Lohmann fragt nach – Im Gespräch mit H.H. Prälat Prof. Dr. Georg May
Archiv für den Monat: Mai 2019
Gefeiert am 14. Mai
Hl. Paschalis I. Papst
* in Rom
† 11. Februar 824 daselbst
Paschalis I. wurde 817 Papst. Kaiser Ludwig der Fromme bestätigte ihm die Unabhängigkeit des Kirchenstaates. Er war Initiator der Missionierung Nordeuropas.
Hl. Christian – Märtyrer
† Anfang des 4. Jahrhunderts
Christian war Märtyrer unter Kaiser Diokletian.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
14.05.2019 – Dienstag der 4. Osterwoche
„Ich und der Vater sind eins“
Die heiligen Lehrer bezeichnen es [das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit] als Wesenskern des Neuen Testamentes, das heißt als das größte aller Geheimnisse, ist es doch die Grundlage und Krone aller. Und zur Erkenntnis und Betrachtung dieses Geheimnisses sind im Himmel die Engel, auf Erden die Menschen erschaffen worden. […] Um es klarer zu verkünden, stieg Gott selbst aus dem Reich der Engel zu den Menschen herab […] Dazu hatte der Apostel [Paulus] schon längst gemahnt mit den Worten: Denn aus ihm, durch ihn und in ihm ist alles; ihm sei Ehre in Ewigkeit (vgl. Röm 11,36). Damit deutet er einerseits die Dreiheit der Personen an und betont anderseits die Einheit der Natur […] Der heilige Augustinus sagt bei der Erklärung dieses Zeugnisses: „Nicht ohne Unterscheidung darf man das Wort (des Apostels) verstehen: Aus ihm und durch ihn und in ihm. Er sagt vielmehr ‚aus ihm‘ in Bezug auf den Vater, ‚durch ihn‘ in Bezug auf den Sohn, ‚in ihm‘ in Bezug auf den Heiligen Geist.“ In sehr zutreffender Weise pflegt die Kirche jene Werke der Gottheit, in denen sich besonders die Macht kundgibt, dem Vater; jene, in denen die Weisheit aufleuchtet, dem Sohn; jene, in denen die Liebe vorherrscht, dem Heiligen Geiste zuzueignen. Keineswegs als wären nicht alle Vollkommenheiten und nicht alle äußeren Werke den drei göttlichen Personen gemeinsam; denn „das Wirken der Dreieinigkeit ist ungeteilt, wie das Wesen der Dreieinigkeit ungeteilt ist“ (hl. Augustinus) […] wohl aber werden die Werke auf Grund einer gewissen Gleichartigkeit und beinahe einer Verwandtschaft, die zwischen den Werken und den Eigenschaften der Personen besteht, der einen Person eher als der anderen zugeschrieben oder, wie man sagt, zugeeignet. […] Auf diese Weise ist der Vater, welcher „der Ursprung der ganzen Gottheit“ (hl. Augustinus) ist, zugleich die bewirkende Ursache aller Geschöpfe, der Menschwerdung des Wortes und der Heiligung der Seelen. Aus ihm ist alles; ‚aus ihm‘ sagt der Apostel in Bezug auf den Vater. Der Sohn seinerseits, Wort und Abbild Gottes, ist die vorbildliche Ursache, der alle Dinge in ihrer Gestalt und Schönheit, ihrer Ordnung und Harmonie nachgebildet sind; für uns ist er der Weg, die Wahrheit und das Leben, der Versöhner des Menschen mit Gott. Durch ihn ist alles, ‚durch ihn‘ sagt der Apostel in Bezug auf den Sohn. Der Heilige Geist aber ist die Endursache aller Dinge deshalb, weil, genauso wie am Ziel der Wille und im Allgemeinen alles zur Ruhe kommt, der Heilige Geist, der die göttliche Güte ist und die gegenseitige Liebe zwischen Vater und Sohn, jenes geheimnisvolle Wirken zum ewigen Heil der Menschen durch seinen wirksamen und innigen Antrieb zu Ende und zur Vollendung führt. In ihm ist alles, ‚in ihm‘ sagt der Apostel in Bezug auf den Heiligen Geist.
Quelle: Enzyklika „Divinum illud munus“ 9. Mai 1897 – CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 14.05.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 10,22-30
In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter, und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab. Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen! Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
DIE HÄRESIE DER HÄRESIEN
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Franziskus sagt es wieder: Die Vielfalt der Religionen „ist ein menschlicher Reichtum“
(Rom) Im Zuge der Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten empfing Papst Franziskus die Gardeangehörigen samt ihren Familien. Dabei wiederholte er einen Irrtum, den er angeblich korrigiert haben soll.
Der 6. Mai 1527 ist der Heldentag der Päpstlichen Schweizer Garde. An diesem Tag fielen 147 Gardisten bei der Verteidigung des Papstes im Kampf gegen die Deutschen Landsknechte und andere Söldner, die Rom angriffen und plünderten. Die Vereidigung der traditionsreichen Truppe ist ein farbenprächtiges Schauspiel, das weltweites Interesse findet. In die Garde können nur Schweizer Bürger katholischen Glaubens eintreten, die in der Schweiz bereits ihren Wehrdienst geleistet haben. Die Gardisten sind keine Armee der Kirche oder des Vatikans, sondern eine Leibwache. Ihr Auftrag ist es, den Papst mit ihrem Leben zu verteidigen.
Rund um den Vereidigungstag empfängt der Papst traditionell die Gardisten und ihre Familien in Audienz. 2019 geschah dies am vergangenen Samstag, den 4. Mai. In seiner Rede an die Schweizer pries der Papst erneut die „Häresie der Häresien“, indem er die „Vielfalt der Religionen“ als „menschlichen Reichtum“ bezeichnete.
Franziskus sagte:
„Ihr habt aber auch die Gelegenheit, gesunde Freundschaften aufzubauen und Euch im Respekt für die Besonderheiten und die Ideen anderer zu üben, indem Ihr lernt, im anderen einen Bruder und einen Gefährten zu erkennen, mit dem ihr in Ruhe ein Stück des Weges teilen könnt. Das wir Euch helfen, in der Gesellschaft mit der richtigen Haltung zu leben, indem ihr die kulturelle, religiöse und soziale Vielfalt als menschlichen Reichtum und nicht als Bedrohung erkennt. Das ist besonders wichtig in einer Welt, die große Volks- und Menschenbewegungen erlebt wie noch nie, die auf der Suche nach Sicherheit und einem würdigen Leben sind.“
Schleifspuren des religiösen Relativismus
- Es ist nicht das erste Mal, daß Franziskus die „religiöse Vielfalt“ lobt. Den Auftakt machten am 1. Oktober 2013 ein sich seither vielfach wiederholender Angriff gegen „Proselytenmacherei“, womit in Wirklichkeit der Missionsauftrag der Kirche untergraben wird. Seinem atheistischen Freund Eugenio Scalfari versicherte er, ihn „nicht bekehren“ zu wollen.
- Im Vatikan herrscht unter Franziskus ein Wettlauf darum, wer den Missionsauftrag mehr einschränkt. Kardinal Kurt Koch erklärte im Mai 2016, die Kirche habe „die Mission, die Menschen aller nicht-christlichen Religionen außer dem Judentum zu bekehren“. Keine Judenmission? Davon sagte Jesus nichts, im Gegenteil, da er selbst alle Apostel aus dem Kreis der Juden erwählte. Kurz darauf ruderte Vatikansprecher Lombardi (im Auftrag von Papst Franziskus?) auch bei der Muslimmission zurück. Keine Judenmission? Keine Muslimmission?
- Ein besonders eklatantes Beispiel war das synkretistische „Video vom Papst“ im Januar 2016, wo Christen, Juden, Muslime und Buddhisten auf eine Stufe gestellt und als „Kinder Gottes“ angesprochen wurden. Jesus Christus war neben Menorah, muslimischer Gebetskette und Buddha nur mehr einer unter verschiedenen Wegen „zu Gott“ und „zur Liebe“.
- Wenige Monate später bezeichnete Franziskus am 24. April 2016, beim Earth Day der Fokolarbewegung, daß es „nicht wichtig“ sei, zu welcher Religion ein Mensch gehöre.
- In Abu Dhabi unterzeichnete er am 4. Februar 2019 mit dem Großimam al-Azhar ein Dokument über die „menschliche Brüderlichkeit“, das religiösen Relativismus atmet und deshalb die Freimaurer vor Begeisterung öffentlich jubeln ließ. Franziskus ließ das von ihm unterzeichnete Dokument allen katholischen Universitäten und Bildungseinrichtungen zukommen, damit sie es im Sinne einer Richtlinienvorgabe studieren.
- Am vergangenen Wochenende besuchte Franziskus Bulgarien und Nordmazedonien, wo er in Variationen sagte, die Schönheit dieser Länder sei der „religiösen Vielfalt“ geschuldet.
Ein solches Verhalten erstaunt aus dem Mund des Papstes, der berufen ist, bis an die Enden der Erde die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden.
Die umstrittenste Stelle des Dokuments von Abu Dhabi lautet:
„Der Pluralismus und die Verschiedenheit der Religion, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache entsprechen dem weisen, göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat.“
Der österreichische Philosoph Josef Seifert sprach am 8. März von der „Häresie der Häresien“, denn:
Die Häresie der Häresien
„Wie kann Gott Religionen wollen, die die Gottheit Christi und seine Auferstehung leugnen?“
Mit der Erklärung von Abu Dhabi werde, so der Philosoph, nicht nur das Christentum als wahre Religion verworfen, sondern bedeute „das Ende des Christentums“. Mit der Erklärung habe Franziskus den Relativismus auf die Spitze getrieben.
Bischof Athanasius Schneider, einer der mutigsten Bischöfe unserer Zeit, sagte in einer Klarstellung zum Dokument:
„Die Vielfalt der Religionen ist nicht gottgewollt. Die christliche Religion ist die einzig gültige Religion und der einzige von Gott gewollte Glaube“.
Bischof Schneider sprach Franziskus beim Ad-limina-Besuch der kasachischen Bischöfe am 1. März direkt auf die skandalöse Passage im Abu-Dhabi-Dokument an. So direkt konfrontiert, räumte Franziskus ein, daß der Satz „in einem direkten Vergleich“ mißverständlich sein könnte. Da Schneider die Antwort des Papstes publik machte, schrieben einige Medien, der Papst habe sich „korrigiert“. Inzwischen steht fest, daß Franziskus es gar nicht ernst meinte, denn er wiederholte dieselbe Aussage, zuletzt mehrfach in den vergangenen Tagen. Zuerst in Rom, dann in Bulgarien und Nordmazedonien.
Die kontinuierlichen, seit Jahren andauernden Wiederholungen bestätigen, daß es sich nicht um „eine Eintagsfliege“ handelt, sondern um einen konstitutiven Teil im Denken von Papst Franziskus. Dieses Denken wurde in der Neuzeit von den Freimaurern entwickelt und faktisch nur von ihnen vertreten. Eine beklemmende Tatsache, denn was will uns das sagen? Wird die dahinterstehende Grundtendenz zu Ende gedacht, scheint man unweigerlich auf die Idee einer Eine-Welt-Religion oder Welteinheitsreligion zu stoßen. Was also will Papst Franziskus damit bezwecken?
Franziskus sprach am 4. Mai zu den Schweizern von „einer Welt, die große Volks- und Menschenbewegungen erlebt wie noch nie“. Kritiker werfen dem Kirchenoberhaupt aber vor, kein neutraler Sachwalter der „heutigen Herausforderungen“ zu sein, sondern selbst einer der maßgeblichsten Förderer und Propagandisten der „großen Volks- und Menschenbewegungen wie noch nie“ zu sein. Alles spricht dafür, daß Papst Franziskus weltweit auch der einflußreichste Förderer und Verfechter des religiösen Relativismus ist. Da ihm nicht unterstellt werden kann, die Religionen auslöschen zu wollen, bleibt als plausible Annahme kaum mehr als die schockierende Vorstellung einer Welteinheitsreligion, deren Sprecher Franziskus oder ein Nachfolger sein könnte. Diese Annahme deckt sich mit den politischen Globalisierungsbestrebungen.
Prof. Seifert forderte Franziskus bereits Anfang März auf, die Erklärung von Abu Dhabi umgehend zu widerrufen, weil sie „die Summe aller Häresien enthält“:
Quelle: katholisches.info Bild: Vatican.va (Screenshot)
Gefeiert am 13. Mai
Gedenktag Unsere Lieben Frau in Fatima
Am 13. Mai 1917 hüteten drei Kinder eine kleine Herde in der Nähe von Fátima: die 10 Jahre alte Lúcia de Jesus, ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto. Die Kinder besuchten keine Schule, Lucia musste schon seit einem Jahr die kleine Schafherde hüten, nachdem ihr alkoholabhängiger Vater einen Teil des Vermögens seiner achtköpfigen Familie verbraucht hatte.
Jacinta und Francisco schlossen sich mit ihren Schafen der größeren Lúcia an. Um die Mittagszeit, als sie wie gewöhnlich den Rosenkranz gebetet hatten, sahen sie plötzlich ein strahlendes Licht, das sie für einen Blitz hielten. Sie wollten fliehen, aber sogleich erhellte ein zweiter Blitz die Stelle, und über einer kleinen Steineiche sahen sie eine Dame, strahlender als die Sonne, die einen weißen Rosenkranz in Händen hielt. Die Dame ermahnte die Kinder, viel zu beten, und lud sie ein, in den fünf folgenden Monaten jeweils am 13. zur selben Stunde wieder zur selben Stelle zu kommen. Tatsächlich erschien ihnen die Dame jeweils am 13. Juni, Juli, September und Oktober erneut und sprach mit ihnen. Am 19. August hatten sie die Erscheinung etwa 500 m von ihrem Heimatort Aljustrel bei Fátima entfernt, weil die Kinder an diesem Tag vom Bezirksvorsteher festgehalten wurden.
Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober, als rund 70.000 Menschen anwesend waren, sagte ihnen die Dame, dass sie Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz sei und dass man ihr zur Ehre eine Kapelle an dieser Stelle bauen solle. Nach der Erscheinung konnten alle Anwesenden das den Kindern schon im Juli und September versprochene Wunder sehen: die Sonne, die einer Silberscheibe ähnlich wurde, konnte man ohne Schwierigkeit ansehen. Sie drehte sich um sich selbst wie ein Feuerrad, und es schien, als würde sie auf die Erde herabstürzen. Drei Offenbarungen wurden den Kindern zuteil, deren letzte als Geheimnis von Fátima Jahrzehnte lang auch zu vielen Spekulationen Anlass gab.
Unter dem Pseudonym Visconde de Montelo verfasste der Lissaboner Theologieprofessor Nuñes Formigão 1927 eine Zusammenfasung der Protokolle der Marienbotschaften von Fátima. Der Schweizer Theologe Otto Karrer beurteilt diese Botschaften als Projektion der Kinder auf Grund der ihnen von ihrer Mutter erzählten Berichte der Marienerscheinungen von La Salette bei Grenoble in Frankreich, wo Maria schon 1846 Hirtenkindern erschienen war.
Nach dem frühen Tod von Francisco und Jacinta trat Lúcia 1921 in Porto in das Kollegium der Dorotheenschwestern ein, später schloss sie sich den Dorotheenschwestern in Tuy / Tui in Spanien an, wo sie Maria Lúcia von den Schmerzen genannt wurde. Danach erschien ihr Unsere Liebe Frau noch drei Mal: am 10. Dezember 1925 und am 15. Februar 1926 im Konvent von Pontevedra in Spanien sowie in der Nacht vom 13. auf 14. Juni 1929 im Konvent von Tuy / Tui. Sie erbat die Andacht der fünf ersten Samstage: den Rosenkranz beten, die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, die Beichte und die Kommunion zur Sühne für die Sünden, die gegen das Unbefleckte Herz Mariä begangen werden sowie die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Diese Bitte hatte die Erscheinung schon am 13. Juli 1917 ausgesprochen im sogenannten Geheimnis von Fátima.
1948 ging Maria Lúcia nach Coimbra und wurde Karmeliterin im Karmel der Teresa von Ávila, wo sie den Namen Maria Lúcia vom Unbefleckten Herzen annahm. Als Papst Paul VI. 1967 zum 50. Jahrestag der Erscheinungen in Fátima weilte, durfte auch Maria Lucia bei den Feierlichkeiten zugegen sein, ebenso als Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 in Fátima weilte.
Der 13. Mai wurde im Jahr 2002 ins neue Missale Romanum aufgenommen als nicht gebotener Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fátima. Der Leichnam von Lúcia wurde 2006 in Fátima neben dem ihrer Kusine Jacinta beigesetzt.
Papst Pius XII. vollzog 1942 die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariä, die Unsere Liebe Frau von Fátima ausdrücklich gewünscht hatte. Zwei Jahre später ordnete er für die ganze katholische Kirche das Fest vom Unbefleckten Herzen Mariä am 22. August an und im Heiligen Jahr 1950 verkündete er das Dogma von der leiblichen Aufnahme der Maria in den Himmel.
Hl. Andreas Hubert Fournet – Pfarrer und Ordensgründer
* 6. Dezember 1752 in Maillé bei Tours in Frankreich
† 13. Mai 1834 in Poitiers in Frankreich
Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium wurde Andreas Hubert doch noch Pfarrer in seinem Heimatort und nahm am Leben der feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der französischen Revolution verweigerte er den Eid auf die Zivilkonstitution, war aber weiterhin als Priester tätig. Auf Anweisung seines Bischofs musste er 1792 nach Spanien fliehen, nach dem Tod des Revolutionsführers und Diktators Robespierre konnte er 1797 zurückkehren. Er gründete zusammen mit Elisabeth Bichier die Kongregation der „Kreuztöchter vom heiligen Andreas“ zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom Papst bestätigt wurde. 1820 bis 1832 leitete er den Orden vom Mutterhaus in La Puye aus.
Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
13.05.2019 – Montag der 4. Osterwoche
Hirte in der Nachfolge des einzigen Hirten
Ein Hirte im eigentlich Sinne ist, wer fähig ist, die verlorenen vernunftbegabten Schafe durch Arglosigkeit, eigenen Eifer und Gebet zu suchen und aufzurichten. Ein Steuermann ist, wer von Gott und durch eigene Anstrengungen geistige Kraft erhielt und es vermag, das Schiff nicht nur den hohen Wellen, sondern auch dem Abgrund selbst zu entreißen. Ein Arzt ist, wer Leib und Seele gesund hat und für sie kein Pflaster benötigt. Ein guter Steuermann wird das Schiff retten und ein guter Hirte die kranken Schafe beleben und aufrichten. Umso folgsamer die Schafe ohne zu säumen dem Hirten nachfolgen und Fortschritte machen, desto mehr rechtfertigt er sie vor dem Hausherrn. Der Hirt sollte die zögernden und fressgierigen Schafe, die zurückbleiben, mit den Steinen des Wortes bewerfen, da ja auch dies ein Merkmal eines guten Hirten ist. Den wahren Hirten wird die Liebe ausweisen, denn aus Liebe wurde der Hirt gekreuzigt.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Alexandria
Tagesevangelium – 13.05.2019
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 10,1-10
In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.
Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé
Kampf gegen Viel-Ehen in Österreich
Auf Polygamie steht bei uns drei Jahre Haft. Trotzdem steigt Zahl der Vielehen.
(Wien) Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden in Österreich 40 Fälle von Mehrfachehen angezeigt. Seit 2002 waren es 501. 60 Personen wurden seither verurteilt. Das Justizministerium bestätigte gegenüber ÖSTERREICH diese Zahl. Islam-Experte Amer Bayati hält die Dunkelziffer aber für weitaus höher: „Vorm Standesamt wird eine Frau geheiratet, die Zweit- oder Dritt-Ehe wird danach in der Moschee vor dem Imam geschlossen“, so Bayati.
Als offizielle Ehefrauen werden sie bei den österreichischen Behörden schließlich nicht gemeldet, sagt der Experte: „Bei vielen islamischen Zeremonien sind auch keine Trauzeugen dabei.“ Deshalb sei die Beweisführung wegen Bi- oder Polygamie kaum oder nur sehr schwer durchführbar: „Offiziell sind die Zweit- und Drittfrauen dann Cousinen.“
Einbürgerung
Ausgelöst wurde die Diskussion um Mehrfachehen zuletzt durch einen Fall in Deutschland: Der 40-jährige Syrer Abboud Sweid ist mit drei Frauen verheiratet, hat 13 Kinder, kassiert für alle Familien Kindergeld: 3.759 Euro pro Monat. Die Frauen hat er bereits in Syrien geheiratet. Nun will der Flüchtling samt Ehefrauen in Deutschland eingebürgert werden.
In Wien rief zuletzt Imam Ahmad Nasser in der Al-Fath-Moschee im 15. Bezirk zur Vielehe auf: „Gerechtigkeit ist nicht so einfach, aber wer das schafft, kann mehrere Frauen heiraten“, so der Imam.
Quelle: oe24 Bild: © TZOe Daneshmandi Laila/Symbolbild
ISLAM BEDEUTET EROBERUNG UND UNTERWERFUNG
Am 16.03.2019 fand in München eine Demonstration der Bürgerbewegung Pax Europa statt. Dabei las Michael Stürzenberger zwei hitzigen Muslimen aus dem Koran vor.
Die Führer der Christenheit (in Kirche und Politik) wären schon längst und schon immer berufen gewesen, den Islam, dieses schnaubende Ungeheuer, in aller Offenheit und Furchtlosigkeit aufs entschiedenste zu bekämpfen und alle Welt zu tatkräftigem Widerstand sowohl gegen seinen Bestand wie vor allem gegen seine Ausbreitung aufzurufen. Stattdessen verpassen sie ihm seit nunmehr Jahrzehnten dauernd den Anstrich einer valablen, wenn nicht gar gleichwertigen, Religion, die überall auf der Welt ihren Platz neben der jüdischen und der christlichen (et alia) habe.
Dass wir diese gegenwärtigen schlimmen Zustände in Europa insbesondere und darüber hinaus auf der ganzen Welt mit dem Islam haben, verdanken wir in allererster Linie dem Klerus der Kirche, der katholischen Kirche, der römisch-katholischen, apostolischen Kirche, dem Klerus hoher und höchster Stufe: Bischöfen, Kardinälen und Päpsten. Der Anfang dazu wurde gesetzt beim 2. Vatikanischen Konzil in Rom, mit der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen vom 28. Oktober 1965.
Zitat aus «Nostra Aetate»:
- Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde (5), der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.
Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.
Mit diesem Bekenntnis und Zeugnis der höchsten Autorität der Kirche wurde der Islam vor aller Welt als eine Religionsgemeinschaft dargestellt, die durchaus Hochachtung verdient und mit der man zusammenarbeiten sollte. Und so breitete sich ab dem 28. Oktober 1965 bis 1978 unter dem Pontifikat Papst Pauls VI. und den nachfolgenden Päpsten, bei den christlichen Gläubigen die Überzeugung aus, dass die Muslime den gleichen Gott anbeten wie wir und dass sie grund-friedlich sind.
Für Einsichtige, jedenfalls für Christus- und damit Gott-Erleuchtete, ist der Islam für die heilsbedürftigen Menschen unheilbringend, ja tödlich, wie es der Krebs (eine bösartige Tumorerkrankung) ist im menschlichen Körper. Es gälte, ihn entschlossen unschädlich zu machen, global! Jedoch, die Christenführer sind größtmehrheitlich umnachtet und selbst schon vergiftet, weil sie das Licht, das in die Welt gekommen ist, um die Finsternis zu erhellen, unter den „Scheffel“ stellen und an seiner Stelle multireligiöses Feuer(blend)werk zünden. So wird das lebensgefährliche Geschwür weiter ungehindert, ja gefördert wachsen, bis es womöglich alles Noch-Gesunde in ebensolches Geschwür umgewandelt haben wird.
Doch unser wahrer Gott, JESUS CHRISTUS, wird das nicht bis zum (bittersten) Ende zulassen. ER wird eingreifen – mit Macht und Herrlichkeit! Was aber wird alles noch geschehen müssen, bis den zur Führung (und zur Christusnachfolge) Berufenen die Augen aufgehen?
Quelle: Paul Otto Schenker 11.05.2019







