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Hl. Pater Pio – 31.05.2018

Worte des hl. Pater Pio – 31.05.2018

Das Schlachtfeld, auf dem der Kampf zwischen Gott und dem Satan ausgetragen wird, ist die menschliche Seele. In ihr findet er in jedem Augenblick des Lebens statt. Es ist deshalb notwendig, dass die Seele dem Herrn freien Zugang gewährt und von Ihm in jeder Hinsicht und mit jeder Art von Waffen gestärkt wird. Es ist notwendig, dass Sein Licht sie erhellt, um die Dunkelheit des Irrtums zu bekämpfen, und es ist notwendig, dass sich die Seele mit Jesus Christus bekleidet, mit Seiner Wahrheit und Gerechtigkeit, mit dem Schutzschild des Glaubens und mit dem Wort Gottes, um solch mächtigen Feind zu besiegen. Um aber mit Jesus Christus bekleidet zu sein, muss man sich selbst aufgeben.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

 

Hochfest des Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859), Priester, Pfarrer von Ars
Vom Geist des Pfarrers von Ars in seinen Unterweisungen, Predigten, seinen Gesprächen (Abbé Monnin, Éds Tequi 2007, p. 57-58, rev.)

Gott gibt sich selbst zur Speise

Um zu einer Vorstellung unserer Würde zu gelangen, müssen wir uns immer wieder den Himmel, den Kreuzeshügel und die Hölle in Erinnerung rufen. Wenn wir nur verstünden, was es bedeutet, Kind Gottes zu sein, wären wir nicht mehr in der Lage Böses zur tun, wir wären wie Engel auf Erden. Kind Gottes zu sein – was für eine Würde!

Als sich die Engel gegen Gott aufgelehnt hatten, schuf dieser so überaus gütige Gott, weil er sah, dass sie nicht mehr das Glück verkosten konnten, für das er sie erschaffen hatte, den Menschen und diese für uns sichtbare kleine Welt, um seinen Körper zu sättigen. Aber es bedurfte ja auch der Nahrung für seinen Geist; doch da nichts Geschaffenes das, was Geist ist, sättigen kann, wollte Gott sich selber als Speise hingeben.

Doch das große Unglück ist, dass man versäumt, auf diese göttliche Speise zurückzugreifen, um die Wüste dieses Lebens durchqueren zu können. So wie ein Mensch neben einem reichlich gedeckten Tisch verhungert, so gibt es welche, die fünfzig, sechzig Jahre lang ihrer Seele nichts zu essen geben.

Wenn die Christen die Worte unseres Herrn verstünden, wenn er sagt: „Trotz deines Elends, möchte Ich diese schöne Seele, die Ich doch für mich erschaffen habe, von Nahem sehen. Ich habe sie so groß erschaffen, dass nur Ich sie zu füllen vermag. Ich habe sie so rein erschaffen, dass nur Mein Leib ihren Hunger zu stillen vermag.“

Tagesevangelium – 31.05.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 14,12-16.22-26

Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote, an dem man das Paschalamm schlachtete, sagten die Jünger zu Jesus: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, bis er in ein Haus hineingeht; dann sagt zu dem Herrn des Hauses: Der Meister lässt dich fragen: Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann? Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist. Dort bereitet alles für uns vor! Die Jünger machten sich auf den Weg und kamen in die Stadt. Sie fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern, und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes.
Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Hl. Pater Pio – 30.05.2018

Worte des hl. Pater Pio – 30.05.2018

Bleibe also deinem einmal gegebenen Versprechen Gott gegenüber treu und kümmere dich nicht um den Spott der Dummen. Wisse, dass die Heiligen schon immer über die Welt und die Menschen gelacht haben und diese Welt samt ihren Grundsätzen missachtet haben.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

30.05.2018 – Mittwoch der 8. Woche im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Alphons-Maria von Liguori (1696-1787), Bischof und Kirchenlehrer

Der Menschensohn ist gekommen, um sein Leben hinzugeben

Der ewige Gott wollte sich uns zunächst als ein kleines Kind in einem Stall schenken, dann wollte er für uns ein einfacher Arbeiter in einer Werkstatt sein, nachher bot er sich uns dar als ein Verbrecher, der am Galgen sein Leben aushaucht, und schließlich schenkt er sich uns als Brot auf dem Altar. Das sind zahlreiche Aspekte, die alle von Jesus gewollt sind und die nur eines zum Ziel haben, nämlich die Liebe zu offenbaren, die er zu uns hat.

Aber, Herr, kannst du noch etwas erfinden, um zu bewirken, dass alle dich lieben: „Verkündet unter den Völkern“, rief der Prophet Jesaja aus, „verkündet die Großtaten unseres Gottes“ (vgl. Jes 12,4). Erlöste Seelen, verkündet überall die Taten der Liebe dieses Gottes, der so voller Liebe ist. Er hat die Taten erdacht und vollzogen, damit er von allen Menschen geliebt werde, er, der sie mit seinen Wohltaten überhäuft hat und schließlich sich selbst geschenkt hat, und das auf so vielfache Weise.

Bist du krank oder verletzt, und möchtest du gesund werden? Jesus ist der Arzt. Er heilt dich durch sein Blut. Brennt das Fieber in dir? Er ist der kühlende Quell. Plagen dich die Leidenschaften und die Wirrnisse dieser Welt? Er ist der Quell geistlicher Tröstungen, der wahren Stärkung. „Fürchtest du den Tod? Er ist das Leben. Sehnst du dich nach dem Himmel? Er ist der Weg dorthin“ (vgl. Joh 14,6): das sind Worte des hl. Ambrosius. Jesus Christus hat sich nicht nur für alle Menschen im Allgemeinen hingegeben. Er möchte sich jedem einzelnen im Besonderen schenken. Deswegen sagt der hl. Paulus: „Er hat mich geliebt und sich für mich dahin-gegeben“ (vgl. Gal 2,20). Und der hl. Johannes Chrysostomus lehrt, dass „Gott jeden einzelnen von uns genau so liebt wie die ganze Menschheit“. Deswegen, mein lieber Bruder, wäre der göttliche Erlöser auch gekommen, wenn du allein auf der Welt gewesen wärst; er hätte sein Blut für dich vergossen, sein Leben für dich hingegeben.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 30.05.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 10,32-45

In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die Jünger aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand. Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben;
sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen. Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun?
Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den Anderen links neben dir sitzen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Vier Milliarden Dollar

Vatikan zahlt stillschweigend vier Milliarden Dollar an Opfer von Kindesmissbrauch

Laut einer schockierenden neuen Untersuchung hat der Vatikan in aller Stille den Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch fast vier Milliarden Dollar gezahlt. Laut Jack und Diane Ruhl von National Catholic Reporter hat der Vatikan entsetzliche 3.994.797.060,10 Dollar [3.374.411.548,23 Euro] an Familien bezahlt, um zu vermeiden, vor Gericht verklagt zu werden.

Collective-evolution.com berichtet: Die Zahl basiert auf einer dreimonatigen Untersuchung von Daten, die eine Überprüfung von über 7.800 Einträgen aus LexisNexis Academic– und NCR-Datenbanken sowie Informationen von BishopAccountability.org enthält.

Berichte von der US-Konferenz der katholischen Bischöfe wurden ebenfalls verwendet. Wenn die Summe der ausgegebenen Gelder gleichmäßig unter den 197 Diözesen der Vereinigten Staaten aufgeteilt würde, würde jede von ihnen fast 20 Millionen Dollar erhalten.

Eine unglaubliche Menge Geld von hart arbeitenden Menschen, die den guten Glauben und die Absichten der Kirche unterstützen – Menschen, die Eltern von kleinen Jungen sind, die sexuell missbraucht werden –, wird verwendet, um unermessliche Verbrechen von Priestern zu vertuschen.

In den frühen neunziger Jahren sprach ein Mönch, der im Vatikan arbeitete, offen gegenüber New Yorker und gab zu: „Sie würden nicht glauben, wie viel Geld die Kirche für die Beilegung dieser priesterlichen Fälle sexuellen Missbrauchs aufwendet.“ 1992 hatten katholische Diözesen in den USA 400 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt, um Hunderte von Missbrauchsfällen beizulegen.

Das war damals eine schockierende Neuerung, und diese Zahl ist seither exponentiell gestiegen. Die Männer, die den Vatikan leiten, sind sich des Problems wohl bewusst, und dennoch weigern sie sich, für Gerechtigkeit zu sorgen.

Als Papst Franziskus an Hunderte von Bischöfen zu diesem Thema wandte, sagte er: Mir ist bewusst, wie sehr euch der Schmerz der letzten Jahre belastet hat, und ich habe eure großzügige Verpflichtung unterstützt, um Opfern Heilung zu bringen – in dem Wissen, dass auch wir geheilt werden – und dafür zu sorgen, dass solche Verbrechen niemals wiederholt werden.

Seine Worte des „großzügigen Engagements“ zeigen nur noch, wie engstirnig die Kirche wirklich ist, indem sie sich mehr über ihren Ruf als über die Moral sorgt.

„Die Leute, zu denen er gesprochen hat, sind diejenigen Leute, die die Pädophilen dazu bewegt haben, um Kindern hinterherzustellen“, sagte John Salveson, ein 59-jähriger Geschäftsmann aus Philadelphia, der als Kind von einem Priester misshandelt wurde (Wirbel um Höllen-Aussage von Franziskus: Kardinal drohte Papst mit Amtsenthebung).

„Wenn Sie mir 100 Jahre Zeit geben würden, um ein Wort zu suchen, um die Reaktion der amerikanischen Bischöfe auf diese Krise zu beschreiben, würde es ‚großzügig‘ niemals auf die Liste schaffen.“ Terry McKiernan, der BishopAccountability.org leitet, bemerkte, dass Franziskus die Tatsache übersehen habe, dass viele Diözesen im ganzen Land die Namen von Missbrauchstätern nicht bekannt gegeben haben und weiterhin gegen die Reformierung von Verjährungsfristen vorgingen, die Priester vor Strafverfolgung wegen Verbrechen in der Vergangenheit schützen.

David Clohessy, Exekutivdirektor des Survivors Network of those Abused by Priests, war einst optimistisch, dass Franziskus auf einen Wandel in der Art und Weise, wie die Kirche den Skandal behandelt, drängen würde, hat aber seitdem die Hoffnung verloren.

„Es gibt nichts, was er sagen könnte, das hilfreich wäre, denn katholische Bischöfe haben es schon einmal gesagt:, Es tut mir leid, wir wussten es nicht, wir werden es besser machen.‘ Wir haben das schon seit Jahrzehnten gehört“, sagte er.

„Das ist ein Papst, der sich geweigert hat, Schritte zu unternehmen, um einen Räuber zu entlarven oder einen Wegbereiter zu bestrafen. … Er hätte einfach nur einen Mitschuldigen seines Amtes entheben, degradieren, disziplinieren oder sogar deutlich denunzieren können. Aber er lehnt ab, nicht einen einzigen.“

Im Zeitraum von vielen Hundert Jahren haben Kinder durch die Hand von Kindesvergewaltigern gelitten, die in Amt und Würden eines ehrenhaften Glaubens sicher sind, doch Organisationen, Ermittler, Reporter usw. schärfen weiterhin das Bewusstsein, während die katholische Kirche ihren Kampf weiterführt, um Gesetzesentwürfe zu blockieren, die die Frist für die Meldung von sexuellem Missbrauch verlängern würden.

Papst Franziskus vergibt HIV-positivem Priester, der 30 Kinder vergewaltigte

Ein HIV-positiver katholischer Priester, der zugegeben hat, 30 Mädchen zwischen 5 und 10 Jahren vergewaltigt zu haben, wurde von Papst Franziskus freigesprochen. Der Priester, Jose Garcia Ataulfo, wurde von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen und wird nicht strafrechtlich verfolgt, obwohl er wusste, dass er HIV-infiziert war, als er die jungen Mädchen vergewaltigte.

Die Mutter eines der Opfer des Priesters schrieb einen Brief an Papst Franziskus und bat ihn, sich in Rom mit ihm zu treffen, um den Fall zu besprechen, aber der Vatikan wich aus, indem er erklärte, dass „die Angelegenheit bereits abgeschlossen sei“. Ataulfo ​​gab zu, mehr als zwei Dutzend Kinder sexuell belästigt zu haben, darunter viele junge Mädchen aus Oaxaca, einem Staat im Süden Mexikos, der für seinen großen indigenen Bevölkerungsanteil bekannt ist.

Aufgrund des bedeutenden Einflusses, den die katholische Kirche in Mexiko ausübt, wird sich der Priester wegen seiner Verbrechen in Gebieten, die von indigenen ethnischen Gruppen bevölkert sind, keiner strafrechtlichen Anklage stellen. Der Bericht, der zuerst auf der spanischsprachigen Nachrichtenseite Urgente24.com erschien, besagt, der Priester sei von der Erzdiözese Mexiko und dem Vatikan „von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen“ worden.

Laut Urgente24 haben sich nur zwei von dreißig Vergewaltigungsopfern zu Wort gemeldet, um den Freispruch zu verurteilen. Laut der Daily Mail sind sexueller Missbrauch von Minderjährigen durch Priester – und die anschließenden Vertuschungen durch Bischöfe und andere Kirchenbeamte – in vielen Ländern, einschließlich der Vereinigten Staaten, weit verbreitet.

Das Thema wurde 2002 in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, als der Boston Globe das Ausmaß enthüllte, inwieweit die örtliche Erzdiözese verhinderte, dass missbrauchende Priester der Öffentlichkeit ausgesetzt wurden, obwohl sie wussten, dass sie eine Gefahr für junge Gemeindemitglieder darstellten.

Das Globe-Exposé, das detaillierte Angaben von Missbrauchsfällen machte, die sich über mehrere Jahrzehnte hinweg erstreckten, regte andere Opfer zu einer Flut von Klagen und Strafverfolgungen an.

Nicht nur in den USA öffneten sich die Schleusen, sondern die katholische Kirche musste sich auch mit Fällen in anderen Ländern auseinandersetzen, wozu auch Mexiko gehörte. Im Jahr 2004 eröffnete der Vatikan erneut eine Untersuchung gegen Marcial Maciel, der beschuldigt wurde, Minderjährige sexuell missbraucht zu haben und sechs Kinder mit drei verschiedenen Frauen gezeugt zu haben. Legionäre Christi – Sektenartiges Machtsystem

Obwohl sich die Vorwürfe über mehrere Jahrzehnte erstreckten und das Ausmaß seiner Verbrechen Kirchenvertretern bekannt war, zwang der Vatikan Maciel, einen seiner mächtigsten Geistlichen, erst im Jahr 2006 dazu, sich aus dem aktiven Dienst zurückzuziehen.

Quelle: pravda-tv, CFM.SCJ Archiv Yaoundé Bild: Screens.

Hl. Pater Pio – 29.05.2018

Worte des hl. Pater Pio – 29.05.2018

Oh Gott, offenbare Dich immer mehr meinem armen Herzen und vollende das Werk, das Du in mir begonnen hast. In meinem Inneren höre ich eine Stimme, die mir unablässig zuruft: Heilige dich und heilige andere! Nun gut, meine Teuerste, ich will das auch tun, aber ich weiß nicht, wo ich beginnen soll. Hilf auch Du mir! Ich weiß, dass Jesus dich sehr liebt, und du verdienst dies auch. Lege deshalb bei Ihm für mich Fürsprache ein, dass Er mir die Gnade erweise, ein weniger unwürdiger Sohn des hl. Franziskus zu sein, damit ich meinen Mitbrüdern als Vorbild diene, indem mein Eifer immer anhalten und weiterwachsen möge, bis dass ich ein vollkommener Kapuziner werde.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

 

29.05.2018 – Dienstag der 8. Woche im Jahreskreis

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe

Alles verlassen, um ihm zu folgen

Die Reichtümer, seien sie materieller oder spiritueller Art, können uns die Luft abschneiden, wenn wir nicht richtig mit ihnen umgehen. Denn selbst Gott kann nichts in ein Herz legen, dass schon zum Bersten voll ist. Irgendwann wird unausweichlich daraus ein Hunger nach Geld erwachsen und eine Gier nach allem, was Geld zu verschaffen vermag – die Suche nach Überflüssigem, nach Luxus in Nahrung, Kleidung und Vergnügen. Die Bedürfnisse wachsen so immer mehr, weil eine Sache nach der nächsten verlangt. Am Ende jedoch bleibt nur noch ein unkontrollierbares Gefühl der Unbefriedigtheit. Bleiben wir so leer wie nur irgend möglich, auf dass uns Gott erfüllen möge.

Unser Herr ist ein lebendiges Beispiel: Vom ersten Tag seiner menschlichen Existenz an hat er eine Armut kennengelernt, die kein einziges menschliches Wesen jemals kennenlernen wird, denn „Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen“ (2 Kor 8,9). Christus hat sich selbst seines ganzen Reichtums entblößt. Genau da kommt der Widerspruch zum Vorschein: Wenn ich so arm wie Christus sein will, der arm geworden ist, obgleich er reich war, was muss ich dann tun? Es wäre eine Schande für uns, reicher als Jesus zu sein, der um unseretwillen bittere Armut erlitten hat.

Am Kreuz wurde Christus von allem beraubt. Selbst das Kreuz war ihm von Pilatus gegeben worden; die Nägel und die Dornenkrone von den Soldaten. Er war nackt. Als er gestorben war, hat man ihn des Kreuzes beraubt, ihm die Nägel und die Krone weggenommen. Er wurde in ein Stück Tuch gehüllt, das Geschenk eines mildtätigen Menschen, und in ein Grab gelegt, das ihm nicht gehörte. Und das alles, obwohl Jesus wie ein König hätte sterben oder sich sogar den Tod hätte ersparen können. Aber er hat die Armut gewählt, da er wusste, dass sie das wahre Mittel ist, Gott zu besitzen und seine Liebe in die Welt hineinzutragen.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé

Tagesevangelium – 29.05.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 10,28-31

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

Quelle: CFM.SCJ Archiv Yaoundé