratzinger-Schülern. Schönborn selbst erzählte aber im vergangenen April, anläßlich des 90. Geburtstages von Benedikt XVI., daß er zu Ratzingers „Adoptivsohn“ geworden sei, als dieser Erzbischof von München und Freising wurde.
In Wien jedenfalls, wo man den Kardinal näher kennt, ist der von ihm hinterlassene Eindruck ziemlich ambivalent. Unter den Pontifikaten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. hieß es, „der Kardinal“ gebe im Ausland „gute Stellungnahmen“ ab, während er sich in Wien „konform“ verhalte. Inzwischen trifft das auch für das Ausland nicht mehr zu.
Bei der ersten Bischofssynode 2014 brachte er im Zusammenhang mit dem Ehesakrament eine Gradualitätsthese vor, deren Anwendung die gesamte Sakramentenlehre der Kirche revolutionieren würde. Gemäß dieser These gebe es keine Verbindung von zwei Menschen, die nicht Ausdruck und Anteil an der gottgewollten Ordnung hätte. Lediglich die Intensität, mit der das Ehesakrament als deren höchster Ausdrucksform verwirklicht wird, sei graduell verschieden. Die Kirche müsse jene, die noch nicht das Vollmass erreicht haben, zu diesem hinführen. Das setze allerdings voraus, dass die Kirche Kritik an anderen Lebensformen aufgeben müsse und diese als noch nicht vollkommen gelungenen Bemühungen zur Erreichung der von Gott gewollten ehelichen Verbindung anerkennen müsse.
Schönborns „Rettung“ der Bischofssynode über die Familie
Am Ende der Bischofssynode 2015 wird es Schönborns diplomatischen Fähigkeiten zugeschrieben, den sich abzeichnenden Bruch abgewendet zu haben. Die Abstimmung über den Schlußbericht war negativ ausgegangen. Für die entscheidenden Passagen, die für Papst Franziskus entscheidend waren, gab es keine Mehrheit. Eine vom Papst einberufenen Bischofssynode, die den Schlußbericht ablehnt, hatte es noch nicht gegeben. Der Bruch, der durch die Kirche geht, wäre vor aller Augen sichtbar geworden. Vor allem hätte Papst Franziskus eine schwere Niederlage erlitten, die mehr als nur ein Gesichtsverlust gewesen wäre.
So fanden hinter den Kulissen frenetisch Gespräche statt und wurden Kompromißformeln gesucht, bis eine erneute Abstimmung über einen modifizierten Schlußbericht eine hauchdünne Mehrheit fand. Beim entscheidenden Punkt über die wiederverheirateten Geschiedenen gab eine einzige Stimme den Ausschlag. Man könnte nun sagen, daß es die Stimme von Kardinal Schönborn war. Schönborn stand aber bereits im Lager der Kasperianer. In Wirklichkeit gab die Stimme von Kardinal Müller den Ausschlag, der sich ebenfalls bemühte, den Bruch zu verhindern und trotz großer Bedenken der Kompromißformel schließlich zustimmte.
Müller „rettete“ den Papst und wurde „zum Dank“ entlassen
Kardinal Müller war es, der es verhinderte, dass Franziskus einen Gesichtsverlust mit unabsehbaren Folgen erlitt. „Den Dank“ bekam der Kardinal inzwischen serviert. Seit den Bischofssynoden wurde der Glaubenspräfekt von Papst Franziskus weitgehend ignoriert und isoliert, denn inhaltlich hatte er sich dem päpstlichen Kurs entgegengestellt. Am Beginn der zweiten Synode wandte er sich sogar schriftlich gegen die Synodenregie, worüber Franziskus „gekocht“ habe.
Wie bereits bei anderen, von Benedikt XVI. übernommenen, aber wenig erwünschten Dikasterienleitern schuf Franziskus um Müller verbrannte Erde. Zum Jahresende 2016 entließ er, ohne Nennung von Gründen, drei der besten und engsten Mitarbeiter des Kardinals. Am 30. Juni traf dasselbe Los Müller selbst. Ohne Nennung von Gründen setzte er den Präfekten der Glaubenskongregation vor die Tür. Darauf hatte Franziskus wohl spätestens seit Oktober 2015 gewartet, um mit Ablauf der fünfjährigen Amtszeit einen formalen Anlass für die Entbindung vom Amt zu haben.
Eine Stimme gab bei der Schlußabstimmung im Oktober 2015 den Ausschlag und machte das umstrittenen nachsynodale Schreiben Amoris laetitia möglich. Denn Kompromißformel hin oder her, entscheidend war, daß die Abstimmung geglückt war, wie gleich im Anschluß aus den Worten von Kardinal Walter Kasper zu entnehmen war. Obwohl die wiederverheirateten Geschiedenen im Schlußtext mit keinem Wort erwähnt wurden, zeigte sich Kasper vergnügt und sagte: „Ich bin sehr zufrieden“.
Durch Enthüllungen des Papst-Vertrauten und Synoden-Sondersekretärs, Erzbischof Bruno Forte, wurde wenige Monate später bekannt, dass Papst Franziskus ihm den Auftrag erteilt hatte, die wiederverheirateten Geschiedenen wegen der zu erwartenden Widerstände im Schlussbericht nicht zu erwähnen, um die Abstimmung nicht zu gefährden. „Den Rest“ mache dann schon er.
Pressedienst der Bischöfe garniert Schönborn-Auftritt mit Lesben-Photo
Nach Limerick war Kardinal Schönborn eingeladen worden, um über Amoris laetitia zu berichten. Der Papst hatten den Wiener Erzbischof immerhin mit der Vorstellung des Dokuments beauftragt und ihn anschließend als „authentischen Interpreten“ benannt.
In Limerick setzte Kardinal Schönborn, der Hauptarchitekt jenes Synodenkompromisses, seinen Werbefeldzug für eine neue Moral- und Sakramentenlehre fort. Vor den Teilnehmern der Vorbereitungskonferenz für das World Meeting of Families sagte er, daß die Kirche auf „die Paare in allen Beziehungen“ hören müsse. Kathpress, der Pressedienst der Österreichischen Bischofskonferenz, berichtete über den Schönborn-Auftritt in Irland unter dem Titel:
„Die Kirche muß Familien dort begegnen wo sie heute sind.“
Und damit diese Botschaft auch richtig verstanden wird, veröffentlichte die bischöfliche Presseagentur das Bild einer „Familie“ bestehend aus zwei Frauen und zwei Kindern.
In einem Interview mit der Irish Times vom 6. Juli hatte Schönborn gesagt:
„Aber wie in den meisten westlichen Nationen ist die Familie in Irland komplexer geworden, anders als sie es bisher war. Wiederverheiratung, Scheidung, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften – das sind alles Teile eines neuen Narratives um die Familie in Irland. Es gibt viel Veränderung, und die Kirche muß im Kontext dieser Veränderung Barmherzigkeit zeigen. Sie muß bereit sein, Familien dort zu begegnen, wo sie heute sind.“
Schönborns neue Familienpastoral ist harte Kritik an der Kirche
Schönborns Rede war in erster Linie – wie man im Bayrischen und daher auch in Wien sagt – ein „Abwatschen“ der Kirche, der er zahlreiche Vorhaltungen machte. In der Welt gebe es, folgt man seinen Ausführung, eigentlich keine Fehlentwicklungen. Die Kirche sei es vielmehr, die einen falschen Blick auf die Realität habe. In den Worten des Kardinals klang das zusammengefasst so:
Schönborn verteidigte Amoris laetitia, das „keine Änderung der kirchlichen Lehrmeinung“ verkünde, sondern eine „Einladung“ sei, „die niemand ausschließt“. Unter Berufung auf Papst Franziskus rief Wiens Erzbischof der Kirche zu, „dass es nicht der Weg der Kirche ist, jemanden für immer zu verdammen“. Er forderte die Kirche zu „größerer Unterscheidung“ auf, einem zentralen Begriff im Vokabular von Papst Franziskus, um zu erkennen, wo überall richtige Ansätze gegeben seien. Die Kirche habe „vielleicht“ bisher nicht so genau „hingehört“. Eine in den Augen des Kardinals taube und daher arrogante Kirche habe das Gute in den „verschiedenen Formen“ von Beziehungen nicht sehen und erkennen wollen. Eine These, die er ausdrücklich auf die regulären und „die sogenannten irregulären Beziehungen“ bezogen wissen wollte.
Vor den in Limerick versammelten Verantwortlichen für die Familienpastoral und Vertreter katholischer Familienverbände forderte er ein neues Verständnis von Familie. Die Kirche solle „mehr Verständnis“ für die „Homo-Ehe“ und die Scheidung habe, so die Irish Daily Mail.
Die irische Tageszeitung schrieb weiter:
„Der Kardinal sprach sich gegen einen Konservativismus aus und forderte eine größere Akzeptanz der Homosexualität und eine größere Beteiligung der Laien in der Kirche.“
Quelle: katholisches.info Bild: Screens.
Tagesevangelium – 24.07.2017
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 12,38-42
In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharisäer zu Jesus: Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen.
Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona.
Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Innern der Erde sein.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Katholische Tradition 10
Er schrie ‚Allahu Akbar‘

„Er schrie ‚Allahu Akbar‘ und wollte mir die Kehle durchschneiden“ – Für Behörden ist es aber kein islamischer Terrorismus
(Paris) Yves ist ein französischer Landwirt, der nur knapp einem islamistischen Attentat entgangen ist. „Er wollte mir die Kehle durchschneiden und schrie Allahu Akbar.“ Die französischen Behörden wollen von Terrorismus aber nichts hören und sprechen von „allgemeiner Gewalt“.
Der Angreifer stand unter polizeilicher Beobachtung, weil er als potentieller Terrorist klassifiziert worden war. Dennoch wird der Angriff von den Staatsbehörden nicht als Terrorismus eingestuft und der Angreifer als gewöhnlicher Krimineller behandelt.
Angreifer ein „Fiche S“
Seit dem Angriff ist ein Monat vergangen und kaum jemand hat davon erfahren. Am 18. Juni befand sich der Landwirt zusammen mit einem anderen Bauern im Departement Lot-et-Garonne in Südfrankreich wie gewohnt bei der Arbeit auf den Feldern. Plötzlich griff ihn ein Muslim mit einem Messer und dem Ruf „Allahu Abkbar!“ an.
Am Mittwoch begann das Strafgericht von Agen, sich mit dem Fall zu befassen. Vor Verhandlungsbeginn beklagte der Landwirt, daß die Sache nicht von der Anti-Terrorismus-Staatsanwaltschaft behandelt wird. Der Angreifer ist einer der vielen in Frankreich sogenannten „Fiche S“. Damit sind aktenkundige Personen gemeint, die von den Behörden als extrem gefährlich für die Staatssicherheit eingestuft wurden. Insgesamt gibt es in Frankreich mehr als 10.000 islamische „Fiche S“. Der Großteil von ihnen sind französische Staatsbürger, weshalb – so die Behörden – nichts gegen sie unternommen werden könne, außer sie zu beobachten. Doch selbst das geschieht in der Regel nicht und wäre bei ein so großen Zahl auch undurchführbar.
„Er wollte mir den Kopf abschneiden“
Yves konnte geistesgegenwärtig reagieren und war ausreichend kräftig, um den Angriff abzuwehren. Er kam mit einer Verletzung an der Schulter davon. Gegenüber BFM TV sagte der Landwirt:
„Dieser Wahnsinnige wollte mir den Kopf abschneiden. Er kam auf mich zu mit dem Ruf ‚Allahu Akbar‘. Ich könnte jetzt tot sein.“
Deshalb ist er so empört darüber, daß die Sache von der Strafverfolgungsbehörde herabgestuft behandelt wird. Das komme einer Verharmlosung gleich.
„Wenn das kein Terrorangriff war, dann weiß ich nicht, was einer sein soll. Ich bin kein Politiker und kein Polizist. Die sagen uns dauernd, daß die ‚Fiche S‘ nicht verhaftet werden können, solange sie kein Attentat verüben. Ich bin keine 500 Meter von meinem Haus entfernt fast geköpft worden, aber sie sagen, das ist nur ein gewöhnlicher Krimineller. Wenn das in Paris passiert wäre, würden sie dann das auch sagen?“
Der Landwirt deutete damit an, daß es eine politische Weisung geben könnte, die Sache auf keine Flamme zu kochen.
Der Rechtsbeistand des Angreifers, Céline Pascal, hingegen sagte am Mittwoch, dass es „keine Beweise“ für eine Verbindung ihres Mandanten „zu Dschihad-Zellen“ gebe. Es sei daher richtig, dass er nur wegen bewaffneter Aggression angeklagt werde. Das Gericht wird zumindest zu klären haben, warum der Angreifer dann als „Fiche S“ eingestuft war.
Quelle: katholisches.info Bild: Screens.
Tagesevangelium – 23.07.2017
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 13,24-43
In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,
und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Kardinäle verkünden Häresien
Kardinäle verkünden Häresien
Professor Stark spricht Weihbischof Schneider auf dessen Aussage an, wonach zunehmend Leute an den Schaltstellen der Kirche sitzen, die den katholischen Glauben nicht vollständig besitzen. Schneider antwortet mit Verweis auf die letzten beiden Bischofssynoden:
„Das sind alles Leute, die an die Schaltstellen der Macht der Kirche gelangt sind – Kardinäle zum Beispiel. Das ist nach dem Papst das höchste Kirchenamt. Wir haben in den letzten beiden Jahren erlebt, wie sogar aus dem Munde von Kardinälen Worte gesprochen worden sind, die gegen den katholischen Glauben waren. Das ist natürlich sehr traurig.“
Schneider zitiert den früheren Präfekten der Glaubenskongregation Franjo Kardinal Šeper (1905-1981), der sagte: „Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe.“
Quelle: gloria.tv
Jesuiten-General wird Buddhist ?
Jesuitengeneral Sosa (linke Mitte) vor wenigen Tagen beim Gebet im Buddha-Tempel
(Rom) Der alte Jesuitengeneral, Pater Adolfo Nicolás, ließ im vergangenen Februar wissen, dass eine Evangelisierung Japans „nur durch eine Allianz mit dem Buddhismus und dem Shintoismus“ möglich sei. Der neue Jesuitengeneral, Pater Arturo Sosa Abascal, „machte sich selbst zum Buddhisten“, so Steve Skojec von OnePeterFive.
Häresieverdächtiger Jesuitengeneral mit marxistischer Vergangenheit
Dass der im Oktober 2016 gewählte und von Papst Franziskus bestätigte neue Ordensgeneral der Jesuiten, dem Orden des Papstes, eigenwillige Ideen hat, um es harmlos auszudrücken, war bereits bekannt. In den 70er und 80er Jahren vertrat er, ganz dem Zeitgeist folgend, eine Allianz zwischen Christentum und Marxismus und streute Fidel Castro, dem kommunistischen Diktatur von Kuba, Blumen.
Um die Verletzung des Ehesakraments und des Altarsakraments zu rechtfertigen, die im Namen des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia, und damit im Namen von Papst Franziskus, in verschiedenen Diözesen und ganzen Ländern vollzogen wird, stellte er sich sogar gegen eindeutige Herrenworte. Selbstherrlich meinte Sosa, man wisse nicht, ob die Worte im Evangelium verbürgt sind, denn schließlich sei vor bald 2000 Jahren ja niemand mit einem Tonbandgerät dabeigewesen.
Wegen dieser Aussage wurde gegen den Jesuitengeneral Anzeige bei der Glaubenskongregation wegen Häresieverdachts erstattet. Inzwischen wurde Kardinal Gerhard Müller als Präfekt der Glaubenskongregation abgesetzt und durch einen Jesuiten ersetzt, womit die Anzeige – nicht zuletzt auch wegen der schützenden Hand des Papstes – im Sand verlaufen könnte, wie Beobachter befürchten. Aus dem Vatikan, der traditionsverbundene Bischöfe ohne Anhörung und ohne Nennung von Gründen absetzt oder verdiente Orden unter gleichen Bedingungen unter kommissarische Verwaltung stellt, war nämlich kein Wort des Tadels oder einer Maßregelung zu hören.
Die synkretistische Versuchung – Dialog statt Mission
Nun hielt sich der „Schwarze Papst“ vom 14.-17. Juli in Kambodscha auf und bekräftigte die „Allianz“ mit dem Buddhismus, die sein Vorgänger vor wenigen Monaten postuliert hatte. Der ehemalige Jesuitengeneral Nicolás hatte in einem Interview mit der Wochenzeitung Alfa y Omega den Buddhismus „getauft“:
„Der Buddhismus hat tiefe christliche Wurzeln. Es gab eine Zeit, da wir dachten, und ich dachte es auch, dass diese Religion ein Produkt des Teufels sei, in Wirklichkeit ist sie das Werk des Geistes.“
Die Internetseite der Jesuitenprovinzen von Asien und dem Pazifik (Jesuit Asia Pacific Conference) und die Generalkurie des Ordens in Rom veröffentlichte denselben, reich bebilderten Bericht über den Besuch. Dieser stand ganz im Zeichen des „Dialogs mit den Buddhisten“, so der ordenseigene Bericht, der am 20. Juli veröffentlicht wurde. Besuche und Höflichkeiten gehören auf der Führungsebene zur Normalität. Sie sind Selbstverständlichkeiten im Umgang und Zusammenleben verschiedener Staaten, Kulturen und Religionen. Aufgrund der zitierten Aussagen seines Vorgängers und einiger Etappen des Besuches, die im offiziellen Bericht des Ordens nachgelesen werden können, haftet dem Kambodscha-Aufenthalt ein synkretistischer Beigeschmack an.
Sosa besuchte einen buddhistischen Tempel und betete dort mit den buddhistischen Mönchen. Auf dem veröffentlichten Bild, das Sosa in derselben Gebetshaltung der Buddhisten zeigt, ist nicht zu sehen wovor er betete. Es ist jedoch anzunehmen, dass er sich mit den Buddhisten vor einer Buddha-Statue befand.
„Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern“
„Inka-Priester“ ruft auf Bischof Contreras (rechts mit Bart) „Segen“ des „Sonnengottes“ herab
Auch andere, hochrangige Vertreter der Kirche hatten in jüngster Zeit synkretistische Anwandlungen. Kardinal Gianfranco Ravasi, der „Kulturminister“ des Heiligen Stuhls, tanzte 2014 in Argentinien im Rahmen des Pachamama-Kultes für „Mutter Erde“ (siehe Video) .Anfang 2015 ließ sich der neue Bischof Moises Contreras Athisa, seither Bischof von San Marcos de Arica, zur „Bekräftigung“ seiner Bischofsweihe von einem „Inka-Priester“ den „Segen“ eines „Sonnengottes“ herabrufen. Das heidnische Spektakel fand vor der Heiligen Messe statt in Anwesenheit und mit der Teilnahme der anderen Bischöfe, darunter dem Hauptweihespender, Kardinal Ricardo Ezzati“
Kardinal Ravasi beteiligt sich an Götzendienst – „Mutter-Erde“-Kult
Der „offiziell erste Jesuitengeneral, der zum Buddhisten wird“?
Der Kontakt der Jesuiten mit den Buddhisten ist sicher positiv, denn alle sollen missioniert werden. Der Verdacht drängt sich jedoch auf, daß es sich nicht um Mission handeln könnte. Das Wort Mission ist fast ganz aus dem kirchlichen Vokabular verschwunden und durch das Wort Dialog ersetzt worden. Dialog und Mission meinen nicht dasselbe. Dazu wurde, wie OnePeterFive berichtet, von den Jesuiten in Asien das Bild des Ordensgenerals beim Gebet im Buddhistentempel in spanischer Sprache mit dem Bildtext versehen:
„Padre Sosa es oficialmente el primer Superior Jesuita en bautizarse budista“,
was wörtlich übersetzt heißt:
„Pater Sosa ist offiziell der erste Jesuitengeneral, der sich selbst zum Buddhisten taufte“,
sich also selbst zum Buddhisten machte.
In seiner Predigt vom 15. Juli im kambodschanischen Siem Reap sprach der Jesuitengeneral von „Brücken bauen“ und einer „Kultur der Gastfreundschaft“ in einer Welt voller Gewalt, der Spaltungen und der Intoleranz.
Die Begegnung mit den buddhistischen Mönchen fand ihren Höhepunkt in der Segnung von „Rädern der Versöhnung“. Am buddhistischen Ritual nahm auch General Sosa teil.
Am 16. Juli besuchte der Generalsuperior in Phnom Penh das Museum des Genozids, das die kommunistischen Roten Khmer an der Bevölkerung des Landes verübt hatten.
Quelle: katholisches.info Bild: Screens.




