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Kardinal Castrillon Hoyos beklagt liturgische Missbräuche

“Die weit verbreitete Praxis liturgischer Missbräuche in der Folgezeit nach dem Konzil hat tiefe Wunden in der Kirche verursacht”, sagte der ehemalige Kleruspräfekt.

Liturgische Missbräuche hat der ehemalige Präfekt der päpstlichen Kleruskongregation, Kardinal Dario Castrillon Hoyos, in einer Predigt im Petersdom beklagt.

“Die weit verbreitete Praxis liturgischer Missbräuche in der Folgezeit des Konzils hat tiefe Wunden in der Kirche verursacht”, beklagte der kolumbianische Kardinal. Würdige liturgische Praxis solle ein „Ergebnis gläubig-treuen Einverständnisses mit den liturgischen Normen in ihrer Ganzheit sein“.

Hingegen sei die Liturgie “häufig willkürlichen Interpretationen unterworfen worden, welche ihre Natur und ihren Zweck verdrehen und Schmerz und Desorientierung der Gläubigen verursachen, die erstaunte Zuschauer von Handlungen werden, die von bizarren Formen einer außer sich geratenen Kreativität gekennzeichnet sind“.

Oft seien solche Missbräuche mit einem “Geist des Konzils” gerechtfertigt worden. Dieser Ausdruck “stellt für manche ein Mittel dar, um unberechtigte Forderungen aufrecht zu erhalten, die oft darauf abzielen, verstörende Denk- und Handlungsweisen aufzuerlegen.“

Quelle: kath.net Bild: Screens.

Tagesevangelium – 15.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,24-33

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen.
Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

ISIS-Killer sind am Ende

Seit Sommer 2014 terrorisierten IS-Killer fast den gesamten Nordirak und weite Teile Syriens. „Islamischer Staat“ nannten sie das grenzüberschreitende Gebilde, ihr Führer Abu Bakr al-Baghdadi war der Kalif. Bis zu 35.000 Mann standen unter Waffen, etwa 6.000 kamen aus Europa, 300 davon aus ­Österreich. Jetzt ist der IS im Irak größtenteils geschlagen. Nach 252 Tagen hat die irakische Armee mithilfe internationaler Truppen die IS-Hochburg Mossul zurückerobert. IS-Chef Baghdadi soll tot sein, Tausende IS-Kämpfer sind gefallen, genaue Zahlen fehlen.

IS vernichtet? Auch der Fall der IS-Hochburg Rakka in Syrien ist nur mehr eine Frage der Zeit. Kurdische und arabische Kämpfer sind in der Stadt. Sie werden durch US-Luftangriffe unterstützt, auch etwa 600 US-Elitesoldaten sind vor Ort.

Die meisten IS-Kämpfer haben sich in das Euphrat-Tal zurückgezogen. Die Wüstenorte Deir ez-Zor, Abu Kamal und Mayadin scheinen momentan ihre ‚Hauptstädte‘ zu sein. Ob der IS damit erledigt ist, bleibt weiterhin offen. Vermutlich wird er als Untergrundarmee weiterkämpfen.

Report aus Mossul: „Die Stadt riecht nach Tod“

Die Bild-Reporter Paul Ronzheimer und Claas Weinmann berichten aus Mossul: „Die Stadt riecht noch immer nach Tod. Es hat 45 Grad im Schatten, als wir durch die Trümmer der ehemaligen ISIS-Hochburg gehen“, schildern sie: „Die Leichen der Kämpfer liegen auf den Straßen, Sprengstoff-Gürtel noch umgeschnallt. Neun Monate wurde in Mossul gekämpft. Tausende Tote. Der Westteil der Stadt ist fast völlig zerstört. Zerbombte Häuser, ausgebrannte Autos. Von der Al-Nuri-Moschee, in der Baghdadi das Kalifat ausgerufen hat, ist nur mehr ein Schutthaufen übrig. Gesprengt. Im Ost-Teil wurde weniger zerbombt. Zaghaft kehrt das Leben zurück. Erste Restaurants eröffnen wieder. Aber: Noch immer wird in der Altstadt geschossen. Einige Hundert  ISIS-Extremisten haben sich verschanzt – Kampf bis zum Schluss.

CNN-Reporter Nick Paton Walsh berichtet auch für oe24.TV aus Rakka, IS-Hochburg in Syrien: „Die Vororte sind befreit, Scharfschützen der Islamisten haben sich bis hinter die alte Stadtmauer zurückgezogen. Sie haben sich eingegraben, sitzen in Bunkern, feuern auf jede vorrückende Einheit. Alles ist vermint. Auch einige Hundert US-Soldaten sind hier. Sie markieren Ziele für Angriffe der US-Luftwaffe. Seit zwei Wochen läuft die ­Offensive gegen Rakka, erste Einheiten sind bereits im Stadtkern. Die wenigen Flüchtlinge erzählen, dass es seit sieben Tagen  kein Wasser mehr gibt und  Tausende Zivilsten als lebende Schutzschilder von IS-Einheiten zurückgehalten werden.

Quelle: oe24 Bild: Screens.

Tagesevangelium – 14.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,16-23

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 13.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,7-15

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden.
Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.
Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen.
Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 12.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,1-7

In jener Zeit rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter. Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner