Archiv des Autors: admin

Tagesevangelium – 08.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 11,14-23

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein. Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

 

Hl. Pater Pio – 07.03.2018

Worte des hl. Pater Pio – 07.03.2018

Fürchte dich also nicht, sondern schätze dich glücklich, dass du für würdig befunden wurdest, an den Schmerzen des Gottmenschen teilzunehmen. Es ist dies also kein Zeichen des Verlassenseins, sondern der Liebe, großer Liebe sogar, die Gott dir damit zeigt. Dieser Zustand ist keine Strafe, sondern Liebe, eine ganz besondere, auserwählte Liebe. Preise deshalb den Herrn dafür und gib dich hin, aus dem Kelch von Gethsemane zu trinken.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

07.03.2018 – Mittwoch der 3. Fastenwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer
Kommentar zum Evangelium des Matthäus, 4,14-15 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter)

Christus ist die Erfüllung der Schrift

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Die Kraft und der Sinn der himmlischen Worte fassen wichtige Dinge in sich.

Es ist ein Gesetz von Werken gegeben worden, und dies hat alles, was in Christus geoffenbart werden sollte, zur Beglaubigung in sich gefasst; denn sowohl seine Lehre als auch sein Leiden sind der große und tiefe Ratschluss des väterlichen Willens. Das Gesetz aber hat unter der Hülle geistiger Worte die Geburt unseres Herrn Jesu Christi, seine Menschwerdung, sein Leiden und seine Auferstehung ausgesprochen: und dass dies schon vor ewigen Zeiten für unser Zeitalter so beschlossen worden sei, davon geben sowohl die Propheten, als auch die Apostel vielfach Zeugnis. […]

Damit wir also nicht glauben, in seinen Werken sei etwas Anderes, als was in dem Gesetz enthalten wäre, hat er erklärt, dass er das Gesetz nicht auflöse, sondern erfülle; dass zwar Himmel und Erde […] aufgelöst werden würden, von den Geboten des Gesetzes aber auch nicht das Geringste unerfüllt bleiben könnte; denn in Christus wird das ganze Gesetz und die ganze Weissagung erfüllt. Im Leiden, als er im Begriff war den Geist hinzugeben, erklärte er ‒ nachdem er den Essig getrunken hatte ‒ dass Alles vollbracht sei; denn damals erhielten alle Aussprüche der Propheten die vollständige Bestätigung durch die Taten Jesu.

Also auch nicht die geringsten der Gebote Gottes, bestimmte er, könnten aufgelöst werden, ohne dadurch Gott zu beleidigen […] Es kann aber keine geringeren geben, als die, welche die geringsten sind. Das geringste von allen aber ist das Leiden des Herrn, und der Tod am Kreuz […].

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 07.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 5,17-19

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Hl. Pater Pio – 06.03.2018

Worte des hl. Pater Pio – 06.03.2018

Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass Jesus jemanden braucht, der zusammen mit Ihm unter der menschlichen Bosheit stöhnt und ächzt. Deshalb führt Er mich diesen Leidensweg, den du in deinem Brief erwähnst. Gepriesen sei jedoch stets Seine Barmherzigkeit, die das Süße mit dem Bitteren zu verbinden weiß und die vergänglichen Leiden des Lebens in ewigen Lohn verwandelt!

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

06.03.2018 – Dienstag der 3. Fastenwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof von Genf und Kirchenlehrer
Predigt zum Karfreitag, 25/03/1622

Unserem Bruder von ganzem Herzen vergeben

Das erste Wort, das unser Herr am Kreuz sprach, war ein Gebet für die, die ihn kreuzigten. Da tat er das, wovon der hl. Paulus berichtet: „Als er auf Erden lebte, hat er Gebete und Bitten dargebracht“ (vgl. Hebr 5,7). Gewiss, diejenigen, die unseren göttlichen Retter kreuzigten, kannten ihn nicht […] denn hätten sie ihn gekannt, hätten sie ihn nicht gekreuzigt (1 Kor 2,8). Unser Herr sah die Unwissenheit und Schwäche derer, die ihn folterten, und begann sie zu entschuldigen und für sie seinem himmlischen Vater dieses Opfer darzubringen: denn Gebet ist Opfer […]: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). Welch große Liebe brannte im Herzen unseres sanftmütigen Retters, wenn er im Augenblick der größten Pein, als ihm die Heftigkeit seiner Qualen sogar die Kraft, für sich selber zu beten, zu rauben schien – wenn er da sich selber vergessen konnte, nicht aber seine Geschöpfe! […]

Er wollte uns dadurch das Ausmaß seiner Liebe zu uns verständlich machen, die durch keinerlei Leid schwächer werden konnte; und er wollte uns auch zeigen, wie unser Herz sein sollte gegenüber unserem Nächsten […]

Der göttliche Herr nahm es auf sich, für die Menschen um Verzeihung zu bitten, und war sich ganz sicher, dass ihm seine Bitte gewährt würde; denn sein göttlicher Vater ehrte ihn viel zu sehr, als dass er ihm eine Bitte hätte abschlagen können.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 06.03.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 18,21-35

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist! Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt hatte. Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast. Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Mohammed ohne Barmherzigkeit ?

Der Koran-Vers 21.107 sagt: „Und Wir haben dich (Mohammed) nur als Barmherzigkeit für die Welten gesandt.“ War Mohammed wirklich ein Segen für die ganze Welt? War er auch gnädig und barmherzlich zu den Nicht-Muslimen? Dieser Koran-Vers wird hier auf seine Richtigkeit überprüft und ebenso dieser Behauptung wollen wir in Mohammeds Leben auf den Grund gehen. Vor allem stellt sich erst einmal die Frage, was hier mit „Barmherzigkeit für alle Welten“ gemeint ist. Gilt sie wirklich für alle Menschen? Achtete Mohammed darauf, niemandem Leid anzutun? Einige Islam-Theologen erklären die Bedeutung dieses Koran-Verses wie folgt: „Die Barmherzigkeit bringt man nicht allen Menschen entgegen, sondern nur den Gläubigen, also nur Muslimen gegenüber. Oder wie Al-Tabari in seiner Exegese sagte: „Es gilt nur für solche, die an die Richtigkeit seiner Botschaft glauben.“ Einst sagte Mohammed selbst: „Oh ihr Quraischi, bei Allah, euch bringe ich den Tod, ihr werdet geschlachtet!“. Auch die Aussagen: „Meinen Lebensunterhalt bestreite ich mit meinem Speer“ und „Ich bin mit dem Schwert geschickt worden“ stammen von ihm. Man kann also nicht behaupten, dass er niemandem etwas zu Leide getan hat, Menschen die Köpfe nicht abschlug oder Abtrünnige nicht bei lebendigem Leibe verbrannte. Es ist klar, womit er sein Lebensunterhalt verdiente: Mit Morden und Beutezügen. Muslime sind der Meinung: Der Islam wurde nicht mit dem Schwert verbreitet. Das sei eine Behauptung des Westens und der Islam-Hasser. An dieser Stelle würde ich nur das wiederholen, was Mohammed selbst sagte: „Ich bin mit dem Schwert geschickt worden.“ Mohammed sagte auch „Ich setzte mich mit Terror durch!“ Also Terror und Schrecken waren seine Mittel zum Herrschen und zur Verbreitung seiner Botschaft, nicht etwa durch Argumente und Überzeugungskraft, wie man denken könnte…