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Hl. Pater Pio – 24.03.2018
24.03.2018 – Samstag der 5. Fastenwoche
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Robert Bellarmin (1542-1621), Jesuit, Bischof und Kirchenlehrer
Der Aufstieg der Seele zu Gott
„Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten“
Alles, was du lehrst, Herr, könnte als zu schwierig, zu drückend erscheinen, wenn du von einer anderen Rednertribüne herab sprächest. Da du aber, der „Herr und Meister“ (Joh 13,14), uns mehr durch das Beispiel als durch das Wort belehrst – wie könnten wir, die Diener und Schüler, es wagen, das Gegenteil zu behaupten? Was du sagst, ist reinste Wahrheit, was du befiehlst, ist vollkommen gerecht. Das Kreuz, von dem du sprichst, bestätigt es, auch das in Strömen fließende Blut, das zu mir schreit (Gen 4,10). Und schließlich der Tod selber: wenn er aus der Entfernung den Vorhang des Tempels zerreißen und die härtesten Felsen spalten konnte (Mt 27,51) – wie könnte er das nicht ebenso und noch mehr mit den Herzen der Glaubenden tun? Wie könnte er sie nicht dazu bringen, sich ihm zu unterwerfen?
Herr, wir wollen dir Liebe für Liebe gebe. Wenn das Verlangen dir zu folgen noch nicht unserer Liebe für dich entspringt – sie ist ja sehr schwach –, dann möge dieses Verlangen wenigstens aus unserer Liebe zu deiner Liebe kommen. Wenn du uns an dich ziehst, dann „folgen wir dem Duft deines Salböls“ (vgl. Hld 1,4 LXX): wir wollen dich nicht nur lieben, nicht nur dir folgen, sondern wir sind entschlossen dazu, die Welt gering zu schätzen […] wenn wir sehen, dass du, unser Herr, die Freuden dieses Lebens nicht ausgekostet hast. Wir sehen dich dem Tod ausgeliefert, nicht in einem Bett, sondern auf dem Holz, das die Gerechtigkeit zurückgibt. Du bist König, und doch willst du keinen anderen Thron als diesen Galgen […] Wir folgen deinem Beispiel, du König voller Weisheit, weisen den Lockruf dieser Welt und ihrer Pracht zurück und nehmen dein Kreuz auf unsere Schultern. Wir nehmen uns vor, dir zu folgen, dir allein […] Gewähre uns lediglich die nötige Hilfe; mache uns stark genug, dir nachzufolgen.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Tagesevangelium – 24.03.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 11,45-57
In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lazarus, gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn. Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und berichteten ihnen, was er getan hatte. Da beriefen die Hohenpriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates ein. Sie sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mensch tut viele Zeichen. Wenn wir ihn gewähren lassen, werden alle an ihn glauben. Dann werden die Römer kommen und uns die heilige Stätte und das Volk nehmen.
Einer von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht überhaupt nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht. Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er der Hohepriester jenes Jahres war, sagte er aus prophetischer Eingebung, dass Jesus für das Volk sterben werde. Aber er sollte nicht nur für das Volk sterben, sondern auch, um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln. Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten. Jesus bewegte sich von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, an einen Ort namens Efraim. Dort blieb er mit seinen Jüngern. Das Paschafest der Juden war nahe, und viele zogen schon vor dem Paschafest aus dem ganzen Land nach Jerusalem hinauf, um sich zu heiligen.
Sie fragten nach Jesus und sagten zueinander, während sie im Tempel zusammenstanden: Was meint ihr? Er wird wohl kaum zum Fest kommen.
Die Hohenpriester und die Pharisäer hatten nämlich, um ihn festnehmen zu können, angeordnet: Wenn jemand weiß, wo er sich aufhält, soll er es melden.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Priesterseminar als Problem
Prälat Prof. Dr. Georg May
Hl. Pater Pio – 23.03.2018
Worte des hl. Pater Pio – 23.03.2018
Das Los der auserwählten Seelen ist das Leid. Gott, welcher der Urheber aller Gnaden und eines jeden Geschenks ist, das zur Rettung führt, hat bestimmt, uns ewigen Ruhm zu gewähren, unter der Bedingung, dass wir jegliches Leid auf christliche Weise ertragen.
Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo
23.03.2018 – Freitag der 5. Fastenwoche
Kommentar zum heutigen Evangelium
Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
Verschiedene Predigten, Nr.22,5-6
„Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?“
Du schuldest Christus Jesus dein ganzes Leben; denn er hat sein Leben für dein Leben gegeben und bittere Qualen ertragen, damit du nicht ewige Qualen ertragen musst […] Wenn du in deinem Herzen alle Bitterkeiten deines Herrn bedenkst – was gibt es da noch, was dir nicht süß erschiene? […] So hoch der Himmel über der Erde ist (Jes 55,9), so hoch ist sein Leben über unserem Leben, und wurde doch für unser Leben gegeben! Wie das Nichts nicht mit anderem verglichen werden kann, so kann unser Leben in keinerlei Verhältnis zu seinem Leben gebracht werden […]
Wenn ich ihm alles geweiht habe, alles was ich bin und vermag, dann ist das so, als vergleiche man einen Stern mit der Sonne, einen Wassertropfen mit einem Strom, einen Stein mit einem Turm, ein Sandkorn mit einem Berg. Ich habe nichts außer zwei kleinen, ja winzigen Dingen: meinen Leib und meine Seele – oder vielmehr nur eines: meinen Willen. Und den sollte ich ihm nicht überlassen, der doch ein so kleines Wesen wie mich mit so vielen Wohltaten bedacht hat? Dem, der sich so ganz hingegeben und mich so ganz freigekauft hat? Oder anders gesehen: wenn ich an meinem Willen festhalte: mit welchem Gesicht, mit welchen Augen, mit welchem Geist und Gewissen würde ich da noch Zuflucht suchen am Herzen unseres barmherzigen Gottes? Würde ich es noch wagen, diese starke Schutzwehr, die über Israel wacht, zu durchbohren und als Preis für meine Erlösung Blut fließen zu lassen, nicht bloß ein paar Tropfen, sondern Ströme von Blut, das aus fünf Stellen an seinem Leib fließt?
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Tagesevangelium – 23.03.2018
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 10,31-42
In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen.
Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?
Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.
Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?
Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott – weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn?
Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht.
Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.
Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff. Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes über diesen Mann gesagt hat, ist wahr.
Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.
Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner
Mohammed der falsche Prophet
Hl. Pater Pio – 22.03.2018
Worte des hl. Pater Pio – 22.03.2018
Die wahren Diener Gottes haben immer den Widerwärtigkeiten des Lebens den Vorzug gegeben, da diese mehr dem Weg entsprechen, den unser Oberhaupt ging, als Er mittels des Kreuzes und der Schmach unser Heil erwirkte.
Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo



