Archiv der Kategorie: Allgemein

30.12.2018 – Fest der Heiligen Familie

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005) – Papst

„Er hat wie wir als Mensch gelebt, in allem uns gleich außer der Sünde“

Fast unmittelbar nach der Geburt Jesu zeigt sich die sinnlose Gewalt, die sein Leben bedroht, auch an so vielen anderen Familien im Mord an den heiligen Unschuldigen Kindern. Die Kirche erinnert an diese schreckliche Bedrängnis, die der Gottessohn und die Kinder in seinem Alter erleiden mussten, und sie fühlt sich dadurch eingeladen, für alle Familien zu beten, die von innen her oder von außen bedroht sind […] Die Heilige Familie von Nazareth ist für uns eine ständige Herausforderung, die uns dazu verpflichtet, das Geheimnis der „Hauskirche“ und jeder menschlichen Familie zu vertiefen. Sie lässt in uns den Eifer wachsen, für die und mit den Familien zu beten und alles mit ihnen zu teilen, was sie mit Freude oder Hoffnung erfüllt, aber auch, was sie besonders beschäftigt und beunruhigt. Tatsächlich soll die Erfahrung der familiären Situation eine tägliche Opferbereitung werden, wie eine heilige Gabe, ein Gott wohlgefälliges Opfer. Das Evangelium von der Darstellung Jesu im Tempel weist uns darauf hin. Jesus, das „Licht der Welt“, aber auch „das Zeichen, dem widersprochen wird“ (vgl. Lk 2,32.34), verlangt danach, diesen Opfergang jeder Familie anzunehmen, wie er auch das Brot und den Wein in der Eucharistie annimmt. Er will diese Hoffnungen und diese menschlichen Freuden mit dem Brot und dem Wein, die verwandelt werden sollen, vereinigen, aber auch die unausweichlichen Leiden und die dem Familienleben eigenen Beschäftigungen, indem er sie in das Geheimnis seines Leibes und Blutes einschließt. Diesen Leib und dieses Blut gibt er dann in der Kommunion als geistliche Kraftquelle, und das nicht nur für jede einzelne menschliche Person, sondern auch für jede Familie. Die Heilige Familie von Nazareth möge uns empfänglich machen für ein immer tieferes Verständnis der Berufung einer jeden Familie, die in Christus die Quelle ihrer Würde und Heiligkeit findet.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 30.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,41-52

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort. Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert m 29. Dezember

Hl. Thomas Becket – Erzbischof von Canterbury, Märtyrer

* 21. Dezember 1118 (?) in London in England
† 29. Dezember 1170 in Canterbury in England

Thomas war der Sohn eines wohlhabenden normannischen Kaufmanns. Studien führten ihn nach London, Paris, Bologna und Auxerre; nach seiner Rückkehr nach London fand er Kontakt zu einem Kreis von Priestern um den Erzbischof Theobald von Canterbury. Thomas wurde von ihm um 1146 zum Priester geweiht und zu seinem Archidiakon ernannt. Theobald vermittelte 1155 Thomas‘ Berufung zum Lordkanzler des jungen Königs Heinrich II. Thomas wurde ein brillanter und erfolgreicher Kanzler, mit dem fast gleichaltrigen König eng befreundet und hatte maßgeblichen Einfluss auf dessen Politik; Zeitgenossen sagten, dass beide ein Herz und einen Verstand teilten. Thomas begleitete den König auf seinen Kriegszügen in Frankreichund lernte den königlichen Luxus zu schätzen. Im Jahr 1162 bestimmte der König Thomas zum Erzbischof von Canterbury,  er erhoffte sich damit größeren Einfluss auf die Kirchenpolitik. Thomas weigerte sich erst, denn er wusste, dass damit sein gutes Verhältnis zum König leiden würde, gab aber schließlich nach. Er ließ sich dann mit aller Konsequenz auf die neue Stellung ein und kündigte überraschend seine Kanzler-Stellung, sehr zum Unwillen des Königs.

Aus dem ehemaligen pompliebenden königlichen Kanzler wurde als Erzbischof von Canterbury und Primas von England mehr und mehr der Verteidiger kirchlicher Rechte gegen die Übergriffe des englischen Königs, und auch seinen persönlichen Lebenswandel änderte er radikal. Er verteilte seine Einkünfte unter die Armen und führte ein schlichtes, asketisches Leben, gekleidet in ein Benediktinerhabit. Schon 1163 kam es auf dem Hoftag in Westminster zum Streit. Als König Heinrich 1164 dann die Zustimmung zu 16 Sätzen über königliche Rechte gegenüber der Kirche verlangte, kam es auf dem Hoftag in Northampton zum Bruch. Von seinen bischöflichen Kollegen, die ihm den Rücktritt nahelegten, allein gelassen, wurde Thomas mit Prozessen überzogen und wegen Meineid und Hochverrat verurteilt.

Thomas floh nach Sens in Frankreich; von seiner Flucht erzählt die Legende, wie die Verfolger mit dem von Thomas abgehauenen Pferdeschwanz in der Hand zurück blieben. In Sens traf Thomas Papst Alexander III., aber der verweigerte die Zustimmung zu seinem Rücktrittsgesuch. Auf Anraten des Papstes ging Thomas dann ins Zisterzienserkloster Pontigny, musste aber nach Drohungen von König Heinrich II. gegen den Orden wieder nach Sens zurückkehren.

Die englischen Bischöfe hielten in ihrer Mehrheit Kompromisse mit König Heinrich für möglich und meinten, Thomas‘ Verhalten sei provozierend. Der aber führte seinen Kampf für die Freiheit der Kirche weiter, verhängte mit der Autorität seines Amtes Kirchenstrafen über Bischöfe und andere kirchliche Gegner in England, durchaus nicht immer in Übereinstimmung mit Papst Alexander III.. 1170 erhielt Thomas ein Friedensangebot des Königs. Zum Martyrium bereit, das ihm ein Gesicht offenbart hatte, kehrte er nach England zurück und wurde von vier Vertrauten des Königs vor dem Altar in der Kathedrale von Canterbury ermordet, indem sie ihm die Schädeldecke abschlugen. Ob der König selbst dahintersteckte, ist bis heute nicht klar. Bekannt ist aber Heinrichs oft getaner Ausspruch: „Wer erlöst mich von diesem störenden Priester?“

Nach dem aufsehenerregenden Mord setzte spontan die Verehrung für Thomas ein. Vier Jahre nach seinem Tod, im Jahr nach der Heiligsprechung, die 1173 durch Papst Alexander III. erfolgte, unternahm König Heinrich II. eine Wallfahrt zum Grab und tat Buße. Wallfahrten zu Thomas‘ Grab waren bald so häufig wie jene zu Jakobus nach Santiago de Compostela, am Grab sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben; Reliquien wurden in ganz Europa verbreitet. 1538 ließ König Heinrich VIII. den kostbaren Thomas-Schrein zerstören.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

29.12.2018 – 5. Tag der Weihnachtsoktav

Hl. Johannes XXIII. (1881-1963) – Papst

Geistliches Tagebuch, §§ 1958–1963

„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden“

Nach meiner ersten Messe am Grab des hl. Petrus, da legte der Heilige Vater Pius X. seine Hände auf mein Haupt, um mich und mein beginnendes Priesterleben zu segnen. Und nach mehr als einem halben Jahrhundert (nach genau 57 Jahren), breite ich meine Hände über die Katholiken der ganzen Welt – und nicht nur über die Katholiken – als Vater aller. […] Wie der hl. Petrus und seine Nachfolger bin ich berufen zur Leitung der ganzen Kirche Christi, der einen, heiligen, katholischen und apostolischen. Diese Worte sind allesamt heilige Worte und weisen in unvorstellbarer Weise über jegliche persönliche Selbsterhöhung hinaus; sie belassen mich vielmehr in der Tiefe meines Nichts, das erhoben ist auf die Höhe eines Dienstes, das alle menschliche Größe und alle Würde in den Schatten stellt. Als am 28. Oktober 1958 die Kardinäle der Heiligen Römischen Kirche mich im Alter von 77 Jahren zum Oberhaupt der ganzen Herde Christi erwählten, verbreitete sich die Überzeugung, dass ich ein Papst des provisorischen Übergangs sein werde. Stattdessen stehe ich bereits vor dem vierten Jahre meines Pontifikates und blicke auf ein umfangreiches Programm, auf dessen Durchführung die ganze Welt blickt und wartet. Was mich angeht, so geht es mir wie dem hl. Martin: „Er fürchtete den Tod nicht, aber er weigerte sich nicht, zu leben.“ Ich muss mich immer bereithalten, auch plötzlich zu sterben und nur so lange zu leben, wie es dem Herrn gefällt, mich hier unten zu lassen. Ja, immer. An der Schwelle des achtzigsten Lebensjahres muss ich bereit sein: entweder zu sterben oder zu leben. Und in dem einen wie in dem anderen Fall habe ich auf meine persönliche Heiligung zu achten. Nachdem man mich überall „Heiliger Vater“ nennt, als wäre dies mein erster Titel, nun ja, dann muss ich und will ich es auch wirklich sein.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 29.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,22-35

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Gefeiert am 28. Dezember

Hl. Unschuldige Kinder

An diesem Tag steht das Gedenken an die in Betlehem nach dem Bericht des Matthäusevangeliums (2, 16) auf Geheiß von König Herodes ermordeten Kinder im Mittelpunkt. Die Tradition nimmt an, dass es sich um Tausende Kinder gehandelt habe, bis hin zur symbolischen Zahl 144.000 (nach Offbarung 7, 4 und 14, 1); die armenische Kirche verehrt 462 unschuldige Kinder. Historiker gehen aber in Anbetracht der Größe Betlehems von weit weniger Kindern aus. genannt werden etwa 6-20.

Erstmals bei Irenäus von Lyon wurden die Kinder als Märtyrer verehrt. Auch Cäsarius von Arles und Augustinus haben die kindlichen Märtyrer gerühmt. In einem Kalender aus Verona Ende des 5. Jahrhunderts, dann 505 in einem Kalender aus Karthago, (heute ein Vorort von Tunis) wird der Gedenktag im Anschluss an Weihnachten genannt. Sie sind Märtyrer, Blutzeugen Christi, weil sie – wenn auch unwissend – mit ihrem Tod den neugeborenen Messias bezeugten, den Herodes mit ihrer Ermordung treffen will. Als „Erstlingsgabe für Gott und das Lamm“ genießen sie die Freude des Himmels und loben Gott, wie in Psalm 8,3 ausgedrückt: „Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob, deinen Gegnern zum Trotz“, auch wird die folgende Stelle aus dem Propheten Jeremia (31,15) auf die ermordeten Kinder bezogen, so bereits vom Evangelisten Matthäus selbst (2,17-18): „Ein Geschrei ist in Rama zu hören, bitteres Klagen und Weinen, Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, um ihre Kinder, denn sie sind dahin.“ Beide Texte verwendet das Stundengebet als Antiphonen in den Laudes zum Fest der Unschuldigen Kinder.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

28.12.2018 – Fest der unschuldigen Kinder

Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942)

Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

Fest der unschuldigen Kinder „Gefährten des Lammes“: „Sie folgen dem Lamm, wohin immer es geht“ (Offb 14,4)

Wohin es uns auf dieser Erde führen will, das wissen wir nicht und sollen wir nicht vor der Zeit fragen. Nur das wissen wir, dass denen, die den Herrn lieben, alle Dinge zum Guten gereichen. Und ferner, dass die Wege, die der Heiland führt, über diese Erde hinausgehen. O admirabile commercium! Creator generis humani, animatum corpus sumens, largitus est nobis suam Deitatem. [O wunderbarer Tausch! Der den Menschen erschuf, nimmt menschliches Leben an […] und schenkte uns sein göttliches Leben (Antiphon in der Weihnachtszeit)]. Zu diesem wunderbaren Tauschhandel ist ja der Erlöser auf die Welt gekommen. Gott ward ein Menschenkind, damit die Menschenkinder Gotteskinder werden könnten. […] Gotteskind sein heißt an Gottes Hand gehen, Gottes Willen, nicht den eigenen Willen tun, alle Sorgen und alle Hoffnung in Gottes Hand legen, nicht mehr selbst um sich und seine Zukunft sorgen. Darauf beruhen die Freiheit und Fröhlichkeit des Gotteskindes. […] Gott ist Mensch geworden, um uns an seinem Leben aufs neue Anteil zu geben. […] Die menschliche Natur, die er annahm, gab ihm die Möglichkeit zu leiden und zu sterben. […] Leiden und sterben muss jeder Mensch. Aber wenn er lebendiges Glied am Leibe Christi ist, dann bekommt sein Leiden und Sterben durch die Gottheit des Hauptes erlösende Kraft. […] In der Nacht der Sünde strahlt der Stern von Bethlehem auf. Auf den Lichtglanz, der von der Krippe ausgeht, fällt der Schatten des Kreuzes. Das Licht erlischt im Dunkel des Karfreitags, aber es steigt strahlender auf als Gnadensonne am Auferstehungsmorgen. Per passionem et crucem ad resurrectionis gloriam ist der Weg des fleischgewordenen Gottessohnes. Mit dem Menschensohn durch Leiden und Tod zur Herrlichkeit der Auferstehung ist der Weg für jeden von uns, für die ganze Menschheit.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 28.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 2,13-18

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Adeste Fideles

lateinisch

Adeste fideles, laeti triumphantes,
Venite, venite in Bethlehem.
Natum videte regem angelorum:
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

En grege relicto, humiles ad cunas
Vocati pastores approperant.
Et nos ovanti gradu festinemus:
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

Aeterni Parentis splendorem aeternum
Velatum sub carne videbimus.
Deum infantem, pannis involutum,
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

Pro nobis egenum et foeno cubantem
Piis foveamus amplexibus.
Sic nos amantem quis non redamaret?
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

deutsch

Nun freut euch, ihr Christen, singet Jubellieder
und kommet, o kommet nach Bethlehem.
Christus, der Heiland, stieg zu uns hernieder.
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

O sehet, die Hirten eilen von den Herden
und suchen das Kind nach des Engels Wort.
Geh’n wir mit ihnen, Friede soll nun werden:
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

Der Abglanz des Vaters, Herr der Herren alle,
ist heute erschienen in unserm Fleisch:
Gott ist geboren als ein Kind im Stalle.
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre.
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen.
Himmel und Erde bringen Gott die Ehre:
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

englisch

O come, all ye faithful, joyful and triumphant,
O come ye, O come ye, to Bethlehem.
Come and behold Him, born the King of angels;

O come, let us adore Him,
O come, let us adore Him,
O come, let us adore Him,
Christ the Lord.

True God of true God, Light from Light Eternal,
Lo, He shuns not the Virgin’s womb;
Son of the Father, begotten, not created;

Sing, choirs of angels, sing in exultation;
O sing, all ye citizens of heaven above!
Glory to God, all glory in the highest;

See how the shepherds, summoned to His cradle,
Leaving their flocks, draw nigh to gaze;
We too will thither bend our joyful footsteps;

Lo! star led chieftains, Magi, Christ adoring,
Offer Him incense, gold, and myrrh;
We to the Christ Child bring our hearts’ oblations.

Child, for us sinners poor and in the manger,
We would embrace Thee, with love and awe;
Who would not love Thee, loving us so dearly?

Yea, Lord, we greet Thee, born this happy morning;
Jesus, to Thee be glory given;
Word of the Father, now in flesh appearing.

italienisch

Venite, fedeli, l’Angelo c’invita,
Venite, venite a Betlemme.
Nasce per noi Cristo salvatore.
Venite adoriamo, venite adoriamo,
Venite adoriamo il Signore Gesù.

La luce del mondo brilla in una grotta:
La fede ci guida a Betlemme.
Nasce per noi Cristo salvatore.
Venite adoriamo, venite adoriamo,
Venite adoriamo il Signore Gesù.

La notte risplende, tutto il mondo attende.
Seguiamo i pastori a Betlemme.
Nasce per noi Cristo salvatore.
Venite adoriamo, venite adoriamo,
Venite adoriamo il Signore Gesù.

Il Figlio di Dio, Re dell’universo
Si è fatto bambino a Betlemme.
Nasce per noi Cristo salvatore.
Venite adoriamo, venite adoriamo,
Venite adoriamo il Signore Gesù.

Sia gloria nei cieli, pace sulla terra,
Un angelo annuncia a Betlemme.
Nasce per noi Cristo salvatore.
Venite adoriamo, venite adoriamo,
Venite adoriamo il Signore Gesù.