Archiv für den Monat: Juli 2017

Tagesevangelium – 08.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 9,14-17

In jener Zeit kamen die Jünger Johannes des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten?
Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten. Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab, und es entsteht ein noch größerer Riss.
Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Das Konzil von Trient – Teil 1

Pater Klaus Maria, Herz Jesu Franziskaner

Konzil von Trient: Die Heilige Messe ist dem Wesen nach ein wirkliches Opfer, kein Mahl.

Das Konzil von Trient legt ein für allemal unabänderliche Gegebenheiten des heiligen Messopfers der Katholischen Kirche fest, um die volle, reine, ja vollkommene Glaubenslehre für alle Zukunft zu erhalten. Deswegen darf sie auch nie dem jeweiligen „Zeitgeist“ angepasst und verändert werden, denn damit wäre der Grundstein gelegt, um die gesamte katholische Lehre nach und nach vollständig zu zerstören. Würde man nämlich diese einheitliche katholische Lehre jeder menschlichen Generation angepasst haben, so wäre an ihr heute nichts Katholisches mehr vorhanden, denn jede Generation denkt ein wenig anders. Deshalb wählte man ja auch die lateinische Sprache weltweit als die gemeinsame Kirchensprache, weil sich diese Sprache nie ändert und weil auch Laien die meisten Wörter der hl. Messe verstehen lernen kann. Ebenso muss es sich mit der Katholischen Lehre verhalten. Man darf sie nicht hundertemale ändern und nicht immer wieder an das zeitliche Denken anpassen. Die Katholische Lehre bezieht sich auf das Immerwährende, auf das Ewige, das sich nie ändert. Jesus Christus bleibt immer derselbe: gestern, heute und in alle Ewigkeit. Auch Sein heiliges und makelloses Kreuzesopfer bleibt immer dasselbe.
Bitte lesen Sie hier nachfolgend die ewig bindenden Bestimmungen des berühmten Konzils von Trient:

  1. Sitzung (1562): Die Lehre vom Heiligen Messopfer

Auf dass die alte, unbedingte, in jeder Hinsicht vollkommene Glaubenslehre der Katholischen Kirche über das große Geheimnis der Eucharistie erhalten bleibe und in ihrer Reinheit frei von Irrtümern und Irrlehren bewahrt werde, so lehrt und erklärt die heilige (…) Kirchenversammlung von Trient, erleuchtet vom Heiligen Geist, über sie als wahres und einzigartiges Opfer und bestimmt zur Predigt für das gläubige Volk folgendes:

  1. Kapitel: Die Einsetzung des heiligen Messopfers
    Da es nach dem Zeugnis des heiligen Paulus im Alten Bund wegen der Ohnmacht des levitischen Priestertums keine Vollendung gab, so musste nach der Anordnung Gottes, des Vaters der Erbarmungen, ein anderer Priester nach Melchisedechs Ordnung aufstehen, unser Herr Jesus Christus, der alle, die geheiligt werden sollten, vollenden und zur Heiligkeit führen konnte (vgl. Hebr 10,14). Dieser unser Gott und Herr hat zwar einmal auf dem Altar des Kreuzes sich selbst im Tod Gott Vater als Opfer darbringen wollen, um für jene die ewige Erlösung zu wirken. Weil aber durch den Tod sein Priestertum nicht ausgelöscht werden sollte, so wollte er beim letzten Mahl in der Nacht des Verrates seiner geliebten Braut, der Kirche, ein sichtbares Opfer hinterlassen, wie es die Menschennatur erforderte, in dem jenes blutige Opfer, das einmal am Kreuze dargebracht werden sollte, dargestellt, sein Andenken bis zum Ende der Zeiten bewahrt und seine heilbringende Kraft zur Vergebung der Sünden, die wir täglich begehen, zugewandt werden sollte. So sagte er von sich, dass er in Ewigkeit zum Priester bestellt sei nach der Ordnung des Melchisedech (s. Ps 109,4); er brachte Gott dem Vater seinen Leib und sein Blut unter den Gestalten von Brot und Wein dar, reichte ihn den Aposteln, die er damals zu Priestern des Neuen Bundes bestellte, unter denselben Zeichen zum Genuss und befahl ihnen und ihren Nachfolgern im Priestertum dieses Opfer darzubringen mit den Worten: Tut dies zu meinem Andenken usf. (Lk 22,19; 1 Kor 11,24). So hat es die Katholische Kirche stets verstanden und gelehrt. Denn nach der Feier des alten Osterlamms, das die Schar der Söhne Israels zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten schlachtete, setzte er das neue Osterlamm ein, sich selbst, auf dass er von der Kirche durch die Priester unter sichtbaren Zeichen geopfert werde zum Gedächtnis an seinen Hinübergang aus der Welt zum Vater, als er uns durch das Vergießen seines Blutes erlöste, uns der Welt der Finsternis entriss und in sein Reich versetzte (Kol 1, 13).
    Das ist jenes reine Opfer, das durch keine Unwürdigkeit und Schlechtigkeit derer, die es darbringen, befleckt werden kann, von dem der Herr durch Malachias vorhersagte, es werde seinem Namen, der groß sein werde unter den Heidenvölkern, an jedem Ort als reine Gabe dargebracht (Mal I, II); auf das der Apostel Paulus im Brief an die Korinther nicht undeutlich anspielte, wenn er sagt, die sich durch Teilnahme am Tisch der Dämonen befleckt haben, die können nicht teilnehmen am Tisch des Herrn (1 Kor 10,21). Dabei versteht er unter dem Tisch beidemal den Altar. Es ist ferner jenes Opfer, das durch die vielfältigen Opfer zur Zeit des bloßen Naturgesetzes und des geoffenbarten Gesetzes vorgebildet wurde, da es ja alle Güter, die durch sie bezeichnet wurden, als ihre Erfüllung und Vollendung einschließt.
  2. Kapitel: Das sichtbare Opfer ist ein Sühneopfer für Lebende und Tote
    Weil in diesem göttlichen Opfer, das in der Messe gefeiert wird, derselbe Christus enthalten ist und unblutig geopfert wird, der sich selbst am Kreuzaltar dargebracht hat, so lehrt die heilige Kirchenversammlung: Dieses Opfer ist ein wirkliches Sühneopfer, und es bewirkt, dass wir „Barmherzigkeit erlangen und die Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe“ (Hebr 4,16), wenn wir mit geradem Herzen, mit rechtem Glauben, mit Scheu und Ehrfurcht, zerknirscht und bußfertig vor Gott hintreten. Versöhnt durch die Darbringung dieses Opfers, gibt der Herr die Gnade und die Gabe der Buße, und er vergibt die Vergehen und Sünden, mögen sie noch so schwer sein. Denn es ist ein und dieselbe Opfergabe, und es ist derselbe, der jetzt durch den Dienst der Priester opfert und der sich selbst damals am Kreuz darbrachte, nur die Art der Darbringung ist verschieden. Die Früchte jenes Opfers, des blutigen nämlich, werden durch dieses unblutige überreich erlangt; so wird durch dieses (unblutige Opfer) jenes (blutige) in keiner Weise verkleinert. Es wird deshalb nicht nur für die Sünden der lebenden Gläubigen, für ihre Strafen, Genugtuung und andere Nöte nach der Überlieferung der Apostel, sondern auch für die in Christus Verstorbenen, die noch nicht vollkommen gereinigt sind, mit Recht dargebracht.

Quelle & Bild: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 07.07.2017

 Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 9,9-13

In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm.
Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Gründer der Herz Jesu Franziskaner

   

Päpstlicher Legat – Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục

 

Motu proprio für Erzbischof Thuc

Pierre Martin Ngô Đình Thục (* 6. Oktober 1897 in Phu-Cam; † 13. Dezember 1984 in Carthage, Missouri, USA) war der erste römisch-katholische Erzbischof des 1960 neugeschaffenen Erzbistums Huê in Vietnam. Fälschlicherweise wurde behauptet Erzbischof Ngô Đình Thục habe den Stuhl Petri für vakant erklärt. Sedisvakantisten gestanden ein Dokument mit der vermeintlichen Unterschrift des Erzbischofs gefälscht zu haben. Es ist offenkundig, dass Sedisvakantisten Erzbischof Ngô Đình Thục instrumentalisierten und seine Gutgläubigkeit missbrauchten.

Gegen Ende des 2. Vatikanischen Konzils gründete Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục die Kongregation der Herz Jesu Franziskaner als Werk der katholischen Kirche gegen den herrschenden Modernismus. Sein jüngerer Bruder war Ngô Đình Diệm, Präsident von Südvietnam (* 3. Januar 1901; † 2. November 1963).

Papst Pius XI. erteilte Erzbischof Ngô Đình Thục besondere Vollmachten:

Mit der Fülle der Gewalt des Apostolischen Stuhles ernennen wir zu uns bekannten Zwecken Petrus Martinus Ngô Đình Thục, Titularbischof von Sesina, zu unserem Legaten mit allen nötigen Vollmachten.

Gegeben zu Rom bei St. Peter, am 15. März 1938 im 17. Jahr unseres Pontifikats, Pius PP. XI.

Erzbischof Pierre Martin Ngô Đình Thục machte bekannt, dass diese Vollmacht darin bestand, ohne Rückfrage beim Heiligen Stuhl und ohne päpstliches Mandat Bischöfe zu weihen, wenn es für das Heil der Seelen erforderlich sei. Diese Bevollmächtigung wurde durch ein Motu proprio erteilt.

 

Bischof Zamora, Erzbischof Thuc, Bischof Carmona

Quelle & Bild: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Kardinal Joachim Meisner (1933-2017)

(Köln) Wie das Erzbistum Köln mitteilte, ist Joachim Kardinal Meisner, in den frühen Morgenstunden friedlich entschlafen.

Kardinal Meisner ist gestorben.
Wir trauern um unseren Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner.
Wir beten für den Verstorbenen und werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.
Er möge ruhen in Frieden.

Diese Nachricht veröffentlichte das Erzbistum Köln auf seiner Facebook-Seite.

Bischof an kirchlichen und politischen Brennpunkten

Kardinal Meisner wurde am 25. Dezember 1933, dem Christtag, was er als besondere Gnade empfand, in der schlesischen Hauptstadt Breslau geboren. Nach der Massenvertreibung der deutschen Bevölkerung aus Ostdeutschland machte er in Thüringen eine Lehre als Bankkaufmann und trat 1951 in Magdeburg in ein Spätberufenenseminar ein. 1962 wurde er in Erfurt für das Bistum Fulda zum Priester geweiht und promovierte 1969 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.

1975 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Weihbischof des Bischöflichen Amtes Erfurt-Meiningen, indem die Bistumsanteile von Fulda und Würzburg zusammengefasst wurden, die in der DDR, jenseits des Eisernen Vorhangs lagen. Das Leben der Kirche in der kommunistischen Diktatur prägten Meisner tief. Ein besonderes Verhältnis entwickelte er zum katholischen Eichsfeld in Thüringen, indem er sich an seine schlesische Heimat erinnert fühlte.

1980 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Berlin, das staatsrechtlich geteilt und durch eine Mauer zerrissen, insgesamt unter alliierter Besatzung stand, aber kirchlich eine Einheit bildete. Der polnische Papst hielt den Schlesier Meisner, den er persönlich kannte, für den geeigneten Mann für eines der damals schwierigsten, weil politisch hochbrisanten Bistümer, das zudem katholische Diaspora war. 1983 erhob ihn Johannes Paul II. in den Kardinalsstand, um dem Bischof von Berlin besonderes Gewicht zu verleihen. Bis zum Mauerfall war er auch Vorsitzender der Berliner Bischofskonferenz, in der die Ordinarien der DDR zusammengefasst waren.

Wortführer der „römischen“ Minderheit

Kurz vor dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur und der deutschen Wiedervereinigung ernannte der Papst Meisner zum Erzbischof von Köln, neben Mailand und Chicago einer der bedeutendsten und einflussreichsten Bischofssitze der Welt. Johannes Paul II. ehrte damit den Kardinal und brachte seine Wertschätzung und sein Vertrauen zum Ausdruck und setzte ein starkes Zeichen für die damals schon stark in Abwicklung begriffene Idee der Deutschen Einheit. Vor allem signalisierte er, dass er in der innerlich zerrütten deutschen Kirche eine Glaubenshaltung, wie jene des Kardinals, wünschte. Die Berufung auf den Kölner Erzbischofsstuhl war möglich geworden, weil sich das Domkapitel auf keinen Kandidaten einigen konnte und der Papst dessen Vorschlagsrecht für verfallen erachtete.

In den folgenden Jahren wurde der Kardinal zu einem festen, „römischen“ Bezugspunkt im deutschen Episkopat, das mehrheitlich in eine andere, progressivere Richtung drängte. Viele Katholiken, und das im ganzen deutschen Sprachraum, sahen in ihm einen „Fels in der Brandung“. Die Spaltungen und Mehrheitsverhältnisse im bundesdeutschen Episkopat wurden daran deutlich, dass Kardinal Meisner nie zum Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde. Er blieb der Wortführer einer „römischen“ Minderheit, der es in der Nachkonzilszeit nicht mehr gelingen sollte, zur Mehrheit zu werden. Mit dem Tod von Bischof Dyba, der Jagd auf Bischof Mixa, der Absetzung von Bischof Tebartz van Elst und der Emeritierung von Kardinal Meisner, die Papst Franziskus 2014 vornahm, nachdem der Kardinal sein 80. Lebensjahr vollendet hatte, verschob sich die Achse noch deutlicher nach links. Als der Kardinal emeritiert wurde, klagten nie wenige deutsche Katholiken, dass sie sich „verwaist“ fühlen. Eine aussagekräftige Beschreibung der Lage der Kirche in Deutschland.

Kardinal Meisner bei seiner Erstkommunion

Der Schatten der „Pille danach“

Ein Jahr vor seiner Emeritierung legte sich ein Schatten über sein Episkopat. Dabei ging es um den medial in großer Aufmachung präsentierten Fall einer angeblich vergewaltigten Frau, die von katholischen Krankenhäusern die „Pille danach“ gefordert hatte, aber abgewiesen worden war. Wegen der potentiell abtreibenden Wirkung wurde die „Pille danach“ von der katholischen Kirche abgelehnt. Auf öffentlichen Druck hin revidierte Meisner Ende Januar 2013 seine Ablehnung, was einen entsprechenden Beschluss der Bischofskonferenz möglich machte. Seither kann an katholischen Krankenhäusern die „Pille danach“ verabreicht werden.

Bis heute hält sich das Gerücht, Kardinal Meisner sei von Personen, denen er vertraute, über „Pille danach“ falsch informiert worden. Anhand einer Studie, die von einer führenden Abtreibungslobbyistin veröffentlicht worden war, wurde eine abtreibende Wirkung in Abrede gestellt und ein Beschluss herbeigeführt, anstatt weitergehende Studien einzufordern. Hinter den Kulissen hatte die damalige grüne Gesundheitsministerin mit dem Zudrehen des Geldhahns für die katholischen Krankenhäuser gedroht, sollten sie die „Pille danach“ nicht verabreichen. Ein gutes Drittel der gesamten Gesundheitsversorgung in Köln und Umgebung wird von der katholischen Kirche getragen.

Amoris laetitia, die Dubia und das beredte Schweigen des Papstes

Zuletzt war der Kardinal international vor allem im Zusammenhang mit Kritik an dem umstrittenen Dokument Amoris laetitia von Papst Franziskus bekannt geworden. Als einer von vier Kardinälen hatte er mit Dubia (Zweifel) Papst Franziskus aufgefordert, zweideutige Passagen dieses Dokuments zu klären. Mehr als neun Monate nachdem die Kardinäle dem Papst ihre Bedenken in Form von fünf Fragen vorgelegt haben, ist Kardinal Meiner nun gestorben, ohne eine Antwort zu erhalten.

Weil sich der Papst weigert, Rede und Antwort zu stehen, und überhaupt nicht auf ihre Dubia reagierte, baten sie im vergangenen April von ihm in Audienz empfangen zu werden, um ihre Bedenken darzulegen. Auch in diesem Fall erhielten sie keine Antwort. Obwohl Franziskus den „Dialog“ zum Wesensmerkmal seines Pontifikats erklärte, hat seine Dialogbereitschaft Grenzen, allerdings „in die falsche Richtung“, wie aus dem Umfeld der vier Kardinäle heißt.

Kardinal Meisner sei, wie aus Köln zu hören ist, über diese Entwicklung in der Kirche sehr besorgt und persönlich enttäuscht gewesen.

In seinen letzten Lebensmonaten musste der ehemalige Erzbischof von Köln eine Flut von Angriffen durch „Chupamedias“ von Papst Franziskus ertragen. Chupamedias nennt man in Buenos Aires, wie Franziskus in einem Interview erklärte, Kriecher und Schleimer. Wörtlich bedeutet der Begriff „Speichellecker“, wie Papst Franziskus ausführte. Kardinal Meisner äußerte sich nicht zu den Wortmeldungen dieser „Chupamedias“. Wieviel Schmerz sie ihm bereitet haben, ist allerdings nicht bekannt.

Requiescat in pace

Quelle: katholisches.info Bild: Screens.

Tagesevangelium – 06.07.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 9,1-8

In jener Zeit stieg Jesus in das Boot, fuhr über den See und kam in seine Stadt.
Da brachte man auf einer Tragbahre einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
Da dachten einige Schriftgelehrte: Er lästert Gott.
Jesus wusste, was sie dachten, und sagte: Warum habt ihr so böse Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Darauf sagte er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Und der Mann stand auf und ging heim.
Als die Leute das sahen, erschraken sie und priesen Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner