Archiv der Kategorie: Allgemein

Gefeiert am 19. Dezember

Seliger Petrus von Arolsen – Priester

† an einem 19. Dezember Mitte des 12. Jahrhunderts

Petrus war Priester im Chorherrenstift in Arolsen – dem heutigen Bad Arolsen. Er war ein glühender Marienverehrer und kümmerte sich um die Seelsorge in Frauenklöstern.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

19. Dezember in der Adventszeit

Origenes (185-253) – Priester und Theologe

„Und siehe, du sollst stumm sein und nicht mehr reden können bis zu dem Tag, an dem dies geschieht, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast“ (Lk 1,20)

In uns sind Stimme und Wort nicht dasselbe, denn die Stimme kann sich vernehmen lassen, ohne dass sie Sinn vermittelt, wortlos; ebenso kann das Wort auf dem Weg unseres Denkens ohne Stimme dem Geist übermittelt werden. Und da der Herr das Wort ist […], unterscheidet sich Johannes von ihm als die Stimme, und Christus ist das Wort. Das gibt Johannes selbst denen zur Antwort, die ihn fragen, wer er ist: „Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste: Ebnet den Weg für den Herrn!“ (Joh 1,23). Vielleicht hat Zacharias [ausgerechnet] seine Stimme verloren, weil er an die Geburt dieser Stimme, die das Wort Gottes verkünden sollte, nicht geglaubt hat, und vielleicht findet er sie deshalb erst wieder, als die Stimme geboren wurde, die dem Herrn voranging (Lk 1,64). Denn man muss auf die Stimme hören, damit der Geist das Wort erfassen kann, das die Stimme bezeichnet. Deshalb ist auch Johannes durch das Datum seiner Geburt ein wenig älter als Christus; denn wir vernehmen die Stimme ja tatsächlich schon bevor wir das Wort wahrnehmen. Johannes weist so auf Christus hin, denn durch die Stimme offenbart sich eben das Wort. Auch wird Christus von Johannes getauft, der bekennt, dass er selbst von ihm getauft werden müsste (Mt 3,14) […] Kurz gesagt, wenn Johannes auf Christus hinweist, so weist ein Mensch hin auf Gott, den ungeschaffenen [incorporel] Retter; eine menschliche Stimme also weist auf das göttliche Wort hin […]

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 19.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 1,5-25

Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth. Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn. Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter. Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte, wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen. Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete. Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars. Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht. Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben. Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren. Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen. Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter. Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen. Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft. Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm. Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück. Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte: Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Die neunte Sure des Korans

Eine Tradition des Tötens

Die neunte Sure des Korans ist die Letzt offenbarte und die einzig klar definierte Sure. Während die anderen Suren Charakterlosigkeit und eine Mischung von eingesammelten Versen aufweisen, ist die Sure neun dahingegen farbenklar, konkret und zielgerichtet. In der letzten Sure des Koran, in jener Sure, die voller Spiritualität seien sollte, wird unheimlicher Hass verkündigt. Auf Grundlage dieser Hass-Botschaft entstanden später die islamischen Expansionen, sowie die heutigen islamischen Terrororganisationen wie Al-Qaida und IS. Weitere Jihadistische Organisationen werden in der Zukunft entstehen, wenn wir diese Texte nicht als verfaulte Tradition verurteilen. Eine Tradition des Tötens, des Raubes und des Jihads auf dem Wege Allahs.

Gefeiert am 18. Dezember

Hl. Philipp – Bischof von Ratzeburg

† 12. Dezember 1215 in Verona, Italien

Philipp war Prämonstratenser und Kaplan des Bischofs Isfried von Ratzeburg, dessen Nachfolger er 1204 wurde. Er erfüllte unermüdlich seine bischöflichen Pflichten. Bis 1214 war er in die Ostchristianisierung in Livland eingebunden und war zeitweise auch Stellvertreter des Erzbischofs Albrecht von Riga. Philipp starb in Verona auf der Reise nach Rom zum IV. Laterankonzil.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

18. Dezember in der Adventszeit

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005) – Papst

„Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte“

Auch über die Arbeit des Zimmermanns im Haus von Nazaret breitet sich dieselbe Atmosphäre des Schweigens aus, die alles, was sich auf die Gestalt des Josef bezieht, begleitet. Es ist jedoch ein Schweigen, das auf besondere Weise das innere Profil dieser Gestalt freilegt. Die Evangelien sprechen ausschließlich von dem, was Josef „tat“; übereinstimmend decken sie jedoch in seinen bisweilen von Schweigen umhüllten „Handlungen“ eine Atmosphäre tiefer Beschaulichkeit auf. Josef stand in täglichem Kontakt mit dem „von Ewigkeit her verborgenen“ Geheimnis, das unter dem Dach seines Hauses „Wohnung genommen hat“. […] Wie soll man, da die „väterliche“ Liebe Josefs nicht ohne Einfluß auf die „kindliche“ Liebe Jesu und umgekehrt die „kindliche“ Liebe Jesu nicht ohne Einfluß auf die „väterliche“ Liebe Josefs bleiben konnte, in die Tiefgründigkeit dieser einzigartigen Beziehung vordringen? Die für die Anregungen der göttlichen Liebe empfänglichsten Seelen sehen mit Recht in Josef ein leuchtendes Beispiel inneren Lebens. Außerdem wird die scheinbare Spannung zwischen dem tätigen und dem beschaulichen Leben in ihm in idealer Weise überwunden, was nur dem möglich ist, der die Vollkommenheit der Liebe besitzt. Der bekannten Unterscheidung zwischen der Liebe zur Wahrheit (caritas veritatis) und der Notwendigkeit der Liebe (necessitas caritatis) folgend, können wir sagen, daß Josef sowohl die Liebe zur Wahrheit, das heißt die reine betrachtende Liebe zur göttlichen Wahrheit, die vom Menschsein Christi ausstrahlte, gelebt hat als auch die Notwendigkeit der Liebe, das heißt die ebenso reine Liebe des Dienstes, den die Obhut und Entfaltung eben dieses Menschseins von ihm verlangte.

Quelle: Apostolisches Schreiben „Redemptoris Custos“ über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche, §§ 25-27 © Libreria Editrice Vaticana

Tagesevangelium – 18.12.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 1,18-24

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Der Islam und das Schweigen der Kirchen

Viele Menschen sind verwundert darüber, mit welcher Passivität die christlichen Kirchen die Entwicklung in Deutschland und Europa bezüglich zunehmender Macht des organisierten politischen Islams hinweg schauen. Auf das Schweigen der Geistlichen und ihre Befangenheit vor einer direkten theologischen Auseinandersetzung reagieren die Menschen mit Unmut. Sie vermissen die mit Recht erwartete ehrliche, ehrenhafte und mutige Haltung der Kirche. Warum fehlt diese Haltung? Wieso sind die Kirchen ständig im Bemühen, den Menschen zuzumuten, Antiislam Tendenzen und patriotische Gefühle zu überwinden und im Gegenteil dazu, den Islam mit seiner sämtlichen menschenverachtenden Lehren zu respektieren und die Untaten des islamischen Propheten als heilig zu betrachten? Alles nur im Namen der christlichen Nächstenliebe und für ein friedliches Zusammenleben?

„Allah wirft Jesus hinaus“

Muslime in Italien kaufen Kirche

Der Verkauf einer leer stehenden katholischen Kirche hat in der norditalienischen Stadt Bergamo einen kleinen Religionskonflikt ausgelöst.

Der Streit in Bergamon begann im Oktober, als eine Gesundheitsbehörde die ehemalige Krankenhauskapelle zur Versteigerung ausschrieb. Der Verkäufer ging davon aus, dass sich die örtliche Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde das Gebäude sichern würde. Sie nutzte die Kirche seit drei Jahren als Leihgabe. „Als wir im August 2015 hierher zogen, hieß es, „keine Sorge, in der Zukunft werdet ihr die Kirche direkt kaufen können““, sagte Priester Gheorghe Velescu der Deutschen Presse-Agentur.

Aber es lief nicht alles nach Plan: Im letzten Moment schnappte der Verband der Muslime in Bergamo der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde das Gebäude für rund 450.000 Euro vor der Nase weg. Der Verkauf schockierte nicht nur die Rumänen. Die Vorstellung, die kleine katholische Kirche in der vornehmen Stadt am Alpenrand könne zu einer Moschee umfunktioniert werden, galt Kritikern als Beweis einer muslimischen „Invasion“.

Quelle: auszugsweise diepresse.com

 

Gefeiert am 17. Dezember

Yolanda von Vianden – Priorin von Marienthal

* um 1220 in Vianden in Luxemburg
† 17. Dezember 1283 in Marienthal im heutigen Luxemburg

Jolanda (Schreibweise auch Yolanda) war die Tochter des Grafen Heinrich I. von Vianden und seiner Ehefrau Margarete von Courtenay. Schon als Neunjährige wollte sie bei einem Besuch ihrer Tante, der Äbtissin von Saline, im Kloster bleiben. Später versuchte sie immer wieder, ihre Eltern zur Erlaubnis zu bewegen, in ein Kloster eintreten zu dürfen – die Eltern wollten sie gern standesgemäß verheiraten. Doch erst 1248 gaben sie nach, und Jolanda trat ins Dominikanerinnenkloster in Marienthal bei Mersch ein, wo sie 35 Jahre lebte und wirkte. Zehn Jahre nach ihrem Eintritt wurde sie Priorin und führte das Kloster zu großer Blüte. Sie erweiterte das Kloster, richtete eine Bibliothek ein und baute eine fünfschiffige Kirche.  Nach dem Tod ihres Vaters trat auch ihre Mutter ins Kloster Marienthal ein.

Im Codex Mariendalensis ist in 6000 mittelhochdeutschen Reimpaaren ihr Leben beschrieben. Jolanda wird, ohne offiziell seliggesprochen zu sein, in ihrer Heimat als Selige verehrt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé