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Hl. Pater Pio – 03.06.2018

Worte des hl. Pater Pio – 03.06.2018

Jesus, Du kommst immer in meine Seele. Womit soll ich Dich ernähren?… Mit Liebe! Aber meine Liebe ist unzuverlässig. Jesus, ich habe Dich so lieb. Stärke meine Liebe!

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

03.06.2018 – 9. Sonntag im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

Jeden Tag wird alles vom Sohn geschaffen, denn der Vater tut alles im Sohn

Alle, ohne Ausnahme, waren gehalten, am Sabbat nicht zu arbeiten und aus dem Nichtstun neue Kraft zu schöpfen. Wie konnte also der Herr den Sabbat brechen? […] Die Werke Gottes sind wahrhaftig groß: er hält den Himmel in seiner Hand, versorgt die Sonne und die anderen Gestirne mit Licht, schenkt den Pflanzen der Erde Gedeihen, hält den Menschen am Leben […] Ja, alles im Himmel und auf der Erde ist und bleibt im Dasein durch den Willen Gottes, des Vaters; alles kommt von Gott und wird durch den Sohn ins Dasein gerufen. Er ist tatsächlich Haupt und Beginn von allem; in ihm wurde alles erschaffen (Kol 1,16-18). Alle Fülle ist in ihm, und aus ihr hat er, weil es seiner ewigen Macht so gefiel, alles geschaffen.

Wenn nun Christus in allem wirkt, so notwendigerweise durch das Wirken dessen, der in Christus handelt. Deshalb sagt er: „Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk“ (Joh 5,17). Denn alles, was Christus tut, der Sohn Gottes, in dem Gott Vater wohnt, ist das Werk des Vaters. So wird jeden Tag alles vom Sohn geschaffen, denn der Vater wirkt alles im Sohn. Christi Wirken durchzieht somit alle Tage. Und ich bin der Meinung, dass Naturgesetze, Körperbau, das Werden und Wachsen allen Lebens dieses Wirken bezeugen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 03.06.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 2,23-28.3,1-6

An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab.
Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten.
Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten – wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
Als er ein andermal in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war.
Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund. Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Hl. Pater Pio – 02.06.2018

Worte des hl. Pater Pio – 02.06.2018

Lasst uns in tiefer Dankbarkeit jenes erhabene Geheimnis betrachten, welches das Herz Jesu mit Macht an Seine Geschöpfe bindet; betrachten wir die große Erniedrigung, die Er auf sich genommen hat, indem Er unser Fleisch annahm, um mit uns das erbärmliche Leben dieser Erde zu teilen; sammeln wir alle  Kräfte des Geistes, um die Inbrunst und die Härte Seines Apostolats gebührend einzuschätzen, um uns die furchtbaren Schmerzen Seiner Passion und Seines Martyriums ins Gedächtnis zu rufen, um Sein Blut zu verehren…, welches Er bis zum letzten Tropfen für die Rettung der Menschheit auf königliche Weise geopfert hat: und dann lasst uns mit demütigem Glauben, mit derselben glühenden Liebe, mit der Er unsere Seelen umgibt und verfolgt, unser unreines Haupt zu Seinen Füssen neigen.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

02.06.2018 – Samstag der 8. Woche im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer

„Johannes ist gekommen […], und ihr habt ihm nicht geglaubt“ (Mt 21,32)

„Johannes der Täufer verkündete: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (vgl. Mt 3,1) […] Selig ist Johannes, der wollte, dass die Umkehr vor dem Gericht stattfindet; dass die Sünder nicht gerichtet, sondern belohnt werden; dass die Gottlosen ins Reich kommen und nicht der Züchtigung anheimfallen […] Wann hat Johannes verkündet, dass das Reich Gottes unmittelbar bevorstehe? Die Welt war noch in ihren Kinderschuhen […]; für uns aber, die heute dasselbe verkünden, ist die Welt ganz alt und müde. Sie hat ihre Kraft verloren, ist am Ende ihrer Möglichkeiten; von Schmerzen gequält, schreit sie ihre Schwäche hinaus; sie zeigt alle Symptome, dass es mit ihr zu Ende geht […]

Wir sind im Schlepptau einer Welt, die vergeht, denken nicht an kommende Zeiten. Wir gieren nach Aktualität, bedenken aber nicht, dass das Gericht schon naht. Wir laufen dem Herrn, der kommt, nicht entgegen […]

Bekehren wir uns, Brüder, bekehren wir uns rasch […] Der Herr zögert, er wartet noch und beweist so, dass er möchte, dass wir zu ihm zurückkehren, dass wir nicht untergehen. In seiner reichen Güte spricht er immer noch die Worte zu uns: „[…] ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt“ (Ez 33,11). Lasst uns umkehren, Brüder! Haben wir keine Angst davor, dass die Zeit knapp wird. Seine Zeit, die Zeit des Urhebers der Zeit, kann nicht knapper werden. Dafür ist der Räuber im Evangelium Zeuge, der sich auf dem Kreuz und in seiner Todesstunde die Vergebung erschlichen hat, sich des Lebens bemächtigt hat, sich wie ein Einbrecher das Paradies ergaunert und so ins Himmelreich gelangen konnte (Lk 23,43).

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 02.06.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 11,27-33

In jener Zeit kamen Jesus und seine Jünger wieder nach Jerusalem. Als er im Tempel umherging, kamen die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm und fragten ihn: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?
Jesus sagte zu ihnen: Zuerst will ich euch eine Frage vorlegen. Antwortet mir, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue. Stammte die Taufe des Johannes vom Himmel oder von den Menschen? Antwortet mir! Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
Sollen wir also antworten: Von den Menschen? Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle glaubten, dass Johannes wirklich ein Prophet war. Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Jesus erwiderte: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Der Täter rief „Allahu Akbar“

Die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat den Anschlag in Lüttich für sich reklamiert. Der Täter sei ein „Soldat des Islamischen Staats“ gewesen, teilte das IS-Propaganda-Sprachrohr AMAQ am Mittwoch mit. Ein 31-jähriger Gefängnis-Freigänger hatte am Dienstagmorgen in der Innenstadt von Lüttich zwei Polizistinnen und einen jungen Mann erschossen.

In einer arabischsprachigen Mitteilung des IS-Propagandamediums „Amaq“ wurde der Lüttich-Attentäter als „Soldat des Islamischen Staates“ bezeichnet. Dieser habe einem Aufruf des IS, sich an Mitglieder-Länder der Anti-IS-Koalition zu rächen, Folge geleistet.

Zudem habe der Täter mehrfach „Allah Akbar“ (Gott ist groß) gerufen. Nach Justizangaben war der Täter 2012 im Gefängnis zum Islam übergetreten. In den Jahren 2016 und 2017 habe er Kontakte in die Islamistenszene gehabt, danach seien keine solchen Kontakte dokumentiert.
Der Angreifer war den belgischen Behörden seit 2003 als Kleinkrimineller und Drogenabhängiger bekannt. Er wurde mehrmals wegen Gewalttaten und Drogenhandels zu jeweils kurzen Haftstrafen verurteilt.
Anschließend hatte er an einer Schule eine Frau als Geisel genommen, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Wenige Stunden vor dem Angriff soll der Mann einen Drogendealer erschlagen haben.
Auf einen terroristischen Hintergrund deutet nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft vor allem die Vorgehensweise: Der Täter hatte die Polizistinnen von hinten mit einem Messer angegriffen, ihnen die Dienstwaffen entrissen und sie damit erschossen. Genau diese Vorgehensweise werde in Propagandavideos des IS empfohlen, erklärte die Ermittlungsbehörde.
Quelle: oe24 Bild: Screens.

01.06.2018 – Freitag der 8. Woche im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

„Es war nicht die Zeit der Feigen-Ernte“

„[…] es war nicht die Zeit der Feigenernte.“ In seinem Brief an die Römer erläutert der Apostel Paulus diese Stelle: „Ich will nicht, Brüder, dass ihr in Unkenntnis bleibt über dieses Geheimnis: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; dann wird ganz Israel gerettet werden“ (vgl. Röm 11,25-26). Wenn der Herr auf diesem Feigenbaum Früchte gefunden hätte, hätten nicht alle Nationen das Heil erlangt. Wenn die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben, wird schließlich ganz Israel gerettet werden […] In der Offenbarung des Johannes findet sich außerdem folgende Stelle: „Aus dem Stamm Juda werden zwölftausend glauben; aus dem Stamm Ruben werden zwölftausend glauben, und auch aus den anderen Stämmen“ (vgl. Offb 7,5-8). Im Ganzen waren es hundertvierundvierzigtausend, die glaubten […]

Wäre Israel zum Glauben gekommen, wäre unser Herr nicht gekreuzigt worden, und die Masse der Heiden wäre nicht gerettet worden. Die Juden werden also zum Glauben kommen, aber erst am Ende der Welt. Ihre Zeit, ans Kreuz zu glauben, war noch nicht gekommen […] Ihr Unglaube ist unser Glaube; ihr Fall machte unsere Erhebung möglich. Es war nicht ihre Zeit, damit es unsere sein konnte.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 01.06.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 11,11-25

In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betanien hinaus. Als sie am nächsten Tag Betanien verließen, hatte er Hunger. Da sah er von weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es. Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren. Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt.
Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Ihr müsst Glauben an Gott haben. Amen, das sage ich euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Hebe dich empor, und stürz dich ins Meer!, und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil. Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé