Archiv des Autors: admin

Tagesevangelium – 01.01.2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,16-21

In jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Vatikanzeitung beklagt „Fake News“

Vatikanzeitung beklagt „Fake News“ und gefälschte Papstreden

Die Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“ hat unausgewogene Medienberichterstattung sowie „Fake News“ und gefälschte Papstreden beklagt.

Im sogenannten postfaktischen Zeitalter sei auch die katholische Kirche verstärkt Ziel einer „Spirale der Fälschungen, die sich als Wahrheit ausgeben“, heißt es in einem Leitartikel der Samstagsausgabe des Blattes.

Auch Papst Franziskus werde so immer wieder instrumentalisiert. Einige Medien beschränkten sich darauf, nur Aussagen wiederzugeben, die zur eigenen Linie passten, schreibt Journalistin und Historikerin Lucetta Scaraffia. Zudem würden Papst-Äußerungen auch gern aus dem Kontext gerissen, damit sie „zum Bild eines fortschrittlichen Pontifex passen, das sie im Sinn haben und um jeden Preis glaubhaft erscheinen lassen wollen – auch indem sie die Realität dehnen“, so die Autorin. Aussagen des Kirchenoberhaupts, die als der traditionellen Kirchenlehre entsprechend interpretiert werden könnten, würden hingegen oft unter den Tisch fallen gelassen.

Verbreitung gefälschter Papstreden

Diesen Mechanismus gebe es schon lange; bisher ohne Beispiel sei jedoch die Verbreitung gefälschter Papstreden. Diese sind laut Scaraffia vor allem in sozialen Netzwerken im Umlauf und auf Spanisch verfasst, um sie glaubwürdiger erscheinen zu lassen. „Diese Art der Verzerrung der Wahrheit zeigt, wie wenig es darum geht, die programmatische Linie des Pontifikats zu verstehen, ihre grundlegenden Dokumente zu lesen und die bedeutendsten Verfügungen“, beklagt Scaraffia im „Osservatore“.

„Schrille Titel“ liefen leider immer gut, und auch wenn unausgewogene Medienberichte oder Fälschungen anhand des verfügbaren Originaltextes schnell enttarnt werden könnten, würden die wenigsten Menschen solche Berichte überprüfen, so die Journalistin.

Unausgewogene Medienberichte

Unausgewogene Medienberichte hatte kürzlich auch Kurienkardinal Angelo Comastri mit Blick auf die Weihnachtsansprache von Papst Franziskus an die römische Kurie moniert. Die Rede des Papstes sei überwiegend positiv gewesen, doch die Presse habe besonders die Vorwürfe betont, sagte Comastri Vatican News in der Vorwoche.

Quelle: vaticannews Bild: CFM.SCJ Archiv Kairo

Stundengebet der Mönche Nr. 2

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IS Terror-Attacke auf Kirche

Mindestens neun Tote

Zu der Attacke auf eine Kirche in Ägypten mit mindestens neun Toten hat sich die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannt. Der Angriff auf die koptische St. Mina-Kirche im Bezirk Helwan südlich von Kairo sei von einer „Kampfgruppe“ des IS verübt worden, hieß es in einer Stellungnahme, die dessen Sprachrohr Amaq am Freitag verbreitete.

Nach Angaben des ägyptischen Innenministeriums eröffnete der Angreifer zunächst das Feuer auf ein Geschäft und tötete zwei Menschen, bevor er sich zu der Kirche begab und sieben weitere Menschen erschoss, darunter einen Polizisten. Nach Polizeiangaben wurden zudem fünf Sicherheitskräfte verletzt. Der Angriff erfolgte nur wenige Tage vor dem Weihnachtsfest der Kopten, das am 7. Jänner begangen wird.

Der „Islamische Staat“ hat den Kopten in Ägypten den Kampf angesagt. In den vergangenen Monaten starben in Ägypten bei mehreren Angriffen auf koptisch-orthodoxe Kirchen dutzende Menschen. Allein Anfang April wurden bei Anschlägen in Alexandria sowie in Tanta nördlich von Kairo 45 Menschen getötet. Auch zu diesen beiden Taten bekannte sich der IS. Einen Monat später töteten bewaffnete IS-Anhänger rund 30 Christen, die auf dem Weg zu einem Kloster waren.

Der IS wirft der größten christlichen Gemeinde im Nahen Osten vor, den Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Sommer 2013 unterstützt zu haben. Der koptischen Minderheit gehören zehn Prozent der 90 Millionen Ägypter an.

Quelle: oe24 Bild: Screens.

Hl. Pater Pio – 31.12.2017

Worte des hl. Pater Pio – 31.12.2017

Die Siegespalme gebührt nur demjenigen, der von Anfang bis zum Ende tapfer gekämpft hat. So möge denn unser heiliger Kampf noch in diesem Jahr beginnen. Gott wird uns beistehen und uns mit ewigem Triumph krönen.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo

31.12.2017 – Fest der Heiligen Familie

Kommentar zum heutigen Evangelium 
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Ansprache beim Angelus-Gebet am 28.12.1980

Das Geheimnis der Heiligen Familie

Als wir uns am Weihnachtstag im Geist nach Bethlehem begeben haben, dem Ort, an dem das Wort Fleisch geworden ist (vgl. Joh 1,14), sahen wir mit den Augen unseres Glaubens das unerforschliche Geheimnis des für uns Menschen und zu unserem Heil Fleisch gewordenen Gottes. Doch dieses Geheimnis kleidet sich gleichzeitig in die uns sehr vertraute Form der Familie, der menschlichen Familie. In der Tat hat sich in dieser Nacht, in der die Jungfrau Maria – vor Gott und den Menschen die Frau des Josef – Jesus geboren hat, diese Familie gezeigt, die die Kirche heute mit großer Andacht verehrt. […]

Ausgehend von der Heiligen Familie aus Bethlehem und Nazareth, aus der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, als Sohn geboren wurde, denkt die Kirche heute an jede Familie, wendet sie sich an jeden einzelnen und betet für jeden. […] Dieses Fest ist ein Tag der Familie […] So wie die Familie in Nazareth ein bevorzugter Ort für die Liebe gewesen ist, eine einzigartige Umgebung, in der gegenseitiger Respekt der Personen zueinander und zu ihrer jeweiligen Berufung den Vorrang hatte, so war sie auch gleichermaßen die erste Schule, in der die christliche Botschaft intensiv gelebt wurde, und so ist und soll die christliche Familie eine Gemeinschaft der Liebe und des Lebens – dies sind ihre beiden grundlegenden Werte – sein. […]

An diesem Tag […] lade ich alle ein, ganz bewusst das zu betrachten und mit Leben zu erfüllen, was Gott, die Kirche, die Gesellschaft und die ganze Menschheit heute von der Familie erwarten. Ich lade auch Sie ein, an dem Gebet teilzunehmen […]:

„Gott, von dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden ausgeht (vgl. Eph 3,15 (Vulg.)),
Vater, der du die Liebe und das Leben bist,
hilf, dass auf dieser Erde durch deinen Sohn Jesus Christus, „geboren von einer Frau“ und aus dem Hl. Geist – der Quelle der göttlichen Liebe –, […] jede Familie ein wahres Heiligtum des Lebens und der Liebe werde, für die heutige und alle künftigen Generationen.
Möge deine Gnade die Gedanken und Werke der Ehepartner zum Wohl ihrer Familien und aller Familien der Welt leiten. […]
Möge ihre Liebe, durch die Gnade des Ehesakramentes gestärkt, stärker sein als jede Schwäche und jede Krise […]
Schließlich bitten wir auf die Fürsprache der Heiligen Familie von Nazareth, dass die Kirche inmitten aller Nationen der Erde ihre Sendung in und durch die Familie fruchtbar erfüllen kann […].“

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Tagesevangelium – 31.12.2017

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 2,22-40

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.

Quelle: Archiv der Herz Jesu Franziskaner

Stundengebet der Mönche Nr. 1

 

Laudes

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Komplet

Hl. Pater Pio – 30.12.2017

Worte des hl. Pater Pio – 30.12.2017

Es ist schwer, heilig zu werden. Schwer, aber nicht unmöglich. Der Weg zur Vollkommenheit ist lang, so lang wie das Leben eines jeden von uns. Der Trost ist die Ruhepause am Wegesrand; sobald man sich aber gestärkt hat, muss man sich geschwind erheben und weitereilen.

Quelle: Worte des hl. P. Pio, CFM.SCJ Archiv Kairo